Bleibt Jäger und werdet nicht zu Gejagten!

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Neid Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Dating Gesellschaft

Ich (m) bin neidisch auf das Sexualleben vieler Frauen. Ständig höre ich aus der Damenwelt (von jung bis alt) von One-Night-Stands, Freundschaften mit Zusatz und wilden Bettgeschichten. Während wir Männer uns dafür meistens den Arsch aufreißen und finanziell einiges riskieren müssen, werden von der Damenwelt gerade mal ein nettes Lächeln und schöne Augen erwartet. So erlebe und höre ich es alltäglich. Ich finde, da sollte mal gehörig der Spieß umgedreht werden. Ich würde es mir auch gerne immer so einfach machen. Doch zeigt der Mann sich aber mal authentisch und natürlich, so hat er dann gleich mal geschätzte 60 % weniger Erfolgschancen als die ganzen verwöhnten Gören, die sich noch nie dafür einen Ast abrechen mussten und diesen Aufwand nicht zu schätzen wissen.

Ich weiß, dass es auch weibliche Individuen gibt, bei denen das anders ist, nur halte ich diese für eine vage Minderheit. Daher hoffe ich im nächsten Leben auch mal als attraktive Frau geboren zu werden, um diesen frustrierten Eindruck revidieren zu können und auch mal ohne Dauerstress die Sau rauslassen zu dürfen. So hoffe ich letzten Endes nur, dass die Männerwelt es dem anderen Geschlecht nicht zu einfach macht und lieber der Jäger bleibt, bevor er zum Gejagten wird!

Beichthaus.com Beichte #00039012 vom 03.12.2016 um 02:57:01 Uhr (20 Kommentare)

Die Arbeit hat mich kaputt gemacht!

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Dummheit Ungerechtigkeit Zorn Lügen Kollegen Arbeit Stutensee

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mich für jede offene Stelle in meiner Umgebung beworben und habe wieder und wieder entweder Absagen oder gar keine Antwort bekommen. Als mich der Chef einer bestimmten Stelle (die mir von allen am liebsten war) zum Vorstellungsgespräch einlud und mir mitteilte, ich solle drei Tage auf Probe in dem Geschäft arbeiten und daraufhin würde er entscheiden, ob ich die Stelle tatsächlich annehmen mag, war ich so überglücklich. Ich konnte es gar nicht glauben. Als ich dann schon eine Weile dort arbeitete, bekam ich mehrere Zusagen von anderen Stellen. Ich hatte ja insgesamt etwas über vierzig Bewerbungen geschrieben. Aber das war mir egal. Ich hatte ja meine Stelle.

Nach einem anderen langen Arbeitstag hatte ich mitbekommen, dass in einem Geschäft, das sich viel näher in meiner Umgebung befindet und das ich persönlich sehr gut finde, auch eine Stelle frei wurde. Ich ging in das Geschäft und sprach mit einer Angestellten. Sie schickte die Chefin zu mir. Und was soll ich sagen? Ich habe zuvor kaum einen netteren Menschen kennenlernen dürfen. Wir haben uns sehr lange unterhalten und sie wollte direkt einen Termin zum Probearbeiten vereinbaren. Meine Bewerbungsunterlagen könnte ich ihr dann einfach an dem Tag mitbringen. Ich sagte, ich könnte noch keinen Termin vereinbaren, ich würde das lieber telefonisch vereinbaren, wenn ich meinen Terminkalender bei mir hätte.

Ich hätte die Stelle zwar gerne gehabt, aber ich habe mich einfach nicht getraut und es nicht übers Herz gebracht, mich von der Stelle, die ich zu dem Zeitpunkt hatte, zu trennen. Statt der anderen Stelle abzusagen, rief ich einfach nicht an. So lief es weiter. Irgendwie wurde die Arbeit immer anstrengender. Statt acht Stunden, fünf Tage die Woche zu arbeiten, arbeitete ich mindestens 10,5 bis teilweise 16 Stunden (also Doppelschichten), 10 Tage am Stück, 12 Tage am Stück, 2 Wochen am Stück. Ich habe ständig geweint. Vor der Arbeit, nach der Arbeit. Manchmal bin ich auch während der Arbeit auf die Toilette, um zu weinen. Nicht weil ich traurig war, einfach vor Erschöpfung. Weil ich jeden Tag dachte: So, das ist der Punkt, an dem ich nicht mehr kann. Ich brauche eine Pause. Ich will das nicht mehr. Und dann habe ich weitergearbeitet und die Gedanken weggedrückt.

Während der Arbeit habe ich mich gemeinsam mit Kollegen ab und zu über eine andere Kollegin aufgeregt, weil sie den ganzen Tag über immer wieder heimlich Pausen gemacht hat, sich in einem Monat 13 Tage krankgemeldet hat und dann erzählte, was sie so Tolles gemacht hat, während sie "krank" war und wo sie hingegangen ist. Mehrmals als die Vorgesetzten nicht da waren, ist sie zum Dönerladen gefahren, um sich etwas zu essen zu holen, ist "kurz" weggefahren, weil eine Bekannte in der Stadt sei. Irgendwann bekam es die Kollegin mit, bis ich von meinem Vorgesetzten ins Büro gebeten wurde: "Es gab einen Hinweis, dass ich während der Arbeit Drogen konsumieren würde." Ich war außer mir. War entsetzt. Konnte diesen Unsinn nicht verstehen. - Bis ich wieder aus dem Büro raus bin und mich die Kollegin ansah und nur in komischem Unterton fragte "Alles okay?"

