Der ausgenutzte Ex-Freund

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Selbstsucht Engherzigkeit Boshaftigkeit Ex

Ich (w/20) habe meinen Ex-Freund total ausgenutzt, verarscht und bin ihm sogar fremdgegangen. Der Grund dafür war, dass meine lange Beziehung und ich (mit der ich jetzt aber wieder richtig zusammen bin) Streit hatten, weil ich mich auch zu ihm wie eine dumme Pute verhalten habe. Ich habe ihm dann aber auch die Wahrheit gesagt und wenigstens noch erzählt, dass ich es nicht ernst gemeint habe. Ich glaube, er hasst mich jetzt, weil ich ihm wirklich die große Liebe und das unsichere Küken vorgespielt habe, obwohl ich die größte Schlampe auf Erden bin. Im Nachhinein bereue ich es etwas, auch wenn er mich wirklich angekotzt hat und ich ihn lange ignoriert habe, als wir noch zusammen waren. Ich bereue es, weil ich eigentlich dagegen bin, Leute derartig auszunutzen. Ich hoffe für ihn aber, er findet eine Frau, die mit seinem dummen Macken zurecht kommt, ich bin ständig sauer gewesen, deswegen und habe ihn einfach nur gehasst.

Naja, ich denke jeder Mensch verdient wen, der ihn trotzdem liebt. Ich hoffe, er kommt über diesen immensen Vertrauensbruch hinweg und wird glücklich, er war nämlich so schon misstrauisch. Mich bei ihm zu entschuldigen würde nicht hinhauen, da er von mir nichts mehr hören und in der Richtung auch nichts mehr ernst nehmen würde. Abgesehen davon weiß er auch nicht, dass ich ihm fremdgegangen bin, er hat es nur immer vermutet (einmal sogar mit meinem jetzigen Freund) und das würde sein Vertrauensproblem nur noch schlimmer machen, weil ich es wirklich überzeugend dementiert habe und er mir auch geglaubt hat. Ich beichte auch, dass ich es immer noch nicht lassen kann, mit anderen Kerlen anzubandeln und mit ihnen zu spielen, obwohl ich eigentlich nur einem Kerl gehöre und mit ihm auch mein Leben verbringen werde. Es macht mir einfach Spaß und das ist unmöglich. Ich weiß das. Aber ich kriege davon einfach nicht genug.

Beichthaus.com Beichte #00041069 vom 11.03.2018 um 10:22:21 Uhr (14 Kommentare).

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Flucht aus meinem Heimatdorf

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Engherzigkeit Zorn Frankfurt

Damals hatte ich eine sehr schreckliche Kindheit und Jugend in unserem Dorf. Schon als Kind fühlte ich mich dort nicht wohl und willkommen. Ich wurde ohne Grund als seltsam bezeichnet und die Eltern verbaten ihren Kindern mit mir zu spielen. Zugegeben, ich bin schon immer eine direkte und ehrliche Person gewesen. Zudem wurde über alles und jeden gelästert und Intrigen gesponnen. Sogar angeblich beste Freundinnen nutzten ihr gegenseitiges Vertrauen aus und verscherbelten Geheimnisse an andere "Freundinnen". Ich hasse solch ein Verhalten und hielt mich fortan von besagten Personen fern. Leider verstärkten sich dadurch nur noch mehr Gerüchte über mich. Ein Freund, der sich früh hochgearbeitet hatte und mich mit seinem wohlverdienten Sportwagen abholte, galt als mein Zuhälter, angeblich verbreitete ich Gerüchte über andere Frauen und wäre sowieso der Teufel in Person. Schon bald wurde ich ernsthaft gemobbt, es wurden sogar Steine von anderen Jugendlichen auf mich geworfen und ich wurde beim Vorbeigehen bespuckt.

Als ich meinen wahren Freunden (jedenfalls wie ich zuerst dachte) und meinen Eltern davon erzählte, wurde die Situation heruntergespielt. Ich fühlte mich zornig, traurig und ungeliebt zugleich. Alles hatte ich satt an diesem Kaff mit all seinen verlogenen Bewohnern. Da es zum Glück nur noch ein Jahr bis zu meinem 18.Geburtstag war, fasste ich einen gewagten Entschluss. Ich lebte auf Sparflamme und investierte einen Großteil meiner Freizeit in Nebenjobs. An den Tag, an dem ich 18 wurde, holte ich all mein Geld von der Bank und machte mich - ohne mich von irgendjemandem zu verabschieden - aus dem Staub. Ich brach zu allen Menschen in meinem bisherigen Leben (auch meinen Eltern) still und heimlich den Kontakt ab. Ohne ihnen einen Anhaltspunkt zu hinterlassen, wo ich mich fortan befinde und ob es mir gut geht. Dies ist meine Rache an all die Jahre, in denen ich mich einsam und verlassen gefühlt habe. Hoffentlich hatten sie alle genügend Zeit um über ihr Verhalten nach zu denken.

