Diese Frauen sind zu gut für euch!

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Engherzigkeit Begehrlichkeit Vorurteile

Ich möchte heute beichten, dass ich meine drei besten Freunde regelmäßig vergrätze, weil ich mich weigere, Kontakt zu bestimmten Frauen für sie herzustellen. Und zwar bin ich in einer mittelgroßen Cosplay-Gruppe, die sich sehr oft zu gemeinsamen Auftritten bzw. Events trifft. Und in dieser Gruppe sind ein paar Frauen, nach denen sich jeder Mann und so manche Frau auf der Straße sofort umdrehen würde.

Und wenn ich dann Fotos dieser Sexbomben z. B. im Slave Leia Outfit herzeige (Das ist aus "Das Imperium schlägt zurück", als Prinzessin Leia die Gefangene von Jabba ist und diesen unglaublich heißen Metallbikini tragen muss. Das Herzeigen ist übrigens auch kein "Vorzeigen" denn sie stellen diese Bilder selbst öffentlich einsehbar online), werde ich jedes Mal nach der Nummer diese Mädels gefragt. Das Problem ist, wir sind alle Mitte 20, und so gut meine Freunde als Jungs sind, im Umgang mit Frauen sind sie allesamt mit 16 stehen geblieben, also totale Macho-Idioten in diesem Bereich, und da käme einfach nichts Gutes dabei heraus.

Der Witz ist, dass ich diese Frauen allesamt schon teilweise oder auch ganz nackt gesehen habe (oben genanntes Leia-Cosplay verlangt z. B. ein fast komplettes Umziehen, und ja, sie tragen noch einen Slip mit Silikonbündchen drunter, der ist aber auf Dauer unbequem und wird daher auch erst mit dem Kostüm angezogen, denn diese Frage kommt so oft). Sogar in der Gruppensatzung steht, dass man dieses gemeinsame Umziehen niemals zu sexueller Belästigung, auch verbal nicht, nutzen darf, aber damit rechnen muss, dass man angeschaut wird. Wer damit ein Problem hat, muss sich eben alleine, wenn vorhanden, auf einer Toilette umziehen oder sich anders behelfen indem andere eine Decke vorhalten. Gibt es durchaus auch. Jeder wie er kann und mag eben. Aber den meisten ist es schlicht egal.

Und da wir mittlerweile sämtliche Störfaktoren aus der Gruppe eliminiert haben und privat auch sehr eng sind, ist da einfach nichts mehr dabei. Das Problem ist halt, dass viele Veranstalter nur einen, meistens auch noch sehr kleinen Raum dafür zur Verfügung stellen und natürlich auf Pünktlichkeit hoffen. Und da manche eine weitere Anreise haben und man das Kostüm nicht auf einer längeren Autofahrt zerknittern will, kommt es eben dazu, dass man sich gelegentlich eben so umziehen muss. Als ich DAS aber mal erwähnt habe, sind meine Jungs völlig abgedreht und wollten sich sogar dort anmelden. Was natürlich schief gegangen und auf mich zurückgefallen wäre. Außerdem hat keiner von denen was mit Cosplay am Hut, sonst hätte ich mir damals für dieses Hobby ja gar nicht erst neue Freunde suchen müssen, sondern es auch mit denen anfangen können. Der Witz hierbei ist, dass sie zwar allesamt eine Riesenklappe haben, aber zu schüchtern sind, selbst Kontakt zu diesen Klassefrauen, von denen übrigens keine einzige irgendwie eingebildet ist, zu suchen. Und ich weigere mich halt standhaft.

Sorry Jungs, ihr seid perfekte Freunde für einen Kerl und mir liegt viel an euch, sodass ich ansonsten alles für euch tue, und das wisst ihr. Nachts um drei Uhr klingeln, euch bei der Polizei abholen oder besoffen aus einer 40 km entfernten Bauernparty rausholen, alles jederzeit gerne. Aber bevor ihr nicht endlich lernt, Frauen wie Menschen zu behandeln, wird das mit dem Kontakt herstellen über mich nichts, denn diese Frauen sind einfach zu gut für euch.

