Geldgeschenk zur Hochzeit

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Rache Diebstahl Habgier Geld Kirchhaslach

Ich wurde von einigen Leuten damals auf dem Dorf ziemlich gemobbt. Als dann irgendwann mal welche geheiratet haben, bin ich abends allein spazieren gegangen […]
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Beichthaus.com Beichte #00040016 vom 10.07.2017 um 11:32:35 Uhr in Kirchhaslach (6 Kommentare)

Dampfender Kaffee an meinem letzten Tag

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Görlitz

Nachdem ich über drei Jahre fies fertiggemacht, gemobbt und ausgebremst wurde, habe ich heute an meinem letzten Tag im Ausbildungsbetrieb meinem Meister in die Kaffeetasse geschissen. Nicht nur eine trockene Wurst reingekringelt, nein. Ich habe den seit langer Zeit saftigsten und dampfigsten Flüssighaufen in die Tasse gedroschen. Es war nicht ganz einfach und zugegebenermaßen auch echt so ekelhaft, dass ich beinahe noch dabei gereihert hätte, aber das war es absolut wert! Besonders wenn man bedenkt, dass mein Meister immer so auf seine Tasse geachtet hat - war wohl ein Geschenk seiner Frau. Wenn ich morgen schon nicht mehr da bin, wird er schon beim Betreten seines kleinen Büros einen Schock kriegen - und noch viel mehr, wenn er nach dem Lüften einen Kaffee holen wird. Schade, dass ich das nicht miterleben kann. Kommt davon, wenn man mich Freitags nicht zur Mittagspause gehen lässt.

Beichthaus.com Beichte #00039967 vom 30.06.2017 um 08:39:10 Uhr in Görlitz (10 Kommentare)

Kindheit hinter Gittern

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Verzweiflung Engherzigkeit Rache

Ich (m/27) schätze mal, dass ich eine nicht so normale Kindheit hatte. Seit ich mich erinnern kann, hat mich mein Vater wirklich mies behandelt. Es fing damit an, dass ich als kleiner Zwerg bei ihm um Erlaubnis bitten musste, wenn ich mit meinen Freunden auf einen Fußballplatz gehen wollte. Hinzu kam, dass mein "Ausgang" immer auf eine halbe Stunde limitiert wurde, und dies auch streng überwacht wurde. Später, als ich auf dem Gymnasium war, war es dann noch schwieriger, irgendwie die Erlaubnis für eine spaßige Freizeitgestaltung zu bekommen. Entweder wurden mir gar keine Gründe für mein "Ausgehverbot" genannt, oder mein alter Herr war der Meinung, dass ich noch nicht genug für die Schule gelernt habe, und mir deswegen keine Freizeit verdient habe. Auch hat er mir schon in der fünften Klasse von seiner glorreichen Zeit auf dem Gymnasium erzählt, und dass er damals ein richtiger "Mathe-Crack" war. Er hat sein Mathe-Abi übrigens mit einer 1.9 abgeschlossen. (Jemand mit einer Zwei in Mathe ist bei mir beim besten Willen kein Crack...).

Ebenso hatte er wohl damals keine Freunde, denn er lebte nach seinem tollen Spruch "Bis Zwei dabei!", und damit meinte er nicht 14 Uhr nachmittags... Selbstverständlich musste ich auch Samstag und Sonntag lernen; aber da durfte ich ja großzügigerweise bis 8 Uhr ausschlafen, mir dann ein schnelles Frühstück machen, und dann erst gegen 8:30 Uhr anfangen zu lernen. In seinen Augen hatte ich also sobald ich von der Schule heimkam, bis nachts um zwei Uhr zu lernen, völlig egal ob eine Klausur anstand oder nicht. Schließlich hat er es ja auch so gemacht. Da er angeblich als Unternehmensberater arbeitet und so tolle Arbeitszeiten hat (Mo - Fr 9 Uhr - 12 Uhr im Büro, sonst "Homeoffice"), muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass meine Tätigkeiten für die Schule streng und penibel überwacht wurde. Ach ja, natürlich hat er ein Arbeitszimmer zu Hause, in welches ich aber noch nie in meinem ganzen Leben ein Fuß setzen durfte. War er mal nicht in diesem Zimmer, war es verschlossen, und den Schlüssel trug er immer bei sich. Also eigentlich habe ich keine Ahnung, wie er sein Geld verdient. Aber Arbeitszeiten von 9-12 halte ich eigentlich für unrealistisch. Vielleicht ist er die ganzen Jahre ja auch arbeitslos gewesen - keine Ahnung.

