Danke für nichts

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Verzweiflung Engherzigkeit Boshaftigkeit Partnerschaft Wien

Gerade bin ich nach langer Zeit nach Hause gekommen. Eine Person, die mich angeblich vermisst hat, hat es nicht für nötig gehalten, überhaupt irgendetwas zu tun. Stattdessen wird, wie immer, Fernsehen geschaut. Für das Geschenk wurde sich auch nicht bedankt und wie es mir geht, ist auch egal. Frühstück wurde auch nicht vorbereitet, aber zum Glück gibt es ja Jogurt, den man einfach hinstellen kann. Ja, ich weiß, dass dieser Text zu den First World Problems gehört, ich wahrscheinlich zu empfindlich reagiere, aber ich habe mich auf Zuhause gefreut und nun frage ich mich, was ich eigentlich hier mache. Es ist einfach bescheuert, wenn alle anderen abgeholt werden, während man selber allein zu einer Bushaltestelle geht, obwohl die Person Zeit hatte, sonst wäre der Fernseher aus gewesen. Es ist immer dasselbe, nicht einmal eine Umarmung habe ich bekommen. M, danke für nichts.

Beichthaus.com Beichte #00041101 vom 23.03.2018 um 09:53:12 Uhr in Wien (16 Kommentare).

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Ich hasse seine Playstation

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Aggression Dummheit Verschwendung Selbstsucht Partnerschaft Wien

Mein Freund spielt zu oft Playstation! Bzw. hat er das. Er liebt seine Playsi sehr. Damals habe ich Staubgesaugt und anstatt sie abzuwischen, bin ich immer mit dem Staubsauger drüber und sie ist jetzt total zerkratzt. Als mein Freund mich fragte, was das sein soll, habe ich gesagt die Katze war es. Seitdem mag er die Katze nicht mehr. Es gibt immer wieder Diskussionen, sie doch wegzugeben! Zweitens: Ich habe grade sein Stromkabel in Wasser gehalten, reingesteckt und die Konsole gestartet. Es hat ein Geräusch gemacht und seitdem mehr geht sie nicht mehr an! Jetzt habe ich doch ein wenig Bammel, aber man sieht keine äußeren Einwirkungen. Es ist so wie bei einem Menschen, als wäre er vergiftet worden. Das muss man erst mal nachweisen! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041097 vom 20.03.2018 um 14:17:55 Uhr in Wien (27 Kommentare).

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Mit Helfersyndrom im Internet

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Zorn Verzweiflung Begehrlichkeit Internet Wien

Vor vier Jahren habe ich Panikattacken bekommen. Diese wurden immer schlimmer, bis ich fast gar nicht mehr schlafen konnte. Nach ein paar Monaten wurde bei mir ein Depression diagnostiziert. In der Zeit habe ich meinen ganzen Kummer in ein Forum geschrieben. Ein paar Monate später hat mich ein Mädchen angeschrieben. Ich habe mich sofort blendend mit ihr verstanden. Wir haben uns fast täglich über Skype unterhalten. Einen Monat später habe ich sie besucht. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch nie eine Freundin und heute auch noch nicht. Damals schrieb sie mir, dass sie mir die Hand reichen will, wie auch ihr einst die Hand gereicht wurde. Nach dem Besuch bei ihr bin ich von ihr nicht mehr losgekommen. Zwei Wochen nach dem Besuch wollte sie den Kontakt abbrechen, weil ich mehr wollte und ich sie wiedersehen wollte. Ich wollte mit ihr zusammen sein. Das hat mich sehr verletzt. Ich habe daraufhin die Kontakt abgebrochen.

Eine Woche später habe ich es nicht mehr ausgehalten und wir haben wieder geskyped. Mit der Zeit fing sie an Einladungen zu machen, die sie immer wieder verschoben hat. Neun Monate später habe ich herausbekommen, dass sehr vieles von dem, was sie mir erzählt hat, gelogen war. Sie hat mich warmgehalten und sich hinter meinem Rücken über mich lustiggemacht. Mir gesagt, dass sie mich liebt. Wir hatten nie Sex miteinander. Sie hat mir sehr viele abfällige Kommentare um die Ohren gehauen. Doch das habe ich alles nicht gehört. Ich war blind. Inzwischen vermute ich, dass sie an einem Helfersyndrom leidet. Es ist sehr viel Zeit vergangen und trotzdem taucht sie immer wieder in meinem Kopf auf. Oft hasse ich sie für das, was sie mir angetan hat. Ich fühle mich oft wie scheiße. Ich konnte mein Leben nicht ändern und bin immer noch unzufrieden. So wie ich jetzt lebe, verschwende ich mein Leben. ich weiß, dass ich nie mit ihr zusammen kommen werde. Ich vermisse dich S..