Beichthaus.com Beichte #00039531 vom 26.03.2017 um 16:43:41 Uhr (26 Kommentare)

Ich brauche nur eine Frau für Sex!

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Misstrauen Vorurteile Verzweiflung Begehrlichkeit Wiener Neustadt

Ich (m) werde in den nächsten Tagen 25 und bin immer noch Jungfrau. Das stört mich an sich nicht so stark, weil ich meine Vermutungen habe, wieso das so ist, zum Teil bin ich mir dessen sicher. Als ich ins Gymnasium kam, stellte sich bereits in der ersten Woche heraus, dass mein schulisches Dasein die schlimmste Zeit meines jungen Lebens werden würde. Zwei Mitschülerinnen, eine von ihnen war mit mir in die Volksschule gegangen, schafften es, die gesamte Klasse gegen mich aufzuhetzen. Einerseits war ich so erzogen worden, dass man vor den Stunden zum Lehrerzimmer ging und der Lehrperson die Tasche in die Klasse trug, da dies in der Volksschule tägliches Ritual gewesen war, andererseits war ich verschlossen und wohl "seltsam." Die nächsten vier Jahre hatte ich genau einen Freund und das nur, weil er genauso ausgestoßen war wie ich. Wir mussten Hänseleien bis zum ausgewachsenen Mobbing von fast der ganzen Klasse über uns ergehen lassen, was mich hin und wieder zum Ausrasten brachte und ich auch mal meine Peiniger anschrie. Später kamen Prügeleien dazu, weshalb ich fast vom Skikurs der Schule heimgeschickt worden wäre. Natürlich stand ich immer als der Böse da, weshalb ich mich so sehr zurückzog wie möglich und nur Reaktionen zu zeigen versuchte, wenn ich nicht mehr konnte.

In der Oberstufe erstarb das Mobbing wenigstens, aber richtige Freunde hatte ich immer noch nicht. Der Eine aus der Unterstufe wechselte die Schule und ich war allein. Ich meinte, geschätzt zu sein, wurde aber retrospektiv nur für die Hausübungen ausgenutzt, die täglich von mir abgeschrieben wurden. Nachdem verkündet worden war, dass es keine Hausübungen bis zur Matura mehr geben werde, wurde kein Wort mehr mit mir gewechselt. Nur eine junge Frau redete wenigstens mit mir, mit ihr habe ich heute noch Kontakt. Nach dem Wehrdienst begann ich zu studieren und lernte viele Menschen kennen. Keine dieser Freundschaften hielt, was ich darauf zurückführe, dass ich keine Ahnung hatte, wie Freundschaften funktionieren, aus dem einfachen Grund, dass mir fast 10 Jahre Erfahrung fehlten. Auch den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht oder überhaupt mit Menschen meines Alters hatte ich nie gelernt. Es war nicht so, dass ich mich für niemanden interessiert hätte, ich war aber jedes Mal mit meinen Werbungsversuchen schrecklich heftig mit dem Gesicht voran in den Boden eingefahren. Die Absagen waren großteils mehr ein Tritt ins Maul mit Stahlkappen als ein schlichter Korb, zumindest aus meiner Sicht. Ich ging dazu über, mich damit abzufinden, niemals jemanden zu finden und lebe ganz gut damit. Bis heute hat sich nur einmal in der Schule ein Mädchen nach meiner Nummer erkundigt und damals war ich zu misstrauisch, um irgendetwas zu erkennen.

Die Einzigen, die das stört, sind meine Eltern. Schon mit 18 fragten sie mich ängstlich, ob ich schwul sei, weil ich nichts erzählte, in der Angst, dass eine Intervention meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Auch hatte ich ja nie eine Frau mit nach Hause gebracht, was ihnen negativ auffiel. Mittlerweile habe ich das Studium gewechselt und zum ersten Mal nach 12 Jahren richtige Freunde, auf die ich mich verlassen kann, aber den Zweifel kann ich nicht ablegen. Es ist schon besser geworden, aber anfänglich rechnete ich fest damit, dass auch sie mich bald stehen lassen würden.

Nun zu meiner Beichte. Ich sehe in Frauen nicht die einzigartigen Geschöpfe, die sie sind, sondern bin, wenn überhaupt rein sexuell an ihnen interessiert. Mich kümmert nicht, was sie bewegt oder Ähnliches, mir geht es nur ums Aussehen. Eine Beziehung zu führen stellt sich für mich als reine Knochenarbeit mit Dingen dar, die mir nur Aufwand machen und nichts bringen, abgesehen davon, dass ich all das nicht will. Aber was weiß ich schon, ich hatte noch nie Eine. Die ewigen Zurückweisungen und meine Vorgeschichte prägen einen Menschen irgendwann, denke ich. Das ist auch der Grund, weshalb ich mir vorgenommen habe, niemals eine Frau anzusprechen, weil ich weiß, dass meine Denkweise falsch ist und ich niemandem so etwas antun will, außerdem geht mir dieses Konzept nicht in den Kopf, egal, wie sehr ich es versuche. Gedanklich komme ich nie über ein Hallo hinaus und verfalle dann selbst in ausgedachten Szenarien in Panik, weil ich nicht weiß, was danach sein sollte.

Ich bin ein sehr rationaler Mensch, manche mögen mich als gefühlskalt bezeichnen, aber ich weiß, wer ich bin. Deshalb lassen es meine moralischen Vorstellungen nicht zu, einen Menschen nur für eine Sache zu gebrauchen und den Rest komplett zu vernachlässigen. Nebenbei bin ich davon überzeugt, dass mich Fremde nur ansehen, weil es das Zugunglücksphänomen nunmal gibt, mein Gesicht scheint einfach so schrecklich, dass man nicht wegsehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039524 vom 23.03.2017 um 20:37:28 Uhr in 2700 Wiener Neustadt (18 Kommentare)

Meine Traumfrau ist mit meinem besten Freund zusammen!

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Begehrlichkeit Nürnberg

Mir gefiel die Frau meines besten Freundes von Anfang an. Schon als ich sie das erste Mal sah, war ich hin und weg. So jung (19), so schlank, so hübsch, so gut gebaut. Aber obwohl ich sie anhimmelte, blieb sie mir gegenüber immer sehr kühl und zurückhaltend. Mein Freund merkte schnell, dass ich für seine Freundin etwas empfand. Und er hatte auch registriert, dass seine Freundin mich jedes Mal abblitzen ließ, wenn meine Augen zu funkeln begannen. Aber es machte ihm Spaß, mir meine Chancenlosigkeit vor Augen zu halten und mich aufzuziehen.

Bis letzten Samstag, als er mit mir eine Kneipentour machte und wir anschließend in meiner Wohnung landeten. Wir saßen noch auf der Couch, genehmigten uns noch ein paar Bierchen. Plötzlich fragte mich mein Kumpel, ob ich Nacktfotos von seiner Liebsten sehen möchte. Das bejahte ich natürlich und er zeigte mir welche. Ich war sprachlos, starrte die Fotos an, wurde sehr erregt. Mein Kumpel wollte wissen, ob mich die Fotos anmachen. Ich sagte, dies sei der Fall. Und er sagte zu mir, das würde er gerne sehen. Ich onanierte also vor seinen Augen. Danach wollte er wissen, ob ich das auch mal im Beisein seiner Freundin tun möchte. Ich weiß jetzt nicht, ob er das ernst meinte oder mich nur wieder necken wollte.

Beichthaus.com Beichte #00039522 vom 23.03.2017 um 15:36:56 Uhr in 90419 Nürnberg (Koberger Straße) (15 Kommentare)

Bitte behandele mich schlechter!

