Der Mann im Haus will länger schlafen

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Ungerechtigkeit Familie Böblingen

Mein Mann denkt, sein Penis berechtigt ihn dazu, jeden Tag bis 9 Uhr zu schlafen, während ich um 5 Uhr mit unseren Kindern aufstehe. Vielleicht sollte ich das Ding abschneiden, mal sehen, ob er sich dann immer noch so berechtigt fühlt.

Beichthaus.com Beichte #00039538 vom 29.03.2017 um 09:11:25 Uhr in Böblingen (10 Kommentare)

Arschloch mit süßem Hund

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Ungerechtigkeit Tiere Nachbarn Köln

Der Nachbar aus der Doppelhaushälfte nebenan ist ein echtes Arschloch. Niemand in der ganzen Straße mag ihn. Einmal war ich Zeuge, wie der erwachsenene Sohn meines Vermieters ihm Schläge angedroht hat. Als ich mal versehentlich auf seinem Grundstück geparkt habe, hat mich dieser Typ morgens abgepasst und angeschrien. Ich ignoriere diesen Drecksack wo ich nur kann. Doch dummerweise hat dieser Unmensch mittlerweile zwei Hunde. Der erste Hund beachtet mich nicht weiter - also kein Probem. Der zweite Hund allerdings ist sehr kontaktfreudig, läuft auf mich zu, wedelt mit dem Schwanz, leckt mir sogar die Hand und lehnt sich gegen mein Bein.

Wenn mein toller Nachbar nicht hinschaut, streichele ich den Hund natürlich oder kraule ihn hinter dem Ohr. Wenn mein Nachbar mich sieht, ignoriere ich den Hund, damit mich dieser Saftsack nicht anmacht. Der arme Hund tänzelt dann vor mir herum, guckt mich erwartungsvoll an und ist dann immer enttäuscht, wenn er nicht gestreichelt wird. Er bleibt dann aber trotzdem so lange vor mir stehen, bis sein Arschloch-Herrchen ihn ruft. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Hund manchmal so verarsche, aber mit seinem Besitzer will ich absolut nichts zu tun haben. Der Hund kann ja nichts dafür, dass sein Besitzer ein sozial inkompetentes Riesenarschloch ist.

Beichthaus.com Beichte #00039514 vom 21.03.2017 um 22:56:24 Uhr in Köln (3 Kommentare)

Das glückliche Leben der Anderen

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Neid Ungerechtigkeit Arbeit Paderborn

Ich hasse es, dass ich mIch für alles, was ich tue, rechtfertigen muss. Ich lebe seit vielen Jahren an der Armutsgrenze wegen diverser Geschichten, auf die ich jetzt nIcht weiter eingehen will. Ich wurde per ärztlichem Gutachten beruflich vom Arbeitsmarkt genommen. Wenn Ich mir mal von dem wenigen Geld, was ich bekomme, mal was gönne, sei es mal teureres Essen oder ein Wellness-Tag, dann habe ich den Eindruck, dass man mIch deswegen verurteilt. Mein Leben ist seitdem alles andere als aufregend und Ich muss verdammt sparsam mit dem Geld umgehen. Ich leiste mir nur das Nötigste und kann mir nur deswegen mal etwas Angenehmes gönnen und das auch selten. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass diverse Leute mir sowas nicht gönnen.

Ich habe vor dieser Sache in beruflicher Hinsicht genug dafür getan, dass ich finanziell nicht so schlecht da stehe, da ich zwei Berufe erlernt habe. Dann musste ich mir ansehen wie Leute, die nicht mal eine Ausbildung haben, viel Geld bekommen für Dinge, die auch nicht wirklich seriös erscheinen. Man fängt an, sein komplettes Weltbild zu hinterfragen, regt sich auf und wird dafür auch noch bestraft. Ich hasse so etwas. Sorry, aber ich kann das nicht verstehen und ich habe mir schon oft gewünscht, das alles wäre nicht passiert, weil ich voher auch nicht wirklich auf der Gewinnerseite stand.

Beichthaus.com Beichte #00039429 vom 05.03.2017 um 16:39:42 Uhr in Paderborn (7 Kommentare)

Bin ich wirklich übereifrig?

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Verrat Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Leer

Ich habe wohl etwas Mist gebaut. Ich bin Krankenpfleger und arbeite in der Kinderintensivpflege. Ich betreue schwerbehinderte Kinder in der heimischen Umgebung. Ich mag meinen Job und ich denke mal, dass ich ihn gut mache. Ich sehe mich nicht als eine besonders gute Pflegekraft. Aber ich möchte gut sein und gebe mir Mühe. Nun ist es so, dass ich mich um viel kümmere, was eigentlich alle aus dem Team machen müssten. Pflegeplanung, Pflegeüberleitung schreiben, wiegen, messen, Medikamentenbestellungen, Materialbestellungen, Rezepte organisieren, etc. Hat mich nie gestört. Ich habe zwar mal gesagt, es wäre schön, wenn die anderen sich auch mal kümmern würden, aber im Endeffekt ist es so geblieben.

Bei den letzten beiden Pflegevisiten ist aufgefallen, dass fast alle Einträge in der Akte von mir sind. Das wurde in einem Teamgespräch von der Leitung bemängelt. Ich wurde gefragt, warum ich alles mache und habe nur mit den Schultern gezuckt und gesagt, dass ich die Arbeit erledige, wenn sie da ist. Mehr nicht. Anfang Dezember musste ich zu einem Personalgespräch ins Büro. Mein Chef sagt zu mir, das sich "mehrere" über mich beschwert haben. Ich würde alle Arbeit an mich reißen und eine Teamarbeit gar nicht zulassen. Das würde so nicht gehen. Ich war geschockt. Zum einen, weil jeder die Arbeit machen kann, wenn er im Dienst ist und weil man nicht mit mir gesprochen, sondern mich bei der Leitung angeschwärzt hat. Wahrscheinlich, um selbst nicht als Faulenzer dazustehen. Ich bin bis heute sauer. Ich fühle mich verraten. Ich habe inzwischen ein ziemliches Misstrauen gegenüber jedem im Team entwickelt.

