Das zeigefreudige Loveparade-Girl

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Feigheit Schamlosigkeit Potsdam

Ich lernte vor vielen Jahren eine Frau um die 35 bei der Loveparade kennen. Sie zog immer ihr T-Shirt hoch und zeigte allen ihre schönen kleinen Brüste. Ich sprach sie an, ob ich sie nicht mal fotografieren könnte. Akt und Erotik. Sie willigte ein und zwei Wochen später holte ich sie an ihrer Wohnungstür eines Familienhauses ab. Sie kam Splitternackt aus dem Haus, nur mit Stiefeln bekleidet und stieg in meinen Wagen ein. Wir fuhren zu einem Baggersee. Es war circa 20 Uhr und noch hell. Auf dem Parkplatz stiegen wir aus und gingen zum See. Uns begegneten einige Leute, alle fanden es toll. Zwei Männer kamen mit um sich das Fotoshooting anzusehen. Die beiden Männer zogen sich auch nackt aus und posierten mit auf dem einen oder anderen Bild. Leider haben wir das Shooting nur noch einmal wiederholt, weil die Dame verlangte, dass ich sie als Nackt-Chauffeur in Zukunft abholen solle. Ich war noch nicht so weit, um ihr diesen Gefallen zu tun. Heute würde ich es tun. Vielleicht finde ich mal wieder eine so zeigefreudige Dame.

Beichthaus.com Beichte #00031129 vom 04.05.2013 um 21:51:52 Uhr in Potsdam (Baggersee) (17 Kommentare).

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Meine Angst vor dem Tod

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Drogen Verzweiflung Gesellschaft Neurosen Tod Potsdam

Nachdem ich (m/23) mittlerweile hunderte Beichten hier gelesen habe, möchte ich nun auch einmal etwas los werden, was mich seit Jahren bedrückt. Wenn mich jemand fragt, würde ich mich als Normalo bezeichnen. Normale Kindheit, normale Schulzeit, durchschnittliches Abi, danach Zivildienst und nun Studium. Am Ende meiner Zeit im Gymnasium, also in der elften und zwölften Klasse, fand ich Gefallen an Bewusstseinserweiterung, nicht zu verwechseln mit Bewusstseinsveränderung. Egal ob Alkohol, Gras oder psychedelische Sachen. Eigentlich wurde einmal in der Woche, meist Freitag oder Samstag, exzessiv gekifft und getrunken und alle paar Wochen durfte das Bewusstsein eine andere Dimension erleben. In dieser Zeit habe ich viel über mich gelernt. Das nur nebenbei. Ich schreibe davon, weil es eventuell meine jetzige Situation erklärt. Auch heute rauche ich noch gerne mal was Grünes, dabei bleibt es dann aber auch. Alkohol oder härtere Drogen sind die absolute Seltenheit. Jedenfalls ging alles seinen Gang und eines Abends, ich weiß nicht, wie lange das schon her ist, aber mindestens zwei Jahre, legte ich mich nüchtern schlafen und auf einmal wurde mir die eigene Sterblichkeit bewusst. Bähm. Das warf mich für ein paar Tage völlig aus der Bahn. Zu realisieren, dass ganz greifbar irgendwann der Tag da ist, irgendwann die Situation, der Moment kommt, wo ich mich plötzlich im Prozess des Sterbens, im Übergang zum Tod befinde und es kurz danach auch bin, war und ist für mich kaum zu ertragen. Klar, jeder stirbt irgendwann, das wisst ihr genauso gut wie ich, aber sich dem Thema Tod in all seiner Gänze bewusst zu werden, ist eine andere Geschichte.


Ich musste beispielsweise während einer Autofahrt plötzlich anfangen zu weinen, als ich einen Song von Pink Floyd hörte, den ich mit körperlichem Verfall in Verbindung bringe. Wenn Leute sterben, auch wenn ich sie nur flüchtig kannte, nimmt mich das schon extremst mit. Die Angst vor tödlichen Krankheiten treibt mich dazu, bestimmte Dinge zu essen oder nicht zu essen, zu tun oder nicht zu tun. Und so weiter. Ich kann mir vorstellen, dass viele mich in diesem Punkt nicht verstehen, daher habe ich diese Angst auch noch mit niemandem außer meiner Freundin und meinem besten Kumpel geteilt, aber es endlich mal aufzuschreiben und loszuwerden, hilft mir ungemein. Das Schlimme am Tod ist meiner Meinung nach die Ausweglosigkeit. Religiöse Menschen glauben wenigstens an irgendeine Art Weiterleben oder Wiedergeburt, für mich aber ist das alles Humbug, erfunden von Menschen wie mir, die wahnsinnige Angst vor dem unendlichen Nichts haben. Ich versuche mir einzureden, dass der Tod das Letzte im Leben sein wird, was ich erfahren darf, aber auch das ist kein Trost. Ich beichte also, dass ich als gestandener Mann und baldiger Familienvater wahnsinnig ängstlich bin und es wahrscheinlich auch noch bis zu meinem Ableben sein werde. Die Entwicklungspsychologie lehrt, dass die Angst vor dem Tod mit dem Alter abnimmt. Bei mir besteht da aber, glaube ich, keine Hoffnung.

