Zehn Jahre Englischunterricht für Hollywood

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Peinlichkeit Dummheit Schule

Ich (30) gehe seit zehn Jahren abends in den Englischunterricht, um die Sprache zu lernen. Hauptsächlich um Filme und Serien im O-Ton zu genießen. Aber leider fruchtet der Unterricht bei mir überhaupt nicht. Einzelne Wörter sind kein Problem aber ganze Sätze, da habe ich keine Chance. Bei Englischsprachige Musik im Radio weiß ich nie, was gesungen wird. Aber ich gebe nicht auf, irgendwann schaffe ich das und dann reise ich mal nach Hollywood.

Beichthaus.com Beichte #00039067 vom 16.12.2016 um 16:47:36 Uhr (11 Kommentare)

Überraschung im Kinderzimmer

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Peinlichkeit Feigheit Falschheit Erfurt

Ich war vor einiger Zeit bei einem guten Freund zum Geburtstag eingeladen. Er wohnt etwa 300km weit weg und ich musste dort auch übernachten. Mein Kumpel hat einen etwa 11-jährigen Sohn und bei besagtem Geburtstag war auch die halbe Verwandtschaft von ihm da. Wir haben an dem Abend ziemlich viel getrunken und ich kannte mich in dem Haus auch nicht so gut aus. So kam es, dass ich am nächsten Morgen noch etwas angetrunken das Klo aufgesucht habe. Ich dachte zumindest, dass es die richtige Tür war. Stattdessen stehe ich plötzlich im Zimmer seines Sohnes und darf mir ansehen, wie er sich grade von einem anderen Jungen von hinten "beglücken" lässt.

Mann, ich habe einen knallroten Kopf bekommen und die beiden haben mich entgeistert angestarrt. Ich habe mich nach unten schauend umgedreht, die Tür zugemacht und habe mit der Begründung, dass es in der Familie einen Todesfall gab, fluchtartig das Haus verlassen. Mir war das so peinlich, dass ich bis heute nicht mal richtig auf die Nachrichten von meinem Freund antworte und er mich dauernd fragt, wieso ich ihn meide. Keine Ahnung, wie ich im das erklären soll und selbst wenn ich ihn irgendwann mal wieder besuche, seinem Sohn kann ich einfach nicht mehr ins Gesicht schauen - das weiß ich jetzt schon. Ich habe ja nichts gegen erste sexuelle Erfahrungen, aber bitte schließt das nächste Mal einfach ab!

Beichthaus.com Beichte #00039065 vom 15.12.2016 um 03:46:53 Uhr in Erfurt (21 Kommentare)

Peinlichkeiten bei der Weihnachstfeier

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Rache Peinlichkeit Weihnachten Arbeit

Ich (m) werde zum Jahresende endlich meinen Betrieb verlassen. Viele Jahre wurde ich vom Arbeitgeber wie Schmutz behandelt. Die etlichen Überstunden und der allgemein raue Umgangston strapazierten meine Nerven sichtlich. Als dann mein befristeter Arbeitsvertrag nicht wie versprochen verlängert wurde, ging mir der Laden am Arsch vorbei. In den letzten Wochen war meine Arbeitshaltung unter aller Sau. Wozu sollte ich mich denn anstrengen? Damit im Arbeitszeugnis vielleicht nettere Floskeln verwendet werden? Nein, das ist es nicht wert. Den Vogel schoss ich aber in der Weihnachtsfeier ab. Ich brauchte nicht zu kommen, aber nur dort bot sich die Möglichkeit einer Rache. So viel kann ich verraten: Alle waren fein angezogen und guter Laune. Mit meinem Erscheinen hat man nicht gerechnet, was die anderen verwundert aufnahmen. Trotzdem begrüßte man mich scheinheilig und herzlich.

