Der böse Neffe und das Kuscheltier

15

anhören

Vandalismus Boshaftigkeit Kinder Bonn

Ich (m/24) hasse den Neffen meiner Freundin, auf den wir für zwei Wochen aufpassen mussten, weil beide Eltern beruflich bedingt in eine andere Stadt mussten. Das Kind ist vier Jahre alt und bereits jetzt ein großes Arschloch, tut mir leid, aber ich kann es nicht anders sagen, eigentlich mag ich Kinder und passe gern auf sie auf, aber ich habe etwas gegen den Neffen meiner Freundin. Meine Freundin stand lange in der Küche, um diesem Monster etwas zu kochen und was macht er? Kaum steht der Teller vor seiner Nase, schreit er herum, ohne überhaupt probiert zu haben, und wirft dann tatsächlich das Essen umher. Als ich ihm den Teller weggenommen hatte, schrie er weiter und warf dann mit seinem Besteck nach mir.

Ein anderes Mal waren wir in einem großen Kaufhaus, als wir gehen wollten, schrie er das gesamte Gebäude zusammen und warf Waren aus den erreichbaren Regalen. Als ihn ein Mitarbeiter aufgehalten hat, wurde er von dem hysterischen Kind mehrmals getreten. Das Ergebnis? Wir mussten die Waren, die dabei beschädigt wurden, verständlicherweise bezahlen und bekamen drei Wochen Hausverbot erteilt. Nun zu meiner Beichte. Der Kleine hat gestern auf den Teppich im Wohnzimmer geschissen und dabei schadenfroh gelacht, da sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Er hatte ein Kuscheltier, ein Hund, an dem er sehr hängt. Da er keinen Respekt vor meinen Sachen hatte, habe ich auch keinen vor seinen. Ich riss dem Kuscheltier den Kopf ab und drückte diesen anschließend in seine Hinterlassenschaften. Natürlich fing er sofort an, lautstark zu schreien, aber dafür hat es sich gelohnt und ich würde es wieder tun. Ich bereue, dass ich nicht ihn in seine Exkremente getaucht habe, denn das arme Kuscheltier musste mit ihm als Besitzer schon genug leiden.

Beichthaus.com Beichte #00040592 vom 04.11.2017 um 12:18:23 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ein schwarzes Fax

9

anhören

Vandalismus Boshaftigkeit Arbeit Marktredwitz

Ich hatte als Kundenberater in der Bank eine Kundin, die wenn es ihr langweilig war, ihre Unterlagen durchforstete und uns mit sinnlosen Anfragen über Unwichtigkeiten auf die Nerven ging. Diese gingen immer per Fax ein. Irgendwann wurde es mir zu blöd. Ich ging nebenan ins Schreibwarengeschäft und besorgte mir ein Blatt schwarzes Tonpapier. Ich beichte, dass ich dieses Blatt zurückgefaxt und ihre Tintenpatronen geleert habe.

Beichthaus.com Beichte #00040489 vom 18.10.2017 um 06:43:46 Uhr in Marktredwitz (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Mehr Real-Life-Stories gibts im MONDFEGER - dem neuen unabhängigen News-Ranking-Portal.

Hund zu Tode gefüttert!

11

Vandalismus Missbrauch Maßlosigkeit Tiere Nachbarn Schleswig-Holstein

Als ich (w) noch zur Schule ging, lebte neben uns ein Ehepaar, etwa Ende 50/Anfang 60. Sie hatten einen Mischlingshund, unter anderem war ein Dackel drin. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00040434 vom 08.10.2017 um 08:18:27 Uhr in Schleswig-Holstein (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Selbstjustiz an der Ampel

19

anhören

Aggression Rache Vandalismus Auto & Co.

Vor einiger Zeit habe ich (m/23) einen Akt der Selbstjustiz begangen, für den ich mich nicht wirklich schäme. Es begab sich an einer Kreuzung in einer Studentenstadt, an der es vor der Ampel eine Spur zum Geradeausfahren und eine für Rechtsabbieger gibt, zwischen den beiden Spuren einen schmalen Fahrradstreifen, an dem man auf dem Fahrrad bei roter Ampel zwischen den Autos steht. Nun war ich eines Nachmittags während der Hauptverkehrszeit auf dem Heimweg, radelte auf die rote Ampel zu und stellte mich zwischen die Autos auf den Fahrradstreifen. Auf der Rechtsabbiegerspur neben mir wartete ein Auto der Marke eines schwäbischen Sportwagenherstellers. Als die Ampel dann grün wurde, trat ich in die Pedale und auf einmal gab der Sportwagenfahrer Vollgas, raste mit einem Abstand von höchstens zehn Zentimetern rechts an mir vorbei und drängelte sich auf die Geradeausspur.

Diese dumme und gefährliche Aktion ließ in mir das Blut hochkochen und das Pech für den Fahrer war, dass es Hauptverkehrszeit war und ich ihn an der nächsten Ampel bereits wieder eingeholt hatte. Da es kalt war, trug ich Handschuhe, wähnte meine linke Hand einigermaßen geschützt und zack, schon ist so ein rechter Außenspiegel hin. Anschließend flugs in die nächste Einbahnstraße und schon kann so ein Auto einem Fahrradfahrer auch nicht mehr so einfach folgen. Ich bin kein militanter Fahrradfahrer, ich fahre selbst gerne Auto und ich rege mich normalerweise auch nicht über kleinere Vergehen von Autofahrern auf. Die Überholaktion war für mich allerdings kein kleines Vergehen, sondern höchst gefährlich und dumm und vom Sportwagenfahrer von vornherein eine kalkulierte Methode gewesen, um nicht in der langen Schlange der Geradeausfahrer warten zu müssen. Er wäre höchstwahrscheinlich nicht belangt worden, hätte ich ihn angezeigt, denn da gewinnt der mit dem teureren Anwalt, also wollte ich ihn zumindest nicht unbestraft davonkommen lassen. Ich hoffe, dass er in Zukunft keine schwächeren Verkehrsteilnehmer mehr gefährden wird. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00040409 vom 03.10.2017 um 21:26:10 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schnellimbiss statt Candlelight-Dinner

12

anhören

Vandalismus Habgier Arbeit Spanien

Ich bin traurig und wütend. Meine Freundin und ich sind beide Reiseleiter und im Ausland. Morgen fliege ich heim, aber meine Freundin muss noch bleiben. Also habe ich geplant, heute - an unserem letzten Abend - schön essen zu gehen. Für verkaufte Ausflüge gibt es Kommissionen, die einmal im Monat immer bar ausbezahlt werden. Da habe ich mich natürlich darauf verlassen, das ich die am letzten Tag vor meiner Abreise bekomme. Heute hat man mir in der Firma gesagt, dass ich es auf mein Konto bekomme. Am letzten Tag wollen sie es also plötzlich überweisen, obwohl wir es immer in bar bekommen haben. Das dauert entweder Wochen oder kommt gar nicht. Da ich nur noch ein paar Euro habe, werde ich meine Freundin heute wohl zur Frittenbude ausführen. Mehr ist nicht drin. Toller letzter Abend zusammen. Danke an die Firma, dass ihr mich verarscht. Ich beichte also, dass ich meine Freundin heute in die Pommesbude einladen werde, statt ins Restaurant und dass ich heute Nacht mit den paar Eiern aus dem Kühlschrank unser Büro bewerfe.

Beichthaus.com Beichte #00040376 vom 27.09.2017 um 18:28:38 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht