Der Wunsch nach Professionalität

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Zorn Hass Dummheit Ignoranz Wurzen

Ich mache derzeit eine schulische Weiterbildung an einer Fachhochschule in NRW. Eigentlich bin ich mit dem Gedanken dort hingegangen, dass die Menschen dort halbwegs professionell und intelligent sind. Schließlich gibt es gewisse Voraussetzungen, wie eine abgeschlossene Berufsausbildung und ein Jahr Erfahrung in der Praxis. Aber damit habe ich weit gefehlt. Diese Menschen starren die ganze Zeit nur auf ihre Handys, meckern an allem herum und sind zu dumm, um mit einem PC umgehen zu können. Noch dazu sind sie absolut nicht fähig, selbst die Initiative zu ergreifen und verzweifeln schon an den kleinsten Aufgaben. Deshalb beichte ich, dass ich jeden verabscheue, der es nicht schafft, pünktlich zu kommen, seine Aufgaben zu erledigen oder auch nur Motivation zu zeigen. Ich wünsche ihnen nur Schlechtes! Außerdem hoffe ich, dass niemals einer dieser Penner der Chef von irgendjemandem wird.

Beichthaus.com Beichte #00031920 vom 19.09.2013 um 20:30:06 Uhr in Wurzen (13 Kommentare).

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Meine 70-jährige Vermieterin

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Hass Diebstahl Nachbarn Studentenleben

Ich bin letztes Jahr im September, nach Beendigung einer mehrjährigen Beziehung, in den Süden von NRW gezogen um zu studieren. Da das Ende der Beziehung eher nicht so super war, habe ich versucht schnell eine neue Bude zu finden, damit ich ihre Visage nicht mehr sehen musste. Ich muss sagen, dass wir eine wirklich tolle Wohnung hatten. Da ich natürlich in der Zeit umziehen musste, wo tausende neue Erstsemesterler auch eine neue Wohnung suchen, habe ich nach circa 25 angesehenen Wohnungen, das erste Loch genommen, wo ich eine Zusage bekommen habe. 18 qm Wohnraum, Teppich von Anno 1700, Bad außerhalb der Wohnung, die nebenbei das letzte mal irgendwann in den 60ern renoviert wurde. Dazu kommt die völlig wahnsinnige 70-Jährige Vermieterin, die mir wirklich Angst macht! Da ich ja gezwungenermaßen die Wohnung verlassen, muss um das Resultat meiner Verdauung loszuwerden, Zähne zu putzen oder zu duschen, muss ich an ihrer Tür vorbei. Da die irre Alte jeden Schritt hört, den ich hier tätige, weiß sie wann ich rein oder raus gehe. Sobald ich die Pforten zu meinem ganz privaten Schloss öffne, höre ich sie, wie sie schnellstmöglich zur Tür rennt, diese aufreißt um mir ihren Anblick zu präsentieren. Diesen mag ich gerade auch kurz umschreiben: meist eine schnell hochgezogene, offene Hose, Barfuß und Unterhemd. Dann guckt sie mich an, grinst, flüstert etwas und knallt die Tür wieder zu. Letztens war ich duschen und hatte irgendwie nur noch eine alte Boxershorts von kik im Bad liegen. Mit nem großen Loch an der rechten Arschbacke. Also einzige Option: Spießruten-Schleichlauf in meine Bude. Ich habe die Badezimmertür so leise aufgeschlossen, dass nicht mal ich es gehört habe, trete aus dem Bad. Und Zack! Tür wird aufgerissen und sie sagt: "sie haben da ein Loch". Tür wieder zu.

Nun ist es so, dass ich ihr wirklich immer nett und höflich entgegen trete. Aber, nun die Beichte: da die Wohnumstände wirklich unangenehm bis verrückt sind, ich in einer antipremium Wohnung, in einem Haus das energetisch auf dem Stand einer Mittelalterlichen Ruine ist, lebe. Und trotz zwei Standventilatoren die 24 Stunden durchlaufen hier in meinem eigenen Saft auf meiner mit Handtüchern ausgekleideten Couch, bei 33 Grad schön gegart werde, klaue ich seit meinem Einzug jedes mal, wenn benötigt, eine Rolle Klopapier aus dem Haushaltsschrank aus dem Flur. Sie hat es noch nie bemerkt, da ich das nur Nachts mache oder wenn sie durch die Stadt irrt. Hoffe das ist jetzt nicht so eine Sache wofür ich durchs Fegefeuer muss. Es kommt mir teilweise echt komisch vor, wenn ich hastig die Verpackung des guten 4-lagigen Klopapiers aufreiße und dabei die Mission Impossible Melodie in meinem Kopf summe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030186 vom 19.08.2012 um 22:59:10 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Mein fieser Lehrer

