Die geldgierigen Eltern

15

anhören

Zorn Geld Familie Wuppertal

Hiermit beichte ich (w/26), dass ich mich für meine Eltern schäme, und dafür, ihnen immer wieder zu helfen. Meine Eltern haben sechs Kinder und sich all die Jahre einen Scheiß für uns interessiert. Mein Vater war selbständig, bis er seine Firma vor die Wand gefahren hat und nun tausende von Euro Schulden hat. Ich schäme mich für meine Mutter, die das alles mit sich herumträgt und sich deswegen dauernd bei mir und meinen Geschwistern aufregt, dagegen aber nichts unternimmt. Ich schäme mich für meinen Vater, der uns Kindern ein Leben gegeben hat, in dem es nur um das Geld ging. Ich schäme mich, dass ich niemals Taschengeld hatte und mit 18 schon ausgezogen bin, weil es im Elternhaus so scheiße war. Meine Eltern haben sich bei mir, nachdem ich eine Ausbildung gemacht habe, einen Batzen Geld geliehen, schaffen es aber seit fünf Jahren nicht, auch nur den Versuch zu starten, mir das Geld zurück zu zahlen. Denkt ihr, ich bin das Sozialamt, was Geld ohne Zinsen vergibt?! Bei meinen Eltern geht es immer nur um Geld. Ich hasse es, dass ich mir wegen dem geliehenen Geld kein Auto kaufen kann und bestimmt noch zwei Jahre lang einen Kredit zurückzahle. So etwas sollten Eltern nicht tun. Aber immer, wenn ich mit dem Thema anfange, brechen meine Eltern einen Streit vom Zaun und werfen mir vor, ich hätte sie nicht lieb. Ich hasse es, dass sie mich damit erpressen. Am liebsten würde ich den Kontakt abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00030816 vom 24.02.2013 um 02:00:48 Uhr in Wuppertal (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Perfider Diebstahl

14

anhören

Diebstahl Arbeit Misstrauen Wuppertal

Ich, der beim Ausscheiden aus der alten Firma meine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bescheinigt bekommen hat, war in Wirklichkeit ein ganz gewöhnlicher Dieb. Ich arbeitete in einem kleinen Großhandel, nur der Chef und ich, dann und wann eine Aushilfe. Zu den Tätigkeiten gehörten auch immer wieder Auslieferungsfahrten. Abends, eine Stunde vor Feierabend, wurde der LKW von dem Chef und von mir mit der bestellten Ware beladen für den Folgetag. Dann und wann suchte ich mir Sachen aus, die ich gerne haben wollte. Immer Artikel, die oft bestellt wurden und das in etwas größeren Mengen und die auch in großer Menge auf Lager waren, damit der Chef selbst mit seinem Computerhirn nicht den genauen Lagerbestand wusste. Es gab kein Warenwirtschaftssystem und keine Revision außer der Inventur. Wenn ich also wusste, ich würde den nächsten Tag fahren, machte ich Folgendes: zum Beispiel wollte ich den Artikel XL. Da hatte dann der Kunde B sechs Stück von bestellt, Kunde D acht Stück, Kunde F vier Stück und Kunde G zehn Stück. Nun ging ich her und überlud den Wagen. Ich wartete den richtigen Moment ab und nahm beispielsweise für Kunde D nicht acht sondern zehn Stück und legte sie in den LKW. Passierte der seltene Fall, dass der Chef seine Kartons genau hinter meine stellte und es merkte, konnte ich den Dummen spielen. "He, Herr M.! hier stimmt was nicht. Der Kunde bekommt doch acht Stück. Wieso sind hier zehn?" Darauf konnte ich mich dann gespielt ärgern. "Mist! Was ist denn das?. Ich muss mich besser konzentrieren." der Chef ließ noch eine verständnislose Bemerkung fallen und es ging weiter. Das passierte fast nie und wenn doch, legte ich eine lange Pause mit der Masche ein.


Funktionierte aber alles, fuhr ich den nächsten Tag los. Irgendwann war ich bei Kunde D und übergab natürlich nicht die eingepackten zehn Stück, sondern nur acht. Die zwei Stück zuviel versteckte ich im LKW hinter einer Verkleidung - es sah aus, wie dahinter gefallen. Selbst bei einem Unfall mit Totalschaden oder einem Blitz-Kontroll-Überfall hätte mir jeder geglaubt, dass die zufällig dahinter gefallen sind. Und wer weiß schon, wann und wem? Auf dem Weg zurück zur Firma konnte ich von der Autobahn aus einen Mini-Umweg fahren, der mich durch einen Wald mit kaum Verkehr führte. War ich allein auf der Straße, hielt ich an, nahm die zwei Stück und flitze zehn Meter in den Wald, wo ich die Artikel unter Laub versteckte. Ich merkte mir die Stelle genau. Dann ging es zurück zur Firma. Hatte ich Feierabend, fuhr ich im Privatwagen zurück zu der Stelle und sammelte die Artikel wieder ein. Nun war der Diebstahl perfekt! Nie ist etwas aufgefallen. Ein einziges Mal habe ich die Geschichte jemandem erzählt. Es war eine Person meines Vertrauens, die mir auch schon von eigenen Eskapaden berichtet hatte – ein Fahrer einer Zulieferfirma. Er hörte sich die Geschichte an und sagte die Sätze, die ich nie vergessen werde: "Wenn Du das so machst, hat der Alte keine Chance. Da hat er keine Chance!" Er hat bis heute dichtgehalten, ist jetzt in Rente und ich habe ihn seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00030709 vom 23.01.2013 um 15:43:55 Uhr in Wuppertal (Uellendahler Strasse) (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Aufgewacht im Dschungel

71

anhören

Rache Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Last Night Wuppertal

Aufgewacht im Dschungel
Ich (m/26) habe vor einigen Jahren aus einer Mischung von Alkohol und sexueller Frustration heraus, ein Kunstwerk vollbracht auf das ich bis heute, mit Abscheu und Freude zugleich, zurückblicke. Der Vorfall ereignete sich vor einigen Jahren an Halloween. Da ich den ganzen Tag arbeiten und deshalb ziemlich ausgelaugt war, entschied ich mich zwar Abends mit einigen Freunden wegzugehen, jedoch auf Alkohol zu verzichten und mit dem Auto zum Club zu fahren. Aus diesem Grund entschied ich mich auch, in dieser relativ kalten und sehr regnerischen Nacht, auf eine wasserfeste Jacke zu verzichten und in keiner weise regentaugliches Schuhwerk zu tragen, da ich ja später nicht mehr umständlich nach Hause laufen musste, wie ich in meiner Naivität glaubte.

Kaum eine halbe Stunde im Club sprach mich ein, zu diesem Zeitpunkt schon recht betrunkenes, aber durchaus hübsches Mädel, an. Spontan entschied ich mich meine Grundsätze von "keinen Alkohol heute Abend" über Bord zu werfen und mich einige Zeit mit dem Mädel zu vergnügen. Wir tranken, knutschten, tranken, knutschten und tranken noch mehr. Bis sie mich auf einmal fragte, ob ich nicht noch mit zu ihr kommen wolle. Ich, der zwar schon gut voll war, jedoch schon seit einigen Drinks an der sexuellen Brauchbarkeit meiner Bekannschaft zweifelte, und deshalb eher abgeneigt war, warf wieder einmal meine Bedenken über Bord und stieg mit ihr in ein Taxi. Mit einem starken Lallen und fast schon allerletzter Energie gab sie dem grinsenden Taxifahrer ihre Adresse durch. Bei besagter Adresse stellte sich jedoch heraus, dass es die falsche war, denn meine Bekanntschaft war, wie sich dann herausstellte, einige Tage zuvor umgezogen. Im Suffkopf hatte sie nicht daran gedacht. Wir sind dann durch die halbe Stadt zu ihrer neuen Wohnung gefahren. Ich möchte noch festhalten, dass mich der Abend bzw. die Getränke schon knapp 40 Euro gekostet haben und die Taxifahrt noch einmal 30 Euro. Sie war schon lange pleite!

