Klobürste im Geschirrspüler

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Falschheit Unreinlichkeit

Gestern erlaubte ich mir den Scherz eine neue, unbenutzte Toilettenbürste in den Geschirrspüler zu legen. Als ich ein befreundetes Paar zum Essen eingeladen habe, war auch die Spülmaschine fertig. Demonstrativ holte ich die Bürste aus der Maschine und prahlte, wie sauber die neue Maschine arbeitete. Meine Gäste war der Ekel ins Gesicht geschrieben. Ich tat aber auf unschuldig und vertrat meine Meinung, dass alle Bakterien abgetötet sind. Das es sich um eine neue Bürste handelte, verriet ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00041123 vom 30.03.2018 um 01:24:41 Uhr (14 Kommentare).

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Zeitarbeitsfirmen sind Sklavenbuden!

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Falschheit Faulheit Arbeit Ekel

In den nächsten Tagen habe ich ein Vorstellungsgespräch in einer Zeitarbeitsfirma. Eingebrockt hat es mir das Arbeitsamt. Da ich diese Sklavenbuden nicht mag werde ich auf einer Absage hinausarbeiten. Ich werde mir einige Tage vorher nicht waschen, nicht die Fingernägel schneiden und meinen Klamotten übelsten Zigarrenrauch aussetzen. Des Weiteren werde ich mir Sportklamotten wie Jogginghose und Trainingsjacke anziehen. Ich habe nichts gegen arbeiten. Und nach zwei Jahren habe ich auch wieder Lust auf einen Job, aber niemals bei diesen Sklaventreibern.

Beichthaus.com Beichte #00041114 vom 27.03.2018 um 21:42:44 Uhr (19 Kommentare).

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Der Brief, der eine Familie zerstörte

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Dummheit Falschheit Freunde Verrat Rache

Ich (w/22) beichte hiermit, dass ich vor sieben Jahren etwas Unverzeihliches gemacht habe. Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen und denke eigentlich jeden Tag daran. Ich habe mich aus Wut in das Leben anderer eingemischt und meine ex-beste Freundin verraten und ihr Leben ruiniert. Mit 15 hatte ich eine Clique, die vor allem aus Mitschülern bestand. Meine beste Freundin, mein bester Freund, zwei andere Mädchen und ich kannten uns seit der ersten Klasse. Wir waren jahrelang unzertennlich. Eines Nachts rief meine beste Freundin mich heulend an und erzählte mir, dass sie rausgefunden hatte, dass ihre Mutter eine Affäre hat. Sie hat einen eindeutigen Brief an sie gefunden, den sie extra kopiert hatte (damit nicht auffiel, dass sie ihn mitnahm) und mir zeigte. Ich musste schwören, niemandem was zu sagen - anderenfalls sollte ihr Vater Wind bekommen und sich trennen, müsste sie mit ihrer Mutter (ungelernt, zu dem Zeitpunkt ohne Arbeit) 500 km weit wegziehen, zu den Großeltern ins Haus. Das Haus ihrer Eltern gehörte rechtlich nämlich allein dem Vater. Die Kopie bewahrte ich der Erinnerung wegen lange Zeit in meinem Tagebuch auf, obwohl ich ihr versprach, sie zu schreddern.

Im Jahr 2010 hatte meine beste Freundin dann einen schrecklichen festen Freund und alles änderte sich. Durch ihn und seine Freunde veränderte sie sich total. Diese Gruppe verhielt sich meinem bestem Freund gegenüber äußerst intolerant; sie bedrohten ihn und sie stand daneben und grinste nur. Nach all den Jahren! Sie erläuterte uns, dass wir alle aus ihrem Leben verschwinden könnten, wenn wir ein Problem hätten. Ich konnte es nicht ertragen, sie weiterhin jeden Tag in der Schule sehen zu müssen. Naja, als mein bester Freund erneut von ihrem Freund beleidigt wurde, ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt und ich verschickte die Kopie des Affären-Briefes an ihren Vater adressiert in sein Büro...

Ihre Mutter wurde zum Gespött des Dorfes, innerhalb von zwei Wochen zog meine beste Freundin mit ihr weg. Die Affäre kam nicht mit und auch der Freund meiner damaligen besten Freundin trennte sich wegen der 500 km Entfernung. Ich habe erfahren, dass sie wegen einer Essstörung 2014 in einer Klinik war (über Social Media). Ich fühle mich so schuldig. Ich habe aus Wut eine Familie ruiniert. Bis heute weiß keiner, dass ich es war, die die Kopie verschickte. Man vermutete sogar eine Haushaltshilfe, die angeblich Privates durchforstete... Ich rede mir oft ein, dass die Affäre der Mutter eines Tages auch so ans Licht gekommen wäre und sie sich dann geschieden hätten. Aber wer weiß das schon? Ich muss mit der (Teil)schuld leben!

