Süchtig nach Kartoffelsuppe

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Manie Maßlosigkeit Stolz

Ich esse jede Woche an drei Tagen meine selbstgemachte Kartoffelsuppe. Mir hängt es nicht mal aus den Ohren raus. Manchmal auch jeden Tag. Ich bin süchtig nach meinen Kochkünsten.

Beichthaus.com Beichte #00039709 vom 06.05.2017 um 10:56:47 Uhr (11 Kommentare)

Abstinenzvertrag: Nie wieder Alkohol

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Lügen Trunksucht Maßlosigkeit Hamburg

Ich (m/30) habe ziemliche Probleme mit meiner Psyche. Neben diversen Suizidversuchen, Depressionen und Impulsstörungen leide ich auch unter der Unfähigkeit mit negativen Gefühlen umzugehen oder sie überhaupt zu akzeptieren. Stattdessen verdränge ich sie. Zur Behandlung meiner Probleme befinde ich mich in psychotherapeutischer Betreuung und verarbeite dort auch ziemlich viel - aber leider bin ich meiner Therapeutin gegenüber nicht ehrlich.

Wir haben einen Anti-Alkoholvertrag geschlossen, da ich insbesondere unter Rauschzuständen meine Impulse nicht oder nur schwer kontrollieren kann. Und meine Impulsstörungen und Kontrollverluste vertragen sich leider nicht mit meinem Hass anderen und mir selbst gegenüber und auch nicht mit meiner negativen Sicht auf das Erlebte und meine Umwelt. Mein Vergehen ist also, dass ich impulsive Handlungen in Kauf nehme. Sofern die negativen Gefühle nämlich zu stark werden zu scheinen, versuche ich sie zu vermeiden und mir mit Alkohol Erleichterung zu verschaffen. Mein Handeln belastet mich und tut mir sehr leid, aber ich kann momentan nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00039707 vom 05.05.2017 um 22:09:03 Uhr in Hamburg (7 Kommentare)

Pokémon im Urlaub

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Maßlosigkeit Selbstsucht Falschheit Lügen Urlaub Ravensburg

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich ab nächstem Montag meinen Jahresurlaub von vier Wochen am Stück nehme. Meiner Familie und Freunden habe ich erzählt, ich sei geschäftlich in den USA unterwegs. Natürlich nur eine Ausrede. Ich habe auch schon für ungefähr 250 Euro Fertigessen, Chips, Cola, Bier, Pizza - und was man sonst noch so braucht - gekauft. Wollt ihr wissen wieso? Ich werde die vier Wochen meine Wohnung nicht verlassen und mir so viele Folgen Pokemon anschauen, wie ich schaffe. Es war einfach früher meine Lieblingsserie und ich möchte wieder etwas in Nostalgie verfallen. Erfahren darf das aber niemand.

Beichthaus.com Beichte #00039673 vom 27.04.2017 um 06:45:06 Uhr in Ravensburg (10 Kommentare)

Der Alkohol wird mich ins Grab bringen

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Trunksucht Maßlosigkeit Sucht Waghalsigkeit Gesundheit

Letztens war ich auf einer Geburtstagsparty und habe mich spät nachts und gut befüllt mit Alkohol mit einem sehr guten Freund unterhalten, dessen Mutter letztes Jahr an Krebs verstorben ist. Ich meinte zu ihm, er könne mit mir über alles reden, und er entgegnete mir, dass er zurzeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei, und dass er Probleme habe, die sowieso niemand versteht, und er sich daher mit ihnen allein beschäftigen müsse. Da ich ein guter Freund sein wollte und schon ewig lange etwas in mir trage, was ich gerne irgendwem anvertrauen würde und was mich allmählich verzweifeln lässt, sagte ich zu ihm: "Wir alle haben Geheimnisse. Mein Geheimnis ist, dass ich Alkoholiker bin." Sofort nachdem ich das gesagt hatte, liefen plötzlich Tränen über sein Gesicht und ich zerrte ihn sofort in einen anderen Raum, sodass keiner von den anderen Partygästen bemerken konnte, dass er weinte. Im anderen Raum angekommen erzählte er mir, dass seine Mutter ebenfalls 15 Jahre lang Alkoholikerin gewesen sei, und sagte mir wortwörtlich: "Du wirst sterben. Wir müssen zwar alle sterben, aber du wirst nicht nur ziemlich bald, vielleicht in 10 bis 15 Jahren, sondern auf eine Art und Weise sterben, die du dir nicht vorstellen kannst. Glaubst du, du fällst irgendwann einfach tot um? Nein, zuerst versaust du dein Leben, und bevor der Alkohol deine Leber angreift und du Leberzirrhose bekommst, werden sich andere Körperteile von dir verabschieden. Vielleicht kriegst du ein Zungenkarzinom, dass du weder sprechen noch essen können wirst, oder Leberkrebs." Ich sage zu ihm: "Das ist mir durchaus bewusst, dass ich daran nicht nur sterben werde, sondern daran verrecken kann." Und er meinte zu mir, in Anbetracht dessen, was mich erwartet, wenn ich so weitermache, ist Verrecken ein viel zu schwaches Wort.

