1 Der beste Tag seines Lebens!

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Falschheit Vorurteile Maßlosigkeit Kinder Familie Gießen

Weil meine Schwester beruflich unterwegs war, sollte mein 6-jähriger Neffe bei mir (m/25) den Tag und auch über Nacht bleiben. Leider ist meine Schwester eine - wie man im Volksmund sagt - "Helikopter-Mutter" wie sie im Buche steht. Demnach hat sie mir natürlich genaue Anweisungen gegeben, was ich ihrem Sohn zum Abendessen kochen soll, danach soll er seine Englischvokabeln weiterlernen und noch irgendetwas. Wie ich finde, total übertrieben. Also habe ich kurzum den Tag etwas "geändert." Wir waren erst einmal schön im Schwimmbad dann Fast-Food essen und anschließen noch im Kino. Ich glaube, so glücklich wie an diesem Tag ist er noch nie eingeschlafen.

Beichthaus.com Beichte #00039016 vom 03.12.2016 um 17:42:04 Uhr in Gießen (7 Kommentare)

2 Mein unbändiges Verlangen nach hartem Sex

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Wollust Begehrlichkeit Gewalt Intim

Im vergangenen Jahr lernte ich einen Bundeswehr-Offizier kennen. Er war in einer exzellenten physischen Verfassung und er hatte Unmengen an Energie und Ausdauer. Nach unserem ersten Mal haben wir täglich Textnachrichten ausgetauscht, da er für einige Wochen außerhalb der Stadt stationiert gewesen war. Wir sprachen über Schmerz beim Sex und er fragte nach, ob ich etwas härter rangenommen werden möchte. Ich bejahte, woraufhin er meinte: "Okay, aber denk daran, du wolltest es so."

Wenn wir keinen Sex miteinander hatten, war er süß und höflich und beabsichtigte niemals etwas zu tun, was ich nicht wollte, also vertraute ich ihm. Während unseres zweiten sexuellen Zusammentreffens positionierte er mich auf alle Vieren im Doggie-Style, packte meine Hüften fest und begann richtig hart in mich hinein zu stoßen. Er war in der Lage, sich super schnell, aber gleichzeitig mit außergewöhnlicher Genauigkeit zu bewegen. Am Anfang hatte ich Angst, er würde das Ziel um einige Zentimeter verfehlen, sich selbst und mich verletzen. Aber nein, er war regelrecht wie eine Maschine. Er hielt es für eine furchtbar lange Zeit aus. Es schmerzte. Ich frage mich, ob es sich auch so anfühlt, wenn man vergewaltigt wird.

Er schlug mich auch einige Male extrem fest auf meinen Hintern. Auch das tat weh und hinterließ blaue Flecken, die einige Zeit sichtbar blieben. An einem Punkt packte er mich an meinen Haaren und zog meinen Kopf stark nach hinten. Ich habe lange Haare und hatte sie mit einer Haarklammer an meinem Hinterkopf festgemacht, die er zerbrach. Ehrlich, sie war in mehrere Teile zerbrochen, die ich später aus meinen Haaren entfernte.

Nach der ewig lang andauernden Prozedur war ich komplett fertig, außer Atem und vollkommen wund, während er kaum ins Schwitzen geraten war. Ich schwöre, damals habe ich es kein bisschen genossen. Später und auch noch heute erregt mich der Gedanke daran dagegen sehr. Ich habe sehr mit mir selbst gekämpft, was das über mich, meine Vorlieben oder meine Abneigungen aussagt und wie ich möchte, dass Männer mich behandeln. Niemand sonst hat mich je mit solch einer Kraft rangenommen. Ich vermute viele Männer würden sich nicht trauen, wenn ich sie bitten würde, mich härter zu stoßen. Diese Begehren werde ich wohl nie mehr los.

Beichthaus.com Beichte #00039014 vom 03.12.2016 um 23:08:26 Uhr (7 Kommentare)

3 Heißes Würstchen im Brötchen

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Fetisch Intim

Ich habe den Fetisch, dass Frauen meinen Penis beim Blasen in ein HotDog-Brötchen stecken und mit Ketchup und Senf garnieren sollen. Dann sollen sie sagen, was ich für einen heißen Wiener habe und dann genüsslich daran rumlecken und lutschen. Dabei ist es wichtig, dass manchmal auch vom Brötchen abgebissen wird, sodass der Penis immer weiter rausschaut - bis ich schließlich komme und das Brötchen vertilgt ist. Meinen Fetisch hat bisher nur eine Frau mitgemacht und die hat leider auch immer auf meinen Pimmel rumgekaut. Alle anderen haben nur gelacht. Ich werde meinen Traum wohl nie so wirklich ausleben können. Das macht mich traurig.

