Militante Vegetarier

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Zorn Hass Ernährung Bahn & Co.

Ich provoziere seit einiger Zeit absichtlich einen Vegetarier in der Bahn. Es fing damit an, dass ich mit einem Burger im Zug saß, und der Vegetarier sich aufgrund des Platzmangels vor mich setzte und mich komisch anstarrte. Beim Aussteigen hat er mich dann mit: "Du blöder Fleischfresser, ich hoffe in der Hölle wirst du für deine Schandtaten leiden" angebrüllt. Natürlich war ich erst einmal total perplex und habe gar nicht reagiert, aber da mir in den folgenden Tagen auffiel, dass er immer zur selben Zeit wie ich in der Bahn ist, hole ich mir jetzt immer etwas Leckeres für den Zug mit. Mit viel Fleisch. Um dann richtig genüsslich reinzubeißen und zu hoffen, dass er es sieht. Ich habe wirklich nichts gegen Vegetarier, meine Frau isst seit über fünfzehn Jahren kein Fleisch mehr, aber da sie keine dieser penetranten Besserwisserinnen ist, ist es mir fast gar nicht bewusst, dass sie Vegetarierin ist. Aber diese Leute, die einem immer Vorträge darüber halten müssen, wie schlimm es doch ist, Fleisch zu essen! Ich begreife nicht, was denen einfällt, dass sie sich so aufspielen und für etwas Besseres halten. Manchmal habe ich das Verlangen solchen Individuen eine riesige Portion Fleisch in den Mund zu stopfen!

Beichthaus.com Beichte #00032852 vom 11.03.2014 um 12:39:08 Uhr (25 Kommentare).

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Der Sparfuchs aus der Hölle

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Faulheit Peinlichkeit Masturbation Gewalt Familie

Ich bin ein 24 Jahre alter Student, der gerade Semesterferien hat und diese bei seiner Mutter verbringt. Wir streiten uns oft wegen Kleinigkeiten wie Sauberkeit, Küche, Strom/Wasser und solchem Zeug - sie ist ein totaler Freak, was das angeht. Sie hat bereits mehrere Deckenlampen im Wohnzimmer und in ihrem Schlafzimmer abmontiert um Strom zu sparen, dafür hat sie jetzt so kleine LED Leuchten mit Batterien, die natürlich viel teurer sind, als eine normale Beleuchtung. In diesem Konstrukt unlogischer Tatsachen noch Erklärungsversuche zu starten, ist vergebens, sie ist wohl einfach schon zu alt. Außerdem hat jede verdammte Steckdose hier in der Wohnung einen Kippschalter, wenn sie abends zu Bett geht, fühlt es sich an, als würde man Jurassic Park runterfahren. Wenn ich das Licht im Flur anmache, meckert sie, wenn ich im stockfinsteren Wohnzimmer die letzte verbliebene Lampe anmache, meckert sie, und in den Kühlschrank schauen sollte ich am besten auch nie. Und wehe ich will ein Vollbad nehmen! Dann geht die Streiterei los und es fühlt sich an, als wäre Spee Sparfuchs aus seiner Höllenpforte emporgestiegen, um von ihr Besitz zu ergreifen.


Die meisten dieser Streitigkeiten enden damit, dass sie sagt: "Wenn du erst deine eigene Wohnung hast, wirst du dich umsehen!" Dabei wohne ich in einer WG! Ich bin mir durchaus bewusst, wie man ökonomisch leben kann - ohne wie ein Vampir in seiner Bude zu hocken. Ich habe mir heute Nacht dann etwas zu Essen zubereitet und dabei die Küche richtig zur Sau gemacht. Als sie vorhin aufgestanden ist, habe ich es rumpeln und knallen hören. Ich saß in meinem Zimmer und habe mir auf meinem Monitor angeschaut, wie sich ein süßes Mädchen genüsslich ihre feuchte M*schi streichelt. Da riss sie plötzlich die Tür auf und hat mir die Pfanne, in der ich mir die Pilzrahmsoße für mein Schnitzel gemacht hatte, auf den Kopf geschlagen! Das hat sie noch nie gemacht und ich dachte auch, dass man jemanden nur in Hollywood mit Pfannen verprügelt. Das ist aber nicht das Schlimmste! Bei uns im Haus wurde die Privatsphäre zwar schon immer kleingeschrieben, aber ich muss sagen, dass es mir unglaublich peinlich ist, dass meine Mutter mich mit einem Porno erwischt hat. Es ist mir sogar so peinlich, dass ich mir nichts aus ihrer Attacke mache, auch wenn das wirklich heftig war. Ich habe sie eben wirklich lieb, weshalb mir die Sauerei in der Küche sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00032740 vom 19.02.2014 um 07:51:34 Uhr (16 Kommentare).

