Mein Spülungs-Alibi

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Faulheit Trägheit Waghalsigkeit Ekel Arbeit Stuttgart

Ich (m) mache sowohl im Geschäft als auch zu Hause mein kleines Geschäft immer ins Waschbecken - einfach nur, weil es weniger umständlich ist. Wenn gerade Kollegen vor dem Klo sind, drücke ich trotzdem die Spülung um keinen Verdacht zu erregen.

Beichthaus.com Beichte #00040309 vom 14.09.2017 um 14:05:56 Uhr in Stuttgart (11 Kommentare).

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Ich will einfach nicht arbeiten!

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Trägheit Faulheit Arbeit Gesellschaft

Ich (m/18) beichte, dass ich zwar einen qualifizierten Realschulabschluss habe, aber es kaum erwarten kann 25 zu werden, um Sozialhilfe zu kassieren und nicht mehr arbeiten zu müssen. Mir ist bewusst, dass ich dann nicht viel Geld habe, mir nichts gönnen kann, mir weder Auto noch Urlaub oder sonst etwas leisten kann und auch zu Weihnachten Essen vom Discounter essen muss. Mir ist auch klar, dass ich dann ein nichtsnutziger Loser und Versager bin, der auf Kosten anderer lebt. Aber das interessiert mich alles nicht, hauptsache ich muss nicht arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00040305 vom 13.09.2017 um 13:47:46 Uhr (16 Kommentare).

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Nickerchen in der Bank

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Faulheit Trägheit Arbeit Nürnberg

Ich beichte, dass ich immer, wenn ich in einer Zweigstelle unserer Bank als Urlaubsvertetung abkommandiert war, im Nebenraum geschlafen habe, weil kaum Kunden gekommen sind. Durch die Dieter-Hallervorden-Türklingel bin ich aber immer rechtzeitig aufgewacht.

Beichthaus.com Beichte #00040271 vom 04.09.2017 um 05:08:01 Uhr in Nürnberg (3 Kommentare).

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Ich muss mich von der Arbeit erholen!

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Faulheit Trägheit Arbeit Köln

Eigentlich sollte ich heute auf der Arbeit sein, mir den abgestandenen Kaffee an meinem Schreibtisch schmecken lassen und mir die unqualifizierten Kommentare meiner Kollegen anhören. Doch ich bin seit einer Woche krankgeschrieben, nun bin ich auf dem Weg zum Arzt, um mir erneut einen Krankenschein zu besorgen. Als ich heute von meinem Wecker geweckt wurde, spürte ich dieses Gefühl der Abneigung, aber auch der Melancholie. Ich musste daran denken, wie ich in dieser einen Woche, in der ich krankgeschrieben war, ausschlafen konnte, ich konnte die ganze Nacht lang wach bleiben und das tun, was ich liebe. Es war die beste Woche, die ich seit meinem letzten Urlaub erlebt habe. Mein letzter Urlaub ist übrigens zwei Wochen her und nach einer Woche arbeiten hatte ich die Schnauze voll. Ich beichte, dass ich faul bin und es nicht einmal länger als eine Woche auf der Arbeit ausgehalten habe. Beschwert habe ich mich übrigens auch, über den Chef und ein paar Kollegen.

Beichthaus.com Beichte #00040207 vom 21.08.2017 um 08:11:05 Uhr in Köln (13 Kommentare).

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Mein Leben nach der Beziehung mit einer Traumfrau

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Fremdgehen Trägheit Partnerschaft

Seit 4 Monaten stecke ich in einem absolut tiefen Loch. Heute ist der erste Tag, an dem ich mich zusammenreissen kann. Ich (m) bin jetzt Anfang 30 und bis vor kurzem ist mein Leben fast schon zu perfekt abgelaufen.