Angekommen in ihrer neuen Wohnung, die in der 3. Etage war, und ich erinnere daran, dass das Mädel nicht mehr richtig laufen konnte und mehr oder weniger im Koma lag, bot sich mir ein trostloser Anblick. Es war noch kaum was ausgepackt, jedoch war die Wohnung gerade frisch renoviert. Rauhfaser weiß, so wie ihr circa 20 qm großes Schlafzimmer, in dem nur ein Bett stand und ein unaufgebauter Schrank. Schon als wir unten aus dem Taxi ausstiegen wusste ich, dass dieser Abend kein Happy End im Bett nehmen würde. Im Bett liegend und sie aus dem letzten Loch pfeifend, küssten wir uns noch circa eine Minute, bis sie einschlief. Zu diesem Zeitpunkt war es 3 Uhr und ich war hellwach, da ich nur Wodka-Red Bulls zuvor konsumiert hatte. Da saß ich nun und wollte eigentlich gehen, als ich bemerkte, dass es draußen aus allen Kübeln goss und ich in meinem Outfit keinen Schritt nach draußen wagen konnte, ohne mir eine Lungenentzündung einzufangen. Außerdem war ich mir sicher, dass in dieser Ecke der Stadt zu dieser Zeit kein Bus mehr fuhr. In meinem Portemonnaie war absolute Ebbe, so dass ich auch kein Taxi nehmen konnte. Zumal ich schon sehr angefressen war, überhaupt 70 Euro insgesamt ausgegeben zu haben für einen One Night Stand, der keiner werden sollte. Ziemlich frustriert machte ich mich dann in der Wohnung auf Spurensuche, mit dem Ziel, Zeit totzuschlagen, um dann gegen 6 Uhr, wenn die Busse wieder fuhren, aufzubrechen. So öffnete ich so ziemlich jede Umzugskiste und es stellte sich heraus, dass das betrunkene Mädel anscheinend Kunststudentin war und nebenbei noch einen Faible für Afrika Deko hatte. Jedenfalls hatte sie hunderte verschiedener Farbtöpfe, sowie noch Abtönfarbe in allen Variationen. Anscheinend sollte die Wohnung nach der Renovierung noch "akzentuiert" werden, wie es ein Raumausstatter sagen würde. Die Akzentuierung übernahm ich dann kurzerhand!

Zu meiner Beichte: Ich möchte beichten, dass ich aus sexueller Frustration und Rachegelüsten, das Mädel splitterfasernackt ausgezogen habe und sie mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln wie einen Tiger, also orange, weiß, schwarz von oben bis unten angemalt habe. Ich habe sie sogar trocken lassen und sie dann gewendet. Das Ganze hat circa eine Stunde gedauert. Da sie von alledem nichts mitbekam, entschloss ich mich, noch einen Schritt weiter zu gehen, da mir noch Zeit blieb und auch ihr frisch renoviertes und weiß gestrichenes Schlafzimmer gemäß ihres Afrika-Faibles zu verschönern. Ich zog mich bis auf die Boxershorts aus, da ich meine Klamotten nicht versauen wollte, suchte mir an Farben alles zusammen, was sie so als Kunststudentin und im Zuge der Renovierung da hatte und zauberte im gesamten Zimmer, bis auf eine Wand, einen wunderschönen Jungle hin. Ich muss dazu sagen, dass ich mich künstlerisch eher für behindert halte. Der Anblick, der sich mir bot war jedoch atemberaubend. Ich war so in Fahrt, dass fast kein Flecken mehr weiß blieb und der nackte Tiger im Bett vor dem Dschungel-Panorama war einfach nur unglaublich. Die Aktion dauerte 4 Stunden und gegen 8.30 Uhr fuhr ich dann nach Hause. Es tut mir auf der einen Seite unglaublich Leid, denn ich glaube ich habe nicht nur die teuren Öl- und Acrylfarben restlos leer gemacht und ein absolutes Massaker angerichtet, sondern ich habe mir dann auch noch für ein Frühstück 20 Euro geklaut, die ich beim gehen in der Küche in einer Dose fand, weil ich etwas essbares gesucht habe. Auf der anderen Seite, denke ich immer noch daran zurück und muss jedes mal lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030202 vom 24.08.2012 um 17:10:27 Uhr in Wuppertal (71 Kommentare).