Nun zu meinem Mist: Im Urlaub hatte mich der Vater meines Patienten gefragt, ob ich im Rahmen der Verhinderungspflege drei Stunden auf seinen Sohn aufpassen könnte. Ich sagte zu. Er fragte, ob ich es meiner Firma mitteile. Ich sagte, dass meine Firma es zwar erlaubt, dass wir das machen, es aber nicht gerne sieht. Und da ich aktuell eh als "übereifrig" gelte, sagte ich, dass wir wegen drei Stunden nicht unbedingt ein Fass aufmachen brauchen. Eine Kollegin hat es nun mitbekommen und schrieb mir per SMS, dass sie es unmöglich findet, dass ich nun auch noch privat dort arbeite. Mein Verhalten sei extrem unprofessionell. Ich erklärte ihr, dass es nicht privat ist, sonder über die Verhinderungspflege läuft. Aber ich machte mir jetzt Sorgen, dass sich wieder jemand bei der Firma beschwert. Besonders, da diese Kollegin mir schon einmal androhte, sich an die Firma zu wenden, wenn ich ihrem Rat nicht nachkomme. Ich informierte den Vater, dass er es gegenüber der Firma ruhig zugeben kann, wenn Fragen kommen. Dieser wiederum rief die Kollegin an und erklärte es ihr auch. Sie ist jetzt stinksauer auf mich, dass ich sie "angeschwärzt" habe. Es tut mir leid, dass ich sie jetzt verpetzt habe und dass sie vor dem Vater habe dumm dastehen lassen. Heute muss ich zur Firma, zu einer Fortbildung und werde dem Chef mitteilen, dass ich Mist gebaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00039376 vom 21.02.2017 um 08:34:09 Uhr in 26789 Leer (9 Kommentare)

Integration ist quasi unmöglich!

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Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass sich Integration in Deutschland überhaupt nicht lohnt. Seit mehr oder weniger 18 Jahren lebe ich in einer westfälischen Großstadt, lernte als Kind sehr schnell die Sprache, passte mich der Kultur an, ohne meine ursprüngliche Kultur zu vernachlässigen, hatte noch nie Konflikte mit dem Gesetz, machte den höchsten Schulabschluss und ging neben der Schule sogar noch arbeiten. Trotz alldem bekomme ich bis heute noch von vielen Deutschen zu spüren, dass ich nicht gewollt bin. Ich wurde während meiner Schulzeit wegen meines Migrationshintergrunds und dementsprechenden Aussehens gemobbt und körperlich angegangen. Unglaublich, aber wahr - selbst von anderen Migranten mit fernöstlichem Hintergrund und von manchen Lehrern. Als ich die Schule wechselte, um den höchsten Schulabschluss anzustreben, hörte dieses massive Mobbing an der Schule glücklicherweise auf, aber dieses negative Schubladendenken und die Behandlung, als sei man ein Mensch zweiter Klasse, gingen noch weiter. Egal wohin ich auch gehe.

Viele sprechen meinen Namen absichtlich falsch aus, obwohl Vor- und Nachnamen sich so aussprechen, wie sie gelesen werden. Bei vielen Amtsgängen sowie ärztlichen Untersuchungen bekomme ich häufig das Gefühl, schnell abgespeist und nicht ausreichend beraten oder behandelt zu werden, während sich Beamte sowie Ärzte bei Menschen mit "typisch deutschem" Aussehen vorzugsweise viel mehr bemühen und Zeit nehmen, diese adäquat zu beraten. Dabei bin ich zu jedem freundlich, respektvoll, tolerant und zurückhaltend, weil ich diese Verhaltensregeln nun mal genauso gelehrt bekommen habe, seitdem ich als Kind nach Deutschland kam. Selbst im Alltag, wenn ich neue Menschen kennenlernen möchte, um mich mit ihnen anzufreunden oder gar eine romantische Beziehung aufzubauen, ist es häufig so, dass ich in Schubladen gesteckt und als eine Art "Fetisch", nicht als Mensch wahrgenommen werde. Ich bin ein Mensch, der seine Freundschaften und Beziehungen gut pflegt und immer dazu bereit ist, etwas Neues zu lernen sowie Kompromisse gerne einzugehen.

Doch häufig verlieren die meisten Menschen schnell das Interesse, wenn sie meinen, alles an der Person schon erfahren zu haben und brechen abrupt den Kontakt ab, ohne dass etwas Gravierendes vorgefallen ist. Bei osmanischen Beziehungen ist das häufig auch nicht anders, weshalb es mir auf Dauer schwerfällt, mich neu zu verlieben, da die Menschen oft schnell das Interesse verlieren, bevor überhaupt etwas Neues und Schönes entstehen kann. Dies alles zieht mich so dermaßen runter, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen, Angststörungen und Selbstmordgedanken leide. Darum beichte ich, dass ich mich trotz aller Bemühungen, mich zu integrieren, um mir selbst das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotzdem nicht wirklich zu Hause und angenommen fühle.

Beichthaus.com Beichte #00039344 vom 14.02.2017 um 09:43:55 Uhr (31 Kommentare)


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