Ich muß vielleicht etwas früher anfangen. Als ich mit meinem Studium fertig war, habe ich sofort eine Anstellung in einem großen Bauunternehmen erhalten, die haben sich bereits auf der Uni um Bewerber bemüht. Als Fachingenieur für Brückenbau wurde ich mit einigen Großprojekten beauftragt. Dadurch bin ich sehr viel in die baltischen Staaten gekommen. Teilweise habe ich dort zwischen 6 und 8 Monate verbracht und weil ich meinen Job sehr gut ausgeführt habe, bin ich sehr schnell aufgestiegen. Mein Arbeitgeber hat dort einige Büros für die Zeit der Projekte, meist zwischen 4 und 6 Jahren, eröffnet. Hier spielt auch die Übersetzung eine sehr große und wichtige Rolle. Ganz genau dabei habe ich eine junge Frau aus Estland kennengelernt. Sie war als Dolmetscherin angestellt und ein Blickfang für alle Männer, doch ausgerechnet auf mich ist sie abgefahren. Dabei bin ich alles andere als ein Frauentyp, sondern eher ein unauffälliger Einzelgänger. Wir sind damals in Kontakt gekommen, weil ich das Sagen hatte und es hier um ein gigantisches Bauprojekt ging. Um es kurz zu machen, wir wurden ein Paar. Weil ich ohne Eltern aufgewachsen bin und darunter sehr leiden musste, habe ich alles für sie getan, damit die Beziehung sehr harmonisch wird. Nach einigen Jahren ging sie dann mit mir nach Deutschland, weil ich hier eine leitende Stellung im Unternehmen einnehmen sollte. Sie bekam hier aber keine Arbeit, was vollkommen egal war, denn mein Einkommen war für uns beide mehr als ausreichend. Sie nahm in Deutschland einen sehr aufwändigen Lebensstil ein und hatte einen ausgefüllten Tag, angefangen vom Friseur alle 2 bis 3 Tage und der Nagelpflege bis zum Shopping, auch 2 Stunden im Fitness-Studio waren an der Tagesordnung. Schnell hatte sie sich einen großen Freundeskreis aufgebaut. Im Grunde genommen ist sie sehr kinderlieb, aber das Thema eigene Kinder schob sie immer beiseite. Auch an einer Heirat war sie nicht sehr interessiert, obwohl sie von Haus aus sehr konservativ ist.

Dann änderten sich die Eigentumsverhältnisse bei meinem Arbeitgeber. Der neue Chef gab eine große Party um alle kennenzulernen, auch die Partner und Familien der Angestellten. Dort war meine Partnerin wieder einmal mit großem Abstand das schönste weibliche Wesen. Dies hat sich dann aber einige Wochen später als Pech für mich erwiesen, denn als ich Abends nach Hause kam, hatte sie ihre Sachen gepackt und war sang- und klanglos verschwunden, sogar ihr Cabrio hatte sie stehen lassen. Den Zettel mit der Nachricht, daß wir nicht zueinander passen hätte sie sich auch sparen können. Als ich dann aber 3 Tage später mitbekommen habe, dass sie bei meinem neuen Chef eingezogen ist, bin ich fast vom Glauben abgefallen. Der Mann ist Ende 50, geschieden und hat vier erwachsene Kinder. Ich war so entsetzt und enttäuscht, dass ich bereits am gleichen Tag meine Kündigung abgegeben habe. Das war vor etwa vier Monaten. Seitdem bin ich freigestellt und bekomme noch 2 Monate mein Gehalt. Aber was diese Nachricht aus mir gemacht hat, ist kaum vorstellbar. In mir ist eine Welt zusammengebrochen. Ich habe einen Hass auf wirklich alles. Bereits 12 Kilo habe ich abgenommen. Ich war anfangs sechs Wochen nicht mehr vor der Haustüre. In mir herrscht nur noch Leere und Wut. Heute ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass ich seit vier Wochen die selbe Kleidung trage und dass ich aussehe wie ein Penner. Aber es ist mir egal. Was in Zukunft mit mir passiert, ist mir eigentlich völlig schnuppe. Die Post stapelt sich, anfangs habe ich sie noch angesehen, mittlerweile nicht mehr. Ich möchte aber jetzt wirklich beichten, denn es gibt einige Rechnungen, die ich noch nicht bezahlt habe. Auch das ist mir erst jetzt klar geworden, vor mir liegen bestimmt 30 Mahnungen. Daß die Leute ihr Geld nicht bekommen tut mir leid, aber ich habe einfach keinerlei Antrieb mehr. Wenn ich diese Zeilen geschrieben habe, werde ich mich wieder in mein dunkles Schlafzimmer zurückziehen und 2 oder 3 Tage einfach liegen bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00040170 vom 11.08.2017 um 13:53:00 Uhr (20 Kommentare).

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