Gebeichtet von Colazz
In WhatsApp teilen

Traumberuf Fahrgastzähler

22

anhören

Falschheit Diebstahl Bahn & Co. Frankfurt

Ich möchte hiermit beichten, dass ich seit einigen Monaten schon mit den Zügen der Deutschen Bahn schwarz fahre, ohne dabei erwischt zu werden, obwohl Kontrolleure im Zug sind. Vor einiger Zeit habe ich im Zug einen Ausweis von diesen Fahrgastzählern gefunden, auf dem schön ein Logo der Deutschen Bahn ist sowie der Name einer Firma aus Wuppertal. Damit fahre ich deutschlandweit, jedoch meistens von meinem "Heimatbahnhof" zum Bahnhof in der Nähe meiner Arbeitsstätte. Gestört hat das bisher noch niemanden. Zur Tarnung habe ich immer einen Block in der Hand und schaue etwas umher, wenn eine Haltestelle ist (natürlich nur, wenn ein Kontrolleur in der Nähe ist). Bei Kontrollen werde ich immer getrost ignoriert, und spare somit rund 120 Euro pro Monat, die ich anderweitig ausgeben kann, da ich mir seit Monaten keine Monatskarte mehr kaufen musste. Vielen Dank an denjenigen, der seinen Ausweis verloren hat. Ich habe aber auch kein schlechtes Gewissen dabei, weil die Deutsche Bahn mehr als genug Geld verdient und mir diese ständigen Preiserhöhungen auf den Sack gehen. Würde mal jedes Jahr mein Gehalt so viel steigen, wie die Deutsche Bahn ihre Fahrpreise erhöht, wäre das auch mal ein Segen.

Beichthaus.com Beichte #00029886 vom 26.03.2012 um 12:30:14 Uhr in Frankfurt (Bahnhofsstraße) (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Mit Vollgas in die Uni

47

anhören

Trägheit Hochmut Waghalsigkeit Auto & Co. Studentenleben Wuppertal

Ich bin Studentin und Motorradfahrerin. Wie laut Klischees Studenten nun mal so sind, bin auch ich etwas faul. So kommt es, dass ich jeden Tag, wenn ich in die Uni muss, so lange in meiner Bude herum trödele, bis ich noch genau 10 Minuten habe, bis ich eigentlich da sein sollte. Eigentlich sollte es kein Problem sein, in dieser Zeit zur Uni zu kommen (sind ja nur 4 km), wäre da nicht so eine dämliche Baustelle direkt vor meiner Haustür. So kommt es, dass ich mich jeden Tag durch die auf 2 Spuren stehenden Autos schlängele, auf der Gegenfahrbahn fahre, wenn der Gegenverkehr Rot hat, und sonst noch so allerhand böse Blicke auf mich ziehe. Das Hupen höre ich zum Glück nicht, schließlich habe ich ja Musik auf den Ohren. An der Uni angekommen, drück ich mich dann neben einer Schranke vorbei oder fahre einen Bordstein hoch, sodass ich direkt 3 Meter neben der Eingangstüre parken kann. Ich muss sagen, mich so verhalten zu können ist es mir schon wert, dass ich den ganzen Tag in voller Ledermontur von Hörsaal zu Hörsaal renne und mir derbe einen abschwitze. Mit einem Auto bräuchte ich bestimmt eine halbe Stunde, vor allem wegen der beschissenen Parkplatzsituation an der Uni! Naja, im Winter werde ich mich dann wieder benehmen!

Beichthaus.com Beichte #00029116 vom 03.07.2011 um 23:06:24 Uhr in Wuppertal (47 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000