Ich bin bis heute froh über diesen Entschluss. Denn heute stehe ich genau dort, wo ich immer sein wollte, mit Menschen, die mir genauso viel bedeuten, wie ich ihnen. Doch manchmal bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Was wenn ich manchen doch etwas bedeutet habe und ich sie im Stich gelassen habe, wie sie mich einst? Oder würden sie mich nach fast 12 Jahren überhaupt noch (er)kennen?

Beichthaus.com Beichte #00041063 vom 10.03.2018 um 14:15:15 Uhr in Frankfurt (12 Kommentare).

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Die Testkäuferin

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Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Shopping

Wenn ich einkaufen oder shoppen war, kam es oft vor, dass die Angestellten in den Geschäften sehr arrogant und hochnäsig waren. Das hat mich immer so geärgert, dass ich dem Personal dann gesagt habe, dass ich mein Geld lieber woanders ausgeben werde, denn es scheint als wollen sie ohnehin nichts verkaufen. Leider ändert das aber am Verhalten des Personals meist nichts. Durch Zufall bin ich jetzt über eine Freundin zu einem Nebenjob gekommen - Testkäuferin. Ich liebe es, wenn man den Laden betritt und sieht zum Beispiel sechs Verkäuferinnen zusammenstehen und tratschen und bleibt als Kundin 10 Minuten unbehelligt im Laden stehen, ohne gefragt zu werden, ob man Hilfe benötige oder dergleichen. Und was dann plötzich alles passiert, wenn man sich als Testkäuferin, die von der Geschäftsleitung engagiert wurde, zu erkennen gibt. Ich teste alles. Parfümerien, Supermärkte, Elektronikmärkte und so weiter. Den Verkäuferinnen und Verkäufern kann ich nur raten, nett zu allen Kunden zu sein. Unabhängig davon wie sie aussehen, wie alt sie sind oder woher sie stammen. Es könnte ein Testkauf sein, der euch den Job kostet, wenn ihr nicht fähig seid professionell und vorurteilsfrei zu arbeiten. Ich möchte also beichten, dass ich gelegentlch als Testkäuferin arbeite und den größten Spaß daran habe, aroggantes, unwilliges und unfreundliches Personal so richtig in die Schranken zu weisen. Ich bitte um Vergebung für mein Tun.

Beichthaus.com Beichte #00041040 vom 05.03.2018 um 08:20:59 Uhr (9 Kommentare).

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Trennung wegen HIV

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Vorurteile Engherzigkeit Selbstsucht Gesundheit

Ich (w/34) habe mit meinem Freund Schluss gemacht, weil er HIV-positiv ist und ich keine Lust auf lebenslangen Sex mit Kondom hatte. Jetzt werde ich deswegen von allen wie das komplette Miststück behandelt, weil ich ja so intolerant sei. Als ob die alle mit ihrem Mann oder ihrer Frau ausschließlich Sex mit Kondom haben würden.

Beichthaus.com Beichte #00041032 vom 03.03.2018 um 01:34:12 Uhr (26 Kommentare).

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Umweltschutz? Nein danke!

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Engherzigkeit Faulheit Gesellschaft

Auf Natur und Umwelt gebe ich nichts. Ich schmeiße meine Gläser in den Restmüllcontainer statt in den Glascontainer, weil mir der Weg zu weit ist. Kippen oder Kaugummis landen auf der Straße. In den gelben Sack landen bei mir alle Abfälle neben den zugelassenen Sachen. Wenn ich campe, bade ich manchmal in dem Fluss und nutze Duschgel und Shampoo. Den Müll lasse ich achtlos liegen. Schließlich sorge ich auch dafür, dass es Arbeitsplätze gibt und ihn andere wegräumen. Genauso auch bei den Abfalltonnen. Sicher wird händisch getrennt, was die Maschinen nicht aussortieren können.

Beichthaus.com Beichte #00041030 vom 02.03.2018 um 19:03:45 Uhr (17 Kommentare).

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