Plastikbesteck oder Holzbesteck?

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Ignoranz Verschwendung Gesellschaft

Ich beichte, dass ich gegen das Verschwinden von Kleinteilen aus Plastik wie Besteck, Trinkbecher, Geschirr, Wattestäbchen usw. bin. Warum?
Weil für Ersatzstoffe aus Holz, wie Papiertüten o.ä. die Abholzung zunehmen würde. Wenn ich umweltfreundliche Wegwerfprodukte höre, wird mir schlecht. Das eine schließt das andere aus. Würde man hingegen für das Sammeln und Abgeben von Plastikverpackungen und - material (z. B. auf Wertstoffhöfen) einen gewissen Geldbetrag pro Kilogramm einführen, gäbe es nicht mehr das große Müllproblem und Arbeitsplätze wären geschaffen. In den Weltmeeren fängt man jetzt schon mehr Plastikteile ein, als Fische.

Beichthaus.com Beichte #00041306 vom 29.05.2018 um 00:33:31 Uhr (16 Kommentare).

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Mein entspanntes Leben nach der Scheidung

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Ehebruch Ignoranz Friedrichshafen

Angeregt von der Beichte: "Vater werden" wollte ich auch mal was zu dem Thema beichten: Ich (45) und meine Exfrau haben zusammen zwei Kinder. So richtig bock auf Kinder hatte ich nie, jung und naiv wie ich war habe ich mich zur Hochzeit und Familie überreden lassen. Ich war nie der Familienmensch eher ein Einzelgänger. Nach sieben Jahren Ehe kam es zur Scheidung, da sie eine Affäre hatte und ich sie beim Akt im Ehebett erwischte. Als die Scheidung lief wollte sie mich so richtig ausnehmen. Ich verdiene sehr gut, habe mich immer gut um unsere Familie gekümmert, obwohl es für mich nicht das war, was ich eigentlich wollte. Sie wollte einfach mit möglichst vielen Männer Sex haben, das waren ihre Worte.

Bei der Scheidung drohte sie vorm Richter damit, dass sie, sollte ich nicht all ihrer Forderungen nachkommen, mir die Kinder vorenthalten würde. Darauf habe ich ihr geantwortet: "Mach doch, mir doch egal, dann habe ich meine Ruhe!“ Seither habe ich von meiner "Familie" nix mehr gehört. Ich bezahle gern immer noch mein "Lehrgeld", aber seit daher habe ich meine Ruhe, seither lebe ich alleine, kann machen was ich will und muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Eine Frau und Kinder kommen mir nie mehr ins Haus.

Für Sex gibt es Tinder, Bars, Prostituierte, meine Nachbarin. Ich bin nicht einsam, bin gepflegt, lebe gesund, bin nicht fett, habe keine Sucht und ich habe vier beste Freunde, mit denen ich ein Sozialleben habe. Ob ich meine Entscheidung irgendwann bereue, keine Ahnung, bis jetzt nicht. Ich weiss, die Kinder können nichts dafür, vielleicht verstehen sie mal meine Entscheidung.

Beichthaus.com Beichte #00041282 vom 20.05.2018 um 13:29:31 Uhr in Friedrichshafen (39 Kommentare).

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Meine schrecklich nette Nazi-Familie

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Falschheit Ignoranz Politik Varel