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Vorurteile Boshaftigkeit Hass Schule Borken

Ich (m/22) war damals in der 5. Klasse auf der Hauptschule. Ich hatte einen wirklich fiesen Lehrer, er behandelte mich unglaublich mies. Einmal gähnen hieß gleich zwei mal Schulordnung abschreiben. Ich wurde zu dieser Zeit stark gemobbt. Eines Tages riss ich einem der Mobber das Cappy runter und spuckte rein, der Lehrer zwang diese aufzusetzen, was ich verweigerte, woraufhin er handgreiflich wurde. Mir war nie klar, wieso ich so behandelte wurde, bis zu einem Elternabend, als er meiner Mutter klar machte, es werde kein nettes Gespräch, da er Ostdeutsche nicht ausstehen kann. Wir lebten damals in NRW.
Ich habe im Laufe der Zeit den Sprung zur Realschule, dann zum Abi und mittlerweile zur Uni geschafft und habe auch gute Noten im Studium. Ich habe vor kurzem erfahren, dass dieser Lehrer einen Herzinfarkt hatte und starb. Ich habe mich dermaßen gefreut, dass ich gleich auf seinem Grab einen trinken wollte. Was mir wirklich Leid tut, dass er nicht meinen schulischen Aufstieg erfuhr. Beichten möchte ich einfach, dass ich mich über den Tod einer Person gefreut habe und das ist eigentlich so gar nicht meine Art, doch bei ihm, da wünsche ich mir er würde in der Hölle schmoren!

Beichthaus.com Beichte #00028511 vom 12.01.2011 um 00:15:53 Uhr in Borken (25 Kommentare).

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Der Schneeberg

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Rache Stolz Auto & Co. 50+ Aachen

Der Schneeberg
Nachdem die ersten heftigen Schneefälle in NRW eingesetzt haben, quollen die Bürgersteige über vor Schnee und die Straßen waren kaum befahrbar. Ein älterer Herr, der ungefähr gegenüber von mir wohnt, hat die lästige Angelegenheit, beim extrem langsamen rückwärts-rollen aus seiner Einfahrt penetrant die Hupe zu betätigen, damit auch ja keiner von den vielen Fußgängern, die Samstag oder Sonntag Morgen um 7:30 Uhr auf den Bürgersteigen unterwegs sind durch sein überhastetes Fahrmanöver überfahren wird. Dass andere dadurch genervt oder aufgeweckt werden stört ihn wenig. Hinzu kommt, dass er das Schneeschippen ein wenig zu ernst nimmt. Er hat das Auto meiner Eltern vorne und hinten so mit Schnee zugeschippt, dass sie nicht mehr wegfahren konnten. Auf den freundlichen Hinweis, dass ein circa kinderwagenbreiter Pfad auf dem Gehweg reicht, um der Räumpflicht genüge zu tun und dass die Autos ja auch noch weg müssten, kam keine Reaktion außer ein mürrisches "irgendwo muss der Schnee ja hin". Nebenbei muss ich erwähnen, dass wir einen sehr breiten Bürgersteig haben und davor noch extra Parktaschen für die Autos sind. Der Alte hat also den Schnee bis dahin geschippt anstatt ihn am Rand des Bürgersteiges zu lassen.

Zwei Wochen später, als ich zum Training fahren wollte, war mein Auto dran. Egal wie lange und intensiv ich versucht habe, den Schnee zu räumen, ich kam nicht aus der Parklücke. Er hatte sogar von der Bürgersteig-Seite aus den Schnee an meinem Auto bis hoch zum Türgriff festgepappt. Das durfte nicht ungesühnt bleiben. In der Nacht des folgenden Tages habe ich mit drei Freunden, vier Schneeschaufeln und einer Schubkarre einen riesigen Schneehaufen direkt vor seiner Ausfahrt aufgetürmt. Fast der gesamte Schnee der Straße war vor seinem Tor, mannshoch gestapelt. Die kleine Tür an der Einfahrt habe ich natürlich freigelassen damit er noch aus dem Tor kommt um den Haufen zu begutachten.

