Sachen einräumen & ausräumen

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Manie Auto & Co. Elmskirchen

Ich habe einen alten T2-Bus, mit dem ich auch gerne in den Urlaub fahre. Irgendwie macht es mir Spaß, Sachen in diesen Bus zu räumen und dann wieder rauszuräumen. In meiner Freizeit packe ich also verschiedene Sachen wie Kleider, haltbares Essen, Bücher, Medikamente und alles andere, was man zum Wegfahren braucht oder da reinräumen kann.

Damit bin ich auch immer eine ganze Zeit beschäftigt und verbringe oft mein Wochenende damit. Manchmal kaufe ich sogar Sachen, nur um sie dann in meinen Bus zu stopfen und später wieder rauszuräumen. Ich würde das Ganze auch schon als Hobby bezeichnen. Ich mache es unter der Woche und oft das ganze Wochenende. Gerne rede ich auch mal darüber und erzähle herum, was ich gerade in meinen Bus geräumt habe und was ich da wieder rausholen muss.

Meine Freundin hat das am Anfang gestört, inzwischen haben wir uns eh getrennt, weil sie mich betrogen hat. Irgendwie bin ich schon komisch, ich bin eigentlich gerne alleine und räume Sachen in und aus dem Bus, manchmal auch in und aus dem Schuppen. Aber irgendwie bin ich glücklich damit, obwohl viele mich komisch finden.

Beichthaus.com Beichte #00040007 vom 08.07.2017 um 21:40:59 Uhr in Elmskirchen (Baumstraße) (14 Kommentare)

Die erste Runde in einem neuen Auto

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Fetisch Peinlichkeit Auto & Co.

Ich arbeite seit vielen Jahren bei einem großen deutschen Autohersteller im Werk an der Endmontage. Inzwischen bin ich seit der letzten Beförderung wirklich am Ende des Montagebandes angelangt, was angenehm ist, da ich keine körperlich fordernden Arbeiten mehr verrichten muss und etwas mehr Geld am Ende des Monats rausbekomme. Ich klebe nur einige Aufkleber und Modellbezeichnungen auf das Fahrzeug, tanke fünf Liter Kraftstoff und habe dann das große Vergnügen, der Erste zu sein, der ein fertiggestelltes Fahrzeug zum ersten Mal in Betrieb nimmt. Anschließend überstelle ich das Fahrzeug in die Qualitätskontrolle und da das Werksgelände recht weitläufig ist, dauert die Fahrt auch ein paar Minuten.

Meine eigentliche Beichte ist aber, dass ich jedes Mal, wenn ich einen neuen Wagen starte, eine heftige Erektion bekomme. Ich kann nicht erklären, warum es mich reizt, aber die Tatsache, dass ich zu ersten Mal einen erst kurz zuvor zusammengebauten Wagen starten darf, macht mich sehr an. Manchmal fahre ich auch eine Extrarunde um eine der Hallen, um die Erektion abklingen zu lassen, damit es keiner der Kollegen der Qualitätskontrolle sieht. Ich beichte hiermit, dass mich das in Betrieb nehmen eines fabrikneuen Wagens jedes Mal aufs Neue anturnt und ich scheinbar einen Fetisch entwickelt habe. Da ich mit meinem Verhalten niemandem Schaden zufüge, bitte ich um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040004 vom 07.07.2017 um 22:12:38 Uhr (11 Kommentare)

12 Jahre Führerschein: Wie tankt man richtig?

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Peinlichkeit Feigheit Auto & Co.

Ich (w/30), weiß nicht, was man beim Tanken an der Zapfsäule machen muss, damit das Auto von selbst vollgetankt wird. Ich sehe es ganz oft, dass Leute dastehen und tanken, ohne diesen Schlauch permanent in den Tank zu halten, habe aber keine Ahnung, wie das funktioniert. Ich stehe immer da und drücke den Hebel, bis der Tank voll ist. Ich habe seit 12 Jahren meinen Füherschein und bin ansonsten echt nicht doof. Aber ich kann nicht tanken und schäme mich auch, jemanden zu fragen, wie das mit dem Schlauch reinhängen und volltanken funktioniert. Dafür habe ich schon zu lange meinen Führerschein, ich würde wohl ausgelacht werden ohne Ende. Und erfülle nebenbei noch das Klischee von unfähigen Frauen mit ihren Autos.

Beichthaus.com Beichte #00039991 vom 05.07.2017 um 22:08:54 Uhr (23 Kommentare)

Sind alle zu blöd für den Straßenverkehr?