Beichthaus.com Beichte #00038999 vom 30.11.2016 um 14:44:50 Uhr (10 Kommentare)

4 Meine Landsleute sind furchtbar!

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Aggression Dummheit Zorn Vorurteile

Ich (w/19) habe einen großen Hass auf Türken, obwohl ich selbst Türkin bin. Und zwar regen mich einfach deren Mentalität, Weltansicht und Verhalten extrem auf! Es sind zwar nicht alle Türken so, aber wie ich selbst immer wieder erfahre - aus meinem Bekanntenkreis - sind es bestimmt 90 Prozent. Meine Mutter und mein Vater (beide Türken und beide in DE geboren) sind meiner Meinung nach das komplette Gegnteil voneinander. Während mein Vater sehr konservativ, ein bisschen patriotisch veranlagt, sehr intolerant gegenüber diversen Themen und allgemein sehr steinzeitmäßig und nostalgisch ist, ist meine Mutter sehr tolerant, denkt modern und passt sich generell gerne an ihre Umgebung und Menschen an. Außerdem orientiert sich meine Mutter an westlichen Werten, mein Vater hingehen lehnt diese eher ab.

Ich bin schon richtig genervt von meinem Vater, weil mich sein Steinzeit-Verhalten extrem nervt! Er meinte auch einmal, dass er dagegen wäre, wenn ich einen deutschen Freund hätte. Geht es noch? Was soll daran bitte schlimm sein?! Ist doch egal, welcher Nationalität oder Religion man angehört, solange der Mensch an sich gut ist. Außerdem mach ich immer wieder die Erfahrung, dass eben Türken oder allgemein Menschen aus dem Nahen Osten(?) extrem machohaft, notgeil bzw. triebgesteuert sind. Wenn ich z. B. draußen bin, glotzen die einen die ganze Zeit an, gucken so pervers und sprechen einen richtig ekelhaft an. Ich meine, okay, man kann eine Person kurz angucken, das macht man halt automatisch, aber man muss einen nicht mit Blicken ausziehen oder die ganze Zeit beobachten.

Zudem gehen Türken mir mit ihrem extremen Stolz und ihrer ach so tollen Ehre auf die Nerven! Worauf sind die bitte stolz? Haben sie etwas Neues entdeckt und was bspw. zum technischen oder medizinischen Fortschritt in der Welt beigetragen? Nein. Dann sollen sie mal leise sein. Dann sind da noch diese ganzen Erdogan-Anhänger, die meinen, die ganze Türkei islamisieren zu müssen. Oder sie sprechen immer von Respekt, dabei zeigen sie selbst keinen Repsekt. Und dann noch deren Aggressivität. Immer müssen sie gleich ausrasten und einen Streit oder gar eine Schlägerei anfangen, nur weil der eine den anderen schief angeguckt hat. Echt komisch. Manchmal schäme ich mich wirklich dafür, Türkin zu sein. Wie gesagt: ich spreche aus eigener Erfahrung und weil ich das alles so bisher oft erlebte, natürlich weiß ich aber auch, dass nicht ALLE so sind.

Beichthaus.com Beichte #00038889 vom 03.11.2016 um 13:43:41 Uhr (16 Kommentare)

5 Traumdeutung bei Stirnlappenbasilisken

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Zorn Hass Rache Nachbarn

Ich (m/37) hasse meine mittlerweile nicht mehr ganz neuen Nachbarn direkt unter mir inzwischen wie die Pest und überlege, sie aus dem Haus zu ekeln. Die beiden sind Anfang 20 und könnten im Lexikon als Beispielbild neben dem Wort "Hipster" stehen. Beide tragen einen Dutt, er dazu einen Bart, in dem man einen halben Kindergarten verstecken könnte, sie eine Hornbrille mit schwarzen Rahmen, die ohne Übertreibung so groß ist, dass man Handybildschirme daraus machen könnte - und, wie ich schon bei der Einweihungsfeier herausfand, mit Fensterglas drin. Ach ja, die Einweihung war eh lustig. Erstens gab es fast nur Wasser, Energy und Obstsäfte, dazu natürlich diesen Trendsekt "Hugo". Das Essen war ausschließlich vegan, was sogar ihren eigenen Freunden so auf die Nerven ging, dass diese sich, auch mit meiner Beteiligung, um elf Uhr abends eine Pizza kommen ließen. Da mussten sie natürlich wegen des "Fleischgestankes" alle Fenster aufreißen, nachdem sie merkten, dass sie die Freunde nicht davon abhalten können.