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Der Teufel Alkohol

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Sucht Trunksucht Verzweiflung Familie

Ich (w/42) befinde mich zurzeit in stationärer Therapie wegen meiner langjährigen Alkoholsucht und habe mitunter viel Zeit zum Nachdenken. Erst jetzt, mit wachsender Abstinenz und klarem Kopf wird mir schmerzlich bewusst, was ich meinen Kindern mit dieser Sucht angetan habe, denn dem Alkohol bin ich leider schon sehr früh verfallen. Mit 20 habe ich geheiratet, wurde Hausfrau und Mutter, aber als das kann man mich eigentlich nicht bezeichnen. Ich war mehr überfordert als glücklich mit dieser Rolle. Ich habe in Gegenwart der Kinder getrunken, den Haushalt vernachlässigt und oft ist mir die Hand ausgerutscht - mein Mann trennte sich schließlich von mir und nahm die Kinder mit, die Älteste war damals sechs Jahre alt. Ich soff trotzdem weiter, hatte lockere Affären und wurde wieder schwanger. Mein drittes Kind, eine Tochter, kam aufgrund meiner Alkoholsucht behindert zur Welt, sie wurde mir vom Jugendamt sofort weggenommen, aber auch das brachte mich nicht zur Einsicht, ich war schwerabhängig, verdrängte vieles und stürzte immer weiter ab.


Ich lernte dann erneut einen Mann kennen, zog mit ihm in ein anderes Bundesland und glaubte es dieses Mal zu schaffen. Als ich nach der Hochzeit mit Zwillingen schwanger wurde, sah mein Vorhaben auch ganz gut aus, ich glaubte, mein Leben wieder im Griff zu haben, nur war das ein fataler Trugschluss. Kaum waren meine Jungs geboren, ging es mit dem Saufen wieder von vorne los, ich war wieder mit allem überfordert und fühlte mich im Stich gelassen. Mein Mann arbeitete viel und um unsere junge Ehe stand es nicht gut, er begann mich zu schlagen, und ebenfalls zu trinken. Trotzdem haben wir noch eine Tochter bekommen, aus heutiger Sicht der pure Wahnsinn. Die Kinder erlebten die ersten und so wichtigsten Jahre ihres Lebens wie in der Hölle und das werde ich nie wieder gutmachen können. Bevor auch hier wieder alles eskalierte, schritt das Jugendamt ein und nahm uns die Kinder weg. Das gleiche Szenario wie in meiner ersten Ehe: Kinder weg, Mann weg, Scheidung. Ich unternahm mehrere halbherzige Therapieversuche, irrte ziellos in meinem Leben umher und hatte sechs Kinder wegen dem Teufel Alkohol im Stich gelassen, alle waren, außer die beiden Ältesten, in Pflegefamilien, zu denen ich allerdings keinen Kontakt haben durfte. Immer wieder wollte ich etwas ändern, aber ich schaffte es nie, abstinent zu bleiben. So vergingen die Jahre, in denen ich mich zugrunde soff.


