Ohne Waschmaschine leben

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Faulheit Unreinlichkeit Studentenleben Wiesbaden

Ich (m/23) beichte, dass ich seit einiger Zeit meine Klamotten nicht mehr wasche. Vor ca. 3 Monaten ist meine Waschmaschine kaputt gegangen und ich bin zu faul, um in den Waschsalon zu gehen. Erst habe ich ganz normal meine Klamotten gewechselt, bis ich irgendwann keine Unterwäsche mehr im Schrank hatte. Dann fing ich an, die Sachen wieder aus dem Wäschekorb zu holen und nochmal anzuziehen und so ging es dann auch mit der Oberkleidung weiter. Ich wechsele die Sachen zwar regelmäßig, aber eben ohne sie zu waschen. Bis jetzt hat noch keiner was gemerkt, aber ewig kann ich wohl nicht so weiter machen.

Beichthaus.com Beichte #00039634 vom 17.04.2017 um 17:37:17 Uhr in Wiesbaden (15 Kommentare).

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Gelb-Schwarze Ekel-Hände

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Unreinlichkeit Ekel Fetisch Wiesbaden

Ich reinige mir nur selten die Hände. Manchmal finde ich es sogar richtig geil, mit meinen versifften Griffeln, anderen die Hand zu geben. Da ist unter Umständen alles dran - von Rückständen meiner Ausscheidungen bis hin zu eingetrockneter Flatschsahne. Ich mache immer ein Spiel daraus und stelle mir vor, wie mein ganzer Dreck und Gestank in die Welt hinausgetragen wird. Ich denke nämlich, dass viele meinen Fetisch teilen, es aber nicht zugeben wollen. Wenn meine Hände dann richtig gelb und schwarz vor Siff sind, reibe ich mir sie gerne unter die Nase, um die höchste Vergenussferkelung meines Riechorgans zu erfahren. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039216 vom 14.01.2017 um 17:29:53 Uhr in Wiesbaden (Saarstraße) (12 Kommentare).

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Die Wäsche meiner Mieter

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Schamlosigkeit Fetisch WG Wiesbaden

Ich trage heimlich die Klamotten meiner Mieter. Da ich ganz in der Nähe einer Uni wohne, vermiete ich zwei Zimmer - meist an Studentinnen. Und wenn diese in den Ferien sind oder auch nur mal am Wochenende nach Hause fahren, kann ich meine Finger nicht von ihren Kleiderschränken lassen. Ich bin sehr schlank, sodass ich meistens in alle Kleidungsstücke von ihnen reinpasse. Und so kommt es, dass ich mich manchmal tagelang von oben bis unten mit ihren Sachen einkleide und sogar in ihren Schlafanzügen schlafe. Aufs Duschen verzichte ich dann auch die meiste Zeit, sodass ihre Kleidungsstücke immer mehr von meinem Körpergeruch aufnehmen. Die ganzen Klamotten kommen dann ungewaschen an ihren ursprünglichen Platz zurück, sodass mein Duft bis zu ihrer Rückkehr noch ein bisschen zwischen der frischen Wäsche verfliegen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036563 vom 05.09.2015 um 02:51:37 Uhr in 65187 Wiesbaden (9 Kommentare).

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Mein Freund und seine Ex

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Fremdgehen Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Wiesbaden

Ich (w/31) möchte beichten, dass ich eine Gelegenheit dazu hatte, in dem Telefon meines Freundes zu lesen, als er nicht da war. Ich weiß auch, dass man das nicht macht und ich respektiere auch die Privatsphäre anderer
Menschen, aber ich war zu dem Zeitpunkt ziemlich verzweifelt und wusste einfach nicht weiter. Ich bin eifersüchtig, es hält sich in Grenzen, aber bei mir ist es so, dass ich meistens recht habe, wenn ich ein Bauchgefühl bzw. eine Vermutung habe. Also habe ich in seinem Telefon gelesen und vorerst war alles okay, er hatte viel Kontakt zu anderen Frauen, aber dies beunruhigte mich nicht so extrem, wie der Chat mit der "Geliebten Ex-Freundin". In diesem standen Sachen drin, wie: "Ich liebe dich", "als Wiedergutmachung kannst du mich ja küssen", und andere Schwärmereien. Komischerweise habe ich nur die Aufforderungen von ihm gelesen, sie schrieb nichts dazu.


