Google-Bewertung für den Chef

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Zwietracht Chef Internet Düsseldorf

Es ist bekannt, dass man Google-Bewertungen abgeben kann. Dank dieser netten Funktion und meiner eigenen Dummheit habe ich mir große Probleme aufgehalst. Es fing damit an, dass wir einen neuen Chef bekamen, der wirklich unfreundlich und gemein war. Passte ihm etwas nicht, wurde er direkt ausfallend. Einmal hatte ich eine Frage zu einem Auftrag, sofort beschimpfte er mich vor den anderen Kollegen und meinte danach: "Gut, es ist heiß draußen, da drückt die Hitze wohl auf das Gehirn", das ist nur eines von vielen Erlebnissen. Ich wurde immer wütender, denn er demütigte ständig Kollegen, die ihm nichts getan hatten. Als sich jemand beschwerte, bekam derjenige eine Abmahnung, weswegen ich lieber den Mund hielt.

Doch irgendwann ist das Maß voll und ich wollte meinem Ärger Luft machen, ich fand den Betrieb bei den Google-Bewertungen und tippte einen kleinen Text ab, ich beschrieb das Verhalten meines Vorgesetzten, nannte seine Abteilung und kürzte seinem Namen mit 'Herr P.' ab. Ich beleidigte ihn nicht, sondern erklärte, dass sich viele Menschen bloßgestellt und gemobbt fühlen. Es passierte wochenlang nichts und mein Chef wurde sogar freundlicher, weshalb ich meine Bewertung auch wieder löschte. Bei der gestrigen Versammlung erklärte der Stellvertreter unseres Chefs nur die jährlichen Aufgaben, Regeln und Anweisungen, nichts besonderes, doch dann erzählte er, dass der Abteilungsleiter anonym im Internet beleidigt wurde und er Anzeige erstattet hätte, in zwei Wochen würde die Polizei wissen, wer dahinter steckt und dem Chef davon berichten. Mein Puls schoss innerhalb von einer Sekunde in die Höhe und ich hatte das Gefühl, dass sich der Raum drehen würde. Ich kann es noch immer nicht fassen, denn ich habe ihn nie beleidigt, aber das ist wohl jetzt egal, denn in zwei Wochen bin ich geliefert. Ich beichte, dass ich unglaublich dumm bin und ich es bereue, nicht mit meinem Chef über sein Verhalten gesprochen zu haben, um eine Lösung zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00040670 vom 22.11.2017 um 17:08:23 Uhr in Düsseldorf (22 Kommentare).

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Alle Menschen sind schlecht!

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Falschheit Zwietracht 50+ Kraichgau

Ich traue keinem Menschen mehr etwas Gutes zu. Immer wenn ich mich öffnete und jemandem vertraute, wurde ich auf das Übelste verraten und verkauft. Am Schlimmsten trieb es meine 12 Jahre ältere Schwester. Es dauerte 30 Jahre, bis ich das kapiert hatte. Sie muss mich seit dem Tag meiner Geburt abgrundtief gehasst haben. Laut meiner Psychologin ist sie ein Narzisst, die sehr gefährlich sein können. Sie hat mich als Kind oft verletzt, z. B. so sehr geschubst, dass ich stolperte, fiel und mir den Arm brach. Oder z. B. als ich vor der schwersten Entscheidung meines Lebens stand, ungewollt schwanger, gerade geschieden mit zwei Kindern ohne Job und einem behinderten Kind. Da vertraute ich mich ihr an. Sie bot mir an mir zu helfen, indem sie mich zur Klinik fuhr. Ich bereue es bis heute, fast 30 Jahre später, dass ich mein Kind getötet habe. Es war zwar alles legal, aber im Herzen hat es sich falsch angefühlt.

Jedenfalls hat meine Schwester mir versprochen, niemandem davon zu erzählen. Und eine Woche später wusste es meine ganze Familie, meine Mutter hat es mir gesagt. Sie wollte mir damit nur sagen dass sie hinter mir steht. Später erfuhr ich dann, dass es alle Welt wusste. Als ich sie zur Rede stellte, sagte sie, alle sollten wissen was du für "Eine" bist. Nach einiger Zeit Funkstille und vielen Kontaktversuchen und viel Geheule von ihr hatte ich doch wieder Kontakt mit ihr. Aber sie intrigiert immer weiter. Nun ist seit ca. vier Jahren Ruhe. Sie war sehr krank, ihre Tochter hat es mir fairerweise erzählt, aber sie wollte mich nicht sehen, also ließ ich es sein. Als sie wieder vom Krankenhaus raus war, wollte sie mich dann doch sehen, aber ich lehnte ab, und sagte noch, ich brauche deinen Hass nicht mehr. Wem soll man vertrauen, wenn man nicht mal den Geschwistern trauen kann? Ich vermute hinter jedem Menschen nur noch Schlimmes. Und bin dadurch recht einsam geworden.

Beichthaus.com Beichte #00040657 vom 19.11.2017 um 07:51:19 Uhr in Kraichgau (11 Kommentare).

