Beim AC/DC-Konzert

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Selbstsucht Musik Gesundheit

Ich (m/22) war krank auf einem Konzert. Kurz vor besagtem Konzert bin ich krank geworden. Es war wohl ein grippaler Infekt: Ich hatte tierische Halsschmerzen, habe geschwitzt wie ein Tier und hatte eine erhöhte Körpertemperatur. Zusätzlich war mir schwindelig. Am Tag des Konzertes habe ich mich mit Aspirin und Ibuprofen zugedröhnt, sodass es mir relativ gut ging. Ich musste andauernd niesen, habe tierisch geschwitzt und in der Bahn bzw. im Gedränge des Konzertes habe ich höchstwahrscheinlich meinen Dreck weitergereicht. Es tut mir wirklich leid, jedoch habe ich die zwei letzten Touren von AC/DC verpasst und eventuell gehen die Jungs nie wieder auf Tour. Und ich höre sie jeden Tag und bin süchtig nach der Musik. Ich musste also auf das Konzert!

Beichthaus.com Beichte #00036034 vom 28.06.2015 um 12:56:00 Uhr (9 Kommentare).

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Trompetenmusik beim Feuerwehrfest

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Waghalsigkeit Musik

Ich habe ein verdammt schlechtes Gewissen. Heute Mittag besuchte ich das hiesige Feuerwehrfest. Ein alter Freund aus der Musikkapelle, welche dort aufspielte, bat mich, ein Solo auf der Trompete zum Besten zu geben, denn ich spiele seit 12 Jahren. Ich nahm seine Bitte an und spielte so gut, wie ich es noch nie zuvor tat, und alle Anwesenden, also auch der Bürgermeister, schwankten fröhlich zu der Melodie. Doch was keiner zu ahnen schien: Ich trug das Horst-Wessel-Lied vor, denn es ist das Einzige, das ich auswendig spielen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035931 vom 14.06.2015 um 21:22:54 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Am Sonntagnachmittag nackt im Bett

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Drogen Faulheit Trägheit Musik

Ich (m/22) und meine Freundin (23) sind leidenschaftliche Fans der Hard Rock- und Heavy Metal-Musik. Seit wir zusammen sind, knapp fünf Jahre, und seit wir auch ab und zu mal ein kleines Tütchen Gras miteinander vernichten, hat es sich bei uns schon fast zu einer Art Ritual entwickelt, den Sonntagnachmittag gemeinsam nackt im Bett zu verbringen und bekifft zu diversen Rock- und Metal-Klassikern wie z.B. AC/DCs "Back in Black", Metallicas "Master of Puppets" oder Blind Guardians "Imaginations From the Other Side" mehrere Stunden lang rumknutschen und Sex haben. Nun meine Beichte: Meine Freundin ist von gestern bis heute bei ihrer besten Freundin in Berlin und das liegt knapp 450 Kilometer von uns entfernt. Ich konnte nicht mit, da ich gestern Bereitschaft in meiner Firma hatte. Nun sitze ich hier alleine in unserer Wohnung, habe kein Gras und weiß nicht, was ich mit dem Tag noch anfangen soll. Ich bitte um Absolution dafür, dass mich unsere Kifferei heute vollkommen in der Hand hat, ich völlig antriebslos in meinem Schreibtischstuhl sitze und schon seit mehreren Stunden hier Beichten durchlese. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00035681 vom 10.05.2015 um 16:20:40 Uhr (12 Kommentare).

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Mein Leben als Musiker

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Verzweiflung Begehrlichkeit Selbstsucht Musik

Zuerst einmal zu mir (m/37): Ich spiele seit nun knapp 20 Jahren in einer Metal-Band Gitarre, die in der Szene schon einige Erfolge erzielen konnte. Auch bin ich einer der kreativen Köpfe der Gruppe, also ich bin essenziell am Songwriting, am Schreiben der Texte und an der Produktion der Alben beteiligt. Ich habe die Band als Teenager mit meinen vier Kumpels, die heute noch mit mir gemeinsam in der Band spielen, gegründet und zuerst war es gar nicht geplant, dass wir eine ernsthafte Karriere als Musiker einschlagen, wir spielten als Cover-Band in diversen Clubs und irgendwann meldete sich der Chef einer kleinen Independent-Plattenfirma, der von unserem Auftritt sehr angetan und sehr interessiert war. In unserem jugendlichen Leichtsinn sagten wir natürlich zu und irgendwann hatten wir nach unserem ersten Demo-Album und positiven Resonanzen seitens der Szene das nötige Geld, um unser Debütalbum zu veröffentlichen und wir erspielten uns eine kleine Anhängerschaft auf unserer ersten Deutschlandtour.