Da wusste ich einfach, dass sie es war. Denn für gewöhnlich war sie immer die Erste, die einen immer ausfragt. Eine für sie angemessene Reaktion wäre gewesen, mich sofort zu fragen: "Was ist los? Ist was passiert? Wieso musstest du ins Büro?" Dass sie mich nicht fragte, konnte nur bedeuten, dass sie wusste, worum es ging. (Später wurde mir das bestätigt. Anscheinend war diese Kollegin auch zu meinen anderen Kollegen gegangen und hatte das Gerücht verbreitet.) Obwohl mir mein Vorgesetzter glaubte, dass an dem Gerücht selbstverständlich nichts dran ist, war mein Chef anderer Meinung. Hinter jeder Anschuldigung würde ein bisschen Wahrheit stecken und das würde auch erklären, wie es möglich ist, dass ich so viel Zeit auf der Arbeit verbringe und er würde nicht wollen, dass man solche Eigenschaften mit seinen Mitarbeitern in Verbindung bringen würde.

Naja, ich bekam die Kündigung. Aber nicht still in einem Büro überreicht. Der Chef brachte sie ins Geschäft und äußerte lautstark vor meinen Kollegen, vor mehreren Vorgesetzten, vor allen Kunden, dass ich hiermit entlassen sei. Und hiermit beichte ich, dass ich das Ganze niemandem erzählt habe, weil ich es nicht aushalte. Wenn ich anfange darüber zu sprechen, kann ich nicht aufhören zu weinen, weil ich es so ungerecht finde und ich denke, das wird mir sowieso niemand glauben. Ich beichte, dass ich mich noch nie zuvor so gedemütigt und ungerecht behandelt gefühlt habe. Ich habe Tag ein, Tag aus für ein paar Cent mehr als den Mindestlohn gearbeitet. Immer Überstunden gemacht, auch einige unbezahlte, bin immer eingesprungen und war bekannt als eine sehr gute Mitarbeiterin.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich entlassen wurde. Wegen gar nichts. Ich beichte, dass ich einen unendlich großen Hass auf meinen Chef, auch auf meine Vorgesetzten und mittlerweile auf alle Kollegen habe. Und was viel schlimmer ist: Ich beichte, dass ich, obwohl das alles so anstrengend war und ich so viel Wut in mir trage und mich so schrecklich fühle, mir eigentlich nichts anderes wünsche, als wieder dort zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00039011 vom 03.12.2016 um 01:19:47 Uhr in 76297 Stutensee (Badstraße) (12 Kommentare)

Notfall beim Weihnachtsgeschenke-Shoppen

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Shopping Nürnberg

Ich (26) war heute in Nürnberg im Frankencenter Weihnachtsgeschenke shoppen. Da sind die Klos super eng. Und ich hatte eine volle Blase und ein Baby dabei, das friedlich im Kinderwagen schlief. Da ich meinen Engel niemals allein im Gang stehen lassen würde, habe ich es mir verkniffen und bin nach einer Stunde zu meinem Auto gegangen. Da hatte ich vom McDonalds Besuch vom Vortag zwei 0,5-Liter-Becher stehen. Ich konnte mein Pipi nicht mehr halten und habe zwischen Vorder- und Rücksitz in beide Becher uriniert und die waren bis zum Rand voll. Zuerst habe ich mir gedacht, ich werde die Becher an der nächsten Tankstelle einfach entsorgen, allerdings war kein Deckel drauf. Also habe ich mich versichert, dass keine Kameras auf mein Auto zeigen und kein Mensch in der Nähe ist. Dann habe ich die Becher vor mein Auto auf den Bordstein gestellt und bin weggefahren. Derjenige, der es entsorgen muss, tut mir schrecklich leid.

Und wenn ich schon beim Beichten bin: Als ich 16 war und erfuhr, dass mein erster Freund und die vermeintliche Liebe meines Lebens mich regelmäßig mit anderen Schlampen betrogen hatte, machte ich zwar Schluss, allerdings schlich ich mich nachts aus dem Haus, lief zu seiner Wohnung und kackte ihm auf sein geliebtes Auto. Aufs Dach, Motorhaube und an die Reifen. Es war eine stolze Leistung, wie ich zu dem Zeitpunkt von mir annahm. Ich habe nie von ihm gehört, allerdings hat das ganze Dorf monatelang darüber geredet. Auch das tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00039010 vom 02.12.2016 um 22:15:16 Uhr in 90473 Nürnberg (Glogauer Str.) (8 Kommentare)

Große Leute sind nervig!

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Ignoranz Verzweiflung Zorn Bahn & Co. München

Gewisse Menschen gehen mir (w/21) sehr auf die Nerven. Ich bin 1,56m klein und schlank, weshalb ich das Gefühl habe, dass mich manche Leute nicht wirklich wahrnehmen. Wenn ich mit Bus oder Bahn unterwegs bin, stellen sich oftmals gerade große Menschen direkt vor mich und versperren mir die Sicht. Im Berufsverkehr lässt sich das ja oftmals nicht vermeiden, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es Absicht ist - beispielsweise wenn die Bahnen nicht voll sind. Ich beichte somit, dass mich manche Leute wirklich nerven, vor allem wenn ich dauernd den Rucksack oder die Tasche ins Gesicht bekomme. Ich würde nie jemanden darauf ansprechen, ihn verletzen oder irgendwelche ekligen Sachen machen, aber das musste ich einfach mal loswerden...

Beichthaus.com Beichte #00039009 vom 02.12.2016 um 17:23:43 Uhr in 80538 München (Reitmorstraße) (16 Kommentare)


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