Meine Landsleute sind furchtbar!

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Aggression Dummheit Zorn Vorurteile

Ich (w/19) habe einen großen Hass auf Türken, obwohl ich selbst Türkin bin. Und zwar regen mich einfach deren Mentalität, Weltansicht und Verhalten extrem auf! Es sind zwar nicht alle Türken so, aber wie ich selbst immer wieder erfahre - aus meinem Bekanntenkreis - sind es bestimmt 90 Prozent. Meine Mutter und mein Vater (beide Türken und beide in DE geboren) sind meiner Meinung nach das komplette Gegnteil voneinander. Während mein Vater sehr konservativ, ein bisschen patriotisch veranlagt, sehr intolerant gegenüber diversen Themen und allgemein sehr steinzeitmäßig und nostalgisch ist, ist meine Mutter sehr tolerant, denkt modern und passt sich generell gerne an ihre Umgebung und Menschen an. Außerdem orientiert sich meine Mutter an westlichen Werten, mein Vater hingehen lehnt diese eher ab.

Ich bin schon richtig genervt von meinem Vater, weil mich sein Steinzeit-Verhalten extrem nervt! Er meinte auch einmal, dass er dagegen wäre, wenn ich einen deutschen Freund hätte. Geht es noch? Was soll daran bitte schlimm sein?! Ist doch egal, welcher Nationalität oder Religion man angehört, solange der Mensch an sich gut ist. Außerdem mach ich immer wieder die Erfahrung, dass eben Türken oder allgemein Menschen aus dem Nahen Osten(?) extrem machohaft, notgeil bzw. triebgesteuert sind. Wenn ich z. B. draußen bin, glotzen die einen die ganze Zeit an, gucken so pervers und sprechen einen richtig ekelhaft an. Ich meine, okay, man kann eine Person kurz angucken, das macht man halt automatisch, aber man muss einen nicht mit Blicken ausziehen oder die ganze Zeit beobachten.

Zudem gehen Türken mir mit ihrem extremen Stolz und ihrer ach so tollen Ehre auf die Nerven! Worauf sind die bitte stolz? Haben sie etwas Neues entdeckt und was bspw. zum technischen oder medizinischen Fortschritt in der Welt beigetragen? Nein. Dann sollen sie mal leise sein. Dann sind da noch diese ganzen Erdogan-Anhänger, die meinen, die ganze Türkei islamisieren zu müssen. Oder sie sprechen immer von Respekt, dabei zeigen sie selbst keinen Repsekt. Und dann noch deren Aggressivität. Immer müssen sie gleich ausrasten und einen Streit oder gar eine Schlägerei anfangen, nur weil der eine den anderen schief angeguckt hat. Echt komisch. Manchmal schäme ich mich wirklich dafür, Türkin zu sein. Wie gesagt: ich spreche aus eigener Erfahrung und weil ich das alles so bisher oft erlebte, natürlich weiß ich aber auch, dass nicht ALLE so sind.

Beichthaus.com Beichte #00038889 vom 03.11.2016 um 13:43:41 Uhr (16 Kommentare)

Blockierte Züge

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Aggression Gewalt Vorurteile Bahn & Co.

Ich pendle jeden Tag mit dem Zug. Heute hatten wir 80 Minuten Verspätung. Grund war, dass sich ein Asylbewerber im Wald einfach auf die Strecke gestellt hat. Ein Lokführer eines entgegenkommenden Zuges hat den wohl gesehen: Streckensperrung. Unser Zug ist ganz langsam vorwärtsgefahren und hat angehalten. Ich sitze immer ganz vorne und konnte durch die Scheibe schon erkennen, dass der Lokführer zu einer Person vor dem Zug schaut, wenn gleich ich diese nicht gesehen habe. Wenigstens war die Durchsage ehrlich, dass wir nicht weiterfahren könnten, weil der Zug blockiert wird.

