Parken nur für Bewohner des Hauses

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Zorn Auto & Co. Nachbarn

Schon über 30 Jahre lang wohne ich (m) jetzt in diesem Wohnblock. Vor fünf Jahren wurde extra ein Schild an jeder Parkbucht angebracht, auf dem die Nummer der Wohnung steht, welcher der Parkplatz zugeordnet ist. Ungefähr 15 Min. Fußweg von hier ist ein P&R Parkplatz, an dem Gäste ihre Fahrzeuge abstellen könnten. Aber nein, jeder der hier auf Besuch kommt, stellt seine Kiste einfach irgendwo hin, wo es gerade passt. Die wenigen freien Parkplätze sind immer belegt.

Seit einem halben Jahr wohnt eine Studentin unter mir, die andauernd Besuch hat. Auch sie hat nur einen Parkplatz und zwar genau neben meinem. Jetzt denken wohl ihre Besucher, man könnte das KFZ ständig auf den Platz neben ihr stellen - das ist aber falsch. Gestern ist mir der Kragen geplatzt und ich habe bei ihr geklingelt, als wieder ein Auto auf meinem Platz stand. Es öffnete aber niemand. Ich bin daraufhin im Schutze der Dunkelheit an das Auto gegangen und habe einen anonymen Zettel mit übelsten Beleidigungen angebracht. Dabei bin ich wohl etwas zu heftig am Spiegel angestoßen, sodass dieser abgebrochen ist. Möglicherweise hat auch der Lack Schaden genommen, da ich die Fahrzeugseite versehentlich mit dem Schlüssel berührt habe.

Heute Morgen konnte ich vom Fenster aus sehen, wie sich Menschen um das Fahrzeug sammelten. Vom Hausmeister erfuhr ich dann, dass das Fahrzeug dem Sachverständigen einer Versicherung gehört, der gestern zur Aufnahme eines Heizungsschadens vorbeikommen musste. Bei dem Termin ist wohl ein Unfall passiert und der Herr musste sofort mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus, wo er jetzt noch liegt. Zu allem Unglück ist dieses Fahrzeug noch mit einer Kamera ausgestattet, die hoffentlich im Stehen keine Aufnahmen macht. Wenn man mich darauf erkennt, könnte ich gewaltigen Ärger bekommen. Weil das Auto auf meinem Parkplatz stand, ist die Sache doch nur ins Rollen gekommen, daher möchte ich um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00039653 vom 21.04.2017 um 12:17:22 Uhr (17 Kommentare)

Unfall mit einem Porsche 911

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Ignoranz Auto & Co. Fulda

Ich habe vor Jahren Fahrerflucht begangen. Warum? Es war nach einem Konzert. Ich hatte das Auto voll, es war dunkel und hat geregnet. Beim Rangieren bin ich mit meinem Wagen rückwärts in einen schwarzen 911er, der im absoluten Halteverbot geparkt hatte. Ich habe mir das kurz angeschaut und dachte nur: "So ein Arschloch!" und: "Der ist sicher gut versichert." Die Versicherer sind ohnehin Verbrecher. Ich weiß, dass das unreine Gedanken waren und ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00039632 vom 17.04.2017 um 00:23:33 Uhr in Fulda (6 Kommentare)

Ohne TÜV und Führerschein in der Polizeikontrolle

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich beichte, dass ich früher immer ohne Führerschein und mit falschen Kennzeichen Auto gefahren bin und nie erwischt wurde. Das lag daran, dass ich immer auf die Verkehrsregeln geachtet habe und somit nie aufgefallen bin. Diese Geschichte spielte sich letztes Jahr im April ab, ich war 17. Es war 12 Uhr nachts und ich war mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs, weil wir zu einer Disco wollten. Mein Auto war zu der Zeit ein über 20 Jahre alter Renault 19 Chamade, welchen ich für 100 Euro gekauft hatte. Die Kennzeichen waren französisch. Das Auto war seit vier Jahren abgemeldet, hatte seitdem keinen Tüv mehr und war eigentlich nichts weiter als ein noch irgendwie fahrender Haufen Schrott, was äußerlich auch an einem angerosteten Streifschaden hinten rechts und einem fehlenden Blinker vorne rechts erkennbar war.