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Zorn Selbstsucht Auto & Co. Hamburg

Ich (m/32) hasse das allgemeine Verhalten von Menschen im Straßenverkehr. Egal ob ich als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs bin, laufend ist man von rücksichtslosen Idioten umgeben. Als Autofahrer muss ich aufpassen, dass mir in der Stadt trotz roter Ampel keine Leute vor das Auto laufen, muss beim Reißverschlussverfahren zwei Leute vorlassen, weil einer wieder cleverer ist als die anderen und massiv drängelt und muss auf Radfahrer achten, die ich nach fünf Minuten Schleichen endlich überholen konnte, damit die an der nächsten Ampel sich rechts an mir vorbeiquetschen. Als Radfahrer darf ich alle zwei Wochen meine Bremsen testen, weil Autofahrer nicht auf Radfahrer achten (trotz hervorragend einsehbarer Wege und Radfahrerampeln), muss den Nichtsmerkern ausweichen, die trotz vier Meter Fußweg plötzlich auf den einen Meter Radweg laufen müssen (ohne zu schauen selbstverständlich) und werde von der Straße gedrängt, in welcher Radfahrer von beiden Richtungen vorsichtig einfahren dürfen (weil die Autofahrer keine Schilder lesen).

Als Fußgänger muss ich am besten neonfarbene Klamotten tragen, zu jeder Zeit, weil Rechtsabbieger keine fünf Sekunden warten können, muss Radfahrern ausweichen die auf der falschen Straßenseite auf dem Bürgersteig fahren (was übrigens eine Ordnungswidrigkeit ist) und muss auch den Nichtsmerkern ausweichen, weil die an mir vorbeirennen und dann direkt vor mir stehen bleiben. Nicht selten kommt es dann zu einem verbalen Schlagabtausch, weil ich beim 50. Vorfall am Tag irgendwann dann nicht mehr ruhig bleiben will. Drei Mal in den vergangenen Monaten wurde es etwas heftiger, einmal habe ich die Polizei gerufen (da hat mich ein Autofahrer in die parkenden Autos abgedrängt, weil er meinte, ich dürfte gar nicht auf der Straße in diese Richtung fahren - steht aber überall Radfahrer dürfen in die Einbahnstraße). Auf meinen Hinweis hin, dass ich ihm sogar Platz gemacht habe und er dann meinte, er wolle mich anzeigen, hat es mir gereicht. Ende vom Lied war eine Anzeige gegen ihn, u. A. wegen Nötigung und Sachbeschädigung.

Beim zweiten Vorfall habe ich einen Kerl umgefahren, weil ich absolut nicht bremsen konnte (mit dem Fahrrad), dabei war ich nicht mal schnell unterwegs. Der Depp hat aber nur auf sein Telefon gestarrt und nicht auf den Weg geachtet. Ich habe mich nicht entschuldigt, sondern ihn angepöbelt und er ist kleinlaut abgehauen. Der dritte Vorfall ist mein Highlight. Ein Autofahrer, der auf sein Telefon guckt und mich beinahe umfährt. Seine Erklärung, er wolle da ja nur kurz halten (auf einem Zebrastreifen) weil er Pokemon Go spielt und ich hätte ja aufpassen sollen, war dann zu viel an dem Tag. Ich hatte ihm beim Ausweichen schon versehentlich den Seitenspiegel abgerissen und habe mich dann dazu hinreißen lassen, ihm zu drohen. Er wollte dann die Polizei rufen, aber hat dann gemerkt, dass er den Mist gebaut hat und ist doch lieber schnell abgehauen.

Egal was ich mache, egal welche Routen ich nehme, ich muss immer mit der Dummheit anderer rechnen und ich kann jeden verstehen, der dadurch ein Aggressionsproblem bekommt. Davon bin ich noch weit entfernt, aber wenn sich die Vorfälle weiter häufen, hilft auch das tiefe Durchatmen nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039988 vom 05.07.2017 um 11:05:13 Uhr in Hamburg (9 Kommentare)

SUV-Fahrer sind verschwenderische Umweltsünder!

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Auto & Co. NRW

Ich (m/33) hatte es sehr eilig und auf dem Parkplatz vom Baumarkt war alles besetzt. Die einzige Lücke war zu 1/3 vom benachbarten SUV zugeparkt. Er brauchte fast zwei Parkbuchten für sich allein. Ich finde die Dinger eh scheiße. So ein Auto benötigt kein Mensch. Wir sind hier nicht in Sibirien und im Gelände fährt mit so einem SUV eh keine Sau, es könnte ja etwas dran kommen. Dazu verbrauchen sie so viel Sprit, dass man damit zwei Kleinwagen betreiben könnte. Obwohl die Lücke megaeng war, parkte ich ein. Es war links und rechts kaum eine Handbreit Platz, ein Kleinwagen passte so grade eben rein. Die Tür bekam die SUV-Arschgeige auf der Fahrerseite so nicht mehr auf und das Auto daneben war auch zu nah dran. Ich bin über das Blumenbeet neben der Fahrertür getrampelt und ging ganz normal einkaufen. Später wurde ich genüsslich Zeuge, wie ein älterer, dicklicher Herr mit Anzug und Krawatte über den Kofferraum in seine spritverschwendende Monsterkarre krabbelte. Er schien sehr geübt darin und es sah aus, als täte er das nicht zum ersten Mal. Bitte vergebt mir, es war nicht nett, was ich getan habe. Ich hoffe ich konnte einen SUV-Fahrer zum Kleinwagenfahrer umkonvertieren und unseren Planeten vor dem Klimakollaps retten.

Beichthaus.com Beichte #00039882 vom 13.06.2017 um 01:09:10 Uhr in NRW (27 Kommentare)


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