Warum ich einem Obdachlosen einen Handjob gab

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Leipzig

Warum ich einem Obdachlosen einen Handjob gab
Als ich (w) so um die 15 Jahre alt war, lernte ich in der Leipziger Innenstadt einen obdachlosen Jugendlichen kennen. Wir kamen ins Gespräch, weil ich seinen Hund so süß fand. Ein paar Wochen später war ich am Abend wieder in der Innenstadt um mich mit meiner Freundin zu treffen, die aber kurzfristig absagte. In der Nähe des Hauptbahnhofs saß wieder der Typ mit seinem Hund und bettelte. Er erinnerte sich an mich und fragte, ob ich nicht ein paar Cent hätte, damit er dem Hund etwas kaufen kann. Mir taten die beiden total leid. Doch als Schülerin hatte ich auch nicht so viel Geld.

Da ich aber Zeit hatte, plauderten wir etwas und spazierten gemeinsam durch einen nahegelegenen Park. Er war total nett und man konnte wirklich tiefgehende Gespräche mit ihm führen. Ich fühlte mich schlecht bei dem Gedanken, einfach wieder in mein warmes Zuhause zu fahren, während er und sein Hund hungrig in der Kälte schlafen würden. Ich weiß auch nicht wie es dazu kam, aber plötzlich küssten wir uns und wenig später hatte ich seinen Schwanz in der Hand, bis er kam. Ich habe ihn danach nie wieder gesehen. Das Ganze ist jetzt rund 10 Jahre her und ich habe nie mit jemandem darüber gesprochen. Manchmal, wenn ich masturbiere, muss ich noch an diesen Typen denken. Ich frage mich, wo er jetzt lebt und was er so macht.

Beichthaus.com Beichte #00038953 vom 20.11.2016 um 14:33:32 Uhr in Leipzig (Willy-Brandt-Platz) (15 Kommentare).

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iPhone gegen Anal

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Habgier Partnerschaft Leipzig

Mein Freund hat mir (w/27) ein neues iPhone geschenkt. Nicht ganz freiwillig, denn er wollte unbedingt mal Analsex ausprobieren. Sein erstes Mal. Also forderte ich beharrlich über mehrere Wochen hinweg ein neues Handy als Gegenleistung ein. Der Deal hat geklappt!

Beichthaus.com Beichte #00037836 vom 15.03.2016 um 13:02:41 Uhr in Leipzig (Beethovenstraße) (29 Kommentare).

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Rache an meiner Ex-Affäre

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Ex Kaub

Ich (m/30) habe aus Rachsucht eine Beziehung endgültig zerstört. Alles fing vor 1,5 Jahren an, als ich zu dem Zeitpunkt bereits über drei Jahre Single war und am Wochenende in einem Club in Berlin an der Bar gearbeitet habe. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht Single, weil ich keine Angebote bekomme oder Ähnliches, aber ich will keine Beziehung eingehen, nur um eine Beziehung zu haben. Da bin ich lieber fair und ehrlich, und bleibe alleine. In besagtem Club kommen immer wieder Junggesellenabschiede zustande, so auch an diesem Wochenende. Eine Gruppe aus ungefähr sechs Frauen, eine als Braut verkleidet, die anderen in bescheuerten Kostümen. Eine der kostümierten Frauen war genau mein Geschmack, allerdings hätte ich nie gedacht, auch nur eine Chance zu haben. Jedenfalls kamen wir ins Gespräch, und da ansonsten wenig los war, es aber wohl besser so war, habe ich ihr meine Nummer zugesteckt und wir haben geschrieben, während ich noch am Arbeiten und sie am Feiern war.

