Hilfe, mein Leben überfordert mich!

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Hass Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Zorn

Ich kriege langsam einen immer schlimmeren Hass. Ich arbeite Vollzeit und studiere nebenher. Mein Vater ist selbstständig und ich soll ihn da helfen. Alle drei Dinge sind mir zu viel. Um mich vor dem Abdrehen zu schützen, mache ich in jeder freien Sekunde Sport. Oft zweimal täglich. Ich drifte aber immer mehr in den Wahnsinn ab. Ich bin sehr einsam und habe keine Zeit für Freunde. Meine Kindheit hat man mir auch geklaut. Ich bekomme immer abgedrehterer Gewaltfantasien. Ich kann tagsüber meinen Wahn immer abwehren. Im Büro bin ich sehr beliebt und alle nehmen mich als sehr gutaussehendwn Clown wahr. Ich halte mich eher für abstoßend und deformiert, aber mir nachen sogar Heterokerle Komplimente. Aber mein Hass schwappt immer mehr in den Tagesablauf. Ich bin oft kurz davor loszuschreien oder zuzuschlagen. Ich bin nur oft zu müde, weil ich vor der Arbeit schon eine Stunde trainiert habe.

Nachts lasse ich mir jedes Wochenende immer von Nutten einen runterholen. Vor Sex bekomme ich immer mehr Ekel. Ich hasse dieses scheiß System, ich will aber dazugehören. Ich gehe arbeiten in einem Beruf den ich hasse, mit dem Mann aber eine Frau versirgen kann. Nur sehe ich mich immer weniger als Vater. Ich lasse mich von diesem System nicht ausbeuten. Da ist auch ein Teil von mir, der nur geliebt und in den Arm genommen werden will. Mein Hass fokussiert sich immer mehr auf Frauen, trotzdem brauche ich ihre Anerkennung, obwohl ich weiß, ich bin ihnen völlig egal. Manchmal wäre mir auch das egal, solange überhaupt wer da wäre. Zum Glück wird der Teil immer schwächer. Ich hoffe, ich schaffe es, eine normal wirkende Fassade zu erzeugen. Aber wenn ich Anerkennung habe, bringt sie mir eh nichts. Mit meiner Ex hat es nicht geklappt, weil ich masochistische Fantasien habe, die ich nicht verdrängen konnte. In mir drin sind widersprechende Identitäten, die mich zu zerreißen drohen. Ich möchte betonen, dass ich weder jemandem etwas getan, noch Gesetze gebrochen habe.

Beichthaus.com Beichte #00039973 vom 30.06.2017 um 23:22:16 Uhr (12 Kommentare)

Meine Putzfrau bekommt das vierfache Gehalt!

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Ekel Faulheit Trägheit Maßlosigkeit Unreinlichkeit

Ich (m/24) bin ein faules Schwein. Ich lebe in einem Wohnheim, um genau zu sein beschränkt sich meine Wohnung auf ein Bad und ein weiteres Zimmer mit eingebauter Küche. Überall liegen Klamotten rum, die jedes Wochenende in einen Sack gepackt werden, damit meine Mutter sie waschen kann. Meine Aschenbecher nehmen so gut wie jeden Monat die Gestalt eines Igels an. Wenn kein Platz mehr ist, werden leere Flaschen missbraucht, für meine schlimme Sucht. Wenn ich einmal in meinem 2.000-Euro-Sessel versunken bin und meine täglichen sechs Stunden vor der Konsole verbringe, ist jeder Schritt zu viel. Deshalb stehen Becher auf meinem Schreibtisch, für das kleine Geschäft. Wenn ich dann dochmal groß muss, werden diese natürlich ausgeleert, ich bin ja kein Unmensch. Mein Abendessen wartet in einem Kühlschrank unter meinem Schreibtisch auf mich. Wenns dann doch mal warm sein soll, steht auch der Wasserkocher in greifbarer Nähe, es geht nichts über asiatische Nudelsuppe.

An schlimmen Tagen sind sogar die zwei Meter zum Bett zu viel und die Nacht wird auf dem Sessel verbracht. Das Wohnheim hat eine Putzfrau, die auf Wunsch kommt, bei mir einmal im Monat. Ich würde lügen, wenn ich sage dass ich ihr das Doppelte zahle, denn ich zahle ihr den vierfachen Preis, aus freien Stücken. Wobei man anmerken muss, dass sie von Anfang an das Dreifache wollte. Denkt nicht falsch von mir, ich halte meinen Arsch auch jeden Tag der deutschen Leistungsgesellschaft hin, deshalb ist das mein wohlverdienter Ausgleich. Und der für mich einzige Weg, mein Geld nicht für irgendeinen Rotz auszugeben und für eine schöne Zukunft zu sparen. Ich beichte also, dass eine Putzfrau zu mir meinte, sie will das Dreifache, wenn sie sich um den Schweinestall kümmern soll und ich ihr aus Mitleid das Vierfache gebe. Ich bin ein Schwein.

