Ich kaufe jeden Tag neue Töpfe!

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Ekel Verschwendung Zwang Unreinlichkeit Spanien

Ich (m/21) sollte mal meinen Tick beichten. Eine Küche ohne Spülmaschine ist für mich unhygienisch. Ich kann nicht von Besteck oder Geschirr essen und trinken, das von Hand gespült wurde. Ich finde es einfach richtig ekelhaft unhygienisch, ein Geschirrstück in Wasser zu werfen, in dem noch der Dreck vom letzten Teil ist. Außerdem habe ich das Gefühl, es wird von Hand eh nie wirklich sauber. Seit ich auf Teneriffa lebe und keine Spülmaschine mehr habe, esse ich nur noch von Plastiktellern und mit Plastikbesteck zum Wegwerfen. Getrunken wird nur aus Plastikbechern. Nun habe ich aber das Problem mit Kochtöpfen. Diese versifften, von Hand gewaschenen Kochtöpfe kann ich einfach nicht benutzen. Also werfe ich nach jedem Kochen die Töpfe auf den Müll und kaufe neue.

Weil ich jeden zweiten Tag welche hole, fragen mich die Kassierer schon, was ich mit den Töpfen mache. Das Ganze geht natürlich auch ein bisschen ins Geld. Ich würde gerne normal Kochen und von normalem Geschirr essen, aber kann es so einfach nicht. Mir kommen abgewaschene Sachen so widerlich vor. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder normal werde und Absolution dafür bekomme. Es ist ja nicht so, dass ich zu faul zum Abwaschen wäre. Ich möchte ja, aber es ist unmöglich.

Beichthaus.com Beichte #00039885 vom 13.06.2017 um 16:40:22 Uhr in Spanien (Playa de la Americas, Tenerife) (21 Kommentare)

Meine Gespräche mit Stars und Kindheitshelden

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Peinlichkeit Zwang

Ich (w/21) beichte, dass ich oft Gespräche mit imaginären Personen führe. Und nein, ich habe keine Halluzinationen. Ich habe zu jeder Zeit meines Lebens gewusst, dass da niemand ist und ich einfach mit mir selbst rede. Ich rede dabei nicht so, wie ich mit einem normalen Menschen reden würde. Das Gespräch passiert nur in meinem Kopf. Das alles hat in meiner Kindheit angefangen. Ich habe mir einfach vorgestellt, mit meinen Kindheitshelden oder Figuren aus Trickfilmserien Gespräche führen zu können. Und das hat mir einfach so viel Spaß gemacht, dass ich damit nie aufgehört habe. Heute rede ich natürlich nicht mehr mit Trickfilmfiguren. Ich stelle mir meist Gespräche und Situationen vor, die wahrscheinlich so niemals passieren werden. Beispiel: Über was ich mit Jauch sprechen würde, wenn ich mal bei "Wer wird Millionär" sitzen würde. Auch das wird nie passieren, da ich viel zu scheu für die Kamera bin und mein Unwissen nicht vor der ganzen Nation präsentieren möchte.

Der Witz an der Sache ist, dass ich eigentlich ein sehr ruhiger Mensch bin und nur dann rede, wenn ich wirklich was zum Gespräch beizutragen habe. Ansonsten bin ich eher vom Typ stiller Zuhörer. Ich muss immer doll aufpassen, dass man mir das nicht im Gesicht anmerkt. Das Gespräch spiegelt sich manchmal in meinem Gesicht wider (in Form von Stirnrunzeln oder plötzlichem Lächeln oder dergleichen). Wie gesagt: ich wusste und weiß zu jeder Zeit meines Lebens, dass dort eigentlich niemand ist und ich höre auch keine Stimmen im Kopf oder so. Es ist einfach eine Art Hobby für mich, um mir Gespräche oder Situationen vorzustellen und wie ich dabei handeln/reagieren würde. Ich habe mal gehört, dass jeder so ein paar Selbstgespräche führt. Aber ich bin mir bewusst, dass ich da weit drüber bin. Mir ist das alles so peinlich, dass ich das noch nie jemanden erzählt habe und ich werde es wahrscheinlich auch mit ins Grab nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00039871 vom 11.06.2017 um 12:13:46 Uhr (16 Kommentare)

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Ich bin ein richtig schlechter Verlierer!