Beichthaus.com Beichte #00030900 vom 19.03.2013 um 14:56:10 Uhr in Potsdam (Brauhausberg) (36 Kommentare).

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Sex aus Gewohnheit

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Begehrlichkeit Fremdgehen Morallosigkeit Sex Freunde Berlin

Für meine Beichte wurde ich durch den Ausspruch "Wer eine Sünde zweimal begangen hat, der hält sie für keine Sünde mehr" inspiriert, denn genau das ist bei mir wohl eingetreten. Seit nunmehr zehn Jahren schlafe ich (m/28) mit meiner besten Schulfreundin, obwohl sie inzwischen verheiratet ist und wir beide viele unterschiedliche Partner hatten. Ich hatte sogar am Tag vor ihrer Hochzeit Sex mit ihr. Oftmals war ich mit ihren Partnern auch locker befreundet oder sie mit meinen Freundinnen. Es weiß jeder, dass mal was gelaufen ist, die Ausmaße kennt jedoch keiner. Warum wir nicht zusammen sind? Sie ist mir zu schlampig und ich ihr wahrscheinlich auch. Denn während wir beide sexhungrige Monster sind, bin ich wahnsinnig eifersüchtig auf meine Freundinnen, auch wenn es keinen konkreten Anlass gibt. Unsere Affäre habe ich anfangs damit gerechtfertigt, dass ich Single war. Später war es wohl das "Gewohnheitsrecht" und der gute Sex, den ich nicht aufgeben wollte. Schließlich geht es ausschließlich darum und es ist keine Liebe im Spiel. Dennoch ist mir erst durch obiges Zitat wieder bewusst geworden, wie egoistisch und gemein wir gegenüber unseren Partnern handeln. Ich habe den festen Entschluss gefasst, meiner neuen Freundin treu zu bleiben - sollte ich jedoch wieder Single werden, weiß ich nicht, ob ich auf die Ehe meiner Schulfreundin Rücksicht nehmen werde.

Beichthaus.com Beichte #00030474 vom 21.11.2012 um 19:17:45 Uhr in Berlin (Potsdamer Straße) (20 Kommentare).

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Süchtig nach dem Rotlicht

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Sucht Fremdgehen Prostitution Verschwendung Wollust Potsdam

Ich muss gestehen, dass ich süchtig bin, und zwar nach Prostituierten. Ich gehe bestimmt 2-3 mal im Monat zu Prostituierten. Das Ganze wäre nicht schlimm, wenn ich nicht seit 4 Jahren eine wunderbare, liebevolle und hübsche Freundin hätte, die ich auch sehr liebe. Ich habe locker schon 7.000 Euro für den schnellen Sex ausgegeben und versuche sogar teilweise schon, dass ich nicht in den Puff fahre, leider überwiegt immer wieder meine Lust auf das Fremde, danach fühle ich mich extrem schlecht und frage mich selbst, warum ich das Geld nicht für etwas sinnvolles ausgegeben habe oder einfach gespart habe.
Es ist auch nicht so, dass ich scheiße aussehe, ich könnte problemlos 2-3 Affairen anfangen, aber danach habe ich gar kein Verlangen, es geht mir nur ums Rotlicht. Teilweise vögele ich auch Nutten, die ich im sonstigen Leben nichtmal mit dem Arsch ansehen würde, weil die wirklich nicht meinem Typ entsprechen. Danach ekle ich mich richtig und kann die gar nicht ansehen, sondern will nur weg. Es ist wirklich schlimm und ich werde mich in nächster Zeit von allen Bordellen fernhalten.

Beichthaus.com Beichte #00029143 vom 11.07.2011 um 15:52:55 Uhr in Potsdam (21 Kommentare).

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Poppers - Die schwule Sexdroge

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Neugier Drogen Masturbation Potsdam

Vor einigen Wochen wollte ich (m/36) mir das Beichthaus-Buch "Als ich meine Mutter im Sexshop traf" kaufen. Dafür suchte ich bei Amazon einfach nach dem Stichwort "Sexshop". Verständlicherweise gab es da noch andere Treffer, die mein Interesse weckten. Da war ein Buch über eine "schwule Sexdroge". Haben die Schwulen jetzt tatsächlich schon ihre eigenen Drogen? Als neugieriger Mensch recherchierte ich über die scheinbar legale Schnüffeldroge Poppers. Bis dato hatte ich nie etwas davon gehört. Ich bestellte mir übers Internet ein paar dieser bunten Fläschchen, mit wohlklingende Namen wie Jungle Juice, Rush, Push oder Bäng!, die eigentlich als Video-Tonkopfreiniger oder Leder-Putzmittel dienen sollen.


Da ich keine Freundin habe, nutzte ich das Zeug während ich onanierte und erlebte tatsächlich Orgasmen, die ich so zuvor kaum erlebt hatte. Ich bereue es allerdings sehr damit angefangen zu haben. Ich glaube zwar nicht, dass ich davon abhängig bin, aber normaler Sex ohne zu schnüffeln wirkt jetzt für mich langweilig und öde. Das macht mir Angst. Zudem sind die möglichen Nebenwirkungen auch nicht gerade harmlos. Lasst bloß die Finger von dem Zeugs!

Beichthaus.com Beichte #00027862 vom 28.05.2010 um 23:52:45 Uhr in Potsdam (27 Kommentare).

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