Jedenfalls wusste ich nicht, wo ich lang fahren musste, weil ich mich nicht auskannte. Ich wurde daraufhin von der Polizei auf die Busspur gewunken. Erst auf französisch angesprochen, sagte ich dann, sie können deutsch reden. "Motor aus, Schlüssel aufs Armaturenbrett." Habe ich gemacht. "Sie sind ziemlich unsicher gefahren." "Ja, kann sein, es ist dunkel und ich kenne mich hier nicht aus und weiß nicht, wo genau ich lang fahren soll." "Haben sie was getrunken?" "Ein bisschen." "Okay, dann pusten Sie bitte einmal um zu sehen, ob Sie überhaupt noch fahren dürfen". Ergebnis: 0,1 Promille. Also noch in Ordnung. "Wohnen Sie in Frankreich?" - "Nein, das Auto gehört meinem Onkel, der wohnt an der Grenze." "Und wo kommen sie gerade her?" "Von zu Hause, hab meine Kumpels abgeholt". "Ah okay, gut, Sie können weiterfahren." Die Polizei fuhr davon und meine Kumpels mussten erstmal schieben, weil der Anlasser kaputt war und das Auto nur durch Anschieben gestartet werden konnte.

Ich hatte das Auto danach noch etwa eine Woche, dann habe ich es zum Schrott gebracht. Und die Polizei weiß bis heute nicht, was sie damals eigentlich aus dem Verkehr gezogen hat. Das war übrigens nicht mein erstes Auto, ich hatte schon vorher immer mal wieder Schrottkisten, die ich für 100-200 Euro gekauft und ein paar Wochen benutzt habe. Mittlerweile habe ich damit aber aufgehört.

Beichthaus.com Beichte #00039518 vom 23.03.2017 um 01:48:55 Uhr (6 Kommentare)

Bei Rot über die Ampel

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Döbeln

Ich möchte beichten, dass ich mich heute wie ein Idiot aufgeführt habe. Nach der Arbeit wollte ich wie immer mit dem Rad nach Hause fahren. Auf dem Weg dahin habe ich eine rote Ampel übersehen - ich bin verträumt einem Auto hinterher gefahren. Ich habe die rote Ampel erst gesehen, als ich an der Haltelinie war. Mit knapp 30 Km/h wollte ich dann nicht mehr bremsen - hätte dann vermutlich mitten auf der Kreuzung gestanden. Also habe ich meinem Drahtesel die Sporen gegeben und bin zu allem übel auch noch zwischen zwei Fußgängern, die geschätzte 50cm auseinander waren, durchgefahren. Das "du bist doch nicht ganz glatt", von einem der Fußgänger, bejahe ich reumütig. Es tut mir wirklich leid - vor allem weil Radfahrer sowieso nicht so einen guten Stellenwert haben, hat diese Aktion wieder etwas zum Meinungsbild beigetragen. Normalerweise fahre ich ordnungsgemäß (kleine 30k-Einwohner-Stadt), denn hier ist nicht viel Verkehr. Entschuldigung an alle Beteiligten. Kommt hoffentlich nie wieder vor.

Beichthaus.com Beichte #00039480 vom 16.03.2017 um 16:12:50 Uhr in Döbeln (5 Kommentare)

Einparken wie ein Mann

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/18) möchte einen Einpark-Fehltritt beichten. Ich wollte etwas zu essen kaufen, dazu wollte ich auf dem Parkplatz des hiesigen Marktplatzes parken. Normalerweise parke ich immer rückwärts ein, damit gibt es auch nie Probleme. Da hinter mir aber eine Schlange von Autos war, habe ich versucht, elegant vorwärts einzuparken. Dabei habe ich mich jedoch verschätzt und auf halber Strecke sah ich, wie ich dem links von mir stehenden Auto verdächtig nahe kam. Panik machte sich breit und ich versuchte, ohne großen Schaden wieder aus der Situation herauszukommen. Ich setzte also ein Stück zurück - und hörte ein ekelhaftes Geräusch. Ich sah schon die vierstelligen Beträge, die ich zu bezahlen hatte und schwitzte wie meine ehemalige Kunstlehrerin.

Schließlich kam ein angetrunkener Herr an, der sich lautstark über meine Fahrkünste beschwerte und auch der Besitzer des Wagens ließ nicht lange auf sich warten - genauso wie eine Traube von Menschen, die darüber mutmaßte, wie betrunken ich war und wie inkompetent ich denn sei. Glücklicherweise war der Besitzer ein junger Mann meines Alters, der das ganze recht locker sah, er meinte, seine Karre könne einen Kratzer ab. Da ich aber so erstarrt war, drückte ich ihm 50 Euro in die Hand (wofür ich lange gearbeitet habe, ich stehe finanziell nicht so gut da und mit mehr konnte ich leider nicht dienen) und entschuldigte mich vielmals für die Unannehmlichkeiten. Ich stieg also nach den Strapazen zurück ins Auto, wollte losfahren - und wieder dieses eklige Geräusch. Aber es stand doch gar kein Auto neben mir? Schließlich fiel mir auf: Ich hatte das andere Auto nie berührt, ich habe nur in meiner Panik unbewusst die Handbremse angezogen. Ich entschuldige mich für meine Dummheit und dafür, dass ich den anderen Autobesitzer in unangenehme Situationen gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039472 vom 13.03.2017 um 18:47:27 Uhr (16 Kommentare)


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