Pop statt Schlager

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Rache Betrug Boshaftigkeit Nachbarn Musik

Ich war schon von klein an davon überzeugt, dass ich später mal Elektriker werden will - mein erstes Wort war nicht Mama oder Papa, sondern Licht. Letzten Endes bin ich das später auch geworden, aber so kam es, dass ich als Jugendlicher bereits mein Zimmer voll mit Elektronik hatte und auch etwas davon verstand. Diese Eigenschaft habe ich mir zunutze gemacht, denn ich hatte einen Nachbarn, der immer laut einen Schlagersender im Garten hörte. Also habe ich einen Messsender dazu benutzt, um auf derselben Frequenz immer einen Popsender zu spielen. Der alte Mann konnte sich das natürlich nicht erklären und hat immer wieder Geräte wie Sender gewechselt, während ich mich vom Balkon aus an dem Treiben vergnügte. Irgendwie tut er mir leid, aber Strafe muss eben sein.

Beichthaus.com Beichte #00035066 vom 11.02.2015 um 19:43:38 Uhr (7 Kommentare).

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Deutschlands nächster Superstar

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Peinlichkeit Engherzigkeit Selbstsucht Musik Ex

Deutschlands nächster Superstar
Ich habe vorhin bei DSDS reingezappt und da ist mir (m/27) auch eine Beichte eingefallen. Meine Ex-Freundin wollte nämlich auch mal an dieser Sendung teilnehmen. Das Problem war nur, sie konnte nicht singen. Ihre Stimme klang wie eine meckernde Ziege und sie hatte keinerlei Rhythmusgefühl. Dennoch war sie felsenfest überzeugt, dass sie Deutschlands nächster Superstar wäre. Ich habe versucht, ihr das auszureden, aber zwecklos. Schlimm genug, dass sie mich jeden Tag zu Hause mit ihrem Gekreische genervt hat, jetzt wollte sie sich auch noch öffentlich blamieren.

Und natürlich wäre es auch für mich peinlich geworden, wenn im Fernsehen ausgestrahlt worden wäre, wie sie von Dieter Bohlen niedergemacht wird, denn in dem Dorf, in dem ich damals wohnte, kannte jeder jeden, und ich wäre sicher ständig darauf angesprochen worden. Deshalb habe ich mit ihr Schluss gemacht. Unsere Beziehung lief damals ohnehin schlecht, aber dennoch war das egoistisch, da ich nur meinen eigenen Ruf im Sinn hatte. Meine Ex fuhr dennoch zum Casting, hat es aber glücklicherweise nie ins Fernsehen geschafft, sondern wurde bereits im Vorcasting abgelehnt.

Beichthaus.com Beichte #00034889 vom 17.01.2015 um 22:49:57 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der nervige Raucher auf dem Konzert

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Zorn Aggression Boshaftigkeit Musik Last Night

Ich (m/23) war letztes Wochenende mit meiner Freundin auf dem Konzert einer Metal-Band. Da die Veranstaltung in einer großen Eventhalle stattgefunden hat, wurde am Anfang mehrfach aus Brandschutzgründen darauf hingewiesen, dass innerhalb des Gebäudes nicht geraucht werden darf. Jedenfalls sind meine Freundin und ich beide Raucher und haben vor dem Einlass noch jeweils eine oder zwei Zigaretten geraucht, damit wir für den Abend dementsprechend "versorgt" sind. Da wir große Fans dieser Band sind, waren wir schon ziemlich früh am Veranstaltungsort und in der Halle standen wir auch in der ersten Reihe. Nun zu meiner Beichte: Kurz bevor die "Hauptband", also nach den zwei Vorbands, zu spielen begann, haben sich ein paar Vollidioten scheinbar in den Kopf gesetzt, sich von ganz hinten bis direkt hinter uns vordrängen zu müssen, warum auch immer. Da wir in der ersten Reihe waren, war uns das eigentlich ziemlich schnuppe. Allerdings hat einer dieser halbstarken Prolls danach noch gemeint, sich in aller Gemütlichkeit eine Zigarette anzünden zu müssen. Auf die Bitten mehrerer Personen um ihn herum, dass er seine Fluppe bitte ausmachen soll, ging er erst gar nicht ein.


Auch wenn ich Raucher bin, kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn in geschlossenen Räumen geraucht wird bzw. man aufgrund der Ignoranz mancher Menschen zum Passivrauchen gezwungen wird. Sollte jemand das Verlangen danach haben, eine rauchen zu müssen, dann soll er gefälligst vor die Tür gehen. Nach ein paar Minuten nuckelte er immer noch an seinem Glimmstängel und qualmte all die Leute unbeeindruckt zu. Da ich ohnehin schon etwas angepisst von ihm war, drehte ich mich energisch um, zog ihm die Zigarette aus seiner Fresse und trat sie am Boden aus. Anschließend riss ich ihm seinen Pappbecher mit Bier aus der Hand und kippte es ihm über den Kopf und riet ihm, sich jetzt am Besten zu verziehen, wenn er nicht noch mehr Probleme mit mir haben wollte. Zuerst wusste er gar nicht, was er sagen sollte, allerdings trollte er sich dann doch nach mehreren Versuchen, irgendwas zu erwidern und wir haben ihn den restlichen Abend nicht mehr gesehen. Im Prinzip tut es mir nicht mal leid, dass ich ihm eine kleine Lektion erteilt habe, nur um das schöne Bier ist es etwas schade, das hätte man sicherlich noch trinken können.