Sobald ich mal irgendwelche Widerworte hatte, gab es gleich drastische Strafen, wie beispielsweise Fernseh- oder Computerverbot. Jedoch nicht in den Maßen, wie man es sich denken kann. Solche Verbote gab es nicht in Stunden oder Tagen, nein "Monate" war die kleinste Zeiteinheit. Und das waren nicht nur leere Worte, er hat diese Sanktionen wirklich knallhart durchgezogen und kontrolliert. Ich hatte also keine Freizeit, durfte mich nicht mit Freunden treffen, nicht fern schauen, oder an den Computer. Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin abgehauen. Ich hatte damals einen Schulfreund, den ich aber leider immer wieder anlügen musste, schließlich kann man so ein Leben keinem erzählen. Ich habe ihm etwas vorgelogen, dass ich Stress zu Hause hatte, und einfach gegangen bin, und jetzt nicht mehr zurückkönne. Seine Eltern sind wirklich warmherzig, hilfsbereit und wirklich nett. Zu meinem Glück haben sie mich zu diesem Thema nie viel gefragt, ich denke, sie haben es irgendwie verstanden, oder sogar geahnt.

So durfte ich bei seinen Eltern und ihm eine Zeit lang wohnen (2-3 Monate, mein Vater fragte sich in dieser Zeit nur, was wohl die Leute von uns denken würden, und gab ihnen nach dieser Zeit mehr als genug Geld als "Entschädigung"). Dass das nicht für immer ist, war mir vollkommen klar, und irgendwann rieten sie mir auch zum Jugendamt zu gehen, und dort meine Situation zu schildern. Also ging ich zum Jugendamt. Um es kurz zu machen: Solange mich mein Vater versorgt und nicht schlägt, können sie wohl nicht viel dagegen machen. Sie machten zwar einen Termin mit ihm aus, aber dass dies absolut nichts gebracht hat, kann sich wohl jeder denken. Also musste ich wohl oder übel wieder zurück. Und es kam, wie es kommen musste: Es wurde schlimmer. Ich hatte ab da nicht nur immer Fernseh- und Computerverbot (die Strafen für Widerworte wurden selbstverständlich summiert), ich wurde auch für jede Kleinigkeit verantwortlich gemacht.

Wirklich jede Kleinigkeit, selbst die, mit denen ich absolut nichts zu tun hatte. Gab es einen tropfenden Wasserhahn im Haus, war ich schuld, weil ich den Hahn immer zu fest zugedreht hatte. Natürlich gab es dafür eine Strafe. Habe ich ihn sonntags nicht pünktlich zum Presseclub (er fängt um 12 Uhr an) aus dem Bett bekommen, war ich schuld und es gab eine Strafe. Ist mal das Netzwerkkabel kaputtgegangen, war ich schuld, weil ich zu oft auf das Kabel getreten bin. Richtig, auch hier gab es Sanktionen. Hat das Mittagessen mal nicht gereicht, war ich schuld, da ich zu viel gegessen hatte. Hat es mal in ein offenes Dachfenster reingeregnet, war ich schuld, schließlich war es meine Aufgabe darauf zu achten, und das Fenster zu schließen. Das sind zwar nur ein paar wenige Ausschnitte aus meiner Kindheit und Jugend, und ich könnte noch viel mehr erzählen, aber dann würde ich wirklich den Rahmen sprengen.

Inzwischen rede ich wirklich nur noch das Nötigste mit ihm, habe nach der Schule eine Ausbildung angefangen (nicht studiert) und verdiene inzwischen circa 3.500 Brutto. Jedoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich das nicht ihm zu verdanken habe, denn er wollte, dass ich studiere, am besten noch so ein Fach wie er damals (BWL). Ich bin überzeugt, dass ich mindestens genau das Gleiche geschafft hätte, wenn ich eine normale und glückliche Kindheit gehabt hätte. Inzwischen habe ich so viel Freizeit wie ich möchte und kann tun und lassen, was ich möchte, jedoch habe ich wirklich einige Probleme damit, soziale Kontakte zu knüpfen. Ich kann Menschen nicht vertrauen, habe keine Ahnung, wie man andere Leute kennenlernt, bin mir nicht mal sicher, ob man das überhaupt muss. Von Frauen will ich erst gar nicht anfangen. Ich bin natürlich keine Jungfrau mehr, aber Beziehungen bekomme ich beim besten Willen auch nicht auf die Reihe. Wie denn auch? Ich war ja fast mein ganzes Leben lang von allem und jedem isoliert.