Ich muss gestehen, die Klarheit seiner Worte hat mich beeindruckt. Bevor die Leber den Geist aufgibt, gibt es Warnzeichen, und wenn man noch rechtzeitig aufhört, dann kann sie sich vielleicht sogar noch regenerieren. Gegen Krebs oder gegen einen Herzinfarkt oder gegen einen Schlaganfall ist man aber in der Regel völlig machtlos, und Alkohol schadet nicht nur der Leber, sondern dem ganzen Körper. Meine Beichte ist: Obwohl die Androhung, dass ich vielleicht nicht an einer Leberzirrhose, sondern einfach nur an Kehlkopf- oder Magenkrebs sterben, oder irgendwann einfach nur an meiner eigenen Kotze ersticken werde, mich durchaus erschüttert hat, bin ich jetzt gerade, während ich dies hier schreibe, wieder besoffen.

Beichthaus.com Beichte #00039671 vom 26.04.2017 um 23:58:38 Uhr (10 Kommentare)

Hilfe, meine Frau verschwendet all mein Geld!

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Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft Verschwendung Geld Köln

Meine Frau bereitet mir Kopfzerbrechen. Wir haben jung geheiratet, waren beide gerade in unserem ersten Job und führten ein bescheidenes Leben. Ich stamme aus einem relativ wohlhabenden Elternhaus, wo mir ein sorgsamer Umgang mit Geld beigebracht wurde, meine Frau hingegen wuchs in eher armen, aber herzlichen Verhältnissen auf und hat sich damals Ihr ganzes Studium selbst finanziert.

Einige Jahre sind seither vergangen, wir sind mittlerweile beide 29 Jahre alt, und durch ein wenig Glück aber auch viel harte Arbeit verdiene ich mittlerweile sehr gut - netto mehr als 15.000 Euro im Monat. Man könnte meinen, dass man damit ein sorgenfreies Leben führen kann, aber das ist in meinem Fall leider nicht so. Meine Frau, die selbst keiner geregelten Arbeit nachgeht - das Soziologiestudium war wohl doch keine gute Wahl, schafft es immer wieder, einen Großteil des mühsam erarbeitete Geld für irgendwelche sinnlosen Sachen auszugeben. Zwar legen wir durchaus Geld auf die Seite, aber eben bei Weitem nicht so viel wie bei einem solchen Einkommen normal wäre. Ein Haus im Grünen möglichst schuldenfrei zu kaufen war schon immer ein Ziel von mir, ist aber mangels Eigenkapital in absehbarer Zeit unmöglich. Auch sonst haben wir keine großen Rücklagen und wenn das so weitergeht, dann wird sich daran bis zu meiner Pensionierung auch nichts ändern.

Sämtliche Gespräche nützen nichts - sie interessiert sich einfach nicht dafür und bezeichnet mich als geizig, wenn ich ihr beiläufig mitteile, dass ich einen ihrer Einkäufe unnötig finde. Sie hat im Grunde jeglichen Bezug zur Realität verloren und rechtfertigt sich damit, dass ihre Freunde und Freundinnen sich so etwas auch leisten (Krediten sei Dank...) und man in ihrem Alter eben langsam gewisse Ansprüche hat. Langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was ich machen soll, denn trotz diesem Konflikt liebe ich sie und sie hat auch ganz viele liebenswerte Seiten. Ich denke, das Ganze hat auch mit Ihrer Erziehung und Herkunft zu tun. Ich wünsche mir einfach meine fröhliche, bescheidene Freundin von damals zurück, die mit so viel weniger zufrieden war. Manchmal wünsche ich mir auch, dass ich meinen Job verliere, nur um sie daran zu erinnern, wie es ist, ohne dieses ganze Geld zu leben. Auch wäre es schön, wenn sie selbst einer Arbeit nachgehen würde, wo sie sieht, dass unsere finanziellen Verhältnisse nicht normal sind und das Geld nicht vom Himmel fällt. Ich beichte, dass ich mittlerweile Bitcoins kaufe, um ein wenig für mich und für schlechtere Zeiten zur Seite zu schaffen. Sind alle Frauen so?

Beichthaus.com Beichte #00039649 vom 20.04.2017 um 10:08:53 Uhr in Köln (53 Kommentare)


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