Im Urlaub nur eine Schnitte gestopft

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Fremdgehen Verrat Urlaub Spanien

Wie jedes Jahr fuhr ich (m/29) im Sommer nach Malle, um mir schön die Birne kaputt zu saufen. Selbstverständlich hatte ich als Single auch vor, die eine oder andere Schnitte zu stopfen. So ging ich dann abends aus und machte mich unter die Leute. Selten war ich so selbstbewusst wie an diesem Abend. In den Monaten zuvor habe ich mir im Fitnessstudio schön Muckis antrainiert, damit die jungen Dinger brav zu mir kommen. Außerdem war ich braun gebrannt. Kurzum: Ich war ein heißer Feger! Einige Flirtversuche später hatte ich schon das erste Stück Fleisch an der Angel. Blond, großbusig, vielleicht ein etwas zu knochiges Gesicht, aber das konnte ich mir schön saufen. Ich war also zufrieden. Nachdem ich ihr einige Drinks ausgab, ging es ins Hotel. Endlich wieder Sex, so mein Gedanke. Ja, es ging richtig ab bei uns. Jedoch sollte sich das Ganze zu etwas Ernsterem entwickeln. Ursprünglich wollte ich sie nur einmal verbrauchen und dann die nächste Schnitte holen. Irgendwie wurde sie mir aber doch sympathisch. Keine Ahnung warum, vielleicht mochte ich ihre geistige Reife.

Schlussendlich verbrachte ich eine ganze Woche mit ihr auf Mallorca. Neben des alltäglichen Geschlechtsvekehrs und des Saufens verirrten wir uns in tiefsinnige Gespräche. Wir mochten aneinander. Ich spielte sogar mit dem Gedanken, die Beziehung in Deutschland weiterzuführen. Kurz vor der Abreise, habe ich sie Selbiges gefragt. Sie war zwar sehr geschmeichelt, verwies mich aber auf ihren Freund in Deutschland. Das heißt, sie ist fremdgegangen. Ich war auf zweierlei Arten wütend: Erstens wollte sie mit mir nichts Ernstes, zweitens hat sie ihren Freund betrogen. Fremdgehen ist doch das Allerletzte! Zudem war ich ihr Spielzeug, nicht umgekehrt. Um mich würdevoll zu rächen, schnappte ich ihr nicht zugriffsgeschütztes Smartphone und durchforstete ihre WhatsApp-Kontakte, bis ich ihren Freund fand. Ihm schickte ich ein Selfie von mir, wie ich splitternackt auf dem Hotelbett lag. Als Text sendete ich ihm noch: "Das ist mein neuer geiler Stecher!"

Als die dumme Bratze dann aus dem Bad kam und ihr Smartphone abcheckte, verließ sie heulend mein Hotelzimmer. Das sollte ihr eine Lektion sein. Allerdings bereue ich mein Handeln inzwischen. Der Vorfall ist fast ein Jahr her und noch immer muss ich an sie denken. Wir alle kommen doch im Urlaub auf komische Gedanken. Hoffentlich konnte sie ihre Beziehung retten. Ich wollte schließlich auch nur schnellen, unverbindlichen Sex.

Beichthaus.com Beichte #00039880 vom 12.06.2017 um 20:21:43 Uhr in Spanien (Carrer Balears, Llucmajor, Mallorca) (68 Kommentare)

Mein Ex arbeitet schwarz!

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Eifersucht Verrat Verzweiflung Begehrlichkeit Ex Chemnitz

Ich komme nicht über die Trennung hinweg. Ich war fünf Jahre mit meinem Ex zusammen und habe ihn sehr geliebt, ich denke, dass ich ihn noch immer liebe, obwohl er mich so sehr verletzt und wegen einer Anderen verlassen hat. Ich habe Stimmungsschwankungen, die oftmals auch mit starken Rachegefühlen zusammenhängen. Ich fühle mich so begraben, im Stich gelassen, er hat mir das Messer ganz tief in meinen Rücken gesteckt. Der Gedanke, dass er jetzt eine Andere glücklich macht, sich bei ihr wohlfühlt und mit ihr gemeinsame Dinge unternimmt, zerreißt mein Herz. Die Tatsache, dass er mich nicht mehr will, mich aus seinem Leben verbannt hat, ist umso schmerzvoller!

Mittlerweile habe ich ihn angezeigt wegen Schwarzarbeit und hoffe nun seit Wochen, dass er endlich erwischt wird. Er soll fallen, ganz tief, und Sorgen sollen ihn plagen. Aber es tut sich nichts, außer dass er sein Leben immer mehr genießt mit seiner neuen Flamme. Woran liegt es, dass das Hauptzollamt noch nicht reagiert hat? Wie lange dauert das? Wird es überhaupt geahndet? Ich will selbst raus aus diesem Teufelskreis, ich weiß nur nicht wie!

Beichthaus.com Beichte #00039869 vom 10.06.2017 um 19:29:39 Uhr in Chemnitz (11 Kommentare)

Mein plötzliches Verlangen nach ermordetem Tier!