Ich kann es mir auch nicht vorstellen irgendwann mal zu heiraten oder Kinder zu bekommen. Was ist, wenn ich genauso werde wie er? Bei dem Gedanken ekelt es mich und mir wird einfach nur schlecht. Und jetzt zu meiner Beichte: Wenn mein Vater mal in dem Alter ist, in dem er sich nicht mehr selbst versorgen kann, und ich für seine Pflege aufkommen muss, werde ich ihn in die billigste Absteige von Heim stecken, die ich im Umkreis von 200 km finden kann. Dabei gibt es selbstverständlich nur das Nötigste, unter anderem keinen TV im Zimmer, und selbstverständlich kein Internet. Dann hat er genug Zeit zum Nachdenken. Unter anderem darüber, was er denn gemacht hat, damit er sich so einen Lebensabend verdient hat. Ebenso darf er dann ganz alleine auf seinen Tod warten. Wenn er dann endlich mal verreckt ist (ich hoffe wirklich, dass das Sterben lange dauert und möglichst schmerzhaft ist), werde ich alles mir Mögliche unternehmen, um kein teures Grab (inklusive Beerdigung) auf dem Friedhof arrangieren zu müssen. Ich werde ihn einäschern lassen, und dann in irgendeinen Gully oder WC streuen. Dann muss er sich damit abfinden, dass er für sehr lange Zeit bei den örtlichen Klärwerken in irgendeinem Filtersystem steckt. Ich überlege aber noch, ob ich ihm das beim Sterben ins Ohr flüstern soll, oder erst gar nicht dabei sein soll, wenn er stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00039961 vom 29.06.2017 um 09:51:55 Uhr (9 Kommentare)

Paket für Nachbar annehmen

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn Frankfurt

Gerade hat der DHL-Bote geklingelt und gefragt, ob ich (w/28/auf Mutterschaftsurlaub) etwas für meinen Nachbarn entgegennehmen könnte. Mein Nachbar ist mal wieder nicht da, da er als Hedgefonds-Manager überall in der Welt unterwegs ist. Ich nehme aber schon aus Prinzip nichts mehr entgegen. Einerseits, weil der Typ mich mit seiner Wichtigtuerei und Überheblichkeit ankotzt, aber vor allem, weil auch er mal ein Paket von mir entgegengenommen hat.

Und das nur ein paar Stunden, bevor er für zwei Wochen auf die Seychellen geflogen ist. Danach war er einen Tag zu Hause und ist dann geschäftlich in die USA gereist. Letztendlich hat er mir mein Paket erst sechs Wochen später überreicht. Bestellt hatte ich Winterklamotten für mich - der Winter war schon wieder vorbei - und für meine Tochter ein paar Babysachen, die dann auch schon fast sinnlos waren. Wer andere ignoriert, muss sich damit abfinden, auch ignoriert zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00039947 vom 26.06.2017 um 13:05:32 Uhr in Frankfurt (10 Kommentare)

Die Assi-Familie von nebenan

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Rache Nachbarn Berlin

In meinem Haus wohnt über mir eine Assi-Familie. Mutter sitzt ständig kiffend vor dem Haus, bringt hier mittlerweile das ganze Haus in Verruf. Ständig steht Müll von denen im Kellerdurchgang (Matratzen, Möbel, Verpackungen, irgendwelche Tretautos usw.) , lassen alles fallen und liegen. Ständig ist der gesamte Hof vermüllt, weil diese Assi-Schweine es noch nicht mal schaffen, ihre Müllbeutel in die Tonne zu tun. Die lärmen ständig rum, springen absichtlich die Treppen runter, brüllen, springen, schlagen sich bis Nachts um drei Uhr.

Das Assi-Kind hat meiner Tochter schon die Schuhe vor der Tür geklaut, kaputt gemacht, ihren Fahrradkorb zerstört, ihre Schultasche kaputt gemacht (gehen in den selben Hort). Letztens lag auf meinem Autodach ein Stück totes Kaninchen, was genau unter ihrem Fenster stand. Dieser Kaninchenkadaver lag vorher auf dem Hof. Vorhin geht sie über den Hof - und zwei Minuten später ist mein Blumenbeet zertrampelt, alles liegt zerstreut. Mir reicht es! Bin gerade runter in den Keller und habe ihr Tretauto an strategisch wichtigen Punkten mit frischer Katzenkacke eingecremt. In einen Becher habe ich auch noch gepinkelt und darüber gekippt. Das ist nicht die feine englische Art - und erwachsen auch nicht - aber ich fühle mich besser. Und hülle mich in Schweigen.

Beichthaus.com Beichte #00039946 vom 25.06.2017 um 23:05:33 Uhr in 10171 Berlin (11 Kommentare)


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