Ich habe dann an der Kabine vom Lokführer geklopft und gemeint, dass ich Pfefferspray und einen Teleskopschlagstock habe und er mich bitte bei sich rauslassen solle. Weiterhin solle er mich zehn Minuten in Ruhe lassen und niemandem etwas sagen. Er hat kurz überlegt, dann aber abgelehnt. Als die Bundespoliozei kam, habe ich gesehen, dass die einen aufgebrachten Schwarzafrikaner mitnahmen. Ich muss gestehen, dass ich ihm ordentlich zugesetzt hätte, wenn mich der Lokführer bei sich rausgelassen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00038869 vom 31.10.2016 um 10:30:22 Uhr (27 Kommentare)

Schwangere Klischee-Frauen

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Hass Zorn Aggression Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) habe einen richtigen Hass auf manche Frauen. Es gibt dieses Klischee leider wirklich. Man lebt vom Amt und hat daher Zeit abzufeiern ohne Ende, man muss ja nicht so früh aufstehen wie Normalverdiener(innen). Bei den Partys bietet man sich dann einem x-beliebigen Kerl, den man kaum kennt, bei dem man aber schon weiß, dass man nie mit ihm zusammenleben will, an und landet ohne Verhütung mit ihm in der Kiste. Idealerweise erzählt man dem Armen noch, dass man die Pille nimmt. Abtreiben kann man nicht, das bringt man nicht übers Herz. Noch ehe das Kind sich das erste Mal im Mutterleib spürbar bewegt, weiß man schon, was man vom Amt als Schwangere und Mutter bekommt, wie viel der Vater zahlen muss, wie man ihn notfalls dazu zwingen kann und was man tun muss, um alle Rechte am Kind, z. B. Sorgerecht, allein zu erhalten.

Und wehe, der werdende Vater, mit dem man noch Kontakt hat (einer muss ja die Colakästen in den zweiten Stock schleppen), kauft sich mal ein Spiel für seinen PC - anstatt mal zu fragen, ob ich irgendwas brauche. Und das trotz Mehrbedarf vom Amt und später der Erstausstattung. Und ist das Kind da, wird trotz Unterhalt und Alleinerziehenden-Mehrbedarf ewig rumgejammert, wie teuer doch alles ist, wie schwer man es doch als Alleinerziehende hat und wie wenig der Staat für alleinerziehende Mütter tut. Und später wird dann sogar über die Eltern der Freunde des Kindes gelästert, weil sie einem das Kind nie abnehmen oder es doch mal über Nacht einladen könnten, weil schließlich ist man ja Alleinerziehende und mal ganz froh, wenn man seine Ruhe hat. Besonders böse sind die stolzen Großeltern, wenn sie nicht immer auf Abruf bereitstehen. Tja, das Leben ist kein Ponyhof, und erst seinen Spaß haben und dann von aller Welt Mitleid und Verständnis nicht nur erwarten, sondern verlangen, finde ich unmöglich!

Beichthaus.com Beichte #00038832 vom 17.10.2016 um 20:08:47 Uhr (26 Kommentare)

Meine Eltern sind Abzocker!

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Hass Aggression Ungerechtigkeit Verschwendung Familie

Weil es anders nicht möglich war, musste ich von der Kindheit an bis zum 21. Lebensjahr bei meinen Eltern leben. Die Schule hatte ich mit knapp 20 fertig, war dann aber zur Orientierung erst einmal ein Jahr arbeiten, bevor ich wusste, wie es mit Studium oder Ausbildung weitergehen soll. Das Gehalt im Mindestlohn reichte jedoch nicht für eine eigene Wohnung, also zahlte ich Miete, Ess- und Wasser/Heizgeld an meine Eltern und wohnte weiter dort. Ich beichte, dass ich heute einen tiefen Hass für diese Zahlungen gegen meine Eltern hege. Heizung, Wasser, Strom, das verstehe ich noch. Mir wurde pro Monat aber ca. das Doppelte abgeknüpft, als ich danach in meiner eigenen Wohnung für Einkauf und Essen ausgab. Meine Essgewohnheiten haben sich aber nicht geändert. Damals haben bloß immer sie eingekauft.

