Die Narben der Vergangenheit

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit Berlin

Ich beichte, dass ich mich früher oft selbst verletzt habe, indem ich meinen Oberkörper mit Klingen etc. ritzte und mit Zigarettenkippen verbrannte. Heute sind die meisten Narben noch immer gut sichtbar und ich bereue meine Taten, da ich meine innere Krise schon länger […]
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Beichthaus.com Beichte #00040992 vom 17.02.2018 um 11:28:42 Uhr in Berlin (Thuler Straße) (3 Kommentare).

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Ich habe meine Schwester aus meinem Leben geekelt

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Aggression Boshaftigkeit Verzweiflung Selbstsucht Familie Köln

Ich habe meiner Schwester früher das Leben regelmäßig zur Hölle gemacht. Meine Schwester ist zwei Jahre jünger als ich, mittlerweile bin ich 27 und sie 25 und wir haben keinen Kontakt aufgrund meiner Jugend. Das bereue ich sehr, denn mittlerweile wünsche ich mir so sehr mit ihrem Freund mal einen trinken zu gehen, oder mit ihr was zu unternehmen. Das Ganze fing schon früh an, ich fand es blöd eine Schwester zu bekommen, ich wollte doch die ganze Liebe unserer Eltern. Wenn sie gespielt hat, habe ich ihr regelmäßig alles kaputtgemacht - in Form von Türme umstoßen, oder wenn ich unbeobachtet war, habe ich auch ihre Spielsachen so kaputtgemacht, dass diese nur noch für die Mülltonne gut waren. Meine durfte sie natürlich nicht benutzen. Ich habe ihr auch mal die Haare geschnitten, sie sah danach aus wie ein Rentner mit Glatze, der sich die Haare rüberkämmt, oder Kaugummis in die Haare geklebt...

Im Ski-Urlaub habe ich am Lift, da wo man hinten die Sachen reinhängt, ihr teilweise einer Skier rausgenommen und diesen unten liegenlassen. War immer witzig, wenn sie oben nur mit einem ankam. Das Ganze wurde so schlimm, dass ich (ca. 12 Jahre) im Skiurlaub ihr von hinten kommend mit meinem Snowboard seitlich über die Ski gefahren bin. Das Ende für sie war ein abrupter Abflug mit einigen Saltos durch den Schnee. Ich fand es dermaßen lustig, dass ich lachend zu ihr gefahren bin und sie gefragt habe, ob sie nach all den Jahren immer noch nicht Skifahren könnte. Ich fand es nicht mal so schlimm, dass sie mit der Bergwacht abgeholt wurde und noch im Urlaub an einem komplizierten Armbruch operiert werden musste. Dieses sind leider nur kurze Aufzählungen aus einer großen Assi-Karriere. Ich habe für all den Mist, den ich gemacht habe, immer reichlich Ärger bekommen, aber das hat es nur verstärkt. Ich dachte mir immer, sie sei es schuld, dass ich Ärger bekomme, da ich ohne sie den Mist nie gemacht hätte. Jetzt wohne ich schon seit sieben Jahre nicht mehr zu Hause. Ich bin erwachsen geworden und bereue den ganzen Mist. Aber meine Versuche, mich zu entschuldigen, lehnt sie komplett ab. Ich bitte um Verzeihung, ich werde ihr nie wieder etwas an tun und würde ihr mittlerweile helfen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00040981 vom 12.02.2018 um 01:17:33 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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Schmerzen beim Sex

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Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/23) habe beim Sex meist starke Schmerzen, aber anstatt meinem Partner das zu sagen, beiße ich die Zähne zusammen und frage am Ende auch noch, ob es für ihn schön war. Aus Angst, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben will, halte ich einfach still und versuche, die Tränen zurückzuhalten. Er sagt zwar, ich soll es ihm sagen, wenn es wehtut - er weiß, dass ich Probleme mit dem Sex habe - aber ich traue mich nicht. Es fällt ihm aber auch nicht auf, dass ich Schmerzen habe, er meint nur manchmal, ich soll mich entspannen und nicht so verkrampfen. Aber das ist nicht so einfach, wenn einem schon übel vor lauter Angst wird.

Beichthaus.com Beichte #00040980 vom 11.02.2018 um 21:56:41 Uhr (19 Kommentare).

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Meine Vergangenheit als Escort-Dame

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Lügen Prostitution Selbstsucht Verzweiflung Hannover

Während meiner Ausbildung musste ich jeden Cent zwei Mal umdrehen, da ich aufgrund familiärer Probleme früh ausziehen und somit selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen musste. Zu Anfang störte es mich noch wenig, nur Geld zur Deckung meiner Grundbedürfnisse […]
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Beichthaus.com Beichte #00040977 vom 11.02.2018 um 18:18:11 Uhr in Hannover (15 Kommentare).

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Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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