Briefpost-Beschwerde: Wenn der Postmann nur einmal pro Woche kommt

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Zorn Hass Berlin

Mich kotzt die Deutsche Post an! Im vergangenen Jahr blieb der Briefkasten Montag, Freitag und Samstag leer. Das war nervig, aber noch einigermaßen erträglich. Mittlerweile gibt es bei mir privat und im Büro nur noch einmal wöchentlich Post. Und zwar am Mittwoch. Dann wird der Briefkasten vollgestopft oder einfach alles daneben gelegt. Und das in Berlin und nicht in irgendeinem Kuhdorf. Damit aber nicht genug. Die Post, die ich am Mittwoch bekomme ist ebenfalls zeitversetzt. Wenn meine Berliner Kunden etwas am Freitag abschicken, bekomme ich es äußerst selten am folgenden Mittwoch, sondern eine Woche darauf. Das heißt ein Brief innerhalb Berlins kommt nach 12 Tagen an! Das muss man sich mal überlegen und das ist kein Einzelfall, sondern mittlerweile die Regel.

Das ist geschäftsschädigend, da man in meiner Branche auf die Briefpost angewiesen ist und nicht alles digital abwickeln kann. Wenn man sich beschwert, kommt von den Mitarbeitern nur ein fettes Grinsen und die Ausrede, dass zur Zeit hoher Krankenstand herrscht und man dagegen jetzt nichts tun könne. Dass ich dieselbe Antwort bereits 3 und 6 Monate zuvor bekommen habe, interessiert wenig. Die Beschwerde wird einfach ignoriert. Genauso wie der Scanservice epost-scan, der ja wenigstens eine Alternative wäre. In meinem Probemonat wurde kein einziger Brief gescannt, im Büro kamen aber trotzdem 80 Briefe an. Auch hier wurden meine Beschwerden ignoriert und gesagt, dass ich nur lange genug warten müsse. Wenigstens hat man mir mein Geld zurückerstattet.

Da ich stinksauer auf den gelben Riesen bin, vermeide ich das Unternehmen, wo es nur geht. Briefe werden nur noch mit der grünen Post verschickt - die liefern wenigstens jeden Tag aus. Auch die Pakete werden über einen anderen Dienstleister verschickt. Überall auf meinen Geschäftsdokumenten und E-Mails vermerke ich, dass man bitte nicht die Deutsche Post verwenden solle. Viele Geschäftspartner haben schon begeistert umgestellt. Mir reichts einfach! Weltweit expandieren, aber im eigenen Land nichts auf die Reihe kriegen. In China, Südafrika oder Lateinamerika sieht man überall die gelben DHL-Autos rumfahren. Da geht alles ganz fix und typisch deutsch durchstrukturiert. Aber im eigenen Land läufts nicht. Ich decke mich jetzt nur noch mit Put-Zertifikaten auf die Deutsche Post ein.

Beichthaus.com Beichte #00040564 vom 31.10.2017 um 23:58:19 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Pubertierende Jugendliche in der Innenstadt

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Zorn Hass Gesellschaft

Wenn ich (w/24) mittags nach Feierabend durch die Stadt muss, überkommt mich jedes Mal ein furchtbarer Kotzreiz und nur schwer zu bändigende Aggressionen. Die Supermärkte in der Innenstadt sind dann Wochentags nicht nur proppenvoll, sondern sie sind proppenvoll mit nach Polyester-Schweiß stinkenden, pubertierenden Kids, die sich den ekligsten Scheiß kaufen und massig in sich reinschaufeln. Kaum sind sie durch die Kasse, wird die Chipstute aufgerissen und mit ungewaschenen Pfoten, die gerade noch das süffige Kleingeld gewärmt haben, schaufeln sie dann den Mist in sich rein, anstatt zu Hause oder in der Schulmensa etwas Gekochtes zu essen oder wenigstens ein belegtes Brötchen zu kaufen. Dazu noch eine schöne Buddel zuckrige Limonade, alternativ eine ganze Packung Fertig-Eiwaffeln oder eine Tafel Schokolade. Sehr beliebt sind auch Energydrinks. Ist mir ein Rätsel, warum die so und in den Mengen an die Kids und Teenies verkauft werden.

