Liebe ich meinen Stiefvater?

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Feigheit Begehrlichkeit Familie Köln

Seit knapp vier Monaten habe ich keinen Sex mehr. Vor einem Jahr habe ich mich von meinem letzten Freund getrennt. Dieser hat mich behandelt, als wäre ich eine nervige Kuh und er hätte viel Besseres zu tun, als mit mir Zeit zu vergeuden. Er hat sich von heute auf morgen einfach nicht mehr gemeldet. Zur selben Zeit ist meine Oma schwer krank geworden, was mich sehr traurig gemacht hat. Kurze Zeit später hatte ich eine Panik-Attacke, ausgelöst durch Marihuana - diese löste Depressionen aus, welche ich allerdings nicht behandeln ließ, sondern ignorierte. Zudem kam, dass meine Mutter wegzog, um in einer Gemeinschaft zu leben. Ich war alleine in meiner Stadt mit meinem Stiefvater, zu dem ich schon immer ein kompliziertes Verhältnis hatte, da er mir nie offen zeigte, dass er mich liebt. (Er und meine Mutter sind seit ich drei Jahre alt bin zusammen) Er war trotzdem immer mein Vater für mich.

Seit letztem Frühling, seitdem meine Mutter weggezogen ist, habe ich auf einmal das Gefühl meinen Stiefvater mit anderen Augen zu sehen. Auf einmal ist er groß, männlich und sanft und ich habe ein warmes Gefühl im Bauch, wenn ich an ihn denke. Ich kämpfe jeden Tag gegen mich, schäme mich und hasse mich bis zum Tod dafür, aber kann nichts dagegen tun. Ich habe manchmal das Gefühl, ich müsse ihm meine Liebe gestehen, um ehrlich zu sein. Ich weiß ganz tief in mir, dass das nicht gut ist. Ich bin also in meinen Stief-Vater verliebt. Immer, wenn mich jemand fragt, ob es bei mir einen neuen Mann gibt, werde ich rot und dann sage ich: "Ne, momentan nicht", und habe das Gefühl zu lügen.

Beichthaus.com Beichte #00039664 vom 24.04.2017 um 23:45:00 Uhr in 51061 Köln (Schlebuscher Weg) (12 Kommentare)

Das Klischee der alten Katzenlady

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Vorurteile Hochmut Verzweiflung Tiere Wolfenbüttel

Ich hatte immer Vorurteile über alleinstehende alte Frauen, die nicht viele Freunde dafür aber zig Katzen haben. Ich habe sie wirklich bemitleidet und heute habe ich erschreckenderweise festgestellt, dass es mir auch so ergehen könnte. Ich habe heute Geburtstag und niemand hat mir persönlich gratuliert. Niemand hat mir die Hand geschüttelt oder mich umarmt und eine Geburtstagsfeier ist auch für die Zukunft nicht geplant. Ich fange im nächsten Monat mit meinem neuen Job an und bin deshalb weiter weggezogen. Ich kenne in der neuen Stadt zurzeit noch niemanden.

Bei meinen letzten Geburtstagen oder kurz danach war ich zumindest immer bei meiner Familie oder umgekehrt. Mit Freunden war es genauso. Während mir eine gute Freundin am Telefon gratuliert hat, wurde es mir erst richtig klar und ich musste das Gespräch abbrechen. Mir kamen plötzlich Tränen - ich habe danach lange geweint, obwohl ich das sonst nie tue. Ab dem heutigen Tag kann ich also alte Katzenladys ein bisschen verstehen. Ich hätte mich heute sehr über eine Katze gefreut, die an meinem Geburtstag da gewesen wäre. Dann wäre ich nicht allein gewesen...

Beichthaus.com Beichte #00039663 vom 24.04.2017 um 23:12:57 Uhr in Wolfenbüttel (Kornmarkt) (12 Kommentare)

Die leere Milchpackung in der WG

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Ekel Schamlosigkeit WG Mannheim

Meine Mitbewohner nerven ständig damit, dass ich endlich Milch für den Kaffee besorgen möge, da ich die Milch auch leergemacht hätte. Dabei trinke ich meinen Kaffee immer schwarz! Also habe ich diese blöde Milch halt gekauft, geöffnet und noch etwas eigene Fischmilch hineingeschüttelt. Ich hoffe, es sind jetzt alle zufrieden.

Beichthaus.com Beichte #00039662 vom 24.04.2017 um 23:00:13 Uhr in Mannheim (11 Kommentare)

Mein Gehalt reicht nicht zum Leben!

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Diebstahl Verzweiflung Ungerechtigkeit Geld München

Ich beichte, Reinigungsmittel aus unserem Wohnheim gestohlen zu haben. Da ich als Praktikant (ich arbeite momentan in einer großen Psychiatrie und beginne […]
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Beichthaus.com Beichte #00039659 vom 24.04.2017 um 01:12:40 Uhr in München (38 Kommentare)

Meine männerfeindliche Phase

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Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft

Ich war eine Zeit lang extrem männerfeindlich. Ich habe mich in Bus und Bahn nur neben Frauen gesetzt, mich mit Männern gestritten, sie beschimpft und böse angeguckt. Ich habe auch aufgehört männliche Musiker zu hören. Im Nachhinein bereue ich es und es tut mir von Herzen leid, dass ich so viele Männer beleidigt habe. Sollte ich euch irgendwie böse angeschaut, gekorbt, ignoriert, beschimpft, angeschrien, angestöhnt oder in irgendeiner Weise angemacht haben, wäre es toll, wenn ihr mir verzeihen könntet. Wie gesagt: Ich bin nicht mehr so, ich wollte auch eigentlich nie so sein. Es war nicht meine Absicht, aber es ist ja auch niemand wirklich zu Schaden gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00039658 vom 23.04.2017 um 16:06:23 Uhr (29 Kommentare)


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