Meine Frau, mein Auto, mein Haus!

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Vandalismus Boshaftigkeit Familie Rache Bayern

Kein Familientreffen vergeht, bei dem mein Bruder nicht seine Errungenschaften in den Mittelpunkt stellt. "Meine Frau", "mein Haus", "mein Auto" - das ist alles, was in seinem Kopf herumschwirrt. Er hat mich noch nie gefragt: "Bruder, wie geht es dir?" oder überhaupt Interesse für mich gezeigt. Es ist nicht so, dass ich neidisch bin auf seine Luxuskarosse oder sein Nobelhäuschen - aber sein "Ich habe es geschafft"-Verhalten, bringt mich auf die Palme. Letzten Sommer war wieder einmal seine 3-Jahres-Frist vergangen und einer neuer Schlitten mit allem Schnickschnack und blendenden Spoilern stand in seiner Einfahrt. Ich konnte die Sätze quasi schon hören, die mich bald überrollen würden - inklusive mitleidiger Blicke auf meinen Kleinwagen natürlich.

In der Nacht vor dem Geburtstag meiner - ach so hübschen - Schwägerin, wartete ich bis unser beschauliches Dörfchen im Schlaf lag und schlich mich dann zum Carport meines Bruders. Mit meinem Lieblingsschraubenzieher in der Hand stand ich nun vor der neuesten Errungenschaft der Autoindustrie. Ein kurzes Zögern und dann tat ich es. Ich zauberte ein fantastisches Schnörkelmuster auf alle großen Flächen des glänzenden Lackes. Meine Kreativität kannte keine Grenzen und Skrupel mehr. Die Aufgelöstheit meines Bruders am nächsten Morgen war grenzenlos und entschädigte mich für viele Jahre erlittener Prahlerei. Die Geburtstagsparty fand erst nach der Neulackierung des Wagens statt.

Beichthaus.com Beichte #00041139 vom 04.04.2018 um 10:48:10 Uhr in Bayern (21 Kommentare).

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In Italien ausgesetzt

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Rache Ex Urlaub Italien

Letztes Jahr im August wollte ich mit meiner Freundin (jetzt Ex-Freundin) nach Italien in den Urlaub fahren. Am Abend vorher zog sie mit ihrer besten Freundin los und ich sah, dass sie ihre Handtasche mit Geldbeutel und Handy vergessen hatte. Also habe ich ihr Handy genommen, um ihrer besten Freundin zu schreiben: Sie sollten doch wenn sie unterwegs sind schnell ihren Geldbeutel abholen. Im Nachrichtendienst sah ich dann einen Chat mit irgendeinem Kerl. Die traf sich wohl nicht mit ihrer besten Freundin, sondern mit dem Typ, wahrscheinlich um sich zu vergnügen. Zuerst wollte ich einfach nur ihr Zeug vor die Tür stellen und sie aus meiner Wohnung werfen, aber dann kam mir Rache in den Kopf.

Am nächsten Morgen sind wir los nach Italien gefahren. Circa 100 Kilometer entfernt von unserem Urlaubsort bin ich von der Autobahn abgefahren und ziemlich weit in die Pampa gegurkt. Mitten im Nirgendwo bin ich auf einen kleinen Parkplatz gefahren, damit sie sich die Beine vertreten konnte. Nachdem sie ausgestiegen ist und ihre Handtasche mit Handy, Geldbeutel und Papieren noch in meinem Auto lag, bin ich einfach gefahren. Ich habe sie wie einen riesigen Hund einfach ausgesetzt. Es hat eine Woche gedauert, bis sie zu Hause war. Sie wurde wohl irgendwann von der Polizei aufgegriffen und nach Deutschland gebracht.

Beichthaus.com Beichte #00041122 vom 29.03.2018 um 22:36:14 Uhr in Italien (16 Kommentare).

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Der Brief, der eine Familie zerstörte

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Dummheit Falschheit Freunde Verrat Rache

Ich (w/22) beichte hiermit, dass ich vor sieben Jahren etwas Unverzeihliches gemacht habe. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen und denke eigentlich jeden Tag daran. Ich habe mich aus Wut in das Leben anderer eingemischt und meine ex-beste Freundin verraten und ihr Leben ruiniert. Mit 15 hatte ich eine Clique, die vor allem aus Mitschülern bestand. Meine beste Freundin, mein bester Freund, zwei andere Mädchen und ich kannten uns seit der ersten Klasse. Wir waren jahrelang unzertennlich. Eines Nachts rief meine beste Freundin mich heulend an und erzählte mir, dass sie rausgefunden hatte, dass ihre Mutter eine Affäre hat. Sie hat einen eindeutigen Brief an sie gefunden, den sie extra kopiert hatte (damit nicht auffiel, dass sie ihn mitnahm) und mir zeigte. Ich musste schwören, niemandem was zu sagen - anderenfalls sollte ihr Vater Wind bekommen und sich trennen, müsste sie mit ihrer Mutter (ungelernt, zu dem Zeitpunkt ohne Arbeit) 500 km weit wegziehen, zu den Großeltern ins Haus. Das Haus ihrer Eltern gehörte rechtlich nämlich allein dem Vater. Die Kopie bewahrte ich der Erinnerung wegen lange Zeit in meinem Tagebuch auf, obwohl ich ihr versprach, sie zu schreddern.