Alles wird unterwegs auf die Schnelle in sich reingefressen, bei vielen Kids sieht man schon die Schäden. Übergewicht, krummer Rücken und andere Fehlstellungen, gammelige Zähne, Akne oder auch koffeinbedingte Hyperaktivität im Bus. Auf der anderen Seite wird offiziell jedes Jahr gejammert, dass die Jugend - und ja, auch die generelle Bevölkerung! - immer fetter und ungesünder wird und dass an den Schulen so viel Mobbing aufgrund von Aussehen, Gewicht usw. vorherrsche, was ja ein ganz großes Problem wäre. Heimlich freue ich mich immer über die steigenden Zahlen und das Rumgeheule, denn in dem Alter ist man bezüglich seines Ess- und Konsumverhaltens schon seines eigenen Glückes Schmied oder seines eben Unglückes. Hätten sie doch nur besser zugehört, als die Eltern einmal erklärt haben, was Konsequenzen sind und was diese anrichten können. In der Stadt sind sie der Coolste und Erwachsenste, aber wenn dann in der Penne was ist, hängen sie Mama wieder am Rockzipfel.

Beichthaus.com Beichte #00040553 vom 29.10.2017 um 12:23:36 Uhr (13 Kommentare).

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Ich habe meine Ex in die Psychiatrie gebracht!

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Hass Rache Ex Sanwald

Eine meiner Ex-Freundinnen, mit der ich vor mittlerweile mehr als zehn Jahren zusammen war, litt - wie ich allerdings erst später herausfand - an Borderline. Dieses Krankheitsbild ist höchst individuell und vor allem deswegen tückisch, weil man es vor Unwissenden gut verbergen kann. Aus Liebe zu ihr bekam ich also erstmal überhaupt nicht mit, wie krankhaft manipulativ diese Frau eigentlich war. Bis sie meinen Eltern Morddrohungen schickte, mich bei der Arbeit diskreditierte und meinen Vermieter wegen des angeblichen Drogenlabors im Keller anrief. Ich beichte, dass wegen meiner Reaktion auf diese Taten eine Frau bis heute in der geschlossenen Psychiatrie sitzt und wohl nicht mehr ans Tageslicht gelassen wird.

Beichthaus.com Beichte #00040537 vom 26.10.2017 um 11:47:21 Uhr in Sanwald (12 Kommentare).

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Er wollte mir eine Vergewaltigung anhängen!

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Hass Zorn Aggression Kollegen

Ich (m/47) hasse zwei Menschen abgrundtief. Niemals würde ich diesen Menschen etwas tun, ich hoffe, ihnen nie wieder begegnen zu müssen. Aber für mich sind sie so etwas von... wertlos. Der Eine ist mein früherer Kollege. Ein Faulpelz allerersten Ranges, der nur dann etwas gearbeitet hat, wenn eine Beförderung zu erwarten war, oder der Chef in der Tür stand. Sonst hat er schön alles auf uns andere abgewälzt. Es war dann so, dass der Posten des Abteilungsleiters zu vergeben war. Ich bin ehrgeizig - aber nur im fairen Rahmen und auch nicht krankhaft - und hoffte schon, Abteilungsleiter zu werden. Er wollte den Posten auch gerne haben, des Geldes wegen. Mehr Interessenten als uns beide gab es damals nicht.