Ich verachte meine Eltern nun regelrecht für diese Abzocke, zumal sie mir immer sagten, zwei Mal warmes Essen am Tag könnten sie sich nicht leisten, trotz angeblicher Sparsamkeit. Ich habe einen sehr fordernden Job gehabt und kam da mit einmal, wenn überhaupt, Fertigfraß warm und ein paar Broten am Tag eben nicht aus. Jetzt stehe ich hier mit einem eigenen Haushalt und weiß, dass man sogar mit weniger als 50 Prozent der damals verlangten Summe als Single zwei, wenn man will auch drei Mal am Tag "warm" essen kann. Noch immer könnte ich brechen vor Wut, wenn ich das sehe. Sie geben heute noch enorm viel Geld für einen dieser Tiefkühllieferanten aus, bei dem sie auch damals schon gekauft haben. Dummerweise habe ich davon das wenigste gegessen und fühle mich einfach betrogen. Wenn Freundschaften bei Geld aufhören, warum dann nicht verwandtschaftliche Beziehungen? Ich hätte gerne 12 Monate zu viel bezahltes Essensgeld wieder und traue mich nicht, das zu sagen.

Beichthaus.com Beichte #00038816 vom 13.10.2016 um 01:26:27 Uhr (31 Kommentare)

Der Unfall, der alles veränderte

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Zorn Aggression Verzweiflung Gesundheit Familie

Auf mir lastet eine unglaubliche Schuld. Es ist 40 Jahre her, aber trotzdem werde ich es nie vergessen. Eigentlich begann es ganz normal. Damals, als kleiner 7-jähriger Bub habe ich mich ziemlich oft mit meiner älteren Schwester gestritten. Sie war nicht nur fünf Jahre älter, sondern auch viel stärker und boshafter. Sie machte förmlich einen Sport daraus, mich zu hänseln. Das ging lange so weiter, bis zu dem verhängnisvollen Tag. Sie hatte mich wieder ordentlich auf die Palme gebracht und mein Lieblingsspielzeug zerbrochen. Auf unserer langen Treppe fing sie an, mich zu beleidigen und da habe ich sie gestoßen. Eigentlich wollte ich sie nur von mir wegschubsen, aber sie stolperte dabei über ihre Füße und krachte mit dem Kopf voran die Treppe runter.

Es waren nur Sekunden. Ein lauter Schrei, dann Stille. Sie lag total verdreht am Treppeende. Nachdem ich meine Starre überwunden hatte, eilte ich zu ihr, wo kurz danach auch unsere Eltern kamen. Sie mussten wohl den Schrei gehört haben. Meine Schwester kam ins Krankenhaus und wir bekamen die Hiobsbotschaft - sie würde nie wieder die Beine bewegen können. Meine Eltern haben mich nie gefragt, was damals passiert ist. Vermutlich glauben sie an einen unglücklichen Unfall und ich war nur der Erste am Unfallort. Meine Schwester selbst kann sich an nichts erinnern und ist mir sogar dankbar dafür, dass ich sie gefunden hatte. Seitdem verstehen wir uns prächtig. Ihre ganze Persönlichkeit wandelte sich um 180 Grad. Wir sind ein Herz und eine Seele geworden, nichts kann uns auseinander bringen.

Ich verbringe viel Zeit damit, ihr zu helfen, auch weil ich mich schuldig fühle. Ich danke bei allem, was mir wichtig ist, dass sie damals nicht gestorben ist. Nicht nur wegen meines Gewissens, sondern auch weil sie ein unglaublich toller Mensch ist. Ich habe ihr und meinen Eltern nie die Wahrheit gesagt. Ich habe so verdammt viel Angst vor ihrer Reaktion. Alle kennen mich nur als den fürsorglichen Bruder, aber niemand kann ahnen, was unter dieser Fassade ist. Der Selbsthass und die Schuld brodeln unter der Kruste. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00038815 vom 11.10.2016 um 21:53:46 Uhr (20 Kommentare)


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