Beichthaus.com Beichte #00039964 vom 29.06.2017 um 15:57:21 Uhr (12 Kommentare)

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Mein Studium bringt mich an meine Grenzen!

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Zwang Verzweiflung Maßlosigkeit Studentenleben Witten

Momentan bin ich durch meine Lebensumstände so unglücklich, dass ich mich am liebsten auf die nächste Autobahn stürzen würde. Ich bin Anfang 20 und studiere einen Naturwissenschaftlichen Studiengang. Der Arbeitsaufwand ist so immens, dass es mich an und über die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit bringt. Teilweise 14-Stunden-Tage, jedes Wochenende arbeite ich für das Studium - ich stehe, da ich pendle, mitten in der Nacht auf und gehe abends sehr früh ins Bett; ich habe momentan also leider nichts von meinem Tag geschweige denn soetwas wie Freizeit. In der vorlesungsfreien Zeit schreibe ich so viele Klausuren, dass es auch da keine Freizeit geben wird. Ich bin, was dazu kommt, sehr unzufrieden mit mir selbst. Ich achte schon sehr penibel auf meine Ernährung aber bekomme die letzten Kilos (ich habe bereits um die 10 abgenommen) einfach nicht runter, für Sport fehlt mir die Zeit - momentan auch einfach der Antrieb. Ich wünschte einfach so sehr wenigstens dieser Teil meines Lebens wäre unkompliziert und ich könnte Essen, was ich möchte und würde dabei gut aussehen.

Ich lebe in einer Beziehung; aufgrund der Entfernung sehen wir uns nur am Wochenende. Mein Freund ist zurzeit arbeitslos und seine Prognose für dieses Jahr eine Ausbildung zu finden ist sehr schlecht, was mich zusätzlich belastet. Ich habe von Seiten meiner Familie leider wenig bzw keine Unterstützung, meine Familie stellt da eher eine Belastung dar; aber das zu erklären würde zu lange dauern. Das Einzige, worüber ich mir keine Sorgen machen muss, ist meine finanzielle Situation, da mir mein Nebenjob genug Geld für ein Leben als Student einbringt. Tja, nächstes Semester wird es hoffentlich besser, aber gerade kommen einfach all diese Dinge zusammen und ich weiß nicht wohin mit mir und ich wüsste auch nicht, mit wem ich darüber reden könnte. Wenn ich meinem Freund davon erzähle, wie hart alles ist, dieser Druck, die Abgaben, die 14-Stunden-Tage, dann versteht er das nicht so recht. Die Freunde spielen bei dem Thema immer nur denselben Text ab: "Du schaffst das schon!" Ja, danke für gar nichts. Naja, ich bedanke mich schonmal für die Aufmerksamkeit. Und btw: Nein, es geht nicht nur mir so mit der Überforderung. Ich kriege alles immer auf die Kette und habe bisher jetzt jede Klausur bestanden, aber der Preis dafür ist eben sehr hoch.

Beichthaus.com Beichte #00039962 vom 29.06.2017 um 15:38:48 Uhr in Witten (15 Kommentare)

Bulimie besiegt!

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Sucht Maßlosigkeit Gesundheit

Ich (w/21) habe schon mit mehr als 20 Männern geschlafen. Deswegen werde ich im Freundeskreis immer wieder schief angeguckt. Was niemand weiß: Das war der einzige Weg, um meine Essstörung zu besiegen.

Beichthaus.com Beichte #00039920 vom 20.06.2017 um 19:02:13 Uhr (66 Kommentare)

Die Taschenmuschi, die ich nicht benutzen wollte

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Fetisch Masturbation Maßlosigkeit

Ich habe zu meinem 18. Geburtstag eine Taschenmuschi bekommen. Ich habe mir fest vorgenommen, sie nicht zu benutzen. Durchgehalten habe ich vier Tage. Am vierten Tag habe ich sie dann gleich drei Mal benutzt. Das mag für manche vielleicht nach viel klingen, aber man muss dazusagen, dass ich es mir an jenem Morgen schon selbst mit der Hand gemacht habe. Gott, vergib mir!

Beichthaus.com Beichte #00039851 vom 06.06.2017 um 19:02:18 Uhr (13 Kommentare)


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