Als ich dann eines späten Nachmittags kurz vor Feierabend in den Kopierraum ging, klopfte es zaghaft. Ein junges Mädchen, definitiv noch minderjährig, stand mit verschüchtertem Blick in der Tür und ich ging davon aus, dass sie sich verlaufen hat (ich arbeitete in einem großen Bürogebäude mit mehreren Einrichtungen). Sie machte dann aber, es ging sehr schnell, die Tür zu,, riss sich ihre Bluse auf, zog sich die Hose herunter und brüllte wie am Spieß. Die Polizei kam - und ich musste mit ihnen gehen. Verdacht der sexuellen Belästigung/Vergewaltigung. Es wurde alles eingestellt, da man nachweisen konnte, dass ich nichts getan hatte. Aber mein Ruf war ruiniert - meine Frau hat zu mir gehalten und ist auch mit mir in eine andere Stadt gezogen, wo wir beide Arbeitsstellen haben. Aber viele Freunde hielten nicht zu uns und das allerschlimmste - meine Mutter (80) auch nicht - wegen den Nachbarn und dem Gerede, musst du verstehen, sagte sie. Mittlerweile sprechen wir wieder miteinander, aber das große Vertrauen, das wir davor hatten, ist weg. Es stellte sich heraus, dass das Mädchen eine billige Marionette meines widerwärtigen Kollegen war. Er ist öfters in Rumänien und hat dort dieses Mädchen gesehen - bettelarme Familie, sie ging auf der Straße betteln. Er hat sie angesprochen und viel Geld dafür geboten, wenn sie das macht, was sie getan hat.

Ich muss mir oft anhören, dass mein Hass auf den Kollegen berechtigt ist, auf das Mädchen (sie war damals 15) jedoch nicht. Aber ich hasse beide. Den Kollegen schon deutlich mehr noch, aber das Mädchen ist für mich auch eine billige Prostituierte. Ja, sie sind acht Kinder zu Hause - hätten ihre Eltern nicht mal merken können, wann Schluss ist? Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass es in Rumänien keine Verhütungsmittel gibt und dass man nicht mal die paar Münzen für Kondome übrig hat. Und wenn nicht - wie wäre es mit Sexverzicht? Sollte doch jeder mal schaffen. Sorry, aber ich kann dieses Gerede über das arme, arme Bettelmädchen nicht mehr hören. Und selbst der dümmste Mensch hat mit 15 zu wissen, wie sich so eine Anschuldigung auf das Opfer auswirkt - und auf wirkliche Opfer, denen dann niemand mehr glaubt. Als ich gehört habe, dass der Familie sogar noch geholfen wird, bin ich zu Hause schier ausgerastet. Die sind doch wirklich selber schuld - man muss keine Kinder in Massen bekommen. Und das sage ich, der alles andere als ein Ausländerfeind ist und auch eine Frau hat, die ursprünglich aus Kasachstan kommt. Aber sie ist ein Mensch, der mit Ehrlichkeit und Fairness durchs Leben geht - was andere Menschen nicht können (egal, aus welchem Land sie kommen).

Beichthaus.com Beichte #00040498 vom 19.10.2017 um 18:05:05 Uhr (11 Kommentare).

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Meine Arbeit ist die Hölle!

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Zorn Aggression Hass Kollegen Arbeit Köln

Jeden Tag muss ich (m/26) in diese Hölle, acht Stunden lang bin ich von unfreundlichen, unlustigen und hirnverbrannten Menschen umgeben, ich halte es da kaum noch aus und komme morgens nur aus dem Bett, weil ich weiß, dass das Wochenende naht. Seit vier Jahren kämpfe ich gegen den Drang an, meine Kollegen zu verprügeln und diesen Drecksladen endgültig zu verlassen. Während ich versuche, bei den lautstarken Gesprächen meiner Kollegen zu arbeiten, werde ich immer aggressiver. Heute kicherten gleich drei Kollegen über den Spruch "Das Leben ist kein Ponyhof, aber geritten wird trotzdem!" Der Spruch war schon beim ersten Mal nicht lustig, nachdem er aber acht Mal, ich habe mitgezählt, wiederholt wurde, wollte ich schon wortlos meinen Arbeitsplatz verlassen. Auch der Kollege, der gerne das Geräusch von Blähungen nachmacht und sich darüber amüsiert, kotzt mich an. Der Chef schnauzt mich regelmäßig an, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Ich hasse diese Menschen abgrundtief und kann erst in zwei Jahren kündigen, dieser Betrieb gleicht einer Sonderschule.

Beichthaus.com Beichte #00040481 vom 17.10.2017 um 16:14:20 Uhr in Köln (18 Kommentare).

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