Ich war sehr empört, zuerst liefen in meinem inneren Auge Bilder ab, wie sie sich treffen etc. Aber das wäre - meiner Meinung nach - unmöglich mit seinem Beruf, er muss viel Arbeiten. Natürlich denkt ihr euch bestimmt: "Klar, Arbeiten..", ich denke mir eben dasselbe. Ich habe sie in meinen Gedanken ganz böse bluten lassen, aber dann habe ich mich gefragt warum. Ich habe nicht geweint, ich habe nicht mal Wut oder Trauer empfunden, sondern einfach nur wieder der Gedanke "Oh nein, schon wieder so einer!" Dabei muss ich sagen, dass wir seit über einem Jahr zusammen sind. Wie der Zufall es will, meldete sich in diesem Augenblick ein sehr alter Freund und alte Flamme. Wir haben miteinander geschrieben, geredet, telefoniert - und es war wie damals diese Vertrautheit, natürlich habe ich ihm auch erzählt, was ich gelesen habe. Seine Antwort war: "Dieser Mann ist nichts für dich."


Ich habe sogar bei einer Unterhaltung mal zu dem Thema Fremdgehen gelenkt, und habe ihm eine "Story" erzählt, die angeblich meine Freundin erlebt hat. Und dann habe ich das Ganze ein wenig an uns verglichen, und seine Antwort war zu erwarten: "Ich würde niemals fremdgehen" und ich sah in seine Augen und dachte mir nur: "Du miese Ratte!" Jetzt treffe ich mich mit meinem alten Freund, wir haben viel Spaß zusammen, aber sexuell ist noch nichts gelaufen, weil ich mir unsicher bin, was ich machen soll. Spreche ich meinen Freund drauf an, lässt er den Chat verschwinden, redet sich raus und meckert mich dann an, weil ich heimlich im Telefon gelesen habe. Ich bin also bei beidem die Gelackmeierte. Ich bereue es sehr. Und hoffe zu einer baldigen Lösung, weil im Gegensatz zu meinem Freund habe ich ein Gewissen, das mir sagt, dass man seinen Partner nicht mit solchen Texten betrügt.

Beichthaus.com Beichte #00035586 vom 29.04.2015 um 01:34:40 Uhr in 65183 Wiesbaden (Dotzheimerstraße) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Kleine Diebereien einer Künstlerseele

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Diebstahl Manie Zwang Wiesbaden

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich oft kleine Dinge mitgehen lasse. Am Liebsten mache ich das bei WG-Feiern. Ich schaue, sobald ich auf der Party bin, was man gut einstecken könnte und überlege dann, wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, es sich unauffällig in die Tasche zu stecken. Dabei handelt es sich allerdings nicht um echte Wertgegenstände, sondern um so etwas wie Werbepostkarten, Verpackungen von Gitarrensaiten mit schönem Design, Flyern, ein ausgewaschenes Würstchenglas und so weiter. Es sind Sachen, die oft im Altpapier, im Müll oder auf dem Flur liegen, oder von denen mehr als zwei vorhanden sind, so wie bei den Flyern oder Postkarten - ohne Schrift hinten, also solche, die nicht von Freunden aus dem Ausland geschickt wurden. Mit den gestohlenen Sachen bastele ich Collagen, Poster und andere Dinge. Die Gläser benutze ich für Teelichter, als Stifthalter oder Wassergläser beim Malen. Auch toll sind bunte Glasscherben, daraus sind schon diverse Mobile entstanden.


Ich dekoriere damit öfter meine Wohnung um, fülle mein Privatkunstarchiv oder verschenke die Sachen unter anderem an die Leute, von denen ich sie einst habe mitgehen lassen. Dinge, die ich nicht wieder verwerten kann, sammle ich in einer kleinen Box bei mir zu Hause und erfreue mich an meiner "Beute", wenn mir danach ist. Ab und zu tausche ich auch einfach aus Lust und Laune die gleichen Sachen aus. Ich habe z.B. immer eine volle Packung Streichhölzer bei mir, wenn ich ausgehe. Auf der letzten Feier entdeckte ich zu meiner großen Freude die gleiche Packung im Flur. Ich tauschte den Inhalt dieser Packung mit meiner, als keiner in der Nähe war, und setzte mich nach der "Tat" wieder zu den anderen, als wäre nichts gewesen. Besonders gerne mache ich das mit Kugelschreibern, da es gerade hier immer die gleichen Modelle gibt. Auch hier wird drauf geachtet, dass der Ausgetauschte, den ich zurücklasse, noch funktionstüchtig ist. Ich weiß, es ist völlig bescheuert und belanglos, schließlich könnte ich die Leute auch einfach fragen, aber ich brauche diesen kleinen Kick beim Klauen von Sachen und dieses kleine Gangstergefühl "Ich nehme mir, was ich will und wann ich es will!" Zudem mag ich es, wenn Dinge eine "Geschichte" haben, so kommen auf einer Collage quasi viele "Erinnerungen" zusammen. Mein Leben ist alles andere als langweilig, aber von dieser Macke, die letzten Endes trotzdem Diebstahl bleibt, komme ich nicht los.

Beichthaus.com Beichte #00034964 vom 27.01.2015 um 16:52:45 Uhr in 65203 Wiesbaden (Straße der Republik) (7 Kommentare).

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