Überbezahlt im Job

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Trägheit Faulheit Arbeit

Ich leiste in meinem neuen Job bei weitem nicht das, was ich leisten könnte, wenn ich denn wollte. Ich bin eigentlich überbezahlt für meine Tätigkeit, und für meine Arbeitsleistung sowieso. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich kann mich nicht motivieren, richtig verbissen zu arbeiten - obwohl ich es gern würde. Ich beichte auch, dass ich selbst meine Arbeitsmoral für mehr als fragwürdig halte und andere Leute wohl richtig froh wären wenn sie meinen Job und meine Bezahlung hätten. Ich kann das aber nicht wertschätzen und bin trotzdem genervt von meiner Arbeit. Deshalb verbringe ich einige Stunden des Tages damit vor mich hin zu dösen, Spiegel Online zu lesen und mit Kollegen zu plaudern, anstatt produktiv zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob meiner Chefin das auffällt, aber ich habe keine Motivation für meine Tätigkeit. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich auch keine Motivation finden kann und nicht dankbar bin für das Glück, dass ich mit diesem Job habe.

Beichthaus.com Beichte #00039270 vom 26.01.2017 um 19:44:07 Uhr (11 Kommentare)

Zu kalt zum Arbeiten

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich (m/20) arbeite in der landwirtschaftlichen Branche. Da jetzt Winter ist, ist natürlich nicht viel los bei der Arbeit. Aber heute ist mal wieder gar nichts los. Ich muss dazu sagen, ich bin im Verkauf tätig und meist alleine bzw. mit lediglich einem weiteren Kollegen an einem Standort stationiert. Normalerweise gäbe es ein paar Lagerarbeiten durchzuführen, allerdings ist es schweinekalt (-15°C) draußen und deshalb sitze ich seit heute morgen vorm PC und habe bis jetzt knapp 60 Seiten im Beichthaus gelesen, statt das zu tun, wofür mich mein Chef bezahlt. Ich habe nicht direkt ein schlechtes Gewissen dabei, allerdings fürchte ich dass mich unsere EDV-Beauftragte irgendwann mal erwischt.

Letzte Woche meinte er schonmal, er wüsste genau was ich den ganzen Tag über im Internet mache. Meine Beichte ist also, dass ich - obwohl ich eine Abmahnung kassieren könnte - weiterhin täglich während der Arbeitszeit im Internet surfe und mich an den ganzen Beichten z. T. köstlich amüsiere, obwohl ich eigentlich viel Sinnvolleres zu tun hätte. Naja, gerade eben ist noch ein LKW gekommen, vielleicht mache ich heute doch noch ein bisschen was.

Beichthaus.com Beichte #00039259 vom 23.01.2017 um 14:18:26 Uhr (11 Kommentare)

Ich werde mein Leben und meinen Job hassen!

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Faulheit Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Studentenleben Gesellschaft

Ich (m/23) studiere mittlerweile im siebten Semester einen technischen Studiengang an einer renommierten Universität. Nachdem am Anfang auch alles wunderbar glatt lief (ich kam als ziemlicher Streber von der Schule an die Uni), muss ich gestehen, dass sich meine Motivation ziemlich in den Keller verabschiedet hat und ich meine Studiendauer sogar absichtlich hinauszögere, um das Studentenleben noch etwas länger genießen zu können. Ich habe einfach für mich entdeckt, dass es im Leben mehr als nur Karriere und Arbeiten gibt, zumal man selbst mit gutem Studienabschluss nur ein Sklave der Industrie ist und den Wohlstand anderer Leute sichert, man selbst aber mehr oder weniger auf der Strecke bleibt (gemessen an meinen (eventuell!) unverschämt hohen Anforderungen). Die Punkte, die meine Motivation maßgeblich negativ beeinflussen sind:

- Ich glaube nicht, dass mir das Leben als normaler Angestellter mit geregeltem Arbeitsalltag besser gefällt als mein jetziges Dasein als Student, auch wenn ich dann um einiges mehr Geld habe, aber Geld ist nicht alles im Leben! Vor allem, wenn es wie in meinem Fall zu viel sein wird, um sich beschweren zu können und zu wenig, um wirklich etwas damit anfangen zu können. Außerdem frage ich mich, was aus meinen sozialen Kontakten wird. Ich habe jetzt zum ersten Mal in meinem Leben einen richtig großen Freundes- und Bekanntenkreis, der sich nach dem Studium sicher zerschlagen wird. Dann neue Freunde zu finden wird sicher nicht einfach und es wird einfach nicht mehr dieselbe Leichtigkeit und Lebenslust vorherrschen.

. Wenn ich vermehrt sehe, was Leute nur durch Hingabe an eine Sache und Fleiß erreichen, selbst ohne Hochschulabschluss oder gar Abitur, das wirkt so verdammt lähmend auf meine Motivation was das Studium anbelangt. Ich fühle mich auch belogen und ausgenutzt. Seit ich mich zurückerinnern kann, wurde immer zu mir gesagt: Junge, wenn du mal etwas erreichen willst im Leben, dann mache dein Abitur und studiere etwas Anständiges! So langsam fällt mir aber wie Schuppen von den Augen, dass es nur absolute Einzelfälle sind, die mit ihrem Studium auf dem klassischem Weg etwas erreichen, selbst in einem Karrierestudiengang wie meinem. Von anderen wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich kenne etliche Leute, die noch nie einen Hörsaal von innen gesehen haben, (sicher nicht ohne Risiko) ihr Ding durchziehen, keine Drogendealer sind und trotzdem ein 100.000 Euro+-Auto fahren, während die meisten Akademiker mit ihrem 75-PS-Golf jeden Tag schön brav zur Arbeit fahren und ihren Dienst verrichten.

- Ich bin einfach nicht der Typ, der sich gerne unterordnet und Autoritäten akzeptiert, daher liebe ich die Freiheiten in meinem Studium und weiß jetzt schon, dass ich meinen Job nachher nicht lieben werde.

- Ich werde später (den Statistiken nach) so viel verdienen, dass mich der Steuersatz (vor allem als Alleinstehender) mit voller Härte trifft, am Ende aber doch nicht so viel übrg bleibt, um wirklich ein Leben im Wohlstand zu führen - bei dem Gedanken kommt mir auch das Frühstück wieder hoch.

Versteht mich nicht falsch, ich finde mein Studium nicht langweilig, lerne sogar gerne und habe keine Probleme mit den Anforderungen, nur denke ich einfach, dass ich nach dem Studium Job und Leben hassen werde. Es tut mir wirklich Leid für andere Leute, die gerne studieren würden, es aber aus welchen Gründen auch immer nicht können. Ich weiß auch, dass es viele Leute gibt, die für ein geregeltes Arbeitsleben und einen normalen Job so viel geben würden, aber so kann ich einfach nicht denken. Ich bin vielleicht noch 50-60 Jahre auf diesem Planeten und dann geht der Vorhang für immer zu - ich will nicht als Marionette der Wirtschaft meinen Dienst tun und die besten Jahre verplempern, bis mich irgendwann die Rente empfängt. Ich weiß, ich bin undankbar und der Großteil der Angestellten in Deutschland verdient weniger als ich es in meinem Beruf werde, aber ich bin zu habgierig und kann ich mich dennoch einfach nicht motivieren und ziehe mein Studium mit voller Absicht in die Länge.

Beichthaus.com Beichte #00039239 vom 17.01.2017 um 19:02:23 Uhr (23 Kommentare)

Seit 7 Jahren arbeitslos

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Faulheit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m/32) gehe seit etwa einem Jahr fremd. Ich bin seit sieben Jahren arbeitssuchend. Vor sieben Jahren habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und seither suche, suche, suche ich und finde nichts. Eine Absage nach der anderen. Und ich sehe es auch nicht ein, als ausgebildeter Industriekaufmann irgendwo putzen zu gehen oder eine andere Arbeit zu verrichten, für die man keine Ausbildung braucht. Somit bin ich zu Hause. Meine Frau arbeitet Vollzeit und nervt in der wenigen Zeit am Abend, die wir uns sehen, in einer Tour. Sie regt sich auf, dass die Wohnung so schlampig sei. Zum einen übertreibt sie meiner Meinung nach.

Selbst wenn mal abends noch die paar Teller vom Frühstück in der Spüle sind - unsere Maschine ist derzeit kaputt - oder mal ein paar Spuren von der Zahnpasta in dem Waschbecken - muss man nicht so einen Aufriss machen. Es mag sein, dass ich vielleicht etwas zu wenig Lust auf diesen ganzen Scheiß habe - aber ich habe es mir auch nicht ausgesucht. Wenn ich abends gerne mit ihr Sex haben möchte oder ein wenig kuscheln, ist sie von der Arbeit gestresst. Ja, sie arbeitet teilweise zwischen 10 und 14 Stunden werktags.

Ja, sie muss uns quasi unterhalten, aber ich würde es auch gerne anders haben. Ständig wird mir vorgeworfen, dass ich es nicht hinbekomme, die Wohnung sauber zu halten, obwohl wir weder Kinder, noch Haustiere haben. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Vor etwa einem Jahr habe ich beim Einkaufen eine Frau in unserem Alter kennengelernt, die derzeit solo ist. Es ist einfach so passiert und wir treffen uns oft unter der Woche, da sie in ihrem Beruf viel von Zuhause aus machen kann und sich auch die Zeit gut einteilt. Es tut mir ja leid, aber ich hab einfach Bedürfnisse und meine Frau ignoriert diese völlig. Bei der anderen kann ich so richtig abschalten, mal wieder so richtig ich selbst sein. Lieben tue ich meine Frau und nicht die andere. Das weiß ich.

Beichthaus.com Beichte #00039233 vom 17.01.2017 um 17:27:21 Uhr (34 Kommentare)

Die Wohnung meiner Freundin kotzt mich an

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit

Ich (w/29) gestehe, dass ich einen Ekel vor der Wohnung meiner besten Freundin habe. Sie putzt einfach nie und hat massig Tiere, die allesamt in die Wohnung pissen und scheißen. Es ist so eklig, dass ich nie zu ihr gehen will, weil ich würgen muss, wenn ich die Tür aufmache. Sie wohnt im dritten Stock und die Frau unter ihr hat mir schon gesagt, dass ich mit ihr reden soll. Das habe ich, aber ihr ist das egal. Sie findet es sogar lustig! Sie hat einfach keinen Bock mal zu putzen! Trotzdem lernt sie immer wieder Kerle kennen. Natürlich dürfen die sie nicht besuchen. Ich würde gerne einmal sehen wie ein Kerl in diese Bude kommt! Ich habe keine Haustiere, aber ist das für die Tiere nicht auch eklig? Also ich beichte klipp und klar, dass ich mich bis zum Himmel und zurück vor der Wohnung meiner Freundin ekele!

Beichthaus.com Beichte #00039224 vom 15.01.2017 um 20:56:57 Uhr (6 Kommentare)


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