Penetrante Tierschützer

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Hass Tiere

Ich liebe Tiere, esse kaum Fleisch, entdecke immer mehr vegetarische und vegane Alternativen für mich und weiß sehr gut Bescheid darüber wie es unseren Nutztieren so geht und das auch bio nicht viel besser ist. Aber was mich aufregt, sind penetrante Tierschützer, die überall ein Haar in der Suppe finden. Beispiel: Eines der vielen YouTube-Videos, wo eine Katze aus Neugier und aus eigenem Antrieb in eine Badewanne springt, in der etwa 5 cm tief Wasser drin ist. Die Katze wird nass, erschreckt sich, springt wild herum und schafft es innerhalb von Sekunden selber wieder aus der Badewanne raus. Sofort tauchen darunter Postings auf, die den Katzenbesitzer als furchtbaren, sadistischen Tierquäler brandmarken, weil er gefilmt hat, statt die fauchende und strampelnde Katze sofort aus der Wanne zu holen.

Anderes Beispiel: Ein Video von einem Hund, der sich beim Gassigehen auf den Boden legt und nicht mehr weiter will. Sofort steht darunter, dass ein normaler gesunder Hund sowas nie tun würde, und dass der Besitzer ihn offensichtlich mindestens bis zur totalen Erschöpfung geschunden haben muss, damit so etwas passiert.

Da frage ich mich doch, ob Leute nichts besseres zu tun haben als aus jeder noch so unbedeutenden Mücke einen Elefanten zu machen. Es gibt so viele echte Probleme, wo in punkto Tierschutz Handlungsbedarf besteht, aber dumme/ungeschickte Katzen und faule Hunde wird es immer geben und auch ich hab mich über meinen früheren Pflegehund immer lustig gemacht, wenn er am Laminatboden ausgerutscht ist (meist weil er mit Karacho angestürmt kam, wenn er sich Hoffnungen auf ein Leckerli machte) oder sich volle Kanne in den eigenen Schwanz gebissen hat. Niemand hat was von diesem Gemeckere von Leuten, die zum Lachen in den Keller gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040162 vom 08.08.2017 um 11:53:35 Uhr (4 Kommentare)

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Meine Mutter macht mir mein Leben zur Hölle

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Hass Verzweiflung Tod Familie Münster

Ich (w/22) möchte gerne beichten, dass ich meine Mutter abgrundtief hasse. Ich weiß, man sollte so etwas nicht über seine Eltern sagen, aber meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00040150 vom 03.08.2017 um 22:32:04 Uhr in 48159 Münster (Alte Schanze) (20 Kommentare)

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Antifaschistisch, minimalistisch, sozialistisch

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich verabscheue die neuen westlichen "Werte". Heutzutage haben so viele junge Menschen, besonders Frauen, eine absolut verachtenswerte Attitüde. Egal, was wirklich Wichtiges um mich herum passiert, hauptsache, ich kann weiter konsumieren, richtig? Das noch gepaart mit einer unvorstellbaren, beim völligen Fehlen jeglicher Leistungen unnachvollziehbaren Arroganz, und schon hast du den neuen Westler. Es wird einen auf Individualität gemacht, aber kaum trägt jemand etwas unmodisches, was nur heißt, dass jemand nicht aufreizend gekleidet ist, wird gelästert und gemobbt. Die sexuelle Revolution lief falsch. Die Vordenker wollten ein für viele Menschen wichtiges Thema aus der Tabuecke ziehen; sie haben es in der Schmuddelecke vergessen, sodass die PR-Industrie besser werben kann. Es ging um soziale Liberalisierung, nicht um künftige Konsumbefeuerung, nicht um aufreizende Kleidung, die auch nicht zu aufreizend sein darf. Vollendet ist sie, wenn jeder ohne Scham in jeder Kleidung (auch nackt) über jedes Thema sprechen kann.

Auf die Spitze treiben es diese pseudolinken, lifestylefeministischen "Alternativen". Dass mit dieser Szene etwas falsch sein muss, erkennt man schon daran, dass da auch alle ähnlich aussehen. Ihr wollt doch eine Alternative zum Mainstream sein, oder? Warum bildet ihr dann euren eigenen Stream und grenzt selbst aus, statt einfach jeden willkommen zu heißen? Ich bin selbst Sozialist. Ich habe nichts gegen Linke, ich freue mich über neue Gesinnungsgenossen. Aber viele Alternative fallen vor allem dadurch auf, dass sie sich absolut keine Gedanken machen. In unter zehn Minuten habe ich im direkten Gespräch bei jenen bisher immer zum Gesinnungswandel geführt (danach natürlich rückrekrutiert). Diese persönlichkeitslosen Mitläufer sind für unsere Sache schädlicher als jeder Kravalltouri. Am Schlimmsten jedoch ist ihr feministischer Aspekt. Dahingehend sind sie zwar wenigstens normalerweise informiert und wirklich interessiert, aber sie können diese Ansätze nicht übertragen. Sie misshandeln die Sprache und bezeichnen Menschen als "Mannsweib". Sie sind für die Homoehe und beleidigen mit dem Wort "schwul". Sie sind gegen Rollenbilder und halten sie letztlich auch am Leben. Diese Menschen manifestieren mit ihrer Sucht nach Individualität das, was sie zerstören wollen.

Nun zur eigentlichen Beichte: Ich habe als rethorisch relativ begabter Mensch in meiner Wut über eine unbedachte Aussage drei Mädchen, zwei davon alternativ, durch die Zerstörung ihres Weltbildes so entblößt, dass sie weinten. Das hat mir leidgetan, auch wenn ich ihnen eine neue, bessere Perspektive gab: antifaschistisch, minimalistisch, sozialistisch.

Beichthaus.com Beichte #00040134 vom 31.07.2017 um 01:56:06 Uhr (16 Kommentare)

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So wird Zeitarbeit erträglich!

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Rache Hass Faulheit Ungerechtigkeit Arbeit Essen

Vor ungefähr zwei Jahren ging meine damalige Firma, bei der ich als Sachbearbeiter im Einkauf fest angestellt war, pleite. Was bedeutet, erstmal zum Arbeitsamt und sich arbeitslos melden. Mir wurde zum Glück eine hochqualifizierte Sachbearbeiterin zugewiesen, die sich sofort mit vollem Elan und voller Hingabe daran machte, mir eine individuell auf mich zugeschnittene und mit meinem erlernten Beruf vereinbare Arbeitsstelle zu suchen. Ich hoffe, man konnte die Ironie rauslesen. Soll heißen: Mir wurden ohne viele Worte drei Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen hingeworfen, die überhaupt nichts mit meinem Beruf zu tun hatten. Dafür hätte ich nicht zum Amt gehen müssen, das hätte ich allein in 20 Sekunden gegoogelt.

Da ich aber keine Sperre riskieren wollte, bis ich wieder selber einen Job im Einkauf finde, habe ich mich beworben und wurde auch sofort genommen. Die nehmen scheinbar jeden, der halbwegs deutsch kann und ein Auto hat. Also hingefahren, Vertrag fertig gemacht und direkt am Montag angefangen. Kurz zusammengefasst, ging es darum, bei einem großen Versandhaus anhand einer Liste die bestellen Waren in einem riesigen Lager zusammenzusuchen. Nicht der aufregendste Job, aber übergangsweise geht das schon. Das ging die ersten Wochen gut, dann fing der Ärger schon an. Ich habe meine Leihfirma um einen Vorschuss gebeten, weil man den ersten Lohn ja erst sechs Wochen nach Arbeitsbeginn bekommt. Machen die in den ersten drei Monaten grundsätzlich nicht. Auf die Frage, wie ich ohne Benzin zur Arbeit kommen soll, kam die Antwort, da müsse ich mich ans Arbeitsamt wenden. Aha.

Dann musste ich wegen einer Blutvergiftung ins Krankenhaus. Kam doch trozdem Krankenschein ein Anruf meiner Leihbude, ich solle doch nicht simulieren und gefälligst zur Arbeit gehen. Hallo?! Meine erste Lohnabrechnung war komplett falsch, obwohl ich alle Unterlagen eingereicht habe, wurde mir statt Lohnsteuerklasse 1 die Steuerklasse 6 berechnet. Da fehlt direkt ein Drittel des Geldes. Ich dachte mir dann, ok, ich kann das Spiel auch. Bin wieder normal zur Arbeit, habe gestempelt, mich mal kurz beim Teamchef blicken lassen und habe mich mit einem guten Buch auf die Toilette verdrückt. Alle zwei Stunden habe ich mich mal kurz blicken lassen. Bei Feierabend normal ausgestempelt. Und das Ganze ging ziemlich gut.

Hier arbeiten über 400 Leute auf drei großen Etagen und ständig kommen und gehen Leute und da man sich ja beim Server nicht mit eigenen Daten anmelden muss, sondern nur mit den allgemeinen Zugangsdaten, konnte man nicht prüfen, ob jemand überhaupt was gemacht hat. Man hat sich immer nur an nem zentralen Punkt eine neue Liste geholt. Ob du nun an dem Tag eine oder 10 Listen gemacht hast, wurde nicht geprüft. Und dass ich den ganzen Tag aufm Klo verbracht habe, hat auch keiner gemerkt. War im Nachhinein gesehen falsch, da ich ja nicht der Leihbude geschadet habe, sondern dem Versandhaus. Aber wenn man schlecht behandelt wird, bekommt man einfach Frust und muss den irgendwo rauslassen.

Beichthaus.com Beichte #00040111 vom 27.07.2017 um 21:00:49 Uhr in Essen (5 Kommentare)

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Widersprich mir nicht!

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Aggression Hass Gesellschaft Stuttgart

Ich (m) hasse es, wenn Menschen mir widersprechen, mein Verhalten infrage stellen oder mit mir diskutieren. Es läuft immer so ab: jemand erzählt etwas und ich erkenne, dass sich dieser jemand gewaltig täuscht. Ich weise ihn darauf hin, er widerspricht mir und fängt an, mit mir zu diskutieren. Monate später jammern sie und meinen, dass ich richtig lag. Ich könnte jedes Mal schreien, weil diese Leute so dumm sind, warum können diese Idioten nicht auf mich hören? Ich habe recht und hasse es, wenn man nicht das macht, was ich sage. Wenn ich jemanden freundlich bitte, etwas zu erledigen und sofort kommt ein “Nein!“, verdammt, wie gern würde ich solche Menschen aus dem Fenster werfen. Erst, wenn ich entsprechende Personen ignoriere, wird gemacht, was ich will. Ich verstehe nicht, warum man sich selber Steine in den Weg legt. Ich bin nicht gerne das Arschloch, aber ich muss Prioritäten setzen. Es kann nicht angehen, dass mir auf eine derart respektlose Art widersprochen wird. Wenn ich glücklich bin, sind es die Menschen in meinem Umfeld auch, also sollten sie auch alles dafür tun, damit es so bleibt.

Beichthaus.com Beichte #00040091 vom 24.07.2017 um 18:12:15 Uhr in Stuttgart (23 Kommentare)

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