Abführmittel in der Kaffeemaschine

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Boshaftigkeit Hochmut Rache Kollegen Saarbrücken

Ich, Auszubildender in einer Firma, in der alle irgendwie dumme Sprüche ablassen und meinen, sie wären es, werde demnächst etwas Fieses tun! Ich werde in den Wassertank einer sündhaft teuren Kaffeemaschine, die der Firma gehört, Abführmittel kippen. Da einige sowieso mehr am Hintereingang stehen und Kaffee schlürfen, anstatt zu arbeiten, wird es bestimmt lustig, wenn alle auf einmal ganz unverhofft auf das Klo müssen und dann auch noch vor verschlossenen Türen stehen. Hehe! Nicht, dass ich was gegen meine Kollegen hätte, um Gottes Willen! Ganz im Gegenteil, ich liebe sie! Aber Liebe geht nun mal durch den Magen! Ich habe bereits jetzt schon ein Grinsen im Gesicht, wenn ich nur daran denke! Tja, sorry Leute, aber ihr habt es nicht anders verdient! Anderen beim Arbeiten zusehen und dumme Sprüche ablassen, ist bei mir nicht! Ich glaube, ich werde es dann noch filmen und bei Youtube reinstellen, damit die Nachwelt noch etwas von den vollgeschissenen Hosen meiner Kollegen hat.

Beichthaus.com Beichte #00024402 vom 01.08.2008 um 12:28:23 Uhr in Saarbrücken (27 Kommentare).

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Neue Interpretation der Kirchenlieder

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Unglaube Musik Saarbrücken

Meine größte Sünde fand auch noch in der Kirche statt! Ich war ungefähr 12 oder 13 Jahre und habe meine Freundin beim obligatorischen Pflichtbesuch in den heiligen Hallen begleitet. Sie war Konfirmandin und wir saßen in der ersten Reihe. Ich konnte leider nicht so viel mit der Zeremonie anfangen und beim Singen war ich dann der Meinung, meine ganz eigene Interpretation der Kirchenlieder zu bringen.

So war ich der Meinung, ich müsste mal einen auf Stevie Wonder machen! Ihr wisst schon, der blinde Sänger mit der Sonnenbrille, der beim Singen immer den Kopf so weit in den Nacken legt. Kurz darauf kam der Pastor und bat die Konfirmanden aufzustehen. Bis genau zu meiner Wenigkeit. Ich fragte noch, warum das Mädel neben mir nicht aufstehen muss und bekam auch prompt die Antwort: "Weil es um dich geht!" Oha. Und dann fügte er hinzu: "Verlasse unsere Gemeinde. Für immer." Mein Gott, war das peinlich. So trottete ich also durch die Reihen und musste mir die bösen Blicke sämtlicher Kirchgänger gefallen lassen, bis ich draußen war. Meine Mutter hat es damals gelassen genommen. Die Mutter meiner Freundin hingegen weniger. Von der gab es ganz schön Ärger. Naja, ich habe dann im wahrsten Sinne des Wortes gebetet, dass sich das nicht bis zu meinem Pastor rumspricht, immerhin stand mir ja auch noch die Konfirmation bevor. Und Glück gehabt, der liebe Gott muss ein mildes Auge für mich zugedrückt haben.

Beichthaus.com Beichte #00008668 vom 01.05.2006 um 18:59:40 Uhr in Saarbrücken (6 Kommentare).

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