Karneval in Köln

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Hass Aggression Trunksucht Gesellschaft

Ich, ein gebürtiger Westerwälder, lebe in einem Wohndorf vor Köln. Dort ist es die meiste Zeit sehr ruhig, ja sogar beschaulich, Kinder fahren auf der Straße Fahrrad und zwei Nachbarn halten eigene Hühner. Doch leider ist ja ein Mal im Jahr Karneval, was bedeutet, dass man sich ein achwielustiges Kostüm anzieht und sich entweder in einen stickigen Saal setzt, um auf Kommando über Witze zu lachen, die in den Sechzigerjahren mal aktuell waren - oder sich an eine zugige Straße stellt, um mit billigen Süßigkeiten (Kamelle) beworfen zu werden. Bei der Kölner Jugend ist eine Art Karnevals-Disco üblich, bei der man besagte Kostüme trägt und überlaute kölsche Musik hört. Unglücklicherweise befindet sich in der direkten Nachbarschaft ein Gelände, auf dem jedes Jahr ein Zelt für mehrere Veranstaltungen dieser Art aufgebaut wird. Da es sich um eine Brauchtums-Veranstaltung (!) für die Jugend handelt, ist um Punkt Mitternacht Schluss. Dann geht der Stress für mich erst richtig los, denn nach kurzer Zeit torkeln die Ersten unter meinem Schlafzimmerfenster vorbei.

Dummerweise steht auch noch die erste Straßenlampe in unmittelbarer Nähe meines Fensters. Diese dient als Sammelpunkt für verstreute Gruppen, die Wartenden schreien in ihre Smartphones, rauchen, saufen und werfen ihre Kippen und leeren Flaschen auf die Straße. Wenn der Rest ankommt, wird dieser lautstark begrüßt, dann wird in derselben Lautstärke diskutiert, wie es denn weitergehen soll. Meist wird sich dafür entschieden, zur nicht weit entfernten Bushaltestelle weiterzugehen. Diese Bushaltestelle ist im Übrigen der Grund für den ganzen Ärger, denn sie ist die nächste in der Umgebung des Veranstaltungsgeländes. Die einzige funktionierende Methode zur Vertreibung dieser Gestalten ist es eine lichtstarke LED-Taschenlampe zu nehmen und ihnen direkt ins Gesicht zu leuchten - bei Gruppen suche ich mir dafür den Lautesten aus. Mein eigentliches Geständnis aber ist, dass ich rabiatere Abwehrmaßnamen plane. Seit Jahren habe ich vor an einer geeigneten Stelle Stolperdrähte zu spannen, damit diese Idioten sich auf die Fresse legen. Nur mein gesunder Menschenverstand hält mich noch davon ab.

Beichthaus.com Beichte #00039330 vom 09.02.2017 um 23:59:33 Uhr (17 Kommentare)

Aus unserer Nachbarin kann man nur noch Seife machen!

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Boshaftigkeit Hass Nachbarn

Aus unserer fetten, alten Nachbarin können sie in der Kadaverfabrik Seife kochen. Ich kann die olle Planschkuh nicht ab! Ständig hat sie etwas zu kacken oder passt hinter der Gardine auf, was man gegenüber so treibt. Wenn sie etwas gesehen hat, rennt sie zu den anderen Nachbarn und tratscht es rum. Geht man dann vorbei werden die Weiber leise, man weiß genau, dass sie dich dann durch die Scheiße ziehen. Der Besucherparkplatz ist auch nur für sie und ihr Gefolge, obwohl alle Anwohner dafür anteilig pro Haus bezahlt haben. Ich parke mittlerweile extra da, damit sie ihre Einkäufe weit tragen muss. Bewegung schadet ihr nicht. In unserer Einfahrt parke ich auch extra so, dass dieses Michelinmännchen kaum in ihr Auto kommt. Dann trägt sie unglaublich hässliche Anziehsachen. Halb durchsichtige Blusen mit Blumenmustern, durch die man ihre hässliche, beige Unterwäsche erkennt. Mit 130kg, 170cm und 65+ ist das ein Anblick, bei dem man sich wünscht, sie würde eine Burka tragen, statt so etwas.

