Der Mord an unserem Priester

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Gesellschaft Mord

Vor zwei Tagen wurde der Priester meiner Gemeinde in seinem Büro getötet, was ein ziemlicher Schock für uns Gemeindemitglieder ist. Er war ein herzensguter Mensch, der die Menschen geliebt hat und er war sehr beliebt, denn er war immer für jeden da. Er war sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00041017 vom 24.02.2018 um 23:54:53 Uhr (9 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund wollte unser Kind nicht!

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Engherzigkeit Falschheit Liebe Partnerschaft

Ich (w/24) und mein Freund haben ein gemeinsames Kind, das jetzt sechs Wochen alt ist. Wir lieben einander und den Kleinen sehr und verstehen uns auch wirklich gut, auch die Sexualität zwischen uns ist nach der Geburt nach wie vor noch superschön für uns beide und ich kann mich bei ihm total wohl in meinem veränderten Körper fühlen, weil ihm alle Veränderungen offenbar nichts, oder kaum etwas, ausmachen.

Nur eine Sache bekomme ich nicht aus dem Kopf und aus dem Herzen: Das Kind war nicht geplant und als meinen Freund klar wurde, dass eine Abtreibung für mich nicht infrage kommt, hat er mich für einige Monate total fertiggemacht. Er hat gesagt, ich würde gegen seinen Willen sein Leben zerstören, wollte mich zu einem Abbruch drängen und hat mich oft beleidigt, abgewiesen und wollte, dass ich ihn tagelang in Ruhe lasse und ihn nicht anrufe. Seine Gefühle waren immer der Mittelpunkt, meine haben keine Rolle gespielt. Ich musste am Anfang der Schwangerschaft oft ins Krankenhaus und er hat mir vermittelt, dass es ihn einen sch*** interessiert, wie es mir körperlich und seelisch geht. Andererseits hat er mir auch oft gesagt, dass er mich liebt. Ich war total verzweifelt und habe mich darauf eingestellt, mich alleine um das Kind zu kümmern. Mit der Zeit wurde es dann immer besser und er hat sich mehr und mehr interessiert und seit das Kind da ist, bemüht er sich so unglaublich liebevoll um uns beide und tut alles, damit es uns gut geht. Er will es gar nicht mehr loslassen und kuschelt in jeder freien Minute mit uns beiden.

Aber ich kann sein Verhalten in meiner Schwangerschaft nicht vergessen und ich kann es auch nicht verzeihen. Ich bin dann öfter mal patzig zu ihm, oder will ihn nicht um mich. Das kommt einfach aus dem Nichts. So eine innere Abscheu ihm gegenüber, die ich dann nicht mehr abschalten kann. Ich habe riesige Angst, dass es nicht besser wird und dass er meine Launen irgendwann nicht mehr aushält und geht. Oder, dass ich es einfach nie werde vergeben können und ich mich deshalb trenne. Ich weiß nicht, was ich ihm sagen soll und habe kein Vertrauen in unsere Zukunft und in unsere Beziehung, obwohl ich ihn schon seit meiner frühen Jugend von Herzen liebe..

Beichthaus.com Beichte #00041015 vom 22.02.2018 um 21:37:50 Uhr (47 Kommentare).

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Seifenwasser aus der Leitung

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Dummheit Falschheit Arbeit Engherzigkeit Hamburg

Ich bin in der Sanitär-Branche unterwegs, bei der Meisterprüfung muss man eine kleine funktionsfähige Anlage mit Gastherme bauen. Die verwendeten Rohre können später wiederverwendet werden, die sind bei der Prüfung nur ein paar Stunden in Betrieb. Gas- und Wasserrohre sind das gleiche Material, allerdings sollte man Gasrohre später nicht für eine Wasserleitung verwenden, da das Wasser nach faulen Eiern schmeckt. Die Rohre habe ich aufgehoben und später nicht mehr dran gedacht. Die Rohre wurden bei einem Professor und dessen Bad-Umbau verwendet. Alles war fertig, als er meinte, das Wasser schmecke beim Zähneputzen irgendwie komisch. Ich sollte für Abhilfe sorgen, also habe ich das Wasser eine halbe Stunde laufen lassen, es war ja keiner da. An dem Tag waren noch Silikonarbeiten nötig. Mit Spüli und Wasser vermischt, gibt es eine schöne Silikonfuge. Spüli habe ich in der fast leeren Küche gefunden und das Gefäß war der Zahnbecher vom Profssor. Ich war mitten bei den Silikon-Arbeiten und am Verfugen, als ich die Haustür hörte.

Schnell den Zahnputzbecher ausgeschüttet, der Professor kommt die Treppe hoch und fragt, ob der Geschmack vom Wasser jetzt besser ist. Meine Antwort, klar, alles bestens. Der Professor will also das Wasser testen und macht seinen Zahnputzbecher voll. Sein Kommentar: "Ich weiß auch nicht, aber jetzt schmeckt das Wasser irgendwie nach Seife." Bei dieser Ansage hat sein Mund sogar eine kleine Seifenblase ausgeworfen. Unser Lehrling war mit dabei, der hat sich ohne Übertreibung vor Lachen in die Hose gemacht. Ich konnte es mir gerade noch zurückhalten. Mein Kommentar an den Professor? Er möge doch mal seine Geschmacksnerven überdenken, die Wasserleitung sei vollkommen in Ordnung. Lieber Professor, es tut mir leid, aber lustig war es schon.

Beichthaus.com Beichte #00040989 vom 15.02.2018 um 10:57:49 Uhr in Hamburg (5 Kommentare).

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Die Babys unserer Rassekatze

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Dummheit Geiz Engherzigkeit Tiere Berlin

Ich schäme mich für etwas, was 25 Jahre her ist. Die Rassekatze meiner Mutter war trächtig, und wie das halt so ist, wenn man Geld sparen will, brachte sie Schwangerschaft und die Geburt dreier Kätzchen ohne tierärztliche Begleitung zuwege. Meine Mutter war happy, hatte sie doch am Verkauf des letzten Wurfs, den sie trotz nicht-reinrassigen Vaters als rasserein vertickt hatte, nicht schlecht verdient. Ich war damals 13 Jahre alt. Die drei Kätzchen starben eines nach dem anderen weg. Die Katzenmutter lief tagelang durchs Haus und suchte ihre Babys. Irgendwann hörte sie damit auf.

Ich beichte, dass ich damals noch zu unwissend war, um meiner Mutter Dampf zu machen, damit sie mit der Katze zum Tierarzt ging. Heute weiß ich, dass sie elend an einem Milchstau hätte sterben können. Aber ich dachte nicht so weit. Und ob ich es geschafft hätte, meine Mutter zum Geldausgeben zu bringen, weiß ich auch nicht. Das tat sie ja kaum mal für uns Kinder, obwohl sie Vollzeit arbeitete und wir fast den ganzen Haushalt schmissen...

Beichthaus.com Beichte #00040984 vom 13.02.2018 um 19:06:55 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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