Als ich später sah, dass ich nicht mal in der Sitzordnung fest eingeplant war, wurde ich wütender. Zuerst überlegte ich noch, die Racheaktion zu stoppen. Wer will schon einen schlechten letzten Eindruck machen? Jedoch hat mich die Nichteinplanung in der Sitzordnung umso mehr dazu bestärkt. Die Stunden vergingen, bis es dann zum gemeinsamen Abendessen kam. Ursprünglich wollte ich mich während des Essen komplett entblößen, was mir dann aber doch zu viel gewesen wäre. Ich entschied mich einfach, wie aus dem Nichts, loszuschreien. Wie ein Irrer schrie ich durch den Raum und rannte wild durch die Gegend. Alle schauten mich entsetzt an. Die Frauen saßen verängstigt auf ihren Stühlen. Die männlichen Kollegen grinsten nur dumm. Ziemlich lustig war es dann, wie der Chef dann versucht hat, mich zu stoppen. Ich war einfach nicht aufzuhalten. Nach fünf Minuten ging mir die Luft aus, sodass ich glücklich in mein Auto stieg und wegfuhr. Das war allen Beteiligten eine Lehre.

Beichthaus.com Beichte #00039057 vom 13.12.2016 um 18:54:38 Uhr (19 Kommentare)

Ich lebe mit meiner Schwester zusammen

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Morallosigkeit Peinlichkeit Verzweiflung Begehrlichkeit Vorurteile

Das Folgende ist nicht wirklich leicht für uns, trotz Anonymität. Ich komme am besten gleich zur Sache: Ich (31) und meine Schwester (29) sind ein Paar, seit ich 16 Jahre alt war. Ja, wir wissen, dass unsere Liebe wohl falsch ist, aber wir können nicht ohne einander. Als ich 18 war, haben unsere Eltern uns beim Sex erwischt und aus der Familie verbannt. Jetzt leben wir im Norden Deutschlands, wo uns keiner kennt. Wir wurden zwar 1-2 Mal auf unsere Ähnlichkeit angesprochen, aber sonst sind wir hier einfach nur glücklich. Ich habe übrigens eine Vasektomie vornehmen lassen, denn wir sind uns vollkommen im Klaren darüber, was wir einem Kind antun könnten. Bitte verurteilt uns nicht zu sehr.

Beichthaus.com Beichte #00039048 vom 12.12.2016 um 00:03:06 Uhr (29 Kommentare)

Ich will doch nur einen Job!

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit

Ich bin seit zwei Jahren arbeitslos und Berufsanfänger. Nach meiner Ausbildung habe ich keine Arbeit gefunden. Ich schreibe ca. 40 Bewerbungen pro Monat. Die meisten Arbeitgeber lehnen mich ab, weil ich keine Berufserfahrungen habe. So im Wortlaut der vielen Absagen. So langsam fällt mir die Bude auf den Kopf. Trotz Praktika und Probearbeiten weiß ich nicht weiter. Ich lebe von 700 Euro im Monat. Abzüglich der Miete und etwaige Verträge habe ich 300 Euro im Monat zum Leben. Ich fühle mich ungebraucht, einsam und bedeutungslos. Ich verkümmere in meiner Wohnung. Mein Alltag besteht aus Aufstehen, Zeitung lesen und die Bude machen. Ab der Mittagszeit weiß ich nicht mehr weiter. Ich gammle häufig auf der Couch, bis ich mich zum Einkaufen hochreiße. Ich dusche nur noch einmal die Woche, aus Angst, dass ich bei der Jahresendabrechnung mehr Wasserkosten zahlen muss.

Ich gehe jeden Tag Flaschen sammeln, bis ich einige Euro zusammen habe. Auch wenn es Stunden dauert, ich hoffe nur den Tag oder die Nacht rumzukriegen, in der Hoffnung, auch Leute zu treffen, denen ich mein Leid klagen kann oder sich jemand auf meine Bewerbung meldet, bis ich wieder zu Hause bin. Wenn mich Freude fragen, was ich so mache und wie es mir geht, erzähle ich ihnen das Gelbe vom Ei. Weil es mir peinlich ist. Mir ist mein monotones Leben zu peinlich, um mich jemanden anzuvertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00039036 vom 08.12.2016 um 02:31:54 Uhr (21 Kommentare)


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