Sie hat ständig schlechte Laune, zieht ein Gesicht wie ein beleidigter Mops und ruft bei jedem Geschiss die Polizei. Sie muss auch immer unbedingt mit dem Auto weg, wenn sie mitbekommt dass es grade sau ungünstig ist, weil man z. B. gerade den Wohnwagen in der gemeinsamen Einfahrt saubermachen will. Auch Besucher von uns und den anderen Anwohnern bekommen blöde Sprüche und ihr Gemecker ab. Ihre Tochter kommt auch kaum zu Besuch. Als Kind wurde die Tochter ständig eingesperrt, während wir anderen Kinder draußen spielten. Wir waren bei uns mit fünf Kindern im Planschbecken im Garten oder spielten mit dem Kaninchen, sie saß nebenan heulend auf der Schaukel. Wenn man fragte ob sie rüberkommt, sagte sie: "Ich darf nicht. Mama hat es verboten!" Ihr Kerl ist genauso ein Arsch, er hat sich ihr angepasst. Lieber Gott, lasse ein Klavier vom Kran auf die beiden fallen, damit ihre Tochter einzieht, die ist wenigstens nett.

Beichthaus.com Beichte #00039320 vom 06.02.2017 um 21:44:58 Uhr (7 Kommentare)

Hilfe, meine Chefin ist Psychologin

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Hass Verzweiflung Arbeit Chef

Ich beichte, dass ich meine Chefin in unserer Beratungsstelle für obdachlose Menschen extrem hasse und dass ich mich an jedem Tag, an dem ich weiter an dieser Stelle arbeite, selbst verachte. Meine Chefin ist Psychologin und scheint die Rollen leider zu vertauschen. Bloß weil ich ihre Mitarbeiterin bin, bin ich nicht ihre Patientin, die sich in einer Therapie befindet. Aus jedem Wort macht sie eine extreme Nummer. Sie kann sich nicht mal kurz etwas wie ein normaler Mensch anhören, sondern muss sofort ein psychologisches Ding daraus machen. Ich bin bei der Arbeit eher kommunikativ, und da wir ein kleines Team sind, bevorzuge ich die direkten Wege um wichtige Infos weiterzugeben. Oftmals geht auch einfach nur zum oberflächlichen Informationsaustausch, wie man das halt so mit Kollegen macht. Sie macht jedoch jedes Mal eine Therapiesitzung daraus. Ich gehe schon gar nicht mehr auf sie zu, und seitdem sie mir gebeichtet hat, dass sie selbst ein total verkorkstes Privatleben hat, weiß ich sowieso nichts mehr mit ihren ach so kompetenten Psychoratschlägen anzufangen.

Außerdem hält sie wichtige Infos zurück und lästert hintenrum beim Amtsleiter über unser Team. Das kam nebenbei raus, weil sie sich mal versprochen hat. Des Weiteren hat sie keine Führungsqualitäten. Ich weiß nicht, was die Leitung geritten hat, so eine Frau als Führungskraft einzusetzen, sie scheint absolut inkompetent zu sein. Die größten Böcke, die sie geschossen hat, schreibe ich hier gar nicht auf, da sonst vielleicht die Anonymität nicht mehr gewahrt bleibt. Nur so viel: Selbst neue Mitarbeiter und Praktikanten haben schon nach kurzer Zeit die Flucht ergriffen. Wäre sie doch nur weiterhin auf ihrem alten Posten weit, weit weg von mir geblieben. Mein Job und meine ehemalige Chefin waren war so perfekt. Jetzt verfluche ich jeden Tag, an dem ich diese Psychopathin sehe und an dem ich ihr untergeben bin. Und das Schlimmste: Aus privaten Verpflichtungen heraus kommt ein Job-Wechsel in den nächsten zwei Jahren nicht infrage.

Beichthaus.com Beichte #00039280 vom 28.01.2017 um 12:25:52 Uhr (5 Kommentare)

Ich hasse Biodeutsche!

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich Menschen hasse, die den Begriff Biodeutsche verwenden. Oftmals lese ich den Begriff und mich überkommt dabei das Gefühl, die Schreiberlinge dieses Begriffs erwürgen zu wollen. Selbst dass ich das Wort gerade geschrieben habe, kotzt mich an. Dieses Wort sollte es überhaupt nicht geben. Es grenzt an umgedrehten Rassismus und was zur Hölle soll das Wort denn bitte aussagen? Entweder man ist Deutscher oder eben nicht. Entweder man ist mitteleuropäischer Abstammung oder eben nicht. Und bevor jetzt eine Nazi-Diskussion losgeht: Nein ich bin kein Rassist, ich bin Lokalpatriot und kann nicht mal etwas mit dem Begriff "Deutscher" anfangen, aber bei Biodeutscher platzt mir die Hutschnur.

Beichthaus.com Beichte #00039278 vom 28.01.2017 um 08:35:43 Uhr (13 Kommentare)


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