Diagnose: Leberzirrhose

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Trunksucht Sucht Gesundheit

Seit 30 Jahren bin ich Alkoholiker. Angefangen hat alles mit dem Unfalltod meiner Jugendliebe. Ich kam mit ihrem Ableben nicht klar und flüchtete mich täglich in den Rausch. Vor einigen Wochen bekam ich ich Diagnose Leberzirrhose. Ich möchte beichten, dass mich die Diagnose kalt lässt und ich weiter mache, wie vorher. Sehr zum Leidwesen meiner Kinder. Aber es ist meine Gesundheit und mein Leben. Ich habe auch mehrere Therapien ausgeschlagen oder abgebrochen.

Beichthaus.com Beichte #00041449 vom 28.07.2018 um 12:25:19 Uhr (22 Kommentare).

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Der Imbiss der gescheiterten Existenzen

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Vorurteile Trunksucht Nachbarn

Ich wohne schon seit einigen Jahren gegenüber ein Imbiss. Gestört hat es mich Anfangs nie. Mit der Zeit aber wurde es immer schlimmer, besonders um Sommer. Scheinbar dient der Imbiss auch jeden Tag als Treffpunkt von gescheiterten Existenzen. Alkoholiker und Arbeitslose. Immer wenn sie Abends beisammen sitzen hört man nur laute, stumpfe und einfältige Diskussionen. Zur Abwechslung gibt es auch mal eine Schubserei unter Besoffenen. Ich habe mir nun angewöhnt Abendbrot auf meinem Balkon zu essen um dem Treiben zu spannern. Seit neuestem lade ich mir Freunde ein und wir spielen gemeinsam mein selbstgemachtes Bingo. Manchmal schließen wir auch wetten ab, wer als Erstes von den Alkoholikern aufs Maul fällt oder sich übergibt. Eigentlich wollte ich damit aufhören, aber ich bin viel zu neugierig und möchte nichts verpassen. Ein Glück bin ich sozialisiert, habe Arbeit und trinke keinen Alkohol.

Beichthaus.com Beichte #00041401 vom 05.07.2018 um 21:09:13 Uhr (21 Kommentare).

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Ich kann nicht mehr

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Verzweiflung Trunksucht Familie Köln

Nachdem ich letztes Jahr in sehr jungen Jahren meine Mutter verloren habe, fühle ich mich nicht mehr wie ich selbst. Ich war vor ihrem Tod kein besonders aufgeweckter, immer gut gelaunter Mensch, aber seitdem sie fehlt, fehlt auch etwas in mir.

Ich bin unfassbar gereizt und kann mich nicht mehr kontrollieren. Ständig schreie ich um mich, greife Leute persönlich an, indem ich sie beleidige und wurde gegenüber meinem Bruder gewalttätig - Etwas, das ich vorher nie von mir gedacht hätte. Zudem habe ich angefangen, viel und so oft wie nie zuvor zu trinken. Und das, obwohl Alkoholkonsum meinen gesundheitlichen Zustand, der momentan an der Grenze steht, nur weiterhin belastet. Ich komme weder vom Alkohol, noch meinen Ausrasten, los.

Ich weiß nicht mehr, wie ich weiterleben soll und was das alles überhaupt noch für einen Sinn hat. Ich werde sie nie wieder sehen, anfassen oder mit ihr reden. Ich bleibe alleine. Ich vermisse niemanden mehr als dich, Mama. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.

Beichthaus.com Beichte #00041353 vom 19.06.2018 um 18:59:06 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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Stille nach der Party

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Schamlosigkeit Trunksucht Halle

Ich (w/25) betrinke mich gern auf Partys und pinkle unterwegs nach Hause dann überall hin, wo mich weder ein Fahrzeug noch eine Stromschnelle oder Ähnliches erwischen kann, denn auf den Partys, die ich besuche, ist es immer so voll und geht so dermaßen ab, dass ich keine Chance auf fünf Minuten Stille auf dem Klo habe. Ich bitte hiermit all die Leute um Vergebung, die mich in der Stadt im Freien kauern gesehen haben. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00041313 vom 01.06.2018 um 01:27:15 Uhr in Halle (13 Kommentare).

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Alkohol aus Angst vor Einbrechern

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Feigheit Trunksucht

Ich (w/31) beichte, dass ich mich wie ein Kleinkind mit Alkoholproblemen verhalte, so bald ich alleine bin. Da mein Mann beruflich häufiger unterwegs ist, bin ich mehrmals im Monat allein zu Hause. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus mit relativ großem Garten in einer Kleinstadt, wir haben eine tolle Nachbarschaft, die immer mit auf alles ungewöhnliche achtet. Dennoch ist es heute mal wieder so weit. Mein Mann ist beruflich in München und ich schiebe Panik.

Auf Facebook und Instagram hab ich ein nettes Bild von Kerzen, Wein und einem Buch gepostet, tatsächlich sitze ich jedoch seit 21 Uhr vor dem PC, trinke Korn Cola und versuche zu verdrängen, dass ich alleine bin. Im EG sind sämtliche Lichter an, der Fernseher läuft und ich habe bereits zum dritten Mal überprüft, ob alle Türen nach draussen, verriegelt sind. Ich habe panische Angst vor Einbrechern, habe einen Google Alert für Polizeimeldungen aus der Umgebung eingerichtet und schlafe nur mit Messer auf dem Nachttisch. Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gegen Null geht, dennoch lege ich, mit zwanghafter Regelmäßigkeit, dieses Verhalten an den Tag. Ich beichte hiermit, dass ich mein inneres Kleinkind überhaupt nicht unter Kontrolle habe und ich mich wehrlos und ausgeliefert fühle. Ich betrinke mich, damit ich schlafen kann, während ich meinem Umfeld suggeriere, dass ich die Zeit allein genieße. Ich hasse es, mit 31 Jahren so unselbstständig zu sein und selbst meinen Mann zu belügen.

Beichthaus.com Beichte #00041303 vom 28.05.2018 um 00:12:06 Uhr (45 Kommentare).

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