Mir war inzwischen alles egal. Erst, als mich mein Hausarzt zwangseinweisen lies, hat es bei mir klick gemacht. Die Ärzte stellten eine mittelschwere Leberzirrhose fest, sodass ich sofort einen Entzug machte, der wirklich furchtbar, aber ein guter Anfang war, seit einem halben Jahr befinde ich mich in einer geschlossenen Therapieeinrichtung und denke, gute Fortschritte zu erzielen. Aber mit den klaren Gedanken kommt auch der Schmerz über das, was ich meinen Kindern angetan habe und im Leben niemals wieder gutmachen kann. Meine älteste Tochter ist jetzt 21, die jüngste Fünf, zu allen sechs Kindern habe ich keinen Kontakt und das tut mir bitter weh, denn ich habe alles, wirklich alles falsch gemacht und war nie für sie da. Jetzt ist es zu spät, um ihnen noch mal eine gute Mutter sein zu können, aber ich werde trotzdem darum kämpfen, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, um gleichzeitig eine Chance zu erhalten. Vielleicht sogar wieder Kontakt aufbauen zu können, wenn es das Jugendamt zulässt. Die beiden Ältesten sind ja bei meinem Ex-Mann geblieben und dort aufgewachsen. Vielleicht kann ich ihnen mal schreiben. Ich weiß, mit meiner Schuld muss ich leben, die wird mir niemand vergeben können und selbst, wenn mir meine Kinder verzeihen, bleibt für immer diese Schuld, dass ich ihnen so viel Schlimmes zugemutet habe. Darum lasst euch bitte, wenn ihr ein Alkoholproblem habt, rechtzeitig helfen, damit es nicht erst so weit kommt wie bei mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032733 vom 17.02.2014 um 16:35:21 Uhr (27 Kommentare).

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Die bevorzugte Schwester

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn Hass Familie

Die bevorzugte Schwester
Es tut mir leid, aber es gibt eine sehr lange Vorgeschichte. Seit meiner Kindheit habe ich ein schwieriges Verhältnis zu meiner Familie. Meine Schwester wurde bevorzugt und hat alles bekommen, was sie wollte. Ich (w) bin mittlerweile 23 Jahre alt und sie wird bald 26. Selbst bis zum heutigen Tage muss ich damit leben, dass meine Eltern meine Schwester mehr lieben, als mich. Ich wurde geschlagen, wenn ich etwas anstellte, sie bekam nie Ärger. Meistens bekam ich zu feierlichen Anlässen, wie Geburtstagen oder Weihnachten, ein paar Bücher, während meine Schwester immer mit einem Haufen Geschenken belohnt wurde und alles bekam, was sie wollte. Sie wollte einen Hund haben? Sie bekam ihn! Sie wollte eine teure Stereoanlage? Klar, kostet doch kaum was. Sogar ein Pferd bekam sie, bis sie schließlich die Lust daran verlor. Einmal wollte sie sogar ein Buch haben, dass ich zu Weihnachten bekommen hatte, woraufhin meine Eltern mir das Buch wegnahmen und ihr schenkten.

Es gab viele solcher Geschichten. Und meine Schwester hat ihre Sonderposition immer ausgenutzt - irgendwann hat sie mich sogar in der Schule gemobbt. Es war keine schöne Zeit. Als ich 13 war, hatte ich auch Selbstmordgedanken, nachdem meine Mutter zu mir sagte, dass ich niemals eine Tochter für sie gewesen sei, obwohl ich ja ihr Fleisch und Blut bin, während meine Schwester mich auslachte. Mit 15 fing ich dann an, zu arbeiten, da ich von meinen Eltern kein Geld mehr bekam - ich war schließlich alt genug, um selbst für mich zu sorgen. Meine Schwester allerdings bekam monatlich 100 Euro, was dazu führte, dass ich davon ausging, dass meine Noten nicht gut genug seien. Ich habe mich dann in Arbeit und Schule gestürzt, bis meine Schwester ihr Abitur mit einem Schnitt von 2,8 machte, (ich dachte immer sie sei 1er Kandidatin) und ihr Studium begann. Als ich dann achtzehn wurde, verlangten meine Eltern auf einmal, dass ich Miete zahlen sollte, was ich über mich ergehen ließ und mich weiter durch Arbeits- und Klausurstress kämpfte. Ich schaffte mein Abi dann irgendwann mit einem Schnitt von 1,7 und begann eine Ausbildung. Meine Eltern führten nun ein, dass ich das Essen selbst kaufte und ich sollte auch mehr Miete bezahlen. Ich bezahlte auch meinen Führerschein und mein erstes Auto selbst, während meine Schwester jeden Monat Geld für die Miete, das Studium, Benzin und generell eigentlich alles bekam - zum 21. Geburtstag schenkte man ihr sogar einen Neuwagen. Auch als sie das Studium abbrach, zu ihrem Freund zog, und eine Ausbildung begann, die monatlich 350 Euro kosten würde, zahlten ihr meine Eltern alles, während ich nichts bekam. Ich lernte dann meinen ersten Freund kennen und blühte auf, allerdings habe ich niemandem von ihm erzählt, da ich Angst hatte, meine Eltern würden mich rausschmeißen, damit ich bei ihm leben könnte. Meine Schwester heiratete ihren Freund, als beide im ersten Ausbildungsjahr steckten, kaum eigenes Geld verdienten und ihren Eltern praktisch auf der Tasche lagen. Die Hochzeit zahlten übrigens auch meine Eltern.

