Von Schulpflicht und Hygienevorschriften

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Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft Verrat Schule Dresden

In der Grundschulklasse meines Sohnes dürfen die Jungen mit Migrationshintergrund in der Unterhose am Schwimmunterricht teilnehmen, wenn sie ihre Badehose vergessen haben. Die deutschen Kinder dürfen nicht im Slip ins Wasser, sondern erhalten einen Eintrag ins Hausaufgabenheft an die Eltern. Die Mädchen mit Kopftuch müssen gar nicht ins Wasser, wenn die Eltern das ablehnen, da wird das Schwimmen auf dem Zeugnis nicht bewertet. Und jeden Freitag verlassen zwei Kinder den Unterricht nach der dritten Stunde, um in die Moschee zum Beten zu gehen. Sie müssen den Unterricht auch nicht an einem anderen Tag nachholen. Der Schule haben deren Eltern mit einer Anzeige wegen Verletzung der Religionsfreiheit gedroht, als Eltern anderer Kinder sich dagegen ausgesprochen haben. Ich beichte, dass ich vorhabe, mich beim Schulamt darüber zu beschweren, denn es gibt nicht umsonst Hygienevorschriften und eine Schulpflicht.

Beichthaus.com Beichte #00041155 vom 07.04.2018 um 11:39:46 Uhr in Dresden (46 Kommentare).

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Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Anruf bei der Inkassofirma

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Zorn Ungerechtigkeit Telefon

Ich (m/39) habe kürzlich meine Wut an einer unschuldigen Telefonistin ausgelassen, die in Anbetracht der Umstände eigentlich sehr nett war. Und zwar bekomme ich seit mittlerweile 11 Jahren, trotz einem gewonnen Prozess gegen den Verursacher und einem Urteil, dass ich demjenigen keinen müden Cent schulde, und sogar verlorener Revision/Berufung (ich kann das bis heute nicht auseinanderhalten) seinerseits, alle paar Wochen Briefe einer bekannten süddeutschen Inkassofirma. Ich lese die Dinger nur pro forma, doch letztens wurde der Tonfall so unverschämt, da standen drohende Aussagen wie "Unsere Geduld hat Grenzen!" und "Wir sind genau darüber im Bilde, dass sie voll zahlungsfähig sind!" und da auch noch ein "persönlicher Hausbesuch" in Aussicht gestellt wurde, waren mir dann zu unverschämt.

Als ich, nicht zum ersten Mal, dort anrief, bekam ich eine junge Frau ans Telefon, die mir dann sagte, dass Inkassoaufträge nicht von Gerichtsurteilen berührt würden, da das jeder privat machen könne, und sie erst aufhören würden, mich zu nerven, wenn sie selbst gerichtlich dazu verurteilt würden. Was dann meinerseits folgte, waren Worte, die mich selbst vor Gericht bringen könnten. Ich habe sie zwar nicht persönlich beleidigt, jedoch ihre Firma bis hin zum Chef und seiner Mutter, man kann es sich denken, stolz bin ich darauf jedoch nicht. Falls sie das hier lesen, sehr geehrte Dame, die an jenem Tag als "Frau Grün" (Inkasso-Telefonisten melden sich nie mit ihrem Namen, aus genau solchen Gründen) Dienst hatten, tut es mir leid, dass sie das alles abbekommen haben.

Aber ich mache das mit dem "In die Steinzeit zurück verklagen, dass ihr euch alle neue Jobs suchen müsst" wirklich, wenn nicht endlich Ruhe ist. Denn DAS als Solches tut mir nicht leid. Ich bitte nur um Absolution wegen meines Benehmens gegenüber dieser Frau. Und ich bewundere ihre Contenance.

Beichthaus.com Beichte #00041120 vom 28.03.2018 um 19:11:37 Uhr (5 Kommentare).

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Gesundheit ist das Wichtigste im Leben

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Ungerechtigkeit Gesundheit

Ich beneide jeden Menschen, der gesund ist, und bin der Meinung, Gesundheit wird immer noch als viel zu verständlich angesehen und nicht ausreichend wertgeschätzt. Leider ist es bei mir mit der Gesundheit nicht gut bestellt. Ich habe mehrere chronische Krankheiten, die man mir nicht ansieht, die jedoch teilweise starke Schmerzen hervorrufen. Es ist phasenweise so schlimm, dass ich Opioide benötige, weil nichts anderes mehr greift. Die Ärzte können mir leider nur sehr begrenzt helfen und oft wird alles einfach auf die Psyche geschoben, ohne eine wirkliche Diagnostik vorzunehmen. Bei einer Krankheit hat es dadurch zehn Jahre gebraucht, bis ich ernst genommen wurde - obwohl die Krankheit nicht selten ist. Diese hat dann zu einer anderen geführt und ich musste letztendlich alleine mit den Folgen klar kommen. Grundsätzlich würde ich mir mehr Verständnis wünschen, das würde vieles einfacher machen. Ich habe immer wenn es mir möglich war gearbeitet, habe dadurch die Verschlechterung meiner Gesundheit in Kauf genommen und stehe jetzt wieder ohne alles da. Zum Glück habe ich privat ein stabiles Umfeld, sonst wüsste ich nicht was ich machen würde. Professionelle psychologische Hilfe wollte ich auch schon in Anspruch nehmen, da wurde mir mehrfach signalisiert ich "solle mich nicht so anstellen" und ich "würde ja noch funktionieren", demnach "wäre ja alles ok".

Wenn also die junge Frau neben euch im Bus den Sitzplatz nicht für den alten Mann frei macht oder eure junge Kollegin öfter krank ist, verurteilt sie nicht sofort. Stellt euch vielleicht mal die Frage, ob sie euch einfach nicht erzählen will, wie es ihr geht, weil sie kein Mitleid will und sich nicht mehr anhören kann, dass sie sich bitte "nicht so anstellen soll". Und seid dankbar für eure Gesundheit!

Beichthaus.com Beichte #00041090 vom 18.03.2018 um 19:03:34 Uhr (12 Kommentare).

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Das Leben ist Kacke

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Neid Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich fühle mich vom Leben verarscht. Ich (w/40) bin immer für jeden da und habe vom Schicksal das Kämpfen gelernt. Alle paar Jahre kommt von Fortuna ein Roundhousekick. Und ich stand auf und habe weitergemacht. Habe ich einen Partner, der mich liebt? Nope, ich habe es nach 12 Jahren Single-Sein nur auf den Geliebtenstatus geschaft. Jetzt bin ich müde und mag nicht mehr. Ich möchte beichten, dass ich kein Verständnis mehr auf bringen möchte. Nicht für meine Freunde, die mich nur brauchen, wenn es ihnen schlecht geht. Nicht für meinen Liebhaber, wenn er Sorgen hat und auch nicht für Kollegen, wenn sie nicht weiterwissen. Leute, ihr könnt mich mal, unter der Woche bin ich die erste Verzweiflungsnummer, die ihr wählt - aber ab Freitag?! Da werde ich ignoriert. Ich mag nicht mehr, das Leben ist kacke.

Beichthaus.com Beichte #00041087 vom 17.03.2018 um 22:49:23 Uhr (19 Kommentare).

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