Die guten alten Zeiten

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Boshaftigkeit Verzweiflung Musik Vorurteile Gesellschaft Ulm

Ich muss gestehen, dass ich die neue Generation nicht leiden kann. Die neue Musik nervt mich. Ich höre nur Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren. Ich hasse digitales Zeug - fotografiere analog, habe kein Handy, höre Kassetten und Vinyls. Die Jugend von heute finde ich lästig und nervig und teilweis sogar dumm, die meisten von denen sind faul, lassen sich von jedem flachlegen und haben keine Ahnung von Politik. Außerdem nervt mich die derzeitige Regierung, die haben Deutschland total verkommen lassen. Ich würde viel lieber in den 1970er bis 1980zigern leben und das Leben genießen, heutzutage kann ich es leider nicht. Ich komme in dieser Gesellschaft einfach nicht zurecht. Mich langweilt alles nur. Daher muss ich gestehn, dass ich an der heutigen Zeit kein gutes Haar lasse und mich über alles und jeden lustig mache.

Beichthaus.com Beichte #00041003 vom 20.02.2018 um 15:25:59 Uhr in Ulm (29 Kommentare).

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Wucht-Wummen

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Fetisch Begehrlichkeit Stolz

Seit ich mal aus einer Mischung von Geilheit, Neugierde und sexueller Experimentierfreude mit einer fülligen Frau was arrangierte, habe ich einen speziellen Begriff erfunden, den ich zu meinen Lebzeiten noch im Duden sehen will und kräftig darauf hinarbeite. Aber, von Anfang an: Weil ich schon immer mal wissen wollte wie es sich anfühlt mit einer etwas massigeren (nicht fetten) Frau zu schlafen, habe ich gezielt die ein bisschen "obenrum besser ausgestatteten" Damen angeflirtet und angesprochen. Irgendwann hat es auch geklappt und ich bin mit einer wunderschönen fülligen Frau mit überaus großzügiger Oberweite im Bett gelandet. Als sie so auf mir lag, oder mehr über mir kniete, hingen ihre großen Brüste perfekt in mein Gesicht und ich genoss es überaus. So sehr, dass ich mich nicht zurückhalten konnte und ihr gesagt habe, dass ich auf das Gebaumel in meinem Gesicht sehr stehe. Da sie das aber wohl falsch aufgefasst hatte und/oder ein bisschen schräg drauf war, wurden mir dann links und rechts die beiden Hupen mit voller Wucht abwechselnd ins Gesicht gedroschen. Die Gute hat mich regelrecht grün und blau geschlagen mit ihren schweren Geräten, ich hatte ein Veilchen unter dem rechten Auge am nächsten Tag! Seit dem Tag versuche ich alles, damit der Begriff "Wucht-Wummen" als Synonym für große schwere und massige Brüste in den Duden aufgenommen wird. Zahlreiche Mails und Einsendungen an die Duden-Redaktion mitsamt