Bevor ich vor einem Jahr meine Ausbildung beendete, platzte mir der Kragen. Ich sollte mein Zimmer abgeben und in das kleine Gästezimmer ziehen, damit meine Schwester ein schönes Zimmer hätte, wenn sie uns besuchen käme. Die Möbel in meinem Zimmer sollten ihr dann auch gehören, obwohl ich mir alles zusammengespart hatte. Ich sollte natürlich weiterhin ordentlich zahlen. Dann habe ich meine Sachen gepackt, gesagt, dass ich morgen mit Umzugskartons kommen und alles Weitere abholen werde und bin zu meinem Freund gezogen, der mir dazu schon Monate zuvor geraten hatte. Ich habe mich nicht mal verabschiedet und bin gegangen, ohne zu erzählen, wohin ich gehe. Ich arbeite jetzt seit einem Jahr in einem tollen Betrieb und verstehe mich mit allen sehr gut. Die Familie meines Freundes hat mich mit offenen Armen empfangen und es ist einfach alles schön. Mein Freund und ich sparen auf ein kleines Haus und wir möchten eine Familie gründen. Nächstes Jahr werden wir heiraten und ich werde meine Familie nicht einladen. Es ist einfach zu viel passiert. Meine Familie wollte nicht einmal wissen, wo ich jetzt wohne. Es ist ihnen total egal. Ich weiß nicht, warum sie mich so hassen, aber eins steht fest: Die Hochzeit werden sie nicht miterleben und ihre Enkelkinder werden sie nicht kennenlernen, wenn es so weit ist. Vielleicht bin ich auch einfach zu eingebildet und habe einfach nur "First World problems", aber ich werde ihnen nicht verzeihen, dass sie mir das Gefühl gaben, ich wäre wertlos. Ich hoffe sie bereuen alles irgendwann und kommen angekrochen! Sollen sie alle in der Hölle verbrennen.

Beichthaus.com Beichte #00031895 vom 14.09.2013 um 11:51:41 Uhr (47 Kommentare).

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Danke an die Ex meines Freundes

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Hass Zorn Ex Berlin

Ich (w/22) habe einen abartigen Hass auf die Ex meines Freundes. Die beiden waren über vier Jahre zusammen, in dieser Zeit hat sie ihn mehrfach betrogen, was er aber erst im Nachhinein durch gemeinsame Freunde erfahren hat, oder als sie zwei Tage nach Beziehungsende ihre Sachen mit ihrem Neuen abgeholt hat. Vielen Dank an dieses Drecksluder dafür, dass mein Freund ihretwegen in seinem Selbstwertgefühl so verletzt ist, dass er sich grundlos einen Kopf macht, wenn ich ohne ihn etwas unternehme. Danke dafür, dass ich ihr Rumgehure ausbaden kann. Dieser Person wünsche ich nur, dass sie in jedem einzelnen Bereich ihres Lebens scheitert, dass sie von ihrem Neuen so verarscht wird, dass sie nicht mehr hochkommt. Jeder sollte wissen, dass sie nichts ist, als ein dummes Flittchen, dass es ohne Unterstützung ihres Freundes oder ihrer Eltern nicht einmal schafft, alleine eine Bewerbung zu schreiben, und das im Alter von 21 Jahren, geschweige denn, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Leute ausnutzen und sich aushalten lassen - mehr konnte sie noch nie. Niemals ist sie mit etwas zufrieden, niemals kommt ein Danke, niemals könnte man einfach glücklich sein - man muss einfach immer mehr wollen, egal was man anderen antut. Ihr habe ich nur eins zu sagen: Schmor in der Hölle - irgendwann stehst du ganz alleine da. Bereuen tu ich nur eins - dass ich mein Leben von so einer beeinflussen lasse und ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich ohne meinen Freund etwas unternehme.

Beichthaus.com Beichte #00031498 vom 24.06.2013 um 16:19:10 Uhr in 10115 Berlin (Chausseestraße) (11 Kommentare).

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