Zuerst waren wir sehr aufgeregt und absolut neu in diesem Business, doch irgendwann spielte sich eine Art Routine bei uns ein und wir begannen, unser gesamtes Leben nach der Band zu richten. Der Schneeball, der ins Rollen gebracht wurde, wurde größer und größer und mit jedem Album verkauften wir mehr CDs, mehr Karten, mehr Merchandise und so weiter. Wir brachen alle unsere Ausbildung ab bzw. kündigten unsere Jobs, nachdem wir neben der Musik nicht mehr arbeiten mussten, und blühten in der Szene richtig auf. Wir haben schon mehrere Alben veröffentlicht, und auch wenn wir mit unserer Musik das Rad nicht neu erfunden haben, erreichten wir für eine Band unseres Formats doch beachtliche Platzierungen in den Album-Charts und gelten in der Szene als musikalisch hochwertige Band. Klar gibt es Nörgler, die etwas an unserem Stil auszusetzen haben, aber Rechtmachen kann man es ja nun mal leider niemandem. Nun zu meiner Beichte: Nun sind wir schon seit 20 Jahren eine Band und noch kein einziges Bandmitglied hat die Gruppe verlassen, da wir als Einheit unglaublich stark sind und mit Herzblut an die Sache rangehen.

Doch merke ich langsam, dass dieses Leben, das ich zurzeit lebe, nicht das ist, was ich bis zu meiner Rente machen will. So langsam macht sich doch das Alter bemerkbar und ich merke, dass es für mich langsam schwerer wird, dem ständigen Tour-Album-Tour Rhythmus zu folgen. Ich bin einfach nur noch ausgelaugt und habe ehrlich gesagt keine große Lust, die Band noch weiterzuführen. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, nach meinem Austritt, sollte ich diesen Schritt jemals wagen, wieder in einen Beruf einzusteigen, da ich meine Ausbildung damals zugunsten der Band abgebrochen habe. Und eine kleine Pause von einem oder anderthalb Jahren können wir uns zurzeit auch nicht leisten, da wir gerade an einem neuen Album arbeiten und schon etwas unter Zeitdruck stehen. Die anderen vier zeigen nicht annähernd die Anzeichen der Erschöpfung wie ich und stehen nach knapp 20 Jahren immer noch unter Strom und haben Energie, dass es schon fast pervers ist. Ich finde einfach keinen geeigneten Zeitpunkt, um mich in Ruhe mit meinem Kollegen zusammenzusetzen und ihnen zu sagen, dass ich in meiner derzeitigen Situation unglücklich bin. Ich hatte schon seit mehreren Jahren keine feste Beziehung mehr, da die Arbeit in meiner Band mich zu sehr in Anspruch nimmt, auch mein Wunsch nach dem Aufbauen einer kleinen Familie rückte innerhalb der letzten Jahre immer mehr in den Hintergrund. Meine Eltern und meine Geschwister habe ich auch schon seit knapp einem Jahr nicht mehr gesehen. Auch möchte ich die Band nicht verlassen, da ich die Hälfte meines Lebens an Arbeit und Schweiß und Blut und Tränen in sie gesteckt habe. Es wäre einfach ein riesiges Loch in meinem Herzen, wenn ich plötzlich meine Sachen packen würde und die Band verlassen würde. Auch den Fans, bei denen ich mir schon eine Art Kultstatus erspielt habe, könnte ich das nicht antun. Doch ich weiß: Wenn sich nicht bald etwas ändert, werde ich wohl oder übel eine Entscheidung treffen müssen. Ich beichte hiermit, dass ich mit dem Gedanken spiele, nach 18 Jahren das Schiff zu verlassen, um endlich das zu tun, was ich tun will, auch wenn ich noch nicht weiß, was. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035226 vom 09.03.2015 um 22:55:22 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Deutschrap bitte nur mit Kapuze!

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Peinlichkeit Falschheit Selbstsucht Musik

Irgendwie habe ich (w/23) es geschafft, meinen kleinen Bruder (13) davon zu überzeugen, dass wir im Auto nur dann diesen ganzen Deutschrap-Mist wie Bushido, Shindy und so weiter hören können, wenn er dabei eine Kapuze aufhat. Ich habe eigentlich nur einmal aus Spaß irgendwas von Street Credibilty und der kompletten Gangster-Experience gefaselt, doch er ist darauf angesprungen. Natürlich habe ich dann weitergemacht und weitere Regeln eingeführt: Die Kapuzen an Winterjacken zählen nicht, optimalerweise handelt es sich um einen Hoodie. Bei Übergangsjacken wird im Einzelfall entschieden. Da es ihm meistens peinlich ist, die Kapuze aufzuziehen, vor allem in der Innenstadt, bleibt mir die Qual dieser Assi-Musik erspart. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, aber meistens finde ich es sehr süß, wie er immer vor Autofahrten abwägt, ob es ihm wert ist, die Kapuze aufzusetzen oder ob es ihm zu peinlich ist und wir beim Radio bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00035139 vom 23.02.2015 um 20:49:37 Uhr (13 Kommentare).

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