Nach Schichtende bin ich dann mit ihr und zwei ihrer Freundinnen um sechs Uhr morgens durch die Stadt gewandert, habe einen Kaffee getrunken und mich zwei Stunden unterhalten. Wir lagen auf einer Wellenlänge, und auch eine gewisse Spannung lag in der Luft. Da ihre Gruppe um neun Uhr abreisen wollte, kam außer spontanem Knutschen zum Abschied nichts zustande - die bösen Blicke ihrer Schwester (die als Braut rumlief) habe ich auf die Uhrzeit und die Wartezeit geschoben. Den Sonntag haben wir dann geschrieben, und Montag haben wir geskyped. Am Dienstag haben wir uns dann tatsächlich in Leipzig in einem Motel getroffen, halbe Strecke für beide. Kaum war die Tür zu, ging es zur Sache. Das war wirklich heftig und ging den ganzen Abend. Am nächsten Morgen kam dann die Überraschung - ihr Handy klingelte, es war der Verlobte. Ich wurde kreidebleich. Dann musste sie rausrücken - und was sie erzählte, klang zumindest nachvollziehbar. Die beiden waren seit sieben Jahren zusammen, er hat sie aber vier Jahre lang mit einer Affäre betrogen, was sie auch nur durch Zufall herausbekommen hatte. Er hat sich mehrfach entschuldigt, aber seitdem lief im Bett nichts mehr, was so ungefähr zwei Jahre gewesen sein dürften. Da beide zusammen zudem eine Firma gegründet haben und er ihr mittlerweile sogar 30.000 Euro aus den Rippen geleiert hat, war das mit Trennung nicht so einfach.

Wir haben dann tagelange telefoniert und darüber gesprochen, ich habe ihr Mut gemacht, wie sie aus der Nummer rauskommt, habe mit ihr zusammen Arbeitsstellen in Berlin rausgesucht, und hin und wieder haben wir uns in der Woche getroffen. Da er das ganze Wochenende bei ihr abhing, war am Wochenende kein Treffen möglich, genauso mussten wir heimlich schreiben. Als es dann konkreter wurde, und sie vier Wochen Urlaub eingereicht hatte, kam er auf die Idee sie zehn Tage lang spontan nach Italien zu kutschieren. Die ersten zwei Tage hatten wir regelmäßig viel Kontakt, danach bis zum sechsten Tag aber nichts mehr. Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht, dann kam endlich eine Nachricht - Er hätte die ganze Zeit ihr Handy, weil seins defekt ist und sie meldet sich, sobald sie wieder da ist. Beruhigend ist was anderes. Als sie wieder da war, war sie kühl und abweisend, bis sie einige Zeit später endlich rausrückte. Er hätte sich ja so viel Mühe gegeben und sie will die lange Zeit ja nicht einfach wegschmeißen. Auch hätte sie mit ihrer besten Freundin darüber gesprochen und die wäre fast ausgeflippt, und deswegen will sie das Ganze beenden und nur noch freundschaftlichen Kontakt. Ich habe zwar angemerkt, dass das nicht funktionieren wird, aber bitte. Wir hatten dann 4,5 Wochen kaum Kontakt, nur um uns dann wieder in einem Motel zu treffen. Einen Tag später schrieb sie mir dann, es sei endgültig vorbei und blockierte mich überall mit dem finalen Hinweis, die eindeutigen Bilder und Videos die wir gemacht haben, hätte ich zu löschen - das habe ich auch gemacht.

Vier Wochen später bekomme ich abends einen Anruf einer mir unbekannten Nummer. Ihre beste Freundin war dran. Ich war natürlich sehr begeistert, mit einer "Gegnerin" der ganzen Geschichte zu sprechen. Aber Karma ist eine launische Diva. Ihre beste Freundin hat sich am vergangenen Wochenende von ihrem Kerl getrennt, welcher daraufhin eifersüchtig ihr Handy durchschnüffelt und alle Nachrichten gelesen hat. Und dann hat er dem Kerl meine Ex-Geschichte komplett erzählt. Ihre beste Freundin wollte allen Ernstes von mir verlangen, dass ich lüge und es außer Schreiben nichts gab, sollte er mich anrufen und nachfragen. Ich habe gesagt, dass ich das natürlich mache und das Gespräch beendet. Hätte er wirklich angerufen, hätte ich alles erzählt. Hat er aber leider nicht. Ich wusste aber, dass meine Ex mir niemals ins Gesicht hätte sagen können, dass sie mich nicht mehr sehen will, und ein fader Beigeschmack blieb dabei.