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Der Geburtstag meiner Mutter

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Zwietracht Zorn Familie Mutter Köln

Ich (w/20) beichte, dass ich meine Mutter an ihrem Geburtstag nicht besuchen werde, somit wird sie ganz allein feiern. Wir hatten eigentlich geplant, etwas zusammen zu unternehmen, mein Vater kommt erst nächste Woche von seinen Eltern zurück, sein Vater hatte sich verletzt, deshalb muss er meinen Großeltern, die auf dem Land leben, helfen. Somit wären wir nur zu zweit. Als mich meine Mutter heute besucht hatte, gerieten wir in einem ziemlich heftigen Streit und sie warf mir bösartige Dinge an den Kopf, zum Abschluss rief sie noch, dass ich das Geschenk, was ich für sie gekauft habe, in der nächsten Mülltonne entsorgen kann. Es hat mich unglaublich wütend gemacht, denn das Geschenk war sehr teuer und ich war fünf Stunden unterwegs, um etwas Schönes für sie zu finden. Tja, jetzt behalte ich es und gehe morgen mit meinem Freund ins Kino, statt zu feiern. Meine Mutter hat also den Tag ganz für sich allein. Ich weiß, dass es asozial von mir ist, aber wer so undankbar ist, kann auch auf die Anwesenheit anderer verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00040654 vom 17.11.2017 um 15:45:30 Uhr in Köln (7 Kommentare).

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Prügelei mit einem Türken

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Peinlichkeit Zwietracht Gewalt Rache Berlin

Ich (m/23) war vor zwei Jahren mit ein paar Freunden im Kino. In diesem Kino wird ab 22:00 Uhr Alkohol verkauft, wir setzen uns also nach dem Film an einen Tisch und gönnten uns noch recht viel. Irgendwann tauchten plötzlich fünf Türken auf, die sich an den Tisch […]
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Beichthaus.com Beichte #00040503 vom 20.10.2017 um 16:40:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Wie Hipster-Klamotten meine Familie zerstörten

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Zorn Zwietracht Maßlosigkeit Familie Mutter Bremen

Ich (w/36) und mein Mann (38) haben einen Sohn, der sich mit seinen vierzehn Jahren gerade in der Pubertät befindet. Wir leben seit zwölf Jahren in Deutschland, ursprünglich kommen wir aus Südkorea, wir besuchen dort jedes Jahr unsere Verwandten. Als wir wieder einmal dort waren, sprachen uns meine Großeltern auf den Kleidungsstil meines Sohnes an. Besonders die knallengen Hosen wären negativ aufgefallen. Anfangs war es mir gar nicht bewusst gewesen, doch seit wir wieder in Deutschland waren, bemerkte auch ich, dass sich mein Sohn fürchterlich anzog. Ich schämte mich, dass ich ihn in diesem Aufzug in die Schule geschickt habe, aber wie hätte ich es auch merken sollen? Morgens war ich schon auf der Arbeit.

Ich redete mit meinem Mann darüber, der mich allerdings nicht ernst nahm und grinsend erklärte, dass unser Kind nur hip sein möchte, was ganz normal in dem Alter wäre. Ich nickte nur säuerlich, denn das Thema ließ mir keine Ruhe. Am nächsten Tag holte ich meinen Sohn von der Schule ab und bemerkte, dass die anderen Kinder recht ordentlich gekleidet waren. Anders als mein Sohn, der in zerissenen Jeans und klobigen Schuhen ins Auto stieg. Ich konnte es nicht fassen und sprach ihn darauf an, er sah mich nur genervt an und meinte, dass es mich nichts angehen würde und er sich anzog, wie er will. Aber nicht mit mir, dachte ich. Sein respektloser Ton gefiel mir überhaupt nicht, weshalb ich ihm kein Taschengeld auszahlte. Ohne Taschengeld hätte er keine Chance, sich diese schrecklichen Klamotten zu kaufen. Mein Mann war da anderer Meinung und zahlte ihm weiterhin Taschengeld. Nachdem wir uns gestritten hatten, gab ich vor, die Tatsachen akzeptiert zu haben und es kehrte Ruhe ein - vorerst!

Als mein Mann für eine Woche auf Geschäftsreise war, meldete ich mich auf der Arbeit krank, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich kaufte meinem Sohn anständige Klamotten und während er in der Schule war, steckte ich seine coolen Klamotten in einen großen Müllsack, den ich anschließend in einen Container der Altkleidersammlung warf. Kaum war der Kleine zu Hause, ging es auch schon los, ich musste mir die übelsten Vorwürfe anhören, dabei war es nur zu seinem Besten. Nach einer Woche war auch mein Mann zurück, der mich perplex zur Rede stellte, mein Sohn war natürlich auch wieder dabei. Beide verstanden nicht, dass ich es nicht böse gemeint hatte. Seitdem hängt der Haussegen schief, am Esstisch werden mir verständnislose Blicke zugeworfen und jeden Tag, wenn mein Sohn aus der Schule kommt, schimpft er, dass er Dank mir wie ein Trottel aussehen würde. Vorgestern hat es mir gereicht, ich schrie ihn an, was ihm denn einfallen würde, so mit mir zu reden, ich bin seine Mutter und er hat mich mit Respekt zu behandeln.

In meiner Wut kassierte ich seine Konsolen, sein Handy und den Laptop ein, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Jugendliche wollen testen, wie weit sie gehen können, ich wollte mir einfach nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen. Nun sitze ich allein im Wohnzimmer, mein Mann und mein Sohn sind bei einem Freund der Familie untergekommen und ich bin fassungslos, frustriert und wütend. Mein Mann ist mir eiskalt in den Rücken gefallen! Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber als mein Ehemann und Vater unseres Kindes hätte er zu mir halten sollen, statt sich von dem Kleinen manipulieren zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040385 vom 29.09.2017 um 13:51:06 Uhr in Bremen (24 Kommentare).

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