Gedampft wird natürlich auch. Und das so, dass das ganze Haus nach chemischen Fruchtgerüchen stinkt, dass einem schlecht werden könnte. Aber wehe, jemand läuft auch nur mit einer Kippe durchs Haus, denn sie steht bei jedem Schritt im Treppenhaus am Spion und kommt dann angewetzt und will den Leuten einen Vortrag halten. Als ein anderer Nachbar sie kürzlich aufforderte, mit der Hand zu reden, legte sie das - wie und warum auch immer - als sexuelle Belästigung aus.

Okay, Thema Dinge, die man hört: Musik, die ihnen nicht gefällt? Da wird vehement geschellt, egal wie leise es ist, und so hellhörig ist unsere Hütte jetzt auch nicht. Sie steht dann da und hält mit ihrer schrillen Stimme, dabei hyperventilierend (Erinnert sich jemand an den abgehackten, aufgeregten Sprachstil von Michelle in American Pie?) erklärt, das ginge nicht. Typisch für Hipster haben sie aber eine uralte Schreibmaschine, auf der sie nachts um vier Uhr rumhacken, bis irgendwer die Polizei ruft. Die hat sie auch einmal angeschrien, aber da sie nicht aus Bayern kam, rechnete sie nicht mit der Reaktion des Polizisten, der ihr noch lauter den Mund verbat, wenn er spräche und ihrem Freund gleich sagte "Bürschchen, und du bleibst, wo du bist!" Mann, schade, dass man mich nicht Grinsen hören konnte.

Aber den Abschuss brachte sie letzte Woche: Jedem im Haus ist bekannt, dass ich fünf Ratten, ein Aquarium, zwei Katzen und einen Hund (Labrador-Mix) halte, und es den Tieren auf meinen fast 90 Quadratmetern mehr als gut geht. Auch zwei andere Nachbarn haben Katzen. Bei denen und mir klingelte es letzte Woche, und es hieß: "Tierschutzverein, wir müssen die Haltungsbedingungen kontrollieren." Da hat dieses kleine Miststück sich doch in den Kopf gesetzt, dass nur sie weiß, wie man Tiere richtig hält! Um es kurz zu machen, der TSV war in fünf Minuten fertig, hat dann unten geklingelt und sie zur Schnecke gemacht.

Habe ich die Tatsache erwähnt, dass sie Pakete zwar für Nachbarn annimmt, aber auch öffnet? Nein? Das ist aber auch schon zwei Mal passiert. Sie tut dann so, als wäre sie ja ach so verplant und hätte gedacht, es wäre für sie. Über ihn kann man wenig Schlechtes sagen, da er sich meistens an der Uni befindet, wo er irgendwas wirklich Schwieriges, Hochtechnisches studiert, während sie irgendeinen hochgeistigen Alibistudiengang wie "Traumdeutung bei Stirnlappenbasilisken" oder so was studiert und vielleicht drei Mal im Monat an die Uni geht. Man merkt eindeutig, sie war und ist von Beruf Tochter und wurde wohl verwöhnt ohne Ende. Aber das gibt ihr nicht das Recht, uns andere zu terrorisieren und Dinge zu öffnen, die sie nichts angehen. Nunja, ich beichte hiermit, dass ich demnächst anfangen werde, ihr kleinere Streiche zu spielen. Nichts Illegales, das verspreche ich, aber so geht es hier nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00038865 vom 29.10.2016 um 00:24:07 Uhr (20 Kommentare)

6 Wie meine Frau mein Leben zerstörte

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Falschheit Ungerechtigkeit Fremdgehen Ex

Schon seit geraumer Zeit führe ich ein Doppelleben. In meinem normalen tristen Alltag bin ich ein 47-jähriger Mann mit kleinem Kind und mit einem beschissen unterbezahlten Job. Ich lebe in einer gammeligen und verschimmelten Wohnung. Meine Ex, mit der ich noch bis vor Kurzem 25 Jahre meines Lebens geteilt habe, hat mich für einen durchtrainierten Loverboy verlassen. Zusammen machen sie sich von meinem Geld ein schönes Leben. Ich habe mir damals den Arsch aufgerissen und durch meinen Fleiß eine gute Stelle mit gutem Gehalt erhalten, obwohl ich nicht über den nötigen Bildungsabschluss verfügt habe. Schon früh fing ich in der Firma an und habe mir Ansehen und Position Stück für Stück erkämpft.

Damals war meine Ex noch genau so: Gewissenhaft, treu und eine absolut klasse Partie. Sie war sowohl cleverness als auch sexy in einer Person. Vor zwei Jahren fing sie an, sich zu verändern. Sie blieb lange fort, kümmerte sich kaum noch um unsere Tochter und schmiss ihren Job hin. Dann irgendwann kam der Knaller. Nachdem sie ein paar Tage nicht zu Hause war und ich schon kurz davor war, die Polizei zu verständigen, kreuzte sie mit ihrem Loverboy auf. Ihr Körper war grün und blau geschlagen und sie hielt mir Fotos von eben diesen Flecken unter die Nase und meinte hämisch, dass sie mich wegen Körperverletzung anzeigen will, wenn ich ihr nicht ein Großteil meines Geldes sowie alle meine Ersparnisse geben würde.

Die Flecken hatte sie sich absichtlich von ihrem Neuen zufügen lassen, damit sie etwas vorzeigen kann. Natürlich habe ich abgelehnt und sie postwendend rausgeschmissen. Trotz gutem Anwalt, einer Menge Leute, die für mich bürgten und einem psychologischen Gutachten, habe ich dieses Verfahren verloren. Mein Leben war am Ende, das ganze Geld weg und aus der Firma hat man mich auch geworfen. Frauenschläger passen nicht ins Betriebsimage. Ich habe noch nie die Faust erhoben und trotzdem musste ich jetzt darunter leiden. Meine Ex ließ das Kind bei mir und verschwand mit meiner Existenz auf Nimmerwiedersehen.

Ohne richtige Ausbildung musste ich wieder ganz tief unten anfangen und kann froh sein, wenn ich am Ende des Monats noch eine Scheibe Brot für meine Kleine habe. Darum führe ich Nachts ein Doppelleben. Ich gehe raus in die Stadt und arbeite in einer Transvestitenbar. Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Gesinnung, aber dennoch verkleide ich mich jeden Abend als Frau und führe eine Performance auf. Damit kann ich mir etwas dazu verdienen. Dort fragt niemand nach meiner Herkunft oder meiner Geschichte. Sobald die Lichter an sind, ist es nur wichtig, einen guten Job zu machen.

So konnte ich meiner kleinen Prinzessin die Schuhe mit einer Katze darauf kaufen, die sie sich so sehr gewünscht hatte. Sie ist ein liebes Kind. Es tut mir weh zu sehen, dass sie nicht immer das bekommt, was sie braucht. Aber sie ist ein ganz tapferer Engel und sehr bescheiden. Aber lieber stecke ich zurück, als meine Tochter immer enttäuschen zu müssen. Ich schäme mich einfach und es tut mir leid, dass ich so ein Versager bin.

Beichthaus.com Beichte #00038911 vom 09.11.2016 um 17:57:47 Uhr (21 Kommentare)

7 Der Club der Krebskranken

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Hass Gesundheit Medien

Ich hasse diese Sendung über einen Club, in dem Krebspatienten das Hauptthema einnehmen. Ich habe absolut nichts gegen kranke Menschen und Krebs ist ein ernstes Thema. Aber mal ehrlich, diese Sendung ist das Letzte in meinen Augen. Anstatt so einem Müll hätten sie lieber wirkliche Patienten und ihren täglichen Kampf filmen sollen. Genauso wie die Prominenten. Sobald da jemand krank ist, sind die gleich stark und anbetungswürdig. Ich wünsche niemandem so ein Schicksal, aber die haben wenigstens das Geld für eine ordentliche Perücke und müssen keine Angst um ihren Job haben.

Eine Bekannte erkrankte vor Jahren an Krebs und hatte das unglaubliche Glück, wieder gesund zu werden. Kein Arbeitgeber wollte sie mehr. Originalton: "Man kann ja nicht wissen, ob sie noch einmal erkrankt." Niemand dankt dir und niemand findet einen Ottonormalverbraucher stark und bewundernswert, wenn er trotzdem jeden Tag sein Bestes gibt. Darum ist diese Serie auch fast schon blanker Hohn mit ihren Pseudo-Müll-Gelaber.

Beichthaus.com Beichte #00038991 vom 28.11.2016 um 18:36:13 Uhr (7 Kommentare)

8 NCC-1701-D

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Peinlichkeit Manie Medien München

Seit Jahren bin ich (m/30) begeisterter Star-Trek-Fan. Neben der intellektuellen und philosophischen Tiefe der Stories begeistert mich vor allem die dargestellte Technologie der Raumschiffe. Viele der Folgen spielen auf dem Raumschiff Enterprise, das die Registrierung NCC-1701-D trägt (so etwas wie eine Seriennummer für das Schiff und viele der Ausrüstungen, die das Schiff mit sich führt). Ich beichte, dass ich wirklich fast jeden einzelnen Gegenstand in der gemeinsamen Wohnung mit meiner Freundin mit dem Schriftzug "NCC-1701-D" beschriftet habe. Das reicht von ganz subtil und klein mit Bleistift auf Möbelstücken, Büchern oder Türen über eher offensichtlich mit Aufklebern auf dem Spiegelschrank im Bad, den Ecken von Fenstern oder Edding auf dem Boden von Tassen und Tellern - fast jedes Inventar der Wohnung ist diesem fiktiven Raumschiff zugeordnet. Ich glaube, irgendwann lande ich entweder in der Klapse oder auf der Enterprise.

Beichthaus.com Beichte #00039007 vom 02.12.2016 um 01:11:56 Uhr in 81737 München (Siegertsbrunner Straße) (13 Kommentare)

9 Klopapier auf dem Sitz

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Ekel Eitelkeit Neurosen Hamburg

Immer wenn ich mal weit weg von Zuhause aufs Klo muss, bedecke ich umrundend den Klositz mit zwei Lagen Klopapier. Auch die Spültaste fasse ich nur mit Taschentuch oder Klopapier an. Das gilt auch für die Türklinken und Waschbecken. Und das mache ich nicht nur in öffentlichen Toiletten. Auch bei Freunden, Familie oder anderen Bekannten. Ich weiß, dass mein exorbitanter Gebrauch von Klopapier verschwenderisch ist. Aber was Hygiene angeht, traue ich niemandem.

Beichthaus.com Beichte #00038972 vom 23.11.2016 um 10:31:10 Uhr in 20148 Hamburg (Mittelweg) (10 Kommentare)

11 Ey, hast du einen Freund?

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Vorurteile Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass ich männlichen Farbigen seit einer Weile immer aus dem Weg gehe. Nicht, weil ich per se etwas gegen farbige Menschen habe, sondern weil nun schon über Monate permanent - weiß Gott wieso - nur von diesen Männern auf der Straße oder im Bus plump angesprochen und in gewisser Weise auch belästigt werde. Mein Familienstatus und so etwas sind privat und gehen niemanden etwas an. Man fragt fremde Leute nicht danach! Im Bus fahre ich abends gar nicht mehr allein, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist oder noch einen Mann dabei hat, passiert so etwas auch nie. Bis dahin ist es mir noch nie untergekommen, dass man direkt etwas derart Privates gefragt wird, ohne dass man sich vorher gut unterhalten hat. Schon gar nicht auf der Straße oder der Zappelbude hat man mal so etwas mitbekommen.

Mir ist bewusst, dass es sich bei der Dreistigkeit um eine Charaktereigenschaft handelt, die nichts mit der Pigmentierung einer Person zu tun hat und vielleicht ist es auch nur ein dummer Zufall, dass ich immer Pech mit Menschen mit diesem optischen Merkmal habe. Aber ich habe meine Konsequenz gezogen, auch wenn sie leider nicht politisch korrekt ist. Deswegen traue ich mich auch nicht, da mit jemandem drüber zu sprechen und es tut mir selbst leid, dass ich dort unter anderem auch Männern aus dem Weg gehe, die nicht so drauf sind.

Beichthaus.com Beichte #00038850 vom 24.10.2016 um 15:45:52 Uhr (39 Kommentare)

12 Ist jemand gestorben?

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Falschheit Hochmut Polizei

Ich bin Bestatter. Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind wir nicht den ganzen Tag im Leichenwagen unterwegs, sondern häufig auch in Zivilfahrzeugen. So bezeichnen wir bei uns die handelsüblichen PKWs ohne Firmenaufschrift. Diese verwenden wir, um zu Angehörigen zu fahren, um Formalitäten auf Ämtern zu erledigen, oder um zu Beerdigungen zu fahren. Wer es nicht weiß, erkennt uns im PKW somit nicht als Bestatter. Letzte Woche sind ein Kollege und ich von einem Trauergespräch mit Angehörigen zurück in die Firma gefahren. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Eine Polizeikontrolle lag auf unserem Weg und wir wurden rausgewunken. Das war eine größere Aktion, die Polizei hatte einen ganzen Parkplatz besetzt.

Also hielten wir an, eine junge Polizistin kam ans Auto und ich öffnete die Scheibe. Sie sah nun vor sich zwei Herren sitzen, beide mit schwarzem Anzug, weißem Hemd und schwarzer Krawatte. Erschrocken fragte sie uns, ob jemand gestorben sei. Wahrheitsgemäß beantwortete ich die Frage mit "Ja." Daraufhin entschuldigte sie sich vielmals für die Unannehmlichkeiten und ließ uns sofort weiterfahren. Wir hätten sowieso nichts zu verbergen gehabt, aber irgendwie fühlten wir uns auch ein wenig schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00038837 vom 19.10.2016 um 16:08:42 Uhr (13 Kommentare)

13 Das Kind mit den dreckigen Patschepfoten

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Aggression Gewalt Kindergarten

Im zarten Alter von fünf Jahren gab es im Kindergarten immer ein Kind, welches permanent mein Essen anfingerte. Egal was es gab, sobald der Teller mit Mittagessen auf meinem Platz stand, patschte er komplett mit der Hand darein und machte dabei ein Gesicht, das einfach an Blödheit kaum zu überbieten war. Jetzt denkt man sich vielleicht, dass der besagte Junge wirklich behindert war und nichts dafür konnte. Aber nein, er war einfach dumm und frech. Ich habe mir den Mund fusselig geredet und ihn immer wieder gebeten, es zu lassen. Auch die Erzieher haben es versucht, aber alleine setzen konnten sie ihn nicht, schon aus Platzgründen. So fummelte er munter weiter mit seinen dreckigen Pfoten überall herum, die zudem immer total verschmiert waren und gestunken haben.

Bis mir dann bei meinem Lieblingsgericht der Kragen geplatzt ist. Er hatte gerade wieder mit voller Wucht seine Hand in meinem Essen platziert, als ich die Gabel nahm und zugestochen habe. Die Gabel steckte schön in seiner Hand fest. Ganz durch kam sie zwar nicht, aber genug, um nicht von alleine rauszufallen. Es gab natürlich einen riesigen Krawall darum und auch zu Hause wurde ich zusammengefaltet. Man schickte mich sogar zum Psychologen, der über die Geschichte nur lachte und mir einen normalen Geisteszustand bescheinigte. Es tut mir schon ziemlich leid, so ausgetickt zu sein, aber ich wusste mir einfach nicht mehr anders zu helfen. Seitdem hat der Junge auch niemals mehr mein Essen berührt.

Beichthaus.com Beichte #00039013 vom 03.12.2016 um 08:34:29 Uhr (12 Kommentare)

14 Feuer in der U-Bahn

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Dummheit Vandalismus Gewalt Kinder Bahn & Co.

Ich (m/26) habe gestern einen etwa 12-jährigen Jungen geschlagen. Ich bin mit der U-Bahn abends nach Hause gefahren und in dem Vierersitz hinter mir haben zwei Halbstarke eine Zeitung angezündet - als ich das gerochen habe, habe ich das kleine Feuer mit meinem Mantel gelöscht. So weit, so gut. Kinder sind halt manchmal total bescheuert, aber der kleine Junge musste mich ja auch noch unbedingt auslachen, weil mein Mantel dabei ein Brandloch davongetragen hat. Da sind mir die Sicherungen durchgebrannt und ich habe ihm eine schöne gesunde Watschen gegeben. Ein Nachspiel wird es für mich wohl nicht geben, da die beiden daraufhin fluchtartig in der U-Bahn ans Ende gelaufen und in der nächsten Station ausgestiegen sind. Ich beichte also, dass es mir nur um meinen Mantel leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00038823 vom 14.10.2016 um 14:33:39 Uhr (9 Kommentare)

15 Der Flyer verteilende Klischeeflüchtling

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Vorurteile Engherzigkeit Peinlichkeit

Vor ein paar Monaten kam mir in der Innenstadt ein orientalisch und ärmlich aussehender Mann entgegen. Wie man sich einen Klischeeflüchtling vorstellt. Er kam jedenfalls auf mich zu, streckte mir einen Zettel hin und brabbelte irgend etwas. Ich dachte mir, der arme Kerl hat schon genug Scheiße am Hut, jetzt wird er auch noch von irgendeiner scheinheiligen, spendengeilen Organisation zum Flyer austeilen verurteilt.

Ich sagte "Nein, Danke!" und wollte gerade weitergehen, als ich bei einem flüchtigen Blick auf den vermeintlichen Flyer sah. Es handelte sich um einen Paketabholschein. Der arme Mann suchte scheinbar verzweifelt die Post. Als ich ihm den Weg gezeigt habe, musste ich lachen und mich zugleich schämen. Ich habe gemerkt, dass ich ein voreingenommener Trottel bin und bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00038922 vom 13.11.2016 um 21:06:42 Uhr (6 Kommentare)

16 Meine Schwester hat eine Glatze verdient!

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Ungerechtigkeit Zorn Familie

Ich habe meiner dummen Schwester letzte Woche Enthaarungscreme ins Shampoo gemischt. Ich wusste ja, dass sie es immer schön einwirken lässt. Ihr fragt euch, warum ich das getan habe? Ganz einfach. Diese blöde Kuh ist Schuld daran, dass ich meinen Ausbildungsplatz verloren habe, für den ich so lange gekämpft hatte. Das war meine absolute Traumstelle und das alles nur, weil sie eifersüchtig ist, dass ich etwas aus meinem Leben machen will. Sie ist schon 30 Jahre alt und wohnt immer noch zu Hause. Meine Eltern wollen sie aber nicht rauswerfen, obwohl sie absolut nichts beiträgt. Mein Vater hat sie mal zu sich mit ins Büro genommen, damit sie Arbeitsluft schnuppern konnte, um so evtl. ihr Feuer zu entfachen, aber nein. Stattdessen weigerte sie sich lautstark, irgendwelche Tätigkeiten auszuüben. Wie kann ein erwachsener Mensch nur so faul sein?!