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Selbstsucht Zwang Freunde Klagenfurt

Ich (m/24) hasse und liebe Gesellschaftsspiele über alles. Ich finde es einfach schön, mit meinen Freunden am Tisch zu sitzen und zu spielen, wenn nicht mein zu großer Ehrgeiz wäre zu gewinnen. Ich kann einfach nicht verlieren - auch wenn es Teamspiele sind, kann ich nicht verlieren. Letztens gab ich meinem Freund die Schuld, dass wir geschlagen wurden. Ich war dann so sauer, dass die anderen es merkten. Ich bin einfach gegangen, die Stimmung war im Keller, was mich jedoch wundert ist, dass sie noch mit mir spielen wollen. Ich versuche ja es zu können, aber ich schaffe es nicht. Ich habe nur Angst, dass bald niemand mehr mit mir spielen will. Ich weiß natürlich, dass es nur ein Spiel ist, aber ich scheitere daran.

Beichthaus.com Beichte #00039827 vom 02.06.2017 um 09:14:47 Uhr in 9020 Klagenfurt (8 Kommentare)

Ich habe keinen Cent in der Tasche!

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Maßlosigkeit Zwang Arbeit Deutschland

Ich (m/18) beichte, dass ich derzeit arbeitssuchend bin, noch zu Hause wohne und daher keinen Cent an Geld habe. Meine Freundin wohnt circa 20 Kilometer entfernt, und ich laufe jeden Tag vier Stunden morgens hin und abends bis in die Nacht hinein zurück, um sie zu sehen. Das ist verdammt anstrengend und irgendwie auch langweilig (es passiert unterwegs ja nichts). Allerdings werde ich damit nicht aufhören, bis ich endlich Arbeit gefunden habe. Und bevor ihr denkt, ich wäre zu faul dafür: Glaubt ihr wirklich mir macht es Spaß, täglich insgesamt um die acht Stunden zu laufen, und dass ich mich nicht um einen Job bemühe? Ach und: Nein, meine Mutter gibt mir zwar Essen, aber kein Geld. Und meine Freundin ist Schülerin, verdient daher nichts.

Beichthaus.com Beichte #00039742 vom 15.05.2017 um 22:43:18 Uhr in Deutschland (14 Kommentare)

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Ich werde vom Teufel verfolgt

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Zwang Manie Gesundheit Verzweiflung

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine Zwangsstörung mit Zwangsgedanken zu Satanisten verbinde und immer die Angewohnheit habe, das Haus in einem perfekten Bewegungsrhythmus zu betreten und zu verlassen, denn wenn ich das nicht tue, könnte ich vielleicht jemanden verletzen. In meinen Zwängen kommt Gewalt in jeder Form gegen andere vor - und diese Gedanken, die gegen meinen Willen in meinen Kopf eindringen, versuche ich zu unterdrücken. Vergeblich. Eine falsche Fußbewegung, und ich schreie meine Mutter oder andere Angehörige an. Ich hasse andere Leute, weil ich im Unterbewusstsein fühle, dass sie den Teufel indirekt auf mich übertragen und der Auslöser für meine gezwungenen Gedanken sind, aber nachdem ich mich ausgeschrien habe, realisiere ich erst, wie sehr ich meinen Angehörigen seelisch wehtue und dann tut es mir leid. Es fühlt sich immer so an, als ob ich nachdem Ausrasten das Anschreien als unnötig sehe.

Manchmal schlage ich auch Schränke kaputt und randaliere in der Wohnung, während ich aggressiv sage, dass der Satan meine Seele nicht zum Sündiger macht und mich auch nicht dazu bringt, gegen meinen Willen einen Menschen physisch zu verletzen. Einmal wollte ich meine Hände abhacken, sodass ich niemals jemanden verletzen könnte, falls es zum Kontrollverlust kommen sollte. Von all dem hat meine Mutter übrigens Depressionen bekommen, was mir sehr leidtut.

Meine Familie muss die Sachen reparieren und bezahlen, die ich kaputt mache, und egal wie sehr ich zur Last falle - sie geben mich nicht auf. Ich kann für diese Zwangsstörung nichts und leide jeden Tag unter der Angst, ich könnte jemanden Schlimmes antun und dadurch falle ich meiner Familie zur Last. Ich hoffe, man kann mir verzeihen, psychisch eingeschränkt zu sein, und anderen Leuten die Laune mit meinem Geschrei zu verderben. Es tut mir so leid. Ich weiß auch nicht, vorher diese Zwänge kommen.

Beichthaus.com Beichte #00039698 vom 04.05.2017 um 14:56:36 Uhr (16 Kommentare)


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