Letzte Woche war dann Zeit für das finale Kapitel. Ich hatte beruflich bedingt in Nürnberg zu tun, und auch wenn ich nicht weiß, wo sie wohnt, wusste ich wo sie arbeitet. Ich habe mich also schick rausgeputzt, eine unglaubliche Escortlady (die Sorte die einen nur begleitet und nicht mehr) angeheuert, eingeweiht, und bin direkt bei ihrer Arbeitsstelle aufgetaucht, einer Anwaltskanzlei. Der Gesichtsausdruck, als sie mich erkannt hat, war göttlich. Man kann kaum beschreiben, was sie in diesem Moment alles ausdrückte, zwischen Freude, Wut, Unglaube, war alles dabei. Ich habe dann ihrem Kollegen gesagt, dass wir eine Anwältin suchen, für eine Familiensache, und wurden ihr zugeteilt. Ich schaute sie an, sagte nur "Nein, im Leben nicht" und bin gegangen. Da ich eine neue Handynummer habe und man mich nicht ohne Weiteres bei dem bekannten blauen Netzwerk findet, habe ich zwar keine Ahnung, ob sie mir irgendwas sagen wollte, aber das war es allemal wert. Ich beichte also, dass ich aus Rache meine Ex-Affäre in eine verzwickte Lage gebracht habe, weil der Kollege natürlich ziemlich blöd geschaut hat und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036773 vom 05.10.2015 um 15:59:03 Uhr in Kaub (14 Kommentare).

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Der Herzensbrecher

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Fremdgehen Verzweiflung Schamlosigkeit Selbstsucht Dresden

Ich habe vor ein paar Jahren meine Jugendliebe verlassen - für ein deutlich jüngeres Mädchen. Meine Jugendliebe hat mich kaum noch als Partner wahrgenommen. Die neue Freundin ist wild, gutherzig, liebevoll - ein Traum. Trotzdem betrüge ich sie und suche aus irgendeinem Grund nach etwas anderem. Dabei bin ich keineswegs glücklich, es zerfrisst mich sogar regelrecht, mich mit anderen Mädchen zu treffen. Wenn ich ein neues Mädchen kennengelernt habe und sie sich langsam verliebt, kann ich ihr dann nur schwer das Herz brechen und halte sie irgendwie mit Ausreden bei Laune, warum ich so selten Zeit habe. Zwei davon hatten relativ schnell genug von diesem Unsinn. Eine Dritte ist hartnäckiger und will eine gemeinsame Zukunft erzwingen. Sie ist ein toller Mensch, wie meine Freundin auch - und ich ein Idiot. Warum mache ich das nur? Ich glaube, ich bin tief in mir unglaublich einsam und überkompensiere die Verluste in meinem Leben.

Beichthaus.com Beichte #00035029 vom 06.02.2015 um 14:06:20 Uhr in 01097 Dresden (Leipziger Straße) (4 Kommentare).

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In der Schule entmannt

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Gewalt Neugier Dummheit Kinder Leipzig

Ich (w/24) will eine Geschichte aus meiner Grundschulzeit beichten. Damals, in der dritten oder vierten Klasse, hatte ich zwei beste Freunde (m), mit denen ich jede Pause gespielt habe. Entweder Pokémon oder Sailor Moon. Der eine wollte auch immer eine Sailorkriegerin sein, was ich damals aber nicht merkwürdig fand. Nun ja - eines Tages kam ich in die Schule und hatte am Abend zuvor mit meinen Eltern einen Bud Spencer Film gesehen. Wie diese Filme halt so sind: Bud haut drauf, aber so schlimm scheint es eigentlich nicht zu sein. In meiner kindlichen Dummheit habe ich am nächsten Tag meinen Freunden vorgeschlagen, dass wir "Schlägerei" spielen. Gesagt, getan. Und was machte ich? Ich schlug einem meiner besten Freunde voll auf die 12. Ich wusste in dem Alter nicht, dass Jungs so etwas wehtut. Jedenfalls bis zu diesem Moment. Vor Schmerzen gekrümmt lag er da und wir beendeten die Sache - blieben aber trotzdem noch Freunde. Bis sich unsere Wege nach der vierten Klasse trennten, da wir auf verschiedene Schulen gingen. Wir trafen uns erst in der zehnten Klasse auf einem Gymnasium wieder. Er war quasi der Neue und ich kannte ihn. Er hatte sich äußerlich etwas verändert: lange Haare, introvertiert, typischer Manga/Anime-Fan ohne große andere Interessen. Schnell bekam er den Ruf weg, schwul zu sein. Und da kam mir die Geschichte wieder hoch, denn er war ja schon damals sehr weiblich. Bis heute habe ich die dumme Angst, dass ich ihn durch meinen Gewaltakt quasi entmannt habe. Natürlich weiß ich, dass das nicht geht - aber nach allem, was ich weiß, ist er wohl wirklich beim anderen Ufer gelandet.

Beichthaus.com Beichte #00034351 vom 18.11.2014 um 15:50:06 Uhr in 04103 Leipzig (An der Milchinsel) (3 Kommentare).

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