Der Nachbar, der Katzen auf mich hetzte

9

anhören

Aggression Zwietracht Nachbarn Bonn

Ich (m/23) hasse meinen Nachbarn, nicht nur dass er laut ist, nein, er versucht, mich aus dem Haus zu ekeln. Beispiel gefällig? Im Treppenhaus gibt es eine Tür, die zu einem großen Hof führt, dort kann man seine Wäsche aufhängen. Die Tür ist ständig offen und mein Nachbar, diese Ratte, hat mir eine ganze Flasche Baldrian auf die Fußmatte und vor die Tür gekippt. Laut Aussagen eines anderen Nachbarn hat der Kerl eine Spur von Leckerlies im Hof verteilt. Seitdem werde ich regelmäßig von streunenden Katzen belästigt, die an meiner Tür kratzen und sich auf dem Boden räkeln. Der Baldriangeruch verschwindet einfach nicht, genauso wenig wie die Katzen. Selbst, wenn ich die Tür zum Hof schließe, die kranke Sau ist sofort zur Stelle, um sie wieder zu öffnen und den verfressenen, dicken Kater und seine Gefolgsleute in das Treppenhaus zu lassen. Es ging so weit, dass er Katzenfutter vor meine Tür geworfen hat. Woher ich das weiß? Dieses Ekel hat es mir voller Schadenfreude erzählt! Meine Rache war simpel, aber wirksam: Ich habe ein paar Nachbarn auf meine Seite gezogen und ihn beim Vermieter verpfiffen, anscheinend war er schon öfters negativ aufgefallen. Jetzt muss er sich wohl eine neue Wohnung suchen.

Beichthaus.com Beichte #00040314 vom 15.09.2017 um 10:18:15 Uhr in Bonn (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Rache an meinem ekligen Mitbewohner

9

anhören

Rache Ekel Studentenleben Bonn

Statt mit dem Putzlappen habe ich heute das Klo mit dem Gesichts-Waschlappen meines Mitbewohners gereinigt, weil der immer wieder trotz meiner wiederholten Bitte darauf zu achten, das Klo derart vollpisst, dass es mich an ein Bahnhofsklo erinnert. Natürlich habe ich den Waschlappen danach ausgewaschen, aber dass ich es weiß ist Rache genug an dem Dreckspatz.

Beichthaus.com Beichte #00040274 vom 04.09.2017 um 13:34:55 Uhr in Bonn (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen






Der hat eine Ess-Störung!

5

anhören

Zorn Rache Schule Bonn

In der achten Klasse fand in der Schule ein Elternabend statt, ich (m/20) bat meine Eltern, mit dem Klassenlehrer über einen Mitschüler zu sprechen, da dieser ständig bei Klassenarbeiten einen Spickzettel verwendete und anschließend damit prahlte. Meine Eltern sprachen das Thema an, nannten jedoch keine Namen. Anscheinend fühlte sich die richtige Mutter angesprochen, weshalb sie nach dem Elternabend meine Eltern unhöflich und schäumend vor Wut anschrie, was ihnen denn einfallen würde. Damit nicht genug: Sie behauptete, einige Mitschüler und ich hätten ihren Sohn gemobbt, dadurch hätte er Depressionen und eine Essstörung. Alles war gelogen, ich hatte nie auch nur irgendjemanden gemobbt und der Sohn hatte abgenommen, weil er starkes Übergewicht hatte. Ich war so wütend, dass diese Mutter Lügen verbreitete, besonders, dass sie mir Mobbing unterstellte, so etwas hätte ich nie getan. Am darauffolgenden Tag hatte mich der Mitschüler hämisch angegrinst, weil seine Mutter mich zuvor auf dem Gang angeschrien hatte. Als ich zu Hause war, war ich immer noch sauer, in meiner Wut tat ich etwas Unüberlegtes, um mich an Mutter und Sohn zu rächen: ich rief das Jugendamt an und erzählte gespielt besorgt, dass ein Junge aus meiner Klasse immer weiter abnehmen würde, die Mutter würde nichts unternehmen.