Beichthaus.com Beichte #00041113 vom 27.03.2018 um 21:16:00 Uhr (11 Kommentare).

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Eine Krankenakte wie ein Doppelalbum

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Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Kollegen Bernkastel-Kues

Ich (w) habe eine Kollegin, die mich immer, wenn ich mit ihr allein bin, mit ihren teils eingebildeten Allergien und Krankheiten zutextet. Ich gebe mich da sehr verständnisvoll. Beim Arzt ist sie Stammgast und ihre Krankenakte sicher so dick wie ein Doppelalbum. Ich selbst sitze im Zimmer nebenan. Manchmal, wenn uns langweilig ist, schicken die Zimmerkollegin, der ich alles weitertratsche, und ich uns Läster-SMS aufs Bürotelefon. Ich gestehe, meine kurzen Spottgedichte ernten viele Lacher.

Beichthaus.com Beichte #00041111 vom 27.03.2018 um 19:18:10 Uhr in Bernkastel-Kues (7 Kommentare).

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Ist Schreiben schon Fremdgehen?

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Lügen

Ich (m/45) bin seit 17 Jahren in einer Beziehung mit einer sieben Jahre älteren Frau. Sie ist attraktiv, liebevoll und hat mir immer absolut vertraut. Sie lässt mir meine Freiheiten, wie mit Kollegen feiern zu gehen oder auch mit Freunden 2-3 Mal im Jahr in Kurzurlaub zu fahren. Da bestand immer absolutes Vertrauen auf beiden Seiten. Jetzt habe ich zwar in meinen Augen nichts wirklich Schlimmes gemacht, aber sie anscheinend doch total verletzt. Ich bin nicht wirklich fremdgegangen und habe noch nicht einmal fremdgeknutscht. Allerdings mit einer Feierbekanntschaft über sechs Monate per WhatsApp geschrieben - halt schon sexuell gerichtet. Zum Beispiel, dass ich gerne mal mit meiner Zunge zwischen ihren Beinen hochwanden möchte. So Zeug in der Richtung halt. Habe die Bekanntschaft mit Beauty angeredet. Ich weiß selbst nicht mal genau, warum ich das gemacht habe - an echtes Fremdgehen denke ich nicht. Hat wohl meinem Ego gutgetan. Nun klar, kam es wie es musste und meine Partnerin hat gemerkt, dass ich öfter (heimlich) geschrieben habe und mich direkt angesprochen, ob da was mit ner anderen läuft. Großes Hin und Her und sie hat darauf gedrängt, dass ich ihr den Chat zeige, da sie mir sonst nie mehr vertrauen könnte. Das habe ich gemacht und war schon megapeinlich, allerdings war das doch nur blödes Geschreibe und ich würde sie nie echt betrügen.

Wir haben dann lange gesprochen und ich habe immer wieder beteuert, dass es nur ein Ego polieren und wirklich dumm war, die Nummern auszutauschen und zu schreiben. Sie wollte dann versuchen es zu vergessen, sagte aber auch, dass ihr Vertrauen erstmal erschüttert ist und sie bestimmt lange braucht, damit es wiederkommt. Für sie war das schon eine Form von Betrug, halt auf emotionaler Ebene. Ich merke auch, wie sie immer noch sehr misstrauisch ist und mich oft beobachtet und auch aufs Handy schielt. "Aufgeflogen" bin ich Anfang Januar. Ende Februar war ich dann wieder mit Kollegen im Kurzurlaub übers Wochenende und ja - ich habe dort eine tolle Frau aus Frankreich kennengelernt, wir haben uns super unterhalten und wieder Nummern ausgetauscht und mit ihr geschrieben. Aber auch hier lief sonst nichts. Da ich die letzten Tage den Eindruck hatte, dass meine Partnerin mich irgendwie intensiver beobachtet, habe ich den Chat zur Sicherheit gelöscht. Ist es denn echt so schlimm, ein wenig mit einer anderen Frau zu schreiben? Sehen Frauen das echt so eng und schon als Betrug an?! Wie gesagt, gibt mir das einfach einen kleinen Kick und ich will ja sonst gar nichts von den Frauen. Auf jeden Fall merke ich, dass meine Partnerin mir noch nicht wieder vertraut. Ich habe mir jetzt vorgenommen, keine Nummern mehr mit anderen Frauen zu tauschen und hoffe, ich bleibe da konsequent.

Beichthaus.com Beichte #00041110 vom 27.03.2018 um 16:55:01 Uhr (19 Kommentare).

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