Außerdem versucht sie immer, an mein Geld ran zu kommen. Ich arbeite dafür und soll ihr aber trotzdem ständig Taschengeld bezahlen. Ich habe mich geweigert. Da meinte sie noch, dass ich sehen werde, was ich davon habe. Zuerst dachte ich, sie bluffe nur, aber nur so lange, bis ich dann wieder arbeiten ging und ein Personalgespräch auf mich wartete. Angeblich würde ich den Betrieb schlecht machen und Kunden abwimmeln. Es hätte einen Anruf vom Kunden gegeben, bei dem ich ihn aufs Übelste beschimpft hätte. Ich fiel vom Glauben ab. So eine Situation hat es nie gegeben, im Gegenteil. Man lobt mich oft für meine freundliche und offene Art. Mein Chef sagte mir auch, dass er das nie von mir gedacht hätte, wo ich doch auch so fleißig bin, aber er könnte so eine Beschwerde auch nicht einfach ignorieren. Ich wurde erst einmal zwei Wochen kaltgestellt, bis dann die Kündigung per Post kam. Ich war am Boden zerstört.

Meine Schwester hingegen freute das sehr. Sie kam gleich angeschlichen und sagte mir, dass sie ja gesagt hat, dass noch was kommen wird. Mich packte so eine Wut! Es gab nur eine Möglichkeit, sie wirklich zu treffen, und zwar über ihre Haare. Das Einzige, dass sie mehr liebte, als sich selbst. Der Anblick war sehr zufriedenstellend. Auch wenn es mich einen deftigen Anschiss meiner Eltern und die Hälfte meiner Ersparnisse als Strafe gekostet hat.

Beichthaus.com Beichte #00038937 vom 15.11.2016 um 18:11:47 Uhr (15 Kommentare)

18 Frauen und ihr Konkurrenzdenken

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Zorn Ungerechtigkeit Hass Gesellschaft

Ich (w/26) beichte, dass mich andere Frauen mittlerweile nur noch nerven! Ich war vor 1,5 Jahren die Erste aus dem Freundeskreis, die geheiratet hat und schon während der Hochzeit sagte mir eine der Brautjungfern, ich solle mich schon einmal auf meine Scheidung freuen. Das war nur der härteste Spruch. Seitdem hören mein Mann und ich überall, es würde eh nicht halten. Alle "Freundinnen" verloben sich plötzlich oder werden schwanger und bemitleiden mich dann, weil es angeblich bei uns ja nicht klappen würde, weil wir es ja "schon so lange versuchen" (wir wollen momentan noch keine Kinder). Was soll dieses verdammte Konkurrenzdenken?! Jede will als erste verheiratet sein, als erste Mutter werden und die glücklichste Ehe führen. Wie es mir gegen den Strich geht!

Sogar mir meinen Mann auszuspannen wurde schon versucht, nur um zu beweisen, dass unsere Ehe nicht hält. Wir sind seit sieben Jahren glücklich zusammen. Natürlich haben wir auch unsere Höhen und Tiefen, aber wir lieben uns sehr und vertrauen einander blind. Können diese Geier uns nicht in Ruhe lassen und ihr eigenes Leben führen, statt sich ständig miteinander messen zu wollen? Das musste ich einfach mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00038881 vom 02.11.2016 um 13:09:36 Uhr (19 Kommentare)

19 Hilfe, meine Eltern sind Vegetarier!

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Falschheit Völlerei Lügen Ernährung

Meine Eltern leben beide schon seit Jahren vegetarisch. Mich (w/19) haben sie anfangs aber nicht vegetarisch erzogen, damit ihnen keiner einen Vorwurf macht, sie hätten mir die Entscheidung genommen. Zu Fast-Food-Restaurants ging ich aber nur, wenn Eltern von Freunden mich mitnahmen. Dennoch habe ich es - wie wohl jedes Kind - geliebt, dort hinzugehen. Gummibärchen aß ich auch immer lieber als Schokolade und Fleisch mochte ich auch generell gerne, auch wenn meine Eltern das nicht allzu oft kauften. Als ich dann älter wurde, merkte ich, dass der Druck meiner Eltern wuchs. Sie begannen regelrecht, andere Eltern zu hassen, die mich mit in Fast-Food-Restaurants nahmen oder mir bei ihnen zu Hause Fleisch zu essen gaben.

