Berliner Dialekt geht gar nicht!

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Peinlichkeit Vorurteile Partnerschaft

Nach vier Wochen musste ich einfach die Beziehung beenden. Mein Ex kommt aus Berlin. Anfangs störte mich es nicht, aber im Laufe der Zeit ging mir sein Berliner Dialekt gehörig auf den Keks. Die Verwechslung von mir/mich sowie dir/dich oder ick/ich ist einfach nur grausam anzuhören. Natürlich sprach ich ihn darauf an, ob er nicht mir zuliebe hochdeutsch reden könnte, aber er wollte nicht. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden und musste Schluss machen. Natürlich tut es mir sehr leid für ihn. Aber peinlich vor meinen Freunden und der Familie war es schon. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00039744 vom 16.05.2017 um 11:43:44 Uhr (31 Kommentare)

Das Klischee der alten Katzenlady

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Vorurteile Hochmut Verzweiflung Tiere Wolfenbüttel

Ich hatte immer Vorurteile über alleinstehende alte Frauen, die nicht viele Freunde dafür aber zig Katzen haben. Ich habe sie wirklich bemitleidet und heute habe ich erschreckenderweise festgestellt, dass es mir auch so ergehen könnte. Ich habe heute Geburtstag und niemand hat mir persönlich gratuliert. Niemand hat mir die Hand geschüttelt oder mich umarmt und eine Geburtstagsfeier ist auch für die Zukunft nicht geplant. Ich fange im nächsten Monat mit meinem neuen Job an und bin deshalb weiter weggezogen. Ich kenne in der neuen Stadt zurzeit noch niemanden.

Bei meinen letzten Geburtstagen oder kurz danach war ich zumindest immer bei meiner Familie oder umgekehrt. Mit Freunden war es genauso. Während mir eine gute Freundin am Telefon gratuliert hat, wurde es mir erst richtig klar und ich musste das Gespräch abbrechen. Mir kamen plötzlich Tränen - ich habe danach lange geweint, obwohl ich das sonst nie tue. Ab dem heutigen Tag kann ich also alte Katzenladys ein bisschen verstehen. Ich hätte mich heute sehr über eine Katze gefreut, die an meinem Geburtstag da gewesen wäre. Dann wäre ich nicht allein gewesen...

Beichthaus.com Beichte #00039663 vom 24.04.2017 um 23:12:57 Uhr in Wolfenbüttel (Kornmarkt) (12 Kommentare)

Meine männerfeindliche Phase

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Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft

Ich war eine Zeit lang extrem männerfeindlich. Ich habe mich in Bus und Bahn nur neben Frauen gesetzt, mich mit Männern gestritten, sie beschimpft und böse angeguckt. Ich habe auch aufgehört männliche Musiker zu hören. Im Nachhinein bereue ich es und es tut mir von Herzen leid, dass ich so viele Männer beleidigt habe. Sollte ich euch irgendwie böse angeschaut, gekorbt, ignoriert, beschimpft, angeschrien, angestöhnt oder in irgendeiner Weise angemacht haben, wäre es toll, wenn ihr mir verzeihen könntet. Wie gesagt: Ich bin nicht mehr so, ich wollte auch eigentlich nie so sein. Es war nicht meine Absicht, aber es ist ja auch niemand wirklich zu Schaden gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039658 vom 23.04.2017 um 16:06:23 Uhr (29 Kommentare)

Gewerkschaften sollten verboten werden!

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Hass Aggression Vorurteile Arbeit Hamburg

Ich hasse Gewerkschaften. Ja richtig, ich hasse sie. Ich gehe arbeiten und in meinem Arbeitsvertrag steht drin, wie viel Geld ich für so und so viel Arbeit erhalte. Wer damit ein Problem hat, soll seinen Chef bitten, ihm mehr zu zahlen oder wechseln. Aber nicht zu kommunistischen Wirtschaftsfeinden gehen, die Firmen erpressen, sodass diese keine Wahl haben, als die unverschämten Forderungen anzunehmen. Streiks gehören und verboten, Gewerkschaften auch. Mitgliedschaft unter Strafe gestellt.

Beichthaus.com Beichte #00039646 vom 19.04.2017 um 22:07:45 Uhr in Hamburg (10 Kommentare)

Flüchtlinge ohne Religion

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Vorurteile Engherzigkeit Unglaube

Meine (m/30) Meinung - Flüchtlinge aufnehmen ja. Aber dann nur diese Flüchtlinge, die nicht religiös sind. Zum einen widerspricht sich mir oft die Tatsache, dass der IS islamistischen Terror verbreitet und die Menschen davor fliehen, bspw. die Frauen aber auch im Ankunftsland trotzdem mit religiösen Kopftüchern oder teilweise sogar Umhängen herumlaufen. Dazu muss ich sagen, dass es auch hübsche Kopftücher gibt, ich es aber grausam finde, wenn eine Muslimin sie nur trägt, "weil der Islam es vorschreibt", und das tun die meisten. Ich trage nur Kleidung, die mir gefällt. Auch wenn ich zwar daran glaube, dass nach dem Tod noch irgendwas kommt und keine schwarze Leere folgen wird, so lasse ich mir von der Religion trotzdem nichts vorschreiben.

Ich würde also so vorgehen, dass Menschen zwar aufgenommen werden, es aber nicht gestattet ist, dass sie in Moscheen oder andere Gebetshäuser gehen, alleine schon der Gefahr wegen, als ungefestigter Mensch dort in die Fänge irgendwelcher Gehirnwäschler zu geraten. Denn leider wurde die längst fällige Maßnahme, in Moscheen bei Gebeten und Predigten nur noch die deutsche Sprache und keine dortigen Muttersprachen mehr zuzulassen, immer noch nicht durchgeführt.

Wenn sie aufgenommen werden möchten, dann müssen sie zwangsläufig ihre Religiosität um etliche Stufen heruntergefahren. Ich kann die Menschen so sehr verstehen, ich würde auch fliehen aus einer solchen Umgebung. Aber ganz ehrlich - meine Religion wäre mir schnuppe, mir geht es dann um mein Leben. Und wenn in meinem Exil lauter Leute stinkende Ketchupflaschen anbeten, dann wäre mir das egal, solange in Sicherheit bin und lebe.

Mir kommen teilweise die Tränen vor Mitgefühl und Verständnis und Wut, wenn ich die Bilder aus den Kriegsgebieten sehe. Aber es macht mich dann auch sauer, wenn manch einer hier genauso weitermacht, wie die, vor denen er geflohen ist.

Beichthaus.com Beichte #00039637 vom 16.04.2017 um 16:09:50 Uhr (41 Kommentare)


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