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Begehrlichkeit Feigheit Dating Hamburg

Ich habe kommenden Samstag ein Date und es turnt mich ab, wie anständig und nett der Mann zu mir ist. Ich möchte einen Mann und kein oberanständiges metrosexuelles Mädchen. Alleine wie er Nachrichten schreibt, da bekomme ich schon einen zu viel! Nun weiß ich nicht, wie ich aus dieser Misere wieder rauskommen soll. Ich kann ihm kaum sagen, dass ich bitte schlechter behandelt werden möchte? Ich beichte hiermit, dass ich mit Weicheiern, die einen gut behandeln, nichts anfangen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039521 vom 23.03.2017 um 12:33:25 Uhr in Hamburg (23 Kommentare)

Die wilden Storys in meinem Tagebuch

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Gesellschaft Hamburg

Ich (w/34) war in meiner Jugend nicht so beliebt. Während alle meine Freundinnen mit 14-15 Jahren den ersten Freund hatten, schaute ich nur doof in die Röhre. Als dann meine drei Jahre jüngere Schwester auch noch mit einem Typen ankam, wusste ich, so konnte es nicht weitergehen. Bei meinem Schwarm war ich rüde abgeblitzt und die Sprüche über mich in der Öffentlichkeit wurden schlimmer, als ich 17 Jahre alt wurde und immer noch keinen Freund hatte. Also musste ich zu einem "Trick" greifen, um mir einen "Ruf" zu erarbeiten: Ich schrieb schon seit meinem 12. Geburtstag Tagebuch. Allerdings hatte ich nur bis ca. 14 oder 15 Jahre reingeschrieben, danach war es mir zu kindisch und es verstaubte in einer Kiste. Es standen auch nur langweilige Sachen drin wie: "Heute war ich mit meiner Familie im Zoo", oder: "Ich war heute mit meiner Freundin im Kino, der Film war ganz lustig."

Naja, ich dachte mir, ich könnte das Tagebuch nachträglich aufpimpen. Also schrieb ich mit 17 Jahren rückwirkend wilde Geschichten über mich rein, die in meinem Alter von 14-16 spielten mit früherem Datum und ungefähr so gingen: "Wenn meine Freundinnen wüssten, dass ich heute bei M. übernachtet habe! Alle denken, ich wäre eine graue Maus, dabei ging es richtig zur Sache..." Auch mein erstes Mal erdichtete ich ausgiebig auf dem Papier, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch mit keinem Jungen geschlafen hatte. Ich beschrieb mich als Luder, das auf einer Party einen wesentlich älteren Typen von der Schule abgeschleppt hatte und im Suff auf seinem Bett geknackt wurde und dass es schrecklich war, weil mich dieser Typ langweilte.

Jedenfalls sorgte ich in den Wochen drauf dafür, dass ich immer wieder beiläufig einstreute, dass ich mein Tagebuch gut versteckt hätte, weil da ja auch intime Details drin stünden. Ich hatte auf meinen neugierigen Bruder gesetzt (der erst 14 war), der ständig in meinem Zimmer und dem meiner Schwester rumschnüffelte. Und Bingo! Mein Plan ging auf! Einige Wochen später kam meine Schwester zu mir und berichtete aufgeregt, mein Bruder hätte mein Tagebuch "gefunden" und da ständen ja ziemlich krasse Sachen über mich drin. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Wie ich es geplant (erhofft) hatte, machten meine Geschichten zuerst in der Familie die Runde und dann bei meinen Freundinnen. Meine Geschwister waren nämlich auch bei einigen Treffen bei uns dabei, da sie mit meinen Freundinnen auch befreundet waren. Ein Glück, dass Menschen, vor allem Weiber, so tratschsüchtig sind!

Es kamen die erwarteten Sprüche, danach war mein "guter Ruf" geschaffen. Ich beichte, dass ich allen etwas vorgelogen habe, nur um selbst als die wilde Stute dazustehen, und damit keiner weiß, dass ich bis zu meinem 20. Geburtstag noch unberührt war. Außerdem lache ich über meine dummen, oberflächlichen Freundinnen von damals, die echt zu dämlich waren, um zu checken, dass meine Geschichten nicht echt waren. Auch meine Familie war zu dumm, um misstrauisch zu werden. Immerhin war es auffällig, dass ich angeblich mit zig Typen rumgemacht haben sollte, aber fast immer zu Hause war und nie einen von meinen "Freunden/Lovern" mitgebracht hatte. Die Welt ist schon grausam, dass man so etwas nötig hatte.

Beichthaus.com Beichte #00039520 vom 23.03.2017 um 11:26:45 Uhr in Hamburg (7 Kommentare)


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