Ich brauche sofort Sex!

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Schamlosigkeit Masturbation Begehrlichkeit Zwang Flensburg

Ich habe seit mehreren Jahren eine psychische Störung, mit der ich mich nicht so recht traue zum Arzt zu gehen. Es handelt sich um Impulsivhandlungen im sexuellen Bereich, ansonsten bin ich eine sehr stabile junge Frau. Mein Interesse an Sex ist generell eher gering, eine längere Partnerschaft hatte ich auch noch nie, da es daran auch immer gescheitert ist. Manchmal überkommt es mich aber so stark, dass dann wirklich an Ort und Stelle etwas geschehen muss. Den Drang dann noch zu beherschen ist praktisch nicht möglich, vergleichbar als ob man wirklich sehr sehr dringend auf Toilette muss oder tagelang nichts gegessen hat. Ich hatte dadurch schon ziemlich wahllosen Sex mit Männern und Frauen. Darunter ein südländischer Taxifahrer, ein älterer Landschaftsgärtner im Stadtpark und eine Punkerin, die mir zufällig in der S-Bahn gegenüber saß. Die Masturbationen habe ich bisher fast immer ungestört hinbekommen, da sich eigentlich immer irgendwo ein ungestörter Platz findet. Öffentliche Verkehrsmittel meide ich aber mittlerweile aus naheliegenden Gründen, meinen Job habe ich so gewählt dass ich möglichst wenig unter Kollegen bin. Ich bereue, dass ich auf jeden Fall einige Leute sehr irritiert haben muss, da ich es aber geschafft habe, mir alles so einzurichten, dass die Vorfälle in Grenzen bleiben, möchte ich vorerst auf harte Medikamente und Seelenstriptease verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00040219 vom 23.08.2017 um 18:09:13 Uhr in Flensburg (2 Kommentare)

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Von versteckten Rechnungen und Psychosen

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Zwang Betrug Familie Saarlouis

Ich habe meine Familie ruiniert. Ich habe vor Monaten angefangen, die Post meiner Familie zu verstecken - also meist Rechnungen. Ich wollte sie immer […]
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Beichthaus.com Beichte #00040161 vom 07.08.2017 um 21:57:41 Uhr in 666740 Saarlouis (Saarlouiserstraße) (16 Kommentare)

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Die Vergangenheit zerstört meine Zukunft

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Faulheit Zwang Verzweiflung Gesundheit Recklinghausen

Ich bin durch psychische Krankheiten und früheres Mobbing jetzt seit längerer Zeit zu Hause. Ich wollte nach meiner Ausbildung eine Schule besuchen, was ich aber abbrach - wegen psychischer Probleme. Meine Ausbildung zum Verkäufer war Sommer 2014 abgeschlossen und im Februar 2015 bekam ich schwere Angstzustände und Zwangsgedanken. Meine Freundin hat mich verlassen und eine ganz schöne Abreibung per Mail hinterlassen. Dann lernte ich Anfang 2017 eine Neue kennen, mit der ich auch zusammenkam. Aber auch sie hat mich verlassen, weil ich nicht zu ihr kam (sie wohnt in Hannover) und eben so passiv bin. Naja, zwischendurch gehe ich oft noch mit meinem Bruder saufen, spiele um Geld und lebe auf Kosten meines Vaters. Ja, ich fühle mich selbst nicht wohl damit und weiß nicht, wie ich diese ganze Scheiße aus der Vergangenheit hinter mir lassen soll.

Beichthaus.com Beichte #00040110 vom 27.07.2017 um 20:50:16 Uhr in 45665 Recklinghausen (Lülftstraße) (2 Kommentare)

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Hilfe, meine Mutter ist in einer religiösen Sekte

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Lügen Falschheit Familie Unglaube Zwang Münster

Ich (25) habe wohl eine Art des Stockholm-Syndroms. Meine Mutter ist in einer Religion, die ihre Regeln, die 10 Gebote usw. sehr ernst nehmen. Sie versuchen immer danach zu leben. Kein Sex vor der Ehe, nicht Lügen, keinen Krieg führen, Jesus nachfolgen. Ich denke jetzt können sich viele schon denken, welche Religion ich meine. Ich war 9 oder 10, als sie konvertiert ist. Davor kannte ich Religion nur aus der Schule und da haben wir meistens Bilder ausgemalt und die sieben Tage der Wertschöpfung gebastelt. Ich besuchte den evangelischen Religionsunterricht, also keine Kommunions-Vorbereitung oder sonstiges. Jedenfalls will ich meiner Mutter, seit ich denken kann, immer gerecht werden. Ich wollte, dass sie stolz auf mich ist. Also bin ich mit zu ihrer Religion. Meine zwei kleinen Schwestern wurden ja auch mitgeschleppt. Die eine war damals noch ein Säugling und die andere sechs oder sieben Jahre alt. Wir hatten wenig Wahl. Also eigentlich gar keine, da unser Vater damals immer dachte, dass er nur seine Familie ernähren können muss. Er hat immer gearbeitet und hat nebenbei unser Haus gebaut. Wir haben ihn kaum gesehen und meine Babyschwester kannte ihn nicht. Sie hatte Angst vor ihm. Was ich eigentlich damit sagen will, unser Papa hat die Erziehung der Kinder in die Hände der Mutter gelegt. So wie es in vielen osteuropäischen Familie der Fall ist.

Ich wollte meiner Mutter gerecht werden, bin mitgegangen, habe mich nie beklagt. Ich wollte sie stolz machen, da sie ganz oft mit mir geschimpft hat damals. Ab und zu wurde ich auch mit dem Ledergürtel verhauen, wenn ich ihr eine schlechte Note verheimlicht habe, oder eine schlechte Note geschrieben habe und es ihr gesagt habe. Wenn ich, statt zu lernen, gespielt habe. Ich wurde verhauen. Und habe sofort alles daran gesetzt, dass sie mich wieder lieb hat und damit sie stolz ist. Das ging jahrelang so. Ich habe mich mit 14 in ihrer Religion taufen lassen. Nur damit sie stolz ist. Ich habe mir ein Leben mit diesen Menschen aufgebaut. Hatte Freunde - und doch wusste ich immer, dass ich da nicht hingehöre. Wie ein Mensch, der schon immer weiß, dass er homosexuell ist, oder transsexuell. Ich wusste, dass ich da nicht hingehöre. Ich wollte da weg, aber ich konnte nicht. Einfach aus dem Grund, weil ich dann meine Mutter enttäuschen würde. In der Religion ist es ein Muss, dass wenn jemand austritt, niemand mehr Kontakt zu der Person haben darf. Nicht mal die eigene Familie. Ich habe das Ganze mit 16 Jahren bei meinem besten Freund miterlebt. Er ist ausgetreten. Ich durfte keinen Kontakt mehr zu ihm haben, ich durfte ihn nicht mehr sehen. Er wohnte 30 km von mir entfernt und meine Mutter hat mich so kontrolliert, dass ich nicht mal 10 Minuten aus dem Haus gehen durfte, ohne dass sie wusste wo ich bin.

Mit 16 habe ich aber auch einen Fehler gemacht. Ich habe mich verliebt. Generell sind Beziehungen erst ab 18 erlaubt, ab dem Alter wo man gesetzlich heiraten darf. Ich habe mich jedenfalls verliebt, Jugendliebe und so. Ich hatte mehr Zeit, da ich sofort nach der Schule eine Ausbildung in der nächsten Stadt angefangen habe. Mein Freund damals, war 18 mit Führerschein und Auto. Er hat mich zur Arbeit gebracht und meine Pause haben wir zusammen mit ihm in seinem Auto verbracht. Alles geheim. Niemand wusste es. Bis meine Mutter es dann doch erfahren hat, weil sie den Einzelverbindungsnachweis meines Handys gelesen hat. Klar rief sie die Nummer meines damaligen Freundes an. Er ging nichts ahnend dran und sie wusste dann alles. Mein Handy wurde mir weggenommen, mein Freund gab mir ein altes von sich. Das hat sie zum Glück nicht gefunden. Ich verlor wegen dem Stress zu Hause meinen Ausbildungsplatz, weil ich ständig total neben der Spur war. Da habe ich eingesehen, dass solange ich noch nicht volljährig bin, ich nicht von meiner Mutter wegkomme. Also habe ich schweren Herzens mit meinem Freund Schluss gemacht. Nach 1,5 Jahren, aber immer noch als Jungfrau, obwohl wir viele Gelegenheiten hatten - aber versucht mal Sex zu haben, mit dem ständigen Bild der Mutter vor Augen. Ich fand eine neue Stelle, beendete meine Ausbildung und hatte in der Zeit keinen Kontakt mehr zu meinem Ex. Ich habe ihn mit der Zeit irgendwie vergessen.

Ich wurde älter und habe eingesehen, dass jemand, der mit 18 weder die Schule besuchte, um seinen Hauptschulabschluss nachzuholen, noch sich irgendwie bemühte eine Ausbildung zu machen, einfach nicht zu mir passen konnte. Denn ich meisterte mich zu einer Karrierefrau. Um meine Mutter glücklich zu machen, stieg ich in der Religion auf und arbeitet nebenbei Vollzeit. Und das alles mit 20! Ich war quasi auf mich alleine gestellt. Habe alles getan um sie glücklich zu sehen. Ich habe keine Freizeit mehr für mich gehabt. Wenn ich nicht gearbeitet habe, war ich in die Tätigkeiten der Religion eingebunden. Auch am Wochenende, vor allem am Wochenende, denn da hat man ja viel Zeit. Ich habe Lob bekommen von ihr. Sie hat mich geliebt und ich habe es gemerkt. Sie war stolz auf mich. Und als ich auch noch eine "Beziehung" zu einem Glaubensbruder anfing, plante sie direkt unsere Hochzeit, denn in der Religion ist man nicht erstmal zusammen um sich kennenzulernen, man zieht auch nicht zusammen, um zu sehen, ob ein gemeinsames Leben klappen könnte. Man durfte sich nicht mal zu Zweit treffen, weil alle direkt dachten, dass man Sex haben könnte! Also kam man zusammen, las zusammen via Telefon jeden Tag in einem verdammten Buch über Familie, betete um Anleitung das Richtige zu tun und heiratete 3-9 Monate später, um dann ein Jahr später den ersten Nachwuchs in die Welt zu setzen.