Ich reichte der Dame die Adresse weiter und sie bedankte sich für den anonymen Hinweis. Ein guter Freund des Jungen erzählte dann herum, die Mutter hätte eine Vorladung vom Jugendamt im Briefkasten gefunden, irgendjemand hätte sie dort angeschwärzt. Alle waren ganz aufgeregt und fragten sich, wer es gewesen sein könnte. Ich machte mit und verdächtigte die Lehrerschaft, um nicht aufzufallen. Anscheinend hatte der Junge tatsächlich eine Ess-Störung und es gab riesige Probleme für die Mutter, die nichts unternommen hatte. Aber auch für meine unschuldigen Eltern, die von ihr beschuldigt wurden. Ich bin bis heute darüber schockiert, wie durchtrieben und hinterhältig ich mit dreizehn Jahren war. Vielleicht hätte ich damit fast eine Familie zerstört. Ich hätte das nicht tun dürfen und es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00040223 vom 24.08.2017 um 12:31:33 Uhr in Bonn (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der falschen Person an Bein gepinkelt

20

Boshaftigkeit Rache Feinde Bonn

Lieber J., weißt du, manchmal im Leben, da pinkelt man der falschen Person ans Bein, das war dein erster Fehler. Es war leicht, mir ein falsches Profil auf einem bekannten, sozialen Netzwerk anzulegen und mich mit dir anzufreunden. Von diesem Tag an, konnte ich plötzlich deinen Alltag miterleben, ich wusste, wo du arbeitest, wer deine Freunde sind und deine Freundin, die war wirklich hübsch und nett. Doch als plötzlich Nacktbilder und ein BH im Briefkasten lagen und sie von deiner Affäre mit Monika erfahren hat, war sie aus eurer gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Du warst am Boden zerstört, schließlich kanntest du keine Monika und deinen Job hast du auch noch verloren, nachdem dein Chef den Link zu deinem öffentlichen Profil erhalten hat. Es war aber auch nicht sonderlich nett von dir, den eigenen Chef als Sohn einer im horizontalen Gewerbe tätigen Frau zu bezeichnen. Die Miete war dann wohl zu teuer für dich und du musstest zu deinen lieben Eltern ziehen, deine Mail war wirklich sehr berührend, es war fast schon niedlich, wie du krampfhaft überlegt hattest, wer es da auf dich abgesehen haben könnte. Wochenlang passierte nichts mehr und du warst dir sicher, dass nun alles gut werden würde. Dummerweise kannte jemand die Adresse deines Elternhauses, es war wohl nicht sehr angenehm, mitten in der Nacht von jungen Männern geweckt zu werden, die sich auf eine homosexuelle Gang Bang Party mit dem Sohn freuten. Es ist verständlich, dass deine Eltern nach ähnlichen Vorfällen die Nase voll hatten, aber wer konnte ahnen, dass jemand deine momentane Adresse in Chatportalen veröffentlicht hat? Man konnte dir deine Verzweiflung ansehen, als du ein wenig zu spät beim Klassentreffen erschienen bist und dein Leid mit deinen ehemaligen Mitschülern geteilt hast, Ablenkung und Mitleid taten dir wohl gut. Sogar mir, dem schmächtigen Asiaten, hast du deine Geschichte erzählt, dir war gar nicht bewusst, dass ich sie kannte. Ja, sogar verantwortlich dafür war. Jahrelang hast du mich grundlos gemobbt und es tat gut, das gleiche mit dir zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040203 vom 20.08.2017 um 17:38:28 Uhr in Bonn (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen


Warum hat der Busfahrer für mich gebremst?

36

anhören

Feigheit Selbstverletzung Gesellschaft Bonn

Heute Morgen wäre ich (20) fast von einem Bus überfahren worden, hätte der Busfahrer nicht angehalten. Nun bin ich zu Hause und frage mich, ob es besser gewesen wäre, hätte er mich übersehen oder ignoriert, wenn er weitergefahren wäre. Es wäre ein Unfall gewesen, einer von vielen und vielleicht hätten sich all meine Probleme gelöst. Niemand hätte sich mehr über meine ungeschickte, schüchterne und unfähige Art lustig machen können. Höchstens die Tatsache, dass ich zu dumm war, um eine Straße zu überqueren, hätte für ein paar Lacher gesorgt. Ich hätte endlich aufgehört, mir Sorgen zu machen, dass jemand erfährt, dass ich das Kind eines Kriminellen bin. Diebstahl, Drogen und Geldwäsche. Man hätte einen anderen Grund gefunden, um mich zu beleidigen. Denn niemand kommt mit mir klar, obwohl ich keinem etwas tue. Und trotzdem bin ich das dumme Ding, was sich nicht wehren kann und bei Nervosität zittert.

Die einzige Freude finde ich, wenn ich kleine Geschichten schreibe, doch auch das wird nur belächelt. Aber etwas anderes kann ich nicht, ich habe keine Talente und bin nichtsnutzig. Meine Beichte ist, dass ich zu feige bin, mich umzubringen. Dass ich mit meinen gerade einmal zwanzig Jahren das Geschenk des Lebens nicht würdige und selbstsüchtig bin, wenn ich sterben würde, würde zumindest meine Mutter um mich trauern, sie würde damit nicht klarkommen und das kann ich ihr nicht antun.

Beichthaus.com Beichte #00040164 vom 09.08.2017 um 16:30:12 Uhr in Bonn (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht