Der Rülps-Wettbewerb

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Dummheit Ekel Studentenleben Berlin

Wir haben in unserer WG neulich einen Rülpswettbewerb veranstaltet. Wir sitzen im Kreis und Rülpsen uns einem nach dem anderen ins Ohr. Das Spiel ist zu Ende, wenn niemand mehr Lust hat. Jedoch habe ich es wieder übertrieben. Niemand ahnte, dass ich mich zuvor mit beachtlichen Mengen Knoblauch, Zwiebeln, Leberwurst und einer großen Dose Bier vorbereitet hatte (mir war kotzübel). Als ich an der Reihe war, wollte ich einen tiefen Megarülps ausstoßen, doch während des Vorgangs kam plötzlich alles zuvor gegessene mit hoch, bzw. in das Ohr meines Gegenübers. Oder anders formuliert: Ich habe ihn voll angekotzt. Wir mussten das Spiel abbrechen, weil er daraufhin auch brechen musste. Der Nächste wollte noch zum Fenster rennen, um den wirklich furchtbaren Gestank herauszulassen, aber es war zu spät! Auch er musste unterwegs das Mittagessen in die Ecke würgen. Es tut mir leid, dass wir so dumm sind und der Gesellschaft noch lange zur Last fallen werden.

Beichthaus.com Beichte #00040807 vom 23.12.2017 um 11:09:33 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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Befreundet mit meiner Professorin

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Peinlichkeit Studentenleben

Ich bin mit einer Professorin an unserer Schule sehr sehr gut befreundet (niemand weiß es). Sie unterrichtet Mathematik und Physik. Das sind auch meine Lieblingsfächer (aber nicht wegen ihr, das waren auch vorher meine Lieblingsfächer) - ich bin wirklich gut darin. Wir schreiben auch auf Whatsapp und treffen uns des Öfteren. Es kommt mir nur so komisch vor, im Unterricht rede ich sie mit "Frau Professor [Nachname]" an, wenn ich sie sonst sehe sage ich "Hi [Vorname]"...

Beichthaus.com Beichte #00040770 vom 15.12.2017 um 21:04:04 Uhr (16 Kommentare).

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Ein Kasten Bier auf der WG-Party

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Zwang Ekel Unreinlichkeit Studentenleben Freiburg

Ich (m/25) und ein Kumpel haben auf einer WG-Party einer Bekannten einen Kasten Bier geleert und anschließend in der ganzen Wohnung rumgepisst. Wir haben erst das Bett, dann in die Wäsche, später ihren Schreibtisch, die Küche samt Kühlschrank und am Ende noch die Couch im Wohnzimmer (darauf und dahinter) veredelt. Am Anfang fanden wir es noch geil, doch dann wurde man auf uns aufmerksam. Die Partygäste jagten uns gemeinsam aus der Wohnung. Zum Abschluss haben wir noch die Wände des Flurs bestrahlt und sind dann getürmt. Ich entschuldige mich für unser Verhalten, doch ich persönlich würde es zu gerne wieder tun. Es ist wie ein Zwang. So ist nunmal das Studentenleben.

Beichthaus.com Beichte #00040556 vom 29.10.2017 um 21:33:23 Uhr in Freiburg (19 Kommentare).

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Ich hasse mein Medizinstudium

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Stolz Ungerechtigkeit Verzweiflung Studentenleben

Ich habe motiviert aus eigenem Willen mein Medizinstudium angefangen und studiere das jetzt im vierten Jahr erfolgreich. Der einzige Grund, warum ich es allerdings jetzt nicht abbreche, ist der, dass man mit dem Physikum allein nichts anfangen kann und ich dann mit 23 mit nichts dastehe. Seit einem halben Jahr ist mir erst so richtig schmerzlich bewusst, dass weder das Studium noch der Beruf mir im Entferntesten liegen oder mich interessieren.