Das alles war der Lebenslauf vieler meiner Freundinnen. Manche von ihnen waren schon fast verzweifelt, wenn sie mit 20 noch nicht verheiratet waren. Jedenfalls musste ich neben Job, Gemeindenarbeit und meiner wenigen Freizeit, in der ich verdammt gerne, sehr dicke Bücher (Twilight, Harry Potter - alles was ich laut Glauben und Religion nicht lesen durfte) gelesen habe, auch noch meinen 10 Jahre älteren Freund unterbringen. Es kam wie es kommen musste, für eine 21-Jährige, die unter Druck steht: Ich bekam Burn-out und trennte mich von dem Mann. Depressionen waren für meine Mutter immer ein rotes Tuch und es war eine Schande daran zu erkranken. Ich erkrankte. Kam in eine Klinik. Und hatte zum ersten Mal in meinem Leben Ruhe! Posttraumatische Belastungsstörung wurde diagnostiziert. Denn ich litt auch an Albträume über meine Vergewaltigung mit vier Jahren. Ich habe bis zu dem Tag in der Klinik mit der Therapeutin noch nie darüber geredet. Zwischenzeitlich war das Ganze vergessen. Aber dann kam alles wieder. Meine Mutter hat mir übrigens weiter zugesetzt, als ich in der Klinik war. Als ich zwei Wochen da war, wollte ich etwas Ruhe und habe mein Telefon abgestellt. Ich habe den Pflegekräfte gesagt, dass, sollte meine Mutter anrufen, ich nicht mit ihr reden möchte. Dann kam meine Mutter in die Klinik, da sie wohl zwei Mal abgewiesen wurde.

Sie kam in die Klinik, wütend. Ich hatte solche Angst vor ihr. Ich ging mit ihr in mein Zimmer und knallte ihr vor den Latz, dass der Typ, den sie in unser Haus geholt hatte weil er es bei seiner Mutter so schwer hatte, mich mit vier Jahren über Monate hinweg vergewaltigt hatte und ich jede einzelne Sekunde des Ganzen noch weiß. Da brach sie zusammen. Ich denke, sie hatte das geahnt. Schon damals. Jedenfalls brach sie zusammen und es war nicht das erste Mal, dass ich sie zusammenbrechen sah. Nur war es das erste Mal, dass ich mich dabei irgendwie gut gefühlt habe. Das tut mir schrecklich leid, ich meine, sie ist meine Mutter! Absolution von euch Lesern kann ich nicht verlangen. Selbst wenn ich die bekomme, kann ich sie nicht annehmen, denn ich werde mir dieses Gefühl niemals verzeihen können.

Trotzdem, seit diesem Tag hat sich etwas in mir verändert. Ich habe nicht mehr alles getan, damit sie stolz auf mich ist. Ich habe ihr nicht mehr alles durchgehen lassen, was sie mir ins Gesicht geklatscht hat. Ich verließ die Religion, nicht komplett. Ich gehe da lediglich nur nicht mehr hin und führe quasi ein Doppelleben für meine Mutter. Nur damit sie nicht wieder so enttäuscht von mir ist. Ich habe einen wundervollen Mann kennengelernt. Ich bin zu ihm gezogen, ohne dass meine Mutter es weiß. Sie denkt, ich würde in einer WG mit einer Freundin wohnen. Aber das ist mir egal. Soll sie denken, was sie will. Heute will ich ihr nicht alles recht machen, heute will ich einfach nur, dass meine eigene Mutter mich akzeptiert und nimmt wie ich bin und dass sie einsieht, wie glücklich ich bin. Mit meinem Freund bin ich nun 2 Jahre und 7 Monate zusammen. Ich weiß nicht, ob wir heiraten werden oder nicht, aber ich weiß dass ich ihn liebe und er mich und ich zum ersten Mal, seit ich mich erinnern kann, glücklich bin.

Worum ich jetzt bitte, ist lediglich Absolution deswegen, weil ich meine Mutter seit fast einem Jahr anlüge. Aber würde ich ihr die Wahrheit sagen, dass ich vorehelichen Sex habe, dass ich mit einem Mann zusammenlebe und dass ich dieses Leben mehr liebe als das, was ich in der Religion hatte, dann würde meine komplette Familie mich verstoßen. Ich dürfte nie wieder Kontakt zu ihnen haben...

Beichthaus.com Beichte #00040102 vom 26.07.2017 um 16:07:36 Uhr in Münster (23 Kommentare)

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Ich will mich ritzen!

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit Zwang

Ich (w/24) beichte, dass ich in letzter Zeit wieder den Drang verspüre mich zu ritzen. Vor ungefähr 10 Jahren wurden bei mir ärztlich Depressionen […]
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Beichthaus.com Beichte #00040101 vom 26.07.2017 um 17:56:02 Uhr (12 Kommentare)

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