Das beste kommt erst noch. Als dann am Weihnachtsmorgen das Räumfahrzeug der Stadt kam und einen Riesenschneeberg zu unserem dazu stellte, weil die Jungens wohl dachten es wäre dafür gedacht, konnte ich kaum noch vor Lachen. Einen so großen Schneeberg hatte ich bis dahin kaum gesehen! Ein schlechtes Gewissen habe ich dennoch, da der Berg nach der Hilfe des Räumfahrzeugs so hoch war, dass es Wochen gedauert hat bis der Mann aus seiner Einfahrt kam.

Beichthaus.com Beichte #00028498 vom 09.01.2011 um 20:53:45 Uhr in Aachen (42 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Doppelmord

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Mord Gewalt Rache Spanien

Ich (m/35) habe mit 21 einen Doppel-Mord begangen. Dies geschah wie folgt: Mein 8 Jahre älterer Bruder befand sich in unserer Heimatstadt Malaga (Spanien), mit seiner heutigen Frau und unseren Eltern im Urlaub. Ich blieb in Mannheim da ich noch in der Ausbildung war. Die Hälfte des Urlaubs meiner Familie war nun vorbei, als mein Bruder mit meiner Schwägerin einen Ausflug nach Sevilla (ebenfalls Spanien) tätigte. Bei diesem Stadtbummel würde meine Schwägerin von einer Gruppe von Quinquis (spanische Mischung aus Gypsis und Spaniern) belästigt. Mein Bruder sprang natürlich dazwischen. Die Quinquis verprügelten meinen Bruder so dermaßen, dass er sein rechtes Augenlicht verlor, Schädelbasisbruch, Kieferbruch, Nase zertrümmert, Diverse Rippenbrüche, bei Trommelfelle mussten künstlich eingesetzt werden etc. Darüber hinaus befand er sich knapp 2 1/2 Wochen im Koma. Als ich die Nachricht von meiner Tante erhielt, flog ich SOFORT nach Malaga. Mittlerweile wurden die Täter von der Polizei geschnappt. Nach etwa 6 Monaten durfte mein Bruder das Krankenhaus wieder verlassen und ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits meine Lehre abgeschlossen. Im Juni des folgenden Jahres kam es zum Prozess. Meine Mutter blieb mit meinem Bruder und meiner Schwägerin in Deutschland. Nur mein Vater und ich flogen zum drei-Woche gesetzten Prozess nach Spanien. Während des Prozesses wurde meine Familie von den Angreifern beschimpft und beleidigt. Meine Familie wurde in den Dreck gezogen, im Leben könnte ich das so nicht durch gehen lassen. Am drittletzten Prozesstag, stand ich während der Verhandlung auf und sagte den beiden Schuldigen, dass Sie für Ihre Tat bezahlen würden. Sie lachten sich kaputt und sagten, dass wenn Sie aus dem Gefängnis wieder raus wären, dass Sie mir meinen Bruder und mir die Kehle durchschneiden würden.


Nach dem vorletzten Prozesstag fuhr ich in eine nah gelegene Stadt von der ich wusste das ich dort alles an Waffen bekommen könnte die man sich so vorstellen kann. Ich bekam dort von einem Junkie ein Revolver mit sechs Kugeln für 100.000 Peseten. Umgerechnet knapp 1.500 DM. wovon ich circa 20.000 Peseten meinem Vater aus seiner Brieftasche entnahm. Der letzte Prozess Tag war angebrochen. Es muss circa 11 Uhr gewesen sein. Mein Vater, mein Onkel und ich standen vor dem Gerichtsgebäude und warteten, auf den Transporter mit den zwei Schuldigen. Da waren Sie. Sie stiegen aus und grinsend uns ins Gesicht. Etwa als Sie 2-3 Meter vor uns standen Zog ich die Waffe. Einen traf ich mit zwei Kugeln den einen nur mit einer Kugel. Einer dieser Asozialen starb noch vor Ort und der andere ein paar Tage später im Krankenhaus. Nun war ich derjenige der über Sie stand und lachte. Ich wurde festgenommen und in Barcelona wurde mir dann der Prozess gemacht. Urteil: 10 Jahre. Nach circa 7 1/2 Jahren Haft wurde ich entlassen. Heute lebe ich mit meiner Frau in NRW. Ich habe keinerlei Kontakt mehr zu meinen Eltern, da sie meine Tat nie verstehen konnten. Mit meinem Bruder habe ich noch ein sehr gutes Verhältnis. Ich hoffe das meine Eltern mir eines Tages verzeihen können und verstehen, dass ich diese Tat begehen musste!

Beichthaus.com Beichte #00027176 vom 03.11.2009 um 04:26:53 Uhr in Spanien (Sevilla) (96 Kommentare).

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