Ich (w/22) beichte, dass ich seit Jahren verdränge, wie meine Familie wirklich ist. Ich habe mich jahrelang gefragt, wie es heutzutage noch Menschen gibt, die so rassistisch und antisemitisch sind. Dabei habe ich es ignoriert, dass meine Mutter schlimme Kommentare von sich gab, von wegen man sollte mit Schulkindern keine KZs besuchen. Das sei alles, um der heutigen Jugend ein schlechtes Gewissen einzureden. Laut ihr sollte man alle Gedenkstätten abreißen und nach vorne schauen. Mein Vater meinte mal, es gab Gründe für den Antisemitismus damals. Außerdem kennt er wen, der hat gehört, dass Juden und Zigeuner bis heute in Deutschland keine Steuern zahlen müssten. Trotzdem habe ich mir eingeredet, dass sie es nicht so meinen. Nein, meine Eltern sind doch keine Antisemiten oder Rassisten. Es war unvorstellbar. Es hat gereicht, dass mein Opa einer war. Auch dass habe ich lange nicht sehen wollen. Ich war beeindruckt, wie er mit über 70 das Internet nutzte. Ich wusste, dass er einen politischen Blog hat, aber meine Eltern hatten es mir verboten, ihn zu lesen. Je älter ich wurde, klickte ich trotzdem hin und wieder darauf. Mir schauderte von den Verschwörungstheorien, die er dort verbreitete. Aber ich schob all das von mir weg, als ich bei ihm und seiner Frau zu Besuch war. Es war irgendwann wie in einer Parallelwelt. Waren das wirklich seine Gedanken? Wir sprachen nie über politisches. Er erzählte viel über Kunst, die Imkerei oder die Berge und von früher. Nie Politik. Sein Blog war, soweit ich es beurteilen kann, ziemlich bekannt. Vor einigen Wochen ist mein Opa verstorben. Erst nach seinem Tod konnte ich akzeptieren, was für ein Mensch er war. Meine Mutter sagt, ich übertreibe. Das war halt die Meinung von ihm und ach, soo viele Leute liebten seinen Blog.

Vor einem Jahr haben waren wir bei ihm zum Grillen eingeladen und ich war glücklich, eine harmonische Familie zu haben. Heute denke ich anders. Ich schäme mich für meine Familie und an Opa will ich nicht mehr denken.

Beichthaus.com Beichte #00041228 vom 30.04.2018 um 03:10:56 Uhr in Varel (9 Kommentare).

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Emotionslos

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Ignoranz Berlin

Ich (w/20) empfinde nichts für meine Mitmenschen. Ich kann auch nicht weinen, selbst bei wirklich tragischen Ereignissen. Erzählt habe ich das noch niemanden, ich würde gerne zu Therapeuten, aber dann würden meine Eltern das mitbekommen. Zwischen meinen Eltern ist es aktuell sowieso angespannt aufgrund der Scheidung. Ich möchte einfach nicht, dass sie denken, dass ich unnormal bin.

Beichthaus.com Beichte #00041211 vom 24.04.2018 um 17:27:42 Uhr in Berlin (10 Kommentare).

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Der Zug nach St. Pölten

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Trunksucht Ignoranz Last Night Absdorf

Als ich (m/23) vor fünf Jahren mit ein paar Freunden in Wien auf einem Konzert von The Prodigy waren, fiel uns nach dem Konzert eine sehr lustige Tusse auf. Sie war gut aussehend und hatte wohl schon so einige Becher gekippt. Sie erzählte uns, dass sie ihre Geldbörse aus Angst vor Dieben daheim gelassen hat und nur Ausweis, Handy und ein wenig Bargeld mit hatte. Leider hatte sie alles am Konzert verloren. Wir boten uns an, sie mitzunehmen, da es schon recht kalt und nach 22 Uhr war. Sie wohnte in Horn, wir in Krems, von daher war nicht so viel unterschied in der Route vom Zug her. Zuvor aber tranken wir noch ein wenig in einer Bar, um die Wartezeit zu überbrücken. als wir im Zug waren, schliefen meine Kumpels ein, nur sie und ich waren wach. Bei ihr fing der Alkohol wohl schon auf Hochtouren an zu arbeiten und sie fing an mich anzumachen, Kurze Zeit später gingen wir in ein leeres Abteil und sind uns um den Hals gefallen, wir hatten echt geilen Sex (mit Gummi natürlich)! Später gewann in ihr der Alkohol und sie schlief ein. Als wir in Absdorf umsteigen mussten, wurde sie extrem aggressiv und fuchtelte wie wild um sich. Sie war total blau! Da der Zug allerdings nach Sankt Pölten fahren würde, wenn wir nicht aussteigen, eilten wir nach draußen, um den Zugführer die Situation zu schildern. Da passierte es: Der Zug machte dicht und fuhr ab! Mit ihr drinnen nach St. Pölten. Ohne Ausweis, Handy und Geld! Ich habe bis heute noch ein schlechtes Gewissen deswegen. Habe sie nie wieder gesehen, ich hoffe nur sie konnte so schnell wie möglich wieder nach Hause.

Beichthaus.com Beichte #00041208 vom 23.04.2018 um 11:38:16 Uhr in Absdorf (10 Kommentare).

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