Im Jahr 2010 hatte meine beste Freundin dann einen schrecklichen festen Freund und alles änderte sich. Durch ihn und seine Freunde veränderte sie sich total. Diese Gruppe verhielt sich meinem bestem Freund gegenüber äußerst intolerant; sie bedrohten ihn und sie stand daneben und grinste nur. Nach all den Jahren! Sie erläuterte uns, dass wir alle aus ihrem Leben verschwinden könnten, wenn wir ein Problem hätten. Ich konnte es nicht ertragen, sie weiterhin jeden Tag in der Schule sehen zu müssen. Naja, als mein bester Freund erneut von ihrem Freund beleidigt wurde, ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt und ich verschickte die Kopie des Affären-Briefes an ihren Vater adressiert in sein Büro...

Ihre Mutter wurde zum Gespött des Dorfes, innerhalb von zwei Wochen zog meine beste Freundin mit ihr weg. Die Affäre kam nicht mit und auch der Freund meiner damaligen besten Freundin trennte sich wegen der 500 km Entfernung. Ich habe erfahren, dass sie wegen einer Essstörung 2014 in einer Klinik war (über Social Media). Ich fühle mich so schuldig. Ich habe aus Wut eine Familie ruiniert. Bis heute weiß keiner, dass ich es war, die die Kopie verschickte. Man vermutete sogar eine Haushaltshilfe, die angeblich Privates durchforstete... Ich rede mir oft ein, dass die Affäre der Mutter eines Tages auch so ans Licht gekommen wäre und sie sich dann geschieden hätten. Aber wer weiß das schon? Ich muss mit der (Teil)schuld leben!

Beichthaus.com Beichte #00041113 vom 27.03.2018 um 21:16:00 Uhr (13 Kommentare).

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Oreos mit Zahnpasta

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Rache Diebstahl Familie

Als mein Bruder noch jünger war, hat er sich immer heimlich an meinen Süßigkeiten-Vorräten bedient. Natürlich blieben seine kleinen Diebstähle nicht lange unbemerkt. Als er sich eines Tages an meiner absoluten Lieblingssüßigkeit - den Oreo-Keksen - vergriff, […]
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Beichthaus.com Beichte #00041083 vom 14.03.2018 um 19:10:08 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von Perlentaucherin aus Niedersachsen
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Er darf nur eine gute Freundin haben!

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Eifersucht Rache Selbstsucht Leipzig

Ich habe nicht sonderlich viele Freunde und habe vor anderthalb Jahren über ein Forum jemanden kennengelernt, der auch auf der Suche nach Freundschaften war und nach einiger Zeit des Schreibens treffen wir uns schon seit Monaten ein bis zwei Mal pro Woche und unternehmen etwas zusammen. Er war für mich dann sozusagen mein bester Freund und es war auch etwas mehr als Freundschaft, weil wir manchmal auch auf dem Sofa gekuschelt haben. Ich war so froh, endlich jemanden gefunden zu haben, bei dem ich mich wohlfühle und ich habe das schon als richtige Seelenverwandtschaft angesehen. Bis ich vor ein paar Wochen mitbekommen habe, dass er über dieses Forum noch andere angeschrieben hat. Da hatte er sich mal verplappert und so kam es heraus. Ich habe ihn dann dazu befragt und er hat noch fünf andere Frauen angeschrieben, bei vieren brach der Kontakt ab, aber es gibt noch eine, mit der er sich seit ca. vier Wochen immer einmal in der Woche trifft. Angeblich würden die nur Kaffee trinken gehen. Als wir das letzte Mal zusammen ferngesehen haben, hat sie ihm aber andauernd Nachrichten geschickt.

Ich habe schon mehrfach mit ihm darüber gesprochen, das mir das nicht gefällt, dass ich dachte, ich wäre die Einzige oder zumindest die beste Freundin, aber da kommt dann nichts Brauchbares von ihm, da meinte er, er würde nicht zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden oder so ein Kram. Er hat auch gemerkt, dass ich das traurig macht, aber er sieht es nicht ein, sich nicht mehr mit der zu treffen. Ich bin echt eifersüchtig und sauer auf die beiden - auf ihn, dass ich ihm offenbar nicht reiche und dass er unbedingt diese andere treffen muss und auf sie, dass sie sich in meine Freundschaft hineindrängt. Ich will ihn nicht mit einer Anderen teilen. Ich hätte mir ja gewünscht, dass er aus Rücksicht auf mich den Kontakt zu ihr sein lässt, weil wir uns schon länger kennen. Macht er aber nicht.

Weil er von sich aus den Kontakt zu ihr nicht beendet, habe ich diese Frau nun ausfindig gemacht, über dieses Forum, wo immer noch ihre Anzeige, dass sie Freunde sucht, online ist. Ich habe sie nun unter falschem Namen angeschrieben (aber die kennt mich eh nicht) und so getan, als wöllte ich sie kennenlernen. Sie hat auch angebissen und mir geantwortet. Ich habe zwar etwas ein schlechtes Gewissen dabei, aber irgendwie ist es auch ein Wink des Schicksals, dass ich sie da gefunden habe und daher habe ich meine Chance genutzt. Ich weiß noch nicht, was ich nun konkret damit bezwecke; vielleicht frage ich sie nur ein wenig aus, keine Ahnung. Aber der Gedanke, dass sie eines Tages neben ihm vorm Fernseher kuschelt, der frisst mich auf, das muss ich verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00041020 vom 25.02.2018 um 12:06:38 Uhr in Leipzig (40 Kommentare).

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