Mit 19 hatte ich unterbewusst Angst davor, die Dinge zu machen, die mich interessierten und in denen ich gut war. Ich hatte enorme MInderwertigkeitsgefühle und die Überzeugung, darin dann genial sein zu müssen, was ich dann ja höchstwahrscheinlich nicht sein würde. Vor Medizin hatte ich keine Angst, ich wusste, dass es nicht meins ist und dachte, durch den unangehmen Teil davon muss man ja eh durch. Das wurde ja dazu auch immer so gesagt. Ich bin mit meinem eher mittel- bis geringgradigen Interesse für Naturwissenschaften o. Ä. in diesem Studium nicht allein. Viele interessiert nicht der Stoff, auch nicht in höheren, klinischen Semestern. Diese Entscheidung war damals eher unbewusst, ich habe mir dann tatsächlich richtig viel Motivation eingeredet für dieses Studium. Ich will aber eigentlich auch keinen "Menschen helfen", ich hasse es, Therapien aufzustellen und bin darin unbegabt. Ich habe noch nicht mal ein gutes Gedächtnis, ein visueller Typ bin ich eigentlich generell überhaupt nicht, mag Sprachen und Worte, Musik, also das Einzige, was man in diesem Studium nicht braucht. Wie man sich verarschen kann. Dann hatte ich eine Depression, habe alles gehasst.

Seit Kurzem hat sich das aber alles gelöst und mir geht es psychisch richtig gut. So gut ging es mir noch nie. Ich habe verstanden, dass man auch liebenswert sein kann, wenn man einfach nur Dinge gerne tut und kein Genie ist. Und ich merke zum ersten Mal, wie sich Respekt vor sich selbst anfühlt. Und ich sehe erst jetzt so richtig deutlich: Seit Jahren laufe ich in die Irre. Ich glaube, das ist auch allen die ganze Zeit schon klar, die mich besser kennen. Es ist absurd. Ich bin kein Arzt, keine einzige der Fachrichtungen interessiert mich. Ich will auch nicht in die Forschung, Verwaltung, Lehre, auch nicht Journalismus oder sonst etwas, ich will mich einfach null mit der Thematik Medizin beschäftigen. Ich liebe Menschen, aber ich will keine Labor- oder sonstwelche Werte zusammentragen und ihnen Therapien geben. Der menschliche Körper geht mir eigentlich in seiner Gesamtheit am Allerwertesten vorbei. In der Medizin werde ich immer irgendwie nicht richtig sein und das wird man merken. Es liegt null im Zentrum meiner Interessen und Fähigkeiten. Ich bin überhaupt kein analytischer Typ und auch kein Machertyp, ich bin scheiße im Organisieren und ich hasse auch Chirurgie, nicht wegen Ekel, sondern weil ich überhaupt nichts verstehe. Ich würde niemals wieder Medizin anfangen! Aber jetzt wäre es einfach unvernünftig, diese drei Jahre, die mir noch fehlen, nicht durchzuziehen. Könnte dann mit Sicherheit irgendwas arbeiten, im ärgsten Fall irgendetwas in der Verwaltung oder anderweitig, nichts Klinisches, und hätte ein zumindest finanziell ausgesorgt. Dann könnte ich ja eigentlich machen, was ich will.

Ich beichte, dass ich mich selbst verarsche - und das seit Jahren. Und ich beichte, dass ich diesen Studienplatz, den jemand anders so viel mehr verdient hätte, besetzt habe, weil ich nach der Schule zu depressiv und unkreativ war, mich mit meinen Interessen und mit Berufsbildern und generell mit meinem Leben auseinanderzusetzen. Ich beichte nicht, dass ich hier in Deutschland auf Staatskosten einen teuren Studienplatz verschwende, weil der Staat keine vernünftigen Auswahlverfahren hat für dieses Studium und Leute wie mich reinnimmt. Und ich beichte, dass ich selber mir so einen Scheiß angetan habe, der unnötig ist. Wahrscheinlich werde ich eh doch abbrechen. Es tut mir leid, ich wusste es damals wirklich nicht besser und ich war ja auch echt noch jung, wenn man es genau betrachtet.

Beichthaus.com Beichte #00040534 vom 26.10.2017 um 00:57:50 Uhr (13 Kommentare).

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Party ohne Klo

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Selbstsucht Begehrlichkeit Studentenleben Last Night Hannover

Ich war letztens auf einer Party und habe dort ein hübsches Mädel kennengelernt. Irgendwann später haben wir uns in das Badezimmer verzogen und dort angefangen, es zu treiben. Ich wusste nicht, dass die Wohnung nur eine Toilette hat und wir haben diese recht lange blockiert. Ständig haben Leute angeklopft und wollten rein. Später haben wir erzählt bekommen, dass alle (auch die Mädels) die drei Stockwerke runterlaufen und draußen ins Gebüsch gehen mussten, um sich nicht in die Hose zu pinkeln. Es tut mir leid, dass die anderen Leiden mussten, nur weil ich meinen Spaß hatte.

Beichthaus.com Beichte #00040507 vom 21.10.2017 um 08:58:27 Uhr in Hannover (6 Kommentare).

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