Teilzeit, weil ich es kann

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Selbstsucht Stolz Arbeit Berlin

Ich arbeite in Teilzeit, obwohl ich keine Kinder habe bzw. haben werde und auch keine Angehörige pflegen muss. Ich arbeite in Teilzeit, weil ich einfach weniger weniger arbeiten will. Ich mache in meiner gewonnenen Freizeit dann genau das, wovon alle träumen: nix. Einfach entspannen, spazieren gehen und Musik machen. Ich beichte, dass ich wohl in den Augen vieler faul und egoistisch bin. Aber was ist daran falsch? Ist doch meine Sache.

Beichthaus.com Beichte #00041442 vom 25.07.2018 um 21:12:36 Uhr in Berlin (20 Kommentare).

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Berechnende Frauen

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Stolz Falschheit Gesellschaft

Ich werde mit Absicht keine Frau heiraten und/oder Kinder zeugen, weil ich diese ach so aufgeklärte Gesellschaft und die damit verbundenen Geschlechterrollen verachte. Ja, das hier schreibt ein gekränkter Kerl, der bis fast Ende 20 keine richtig abbekommen hat. Eigentlich beichte ich nicht den Umstand an sich, sondern dass ich das mit Vergnügen für mich behalte, weil die Frauen, die mir begegnen auch so berechnende Menschen sind. Ich genieße es, so zu tun, als ob ich es den Frauen abkaufe, wenn sie mir Komplimente machen. Insgeheim weiß ich aber, dass sie einfach nur Torschlusspanik haben und die Typen nicht binden konnten, die sie eigentlich wollen. Deshalb versuchen sie es jetzt bei mir, weil sie denken, ich wäre einer der anderen Sorte und habe die richtigen sozialen Voraussetzungen für eine Familiengründung. Die Wahrheit ist aber, dass ich es heute mache, wie die Frauen: Komplimente nehme ich gerne mit und ich lasse mir auch gerne mal (bei der Arbeit) kleinere Gefallen tun. Ich bin auch freundlich in Gesprächen, aber bei mir gibt es eben nichts zu holen. Das clevere von mir ist: Ich werde nicht mal meinen Spaß mit ihnen haben (könnte ich mir bei Bedarf auch einfach kaufen und mir alles weitere Sparen). Tja, das wollte ich mal beichten. Das ganze hat die schöne Nebenwirkung, dass ich damit direkt zur längst überfälligen Reduktion der Weltgeburtenrate beitrage. Eigentlich toll, oder? Denn es gibt bestimmt jede Menge fähigere und willigere Männer für eine Familiengründung – auch und gerade unter den Menschen, die noch nicht so lange hier leben. Die braucht unsere Demografie. Auf einen toxischen, weißen Mann wie mich hingegen, kann und will diese Gesellschaft doch gut und gerne verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00041416 vom 12.07.2018 um 20:08:57 Uhr (64 Kommentare).

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Meine Morgenroutine

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Selbstsucht Stolz Gesundheit Hannover

Wenn ich morgens nicht zum Scheißen komme, ist für mich der ganze Tag sinnlos und von vorn herein im Arsch. Der Morgenschiss ist für mich der erste und wichtigste Teil eines jeden Tages und inzwischen zum Ritual geworden. Mein Klogang ist exakt festgelegt und die Abläufe sind aufeinander abgestimmt und bis ins Detail ausgeklügelt. Diese Art der Routine gibt mir das Gefühl von Stabilität und Kontinuität in einer Welt die so hektisch, oberflächlich, unmenschlich und trist geworden ist.

Wenn ich morgens auf dem Pot sitze ist für mich die Welt in Ordnung und dieses Gefühl dehnt sich über die 45 Minuten auf dem Klo aus über den kompletten Tag. Ich fühle mich einfach sicher genug durch den Tag zu gehen und zu wissen dass egal was auch kommen mag, ich kann es schaffen. Ich beichte also nun mein Verhalten gegenüber meiner Familie, Kollegen und allen Mitmenschen, wenn meine Morgenlage nicht funktioniert hat. Ich werde den ganzen Tag über unausstehlich und kann auch nicht verbergen dass der Tag schon falsch angefangen hat. Die meisten meiner Mitmenschen wissen wieso und versuchen mir dann zu helfen, mit Kaffee und Zigaretten, mit abführenden Brotzeiten oder ähnlichen Dingen. Es ist lieb gemeint aber es ist nicht das selbe. Es tut mir leid, dass mein morgendlicher Schiss schon über ganze Karrieren in meinem Unternehmen entschieden hat und dazu führte dass ich zum dritten Mal verheiratet bin.

