Bitte nur deutsche Schulkinder in der Klasse

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Vorurteile Schule Gesellschaft

Mein Mann und ich sind aufs Land gezogen, obwohl wir dort jobtechnisch nicht so gut verdienen können, wie in der Großstadt. Der Grund dafür sind unsere Kinder. Wenn sie in diesem und nächsten Sommer in die Schule kommen, wollen wir eine Schulklasse mit 98-100 Prozent Deutschen bzw. deutschsprachigen Kindern, damit die beiden in einem normalen Umfeld lernen können. So, wie auch mein Mann und ich es früher konnten. In der Stadt gibt es teilweise schon (staatliche) Grundschulklassen, wo es umgekehrt ist und niemand richtig Deutsch spricht oder deutscher Herkunft ist außer 3 Kinder. Es hat mich selbst etwas erschrocken, weil ein Kind an sich nichts dafür kann, aber die Aussicht, dass meine Kids in so eine Klasse gehen sollen, hat mich wirklich angewidert und abgeschreckt. Ich hoffe trotzdem, dass sie frühestmöglich auch Kinder mit Migrationshintergrund kennenlernen und mit ihnen zu tun haben, sei es freundschaftlich oder im Verein. Dabei ist es mir auch egal, ob das Holländer, Iraker oder Chinesen sind. Aber was die Schule und Bildung angeht sind wir sehr extrem geworden und werden uns entgegen dem politisch korrekten Trend durchsetzen und die Kinder im großen Zweifelsfall sogar auf eine Privatschule schicken. Und wenn wir dafür als Atheisten einer Kirche beitreten müssen!

Beichthaus.com Beichte #00041735 vom 29.01.2019 um 12:51:02 Uhr (36 Kommentare).

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Leidensgenossen auf getrennten Wegen

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Rosenheim

Seitdem ich im Jahr 2016 aufgrund mehrerer psychischer (inzwischen anerkannter) Störungen einige Monate in stationärer Behandlung war, dürfte ich die Bekanntschaft einiger Leidensgenossen machen. Wir haben die harten Therapien gemeinsam durchgestanden. Das war nicht einfach und verlangte viel vom Einzelnen ab. Gruppenarbeit war angesagt, die nicht immer geglückt ist. In den Therapiestunden wurde das Dank der therapeutischen Moderation stets gut gelöst. Danach war so gut wie jeder in ambulante Therapien vermittelt worden und wir gingen in Vertrautheit und Wehmut auseinander.

Wir Patienten haben über Wochen und Monate hin miteinander geweint, gelacht, gearbeitet und gehofft! Doch kaum waren nicht einmal drei Monate nach dem Klinikaufenthalt vorbei, kriegen wir kein gemeinsames Treffen mehr auf die Reihe, weil einige auf Nachrichten nicht mehr reagieren und andere einen dahingehend nur vertrösten. Mich verletzt das sehr. Ich beichte somit mein Misstrauen in vermeintliche Leidensgenossen und wünschte, ich hätte mich ihnen niemals geöffnet.

Beichthaus.com Beichte #00041729 vom 26.01.2019 um 01:06:42 Uhr in Rosenheim (16 Kommentare).

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Ich habe noch nie gewählt!

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Faulheit Politik Gesellschaft Bern

Ich (m/42) bin Politjournalist, habe Politikwissenschaften studiert und ein Nachdiplomstudium mit politischen Inhalten absolviert. Ich kenne mich in der Schweizer Innenpolitik bestens aus, kenne das System, weiß auch meistens vorher, wie die Abstimmungen ausgehen werden. Ich erzähle auch immer allen, dass das Schweizer Politsystem so toll ist und wie wichtig es ist, regelmäßig abstimmen und wählen zu gehen. Ich beichte, dass ich selbst in meinem ganzen Leben noch nie gewählt oder abgestimmt habe. Ich schäme mich dafür. Ich bin einfach zu faul. Trotzdem sitze ich auch jetzt wieder gebannt vor dem Fernseher und bin gespannt, ob meine Voraussagen sich bewahrheiten.

Beichthaus.com Beichte #00041655 vom 25.11.2018 um 12:23:20 Uhr in Bern (21 Kommentare).

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Der V-Fall

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Feigheit Gesellschaft München

Meine Mutter ist der Meinung, dass meine Generation die letzte ist, die kriegsfrei in Europa leben kann. Sie sagt, dass meine beiden Kinder (6 und 9 Jahre alt) das nicht mehr erleben werden. Irgendwie klingt das echt beängstigend, aber ich fürchte, sie hat nicht ganz unrecht. Ich werde daher meine Kinder bestmöglich auf den V-Fall vorbereiten.

Beichthaus.com Beichte #00041643 vom 20.11.2018 um 07:19:20 Uhr in München (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Kein Verständnis für Kriminelle

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Zorn Gesellschaft

Seitdem eine gute Freundin von mir ermordet wurde und der Täter eine viel zu geringe Strafe erhalten hat, habe ich mir geschworen, dass falls es erneut zu einem ähnlichen Fall in unserer Familie oder in meinem engsten Freundeskreis kommen sollte, ich Selbstjustiz üben werde. Ich würde den Täter töten und damit andere potenzielle Täter abschrecken etwas Ähnliches zu tun, da unsere Justiz nicht dazu in der Lage ist. Als Bürger sind wir dem Staat nicht schutzlos ausgeliefert und Gerechtigkeit ist das höchste Gut. Ich nehme auch die vielen Jahre Gefängnis in Kauf, Hauptsache ich lasse Verbrechen nicht ungesühnt. Früher war ich ein nettes Mädchen, dass jeden mochte und für Kriminelle ein stückweit Verständnis aufbringen konnte, inzwischen bin ich nur noch voller Hass.

Beichthaus.com Beichte #00041635 vom 14.11.2018 um 10:15:18 Uhr (22 Kommentare).

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