Beichthaus.com Beichte #00041067 vom 10.03.2018 um 23:56:06 Uhr in Wien (7 Kommentare).

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Fortnite

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Sucht Verzweiflung Arbeit Games Wien

Ich (m/20) bin fortnite-süchtig und vernachlässige dadurch total mein Reallife. Mein Alltag sieht im Moment so aus: Wenn (Ja, die Betonung liegt auf "wenn") ich zur Arbeit gehe, komme ich nach Hause, setze mich sofort vor meine Konsole und beginne zu spielen. Aufstehen kommt nur infrage wenn ich Hunger bekomme oder auf die Toilette muss. Ich zocke locker bis drei Uhr in der früh und stehe um sechs Uhr auf, weil ich zur Arbeit muss. Bei der Arbeit schlafe ich meistens 1-2 Stunden dann im Lager. Ich kann einfach nicht aufhören...

Beichthaus.com Beichte #00040937 vom 30.01.2018 um 12:09:40 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte


Gefährliche Glory Holes

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Boshaftigkeit Ekel Zorn Schamlosigkeit Wien

Ich (m/heute 40) war so circa 12 oder 13, da war ich mit meinen Eltern in der Stadt einkaufen. Irgendwann hatte ich ein dringendes Bedürfnis und suchte die nächste öffentliche Toilette auf. Als ich da so meinen Darm entleerte fiel mir auf, dass plötzlich einer seinen Finger durch das Loch in der Wand zur Nachbarkabine steckte (Ich war vom Land, Aufklärung 1990 nicht so üblich, Internet gab es nicht, ich hatte keine Ahnung, dass das ein Glory Hole war und wozu es diente). Jedenfalls blickte ich neugierig durch und sah einen Schwanz. Sofort wich ich erschrocken zurück, da flüsterte der Typ schon "Lässt mich rein?". Ich konnte nur "Nein" stammeln, worauf er mich als Arschloch bezeichnete. Ich wartete, doch der Typ verzog sich nicht und ich hatte eine Todesangst die Kabine zu verlassen... Irgendwann kam jemand anderes ins Klo und ich nutzte die Chance um schnell abzuhauen und rannte durch die halbe Stadt, in der Angst, dass der Typ mich verfolgen würde.

Seitdem lehne ich diese Löcher an öffentlichen Plätzen ab. In Swingerclubs oder Schwulenclubs meinetwegen, aber in der Öffentlichkeit hat das nichts zu suchen, da können Unbeteiligte oder auch Kinder belästigt werden. Vor einiger Zeit war ich wieder mal in einem Einkaufszentrum auf der Toilette. Tada, ein Glory Hole. Angst habe ich zwar keine mehr, aber ich erinner mich bei so einem Anblick immer an dieses unschöne Erlebnis. Blöderweise war wieder so ein Schwein auf der anderen Seite, und wieder kam der Finger durch. Ich dachte mir: "Na warte, dem Arsch zeige ich es", und flüsterte, dass er seinen Mund zum Loch halten sollte. Kurz durchgeblickt, tatsächlich, ein weit aufgerissenes Maul dicht am Loch. Ich bezog Position und hielt meinen Freudenspender zur Öffnung, natürlich ohne ihn durchzuschieben. Ich hatte ja auch nicht vor, ihn mir blasen zu lassen, nein, ich pisste mit kräftigem Strahl munter drauflos. Erst geschah gar nichts und ich befürchtete schon, dass dem Affen das gefallen würde. Doch dann ging ein Husten, würgen und Spucken vom Allerfeinsten los.

Offensichtlich gehörte das nicht zu seinen Vorlieben. Mit einem "Hör auf, die Leute auf öffentlichen Plätzen zu belästigen, hier kommen auch Kinder rein!" verließ ich befriedigt die Kabine, auch wenn ich meinen Stuhlgang noch aufschieben musste. Ich beichte also, dass ich einem Perversen in den Mund uriniert habe, ohne zu wissen wer es ist und ob er das verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00040854 vom 06.01.2018 um 18:41:49 Uhr in Wien (17 Kommentare).

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