Beichthaus.com Beichte #00034872 vom 15.01.2015 um 19:59:03 Uhr (13 Kommentare).

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Der Schokoladen-Nikolaus auf dem Festival

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Rache Ekel Zorn Trunksucht Musik

Ich (m/21) möchte etwas beichten. Seit 2010 bin ich regelmäßig auf dem Summer Breeze Festival in Mittelfranken anwesend. Für alle, die es nicht kennen: Das Breeze ist ein Metal-Festival mit überwiegend Bands aus dem Death Metal und Metalcore-Bereich. Seit meinem 17. Lebensjahr fahre ich gerne mit meinen Freunden dorthin - und bis jetzt hatten wir mit dem Wetter und unseren "Nachbarn" auf dem Campingplatz immer Glück. Tolles Wetter, immer warm und tolle Nachbarn, mit denen wir stundenlang in der prallen Sonne saßen und unsere Waschbärbäuche sonnten. Außer in diesem Jahr: Es war kalt, es war windig, es hat geregnet und unsere Nachbarn waren die größten Assis, die man sich vorstellen kann. Während wir uns darum bemühten, unseren Müll zusammenzuhalten, war es diesen Vollidioten scheinbar ziemlich egal, wo ihr Müll landet, solange er nicht bei ihnen blieb.


Die ganze Zeit wurde Techno-Musik bis tief in die Nacht hineingespielt und das nicht nur zum Spaß, da diese Leute überhaupt nichts mit Metal am Hut hatten, was man an der Kleidung erkannte. Und außerdem saßen sie den ganzen Tag auf ihren Campingstühlen, besuchten keine Bands und belästigten die anderen Festival-Besucher, besonders Frauen wurden des Öfteren diskriminierend und herablassend angepöbelt. Da in unserem Freundeskreis auch mehrere Frauen anwesend sind, waren auch wir vor ihnen nicht lange sicher. Auf unser mehrfaches Hinweisen, dass sie uns bitte in Ruhe lassen sollen, gingen sie gar nicht ein. So ging es schöne vier Tage lang. Wir gingen zu unseren Bands, versuchten, trotz des Wetters, ein schönes Wochenende zu haben und hatten auch eine ziemlich geile Zeit. Es wurde getrunken, gefeiert, Flunkyball gespielt und so weiter und so fort. Nur unsere Proll-Nachbarn waren uns immer noch ein Dorn im Auge.


Am letzten Abend erkannte ich allerdings die Chance, auf die ich gewartet hatte. Irgendwie wollte ich es diesem Abschaum doch noch heimzahlen. Da das gesamte Pack plötzlich verschwunden war und sie ihren Pavillon, der an allen Seiten Zeltplanen als Wände hatte, nicht verschlossen hatten, machte ich kurzen Prozess. Meinem Kumpel erklärte ich meinen Plan und ich sagte ihm, dass er mich decken und notfalls warnen sollte, falls unsere Nachbarn zurückkommen sollten. Ich huschte, natürlich war es schon dunkel und ich etwas angetrunken, in den Pavillon, entledigte mich meiner Hose, stieg auf den Tisch, ging in die Hocke und stellte ihnen einen schönen Schokoladen-Nikolaus auf den Gartentisch. Und da man auf einem Festival mit Dixi-Klos immer irgendwie "muss", meldete sich auch noch meine Blase. Also schnappte ich mir, nachdem ich mein "großes Geschäft" erledigt hatte, eines der Bierfässer, die sie mitgebracht hatten, machte den Deckel oben auf, steckte meinen Lurch rein und ließ flüssiges Gold hineinregnen.


Am Schluss wischte ich mir mit einem ihrer Pullis noch genüsslich den Arsch ab. Anderthalb Stunden später sind wir dann nach Hause gefahren, ohne sie noch einmal zu sehen. So im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, finde ich es schon etwas asozial von mir. Ich würde mich auch nicht gerade über einen solchen Schokoladen-Nikolaus freuen. Aber diese Proleten hatten es nicht anders verdient und ich hätte zu gerne ihr Gesicht gesehen, wenn sie den vollgeschissenen Tisch und den verschmierten Pulli gesehen und das köstliche Urinbier getrunken haben. Ich beichte hiermit, dass ich das schöne Bier mit meinem Urin verpestet habe. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034662 vom 22.12.2014 um 02:30:09 Uhr (14 Kommentare).

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Hyper Hyper: Meine auralen Orgasmen

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Manie Falschheit Musik Bamberg

Hyper Hyper: Meine auralen Orgasmen
Mit meinen 36 Jahren bin ich total von der Band Scooter begeistert. Deren, nennen wir es mal Musik, bringt mich zu auralen Orgasmen. Die eigentliche Beichte ist, dass ich vor anderen nie zugeben würde, Scooter zu hören, da es mir peinlich ist. Dabei besitze ich zwölf Alben, besuche Konzerte und bin von der arroganten, überheblichen und selbstglorifizierenden Art von Frontman H.P. Baxxter begeistert. Kann denn Liebe Sünde sein? In diesem Sinne: Hyper Hyper!

Beichthaus.com Beichte #00034626 vom 17.12.2014 um 21:58:56 Uhr in Bamberg (9 Kommentare).

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