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Ekel Verrat Ernährung Würzburg

Gestern hatte ich (m/25) einen langen Arbeitstag, durch die Hitze war es besonders schwer. Während also mein Chef gemütlich nach Hause gefahren ist, mussten meine Kollegen und ich den lästigen Papierkram im Büro erledigen. Nachdem wir um 19:00 Uhr Feierabend hatten, schlugen mir die Kollegen vor, etwas essen zu gehen. Ich hatte nichts zum Mittag, weshalb ich zusagte. Ein paar Straßen weiter gab es ein Restaurant, in dem es asiatische Gerichte, Pizza und Döner gab. Die Kollegen bestellten Pizza, ich bestellte eine Gemüsepfanne mit Tofu. Der Kellner brachte uns das Essen, allerdings hatte er meine Bestellung vertauscht, ich hatte also einen Döner vor mir. Gerade, als ich etwas sagen wollte, hatte ich plötzlich das Verlangen nach ermordetem Tier. Ich muss dazu sagen, dass ich seit zehn Jahren stolzer Veganer bin. Doch gestern habe ich auf barbarische Art und Weise gehandelt, ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen und verachte ich mich. Ich habe meine Prinzipien, die anderen Veganer und die Tierwelt verraten.

Beichthaus.com Beichte #00039862 vom 08.06.2017 um 18:19:31 Uhr in Würzburg (21 Kommentare)

Wahre Freundschaften funktionieren von alleine!

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Ungerechtigkeit Verrat Freunde Hamburg

Ich (m/39) beichte, dass ich es sehr bereue, zu vielen meiner ehemaligen Freunde keinen Kontakt mehr zu haben. Wenn man manchmal so zurückschaut, merkt man, mit wie vielen lieben Menschen man befreundet war. Vieles ging auseinander. Aus ganz verschiedenen Gründen. Mein bester Freund ging verloren, nachdem er mit der Bundeswehr Ende der 90er im Krieg war. Er hatte wohl einen starken psychischen Schaden davon getragen und ich zog aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Habe ihn immer wieder eingeladen, doch er kam nicht. Irgendwann hat er nicht mal mehr meine Anrufe oder SMS beantwortet. An diesem Verlust leide ich wohl am meisten.

Dann gab es immer wieder andere Freunde, die entweder wegzogen, oder deren Lebensstil ganz anders war und wir uns so entfernten. Einen Kumpel, der kein Mega-Freund war, habe ich mir madig reden lassen. Ein Freund hat mich einmal zur Persona non grata erklärt, nachdem ich ihm einfach gesagt habe, dass es mir auf den Sack geht, dass er keine Zeit für mich hat. Im Endeffekt hat das seine Frau, der er das erzählte, falsch aufgefasst und sie ihn wohl gegen mich aufgehetzt. Habe ihm nie etwas getan. Ich weiß nicht. Es war nicht immer meine Schuld, aber manchmal hätte ich mehr tun müssen, um Freundschaften zu erhalten. Manchmal denke ich, dass eine wahre Freundschaft von allein funktioniert.

Ich werde jetzt 40 und ich habe aufgrund der oben genannten Gründe nicht viele Freunde. Leider finden sich selten Leute, die offen, lustig, treu und vertrauenwürdig genug sind, um zum richtig guten (besten) Freund zu taugen. Die meisten Leute, die ich kenne, sind in Partnerschaften gebunden, was heißt dass sie auch im freundschaftlichen Bereichen recht eingeschränkt bzw. gesetzt sind. Manche sind einfach Kollegen, denen man sich auch nicht voll offenbaren will. Ich wünsche mir einen Freund, wie man ihn selten trifft. Jemanden mit dem man alles teilt und zusammensteht und Sorgen wie Freuden teilt.

Beichthaus.com Beichte #00039588 vom 06.04.2017 um 23:05:54 Uhr in Hamburg (7 Kommentare)

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Das zweite Opfer von Marcel Heße

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Verrat Engherzigkeit Habgier

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einem Reporter für 500 Euro in Bar und weitere 500 in Form eines bereits eingelösten Schecks den Namen der besten Freundin des zweiten Opfers von Marcel Heße verraten habe. Sie wurde daraufhin zwei Tage lang mit Anfragen belästigt, das ist aber schon wieder vorbei. Sie weiß nicht, dass ich das war, aber ich habe vor, einen Teil dieses Geldes in ihr nächstes Geburtstagsgeschenk zu investieren und ihr damit als Ausgleich etwas Gutes zu tun. Ich hätte das nicht gemacht, wenn ich momentan nicht in extremen finanziellen Problemen stecken würde, an denen ich aber keinerlei Schuld trage, und habe somit wenigstens die Miete für April zusammen.

Und ich bin auch nicht zur Presse gerannt damit, sondern kenne den Reporter schon länger, er arbeitet für eine große Zeitung und wir trafen uns zufällig in einer kleinen Kneipe, bei der ich noch Kredit habe, und kamen ins Gespräch. Und als wir darüber sprachen, dass der arme Kerl ja wirklich absolut nichts ahnend in diese Sache geraten war und seinem Kumpel nur helfen wollte, sagte ich nur: "Ja, seine Beste sei auch total am Boden zerstört." Fast sofort fing er an zu bieten und bei 1.000 Euro sagte ich dann ja. Sie kennt Marcel H. übrigens nicht. Es tut mir wirklich leid wegen des erzeugten Stresses, aber ich hoffe, sie kann schnell wieder normal leben. Und ich brauche das Geld wirklich, aber es ist die mit Abstand unmoralischste Angelegenheit, auf die ich mich je eingelassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00039517 vom 22.03.2017 um 23:13:25 Uhr (10 Kommentare)


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