Sie zeigten mir auch immer wieder offen ihre Enttäuschung und Entrüstung, wenn ich nach Wurst, Gummibärchen oder sonst etwas fragte. Irgendwann kamen dann auch abfällige Kommentare dazu. Es war offensichtlich, dass sie von mir erwarteten, dass ich vegetarisch lebte. Mit neun Jahren wollte ich dann dem Druck ausweichen und gab nach. Neun weitere Jahre war ich dann Vegetarierin. Mit 18 habe ich schließlich meine Ausbildung angefangen. Ich war eh nie so ein Mensch, der sofort seine Essgewohnheiten rumposaunt und mich hatte in meinem Ausbildungsunternehmen und in der Berufsschule auch keiner danach gefragt. An einem Tag, als wir mal sehr wenige Mitarbeiter in der Abteilung waren, ziemlich am Anfang meiner Ausbildung, brachte plötzlich ein Kollege für jeden Mitarbeiter einen Cheeseburger aus einer bekannten Fast-Food-Kette mit - also auch für mich. Zum einen wollte ich nicht unhöflich sein und ablehnen, zum anderen erinnerte ich mich auch daran, wie gern in die Dinger als Kind gegessen hatte. Also griff ich zu. Und es war göttlich.

Seit einem Jahr esse ich nun wieder regelmäßig Fleisch. In der Mittagspause gehe ich oft mit Kollegen oder Klassenkameraden zum Döner oder Burger essen, oder so. In der Schule hole ich mir zum Frühstück Wurstbrötchen. Und meine früher so geliebten Gummibärchen nasche ich inzwischen auch wieder. Ich esse ehrlich gerne Fleisch und habe es die letzten Jahre auch immer irgendwie vermisst. Wenn meine Eltern das wüssten, wären sie mehr als enttäuscht und ich glaube im Ernst, sie würden mich zu Hause rausschmeißen. Denn die beiden leben inzwischen sogar schon vegan. Ich beichte also, dass ich zu Hause weiterhin brav die Vegetarierin spiele, obwohl ich mich außerhalb mit Fleisch vollstopfe. Meinen Eltern gegenüber habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00038894 vom 05.11.2016 um 22:30:58 Uhr (22 Kommentare)

20 Dick und kernig!

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Verzweiflung Zwang Eitelkeit Sport

Ich (w/26) habe heute wieder einmal mit Sport und dem Vorsatz, meinen Körper in Form zu bringen, angefangen. Warum? Nunja, ich habe einen normalen BMI und fand meinen Körper eigentlich schon immer in Ordnung. Ich habe nur das "Unglück", dass ich sowohl ein rundliches Gesicht mit "Speckwangen" und keine wirkliche Taille habe. Bei mir ist alles gleich verteilt und sieht normal aus. Ich trage auch eine 36/38. Und wo bleibt hier die Beichte? Schon mein ganzes Leben muss ich mir anhören, das ich "Dick oder kernig" bin. Obwohl ich schon immer auf 1,63 cm 58 kg wiege. Meine Geschwister sind nämlich alle untergewichtig - schon immer. Und da wirke ich mit Normalgewicht wie ein Elefant dagegen. Meine beste Freundin ist super, nur dass sie so auf ihr Gewicht fixiert ist und auch sehr sehr dünn ist. Neben ihr sehe ich auch nicht schmal aus.

Mich kotzt das alles tierisch an, weil dieses "du bist dicklich" lange an mir nagte. Aber man wird ja älter und irgendwann ist es einem egal - ich begann, mich wohlzufühlen. Nur macht mein Freund auch seit einem Jahr immer wieder "Witze" in die Richtung. Greift mir an meinen Bauch und meint: "Da könntest du auch mal etwas machen." Im zweiten Satz sagt er immer, dass es nur ein Scherz sei, aber er meint es schon ernst. Er selbst hat seit Beginn unserer Beziehung einen schönen Bierbauch erlangt. Das Einzige, was ich habe, ist etwas Bauchspeck, aber ohne Fettring.

Meine Beichte ist: Ich bin in meinem sonstigen Leben eine taffe und starke Frau und mache mein Ding. Aber in diesen Punkt ist mein Selbstwertgefühl so im Arsch, dass ich aller paar Monate mit Sport und Diät anfange. Obwohl ich mich persönlich wohl, gesund und attraktiv finde. Ich hasse diesen Magerwahn. Manchmal überlege ich, mich übelst sportlich aufzupumpen, nur um dann die fitteste und heißeste Person in meinem Umkreis zu sein. Aber dazu fehlt mir die Disziplin.

Beichthaus.com Beichte #00038949 vom 18.11.2016 um 19:51:38 Uhr (15 Kommentare)


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