Beichthaus.com Beichte #00041405 vom 08.07.2018 um 03:22:13 Uhr in Hannover (28 Kommentare).

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Straßenbahn gegen Radfahrer

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Stolz Bahn & Co. Wien

Ich bin Strassenbahnfahrer in Wien. Bei der Endhaltestelle der Linie 6 gibt es unter der Belegschaft das Spiel des Radfahrerausbremsens. Bei der Endhaltestelle Burggasse überquert ein stark befahrender Radweg zwei mal die Strassenbahngleise. Wir halten unsere Stehzeit auf der einen Seite des großen Platzes auf einem Doppelgleis ein, können aber jederzeit auch über die Schleife auf die andere Seite des Platzes fahren und dort auf einem Doppelgleis ebenfalls unsere Stehzeit einhalten bevor es wieder auf die Linie geht. Jedenfalls müssen wir, wenn wir auf die andere Seite des Platzes wechseln den Radweg wie besprochen zwei mal queren. Wir machen uns dann einen Spass daraus, so lange zu warten bis die ersten Radfahrer nah genug herankommen um dann loszufahren ohne sie jedoch zu gefährden. Wir blockieren dann den Radweg komplett und fahren möglichst langsam und lachen uns kaputt über die erbosten Gesichter der Radfahrer, die dann an der nächsten Ampel rot haben und eigentlich locker bei grün drüber gekommen wären. Wenn wir ihnen nicht mit unserer Strassenbahn dazwischen gekommen wären. Es ist für uns ein richtiger Sport geworden und da wir damit niemandem ernsthaften Schaden zufügen bitte ich um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00041361 vom 21.06.2018 um 04:52:41 Uhr in 1070 Wien (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Der Schein trügt

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Neid Stolz Intim

Ich (m/35) hasse die mitleidigen und belustigten Blicke die ich in öffentlichen Duschen wie im Fitnessstudio und im Schwimmbad bekomme. Mein Piedel ist da so knapp 5-6cm lang und 1,5-2cm dick. Wenn der kleine Bommelmax aber groß ist, kommt er locker auf ein gutes bis sehr gutes Mittelmaß! Beschwert hat sich über meinen Löres noch keine.

Mich ärgert, dass ich von den Typen in eine Schublade gesteckt werde, in die ich nicht reingehöre! Okay, er ist keine Riesenanaconda, aber dass muss er ja auch nicht sein. Ich brauch kein Mitleid für meinen Hosenteufel! Aber ich kriege es trotzdem. Was geht in diesen Typen vor?! Haben die noch nie was von einem Blutpenis gehört?!

Aber ich kann ja schlecht in der Dusche an meiner Sahneschleuder herumspielen, nur um denen zu zeigen, dass ich kein Mitleid brauche und das im großen Zustand statistisch über 50% einen kleineren Lötkolben haben, hilft mir in dem Moment ja auch nichts.

Dazu kommt, dass ich noch ein großes Auto fahre. Damit ist das Klischee des Kleinbepimmelten für die Meisten perfekt. Versteht mich nicht falsch: ich bin total happy mit meinem Freudenzapfen. Schließlich ist er im Betrieb mehr als ausreichend groß aber im Standby ist er winzig und kompakt. Aber ich komme nicht klar damit, dass mir etwas angedichtet wird, was zum einen nicht stimmt, und ich auch nicht widerlegen kann.Wäre meine Donnerlunte doch im schaffen Zustand nur etwas größer.

Beichthaus.com Beichte #00041314 vom 01.06.2018 um 09:20:00 Uhr (30 Kommentare).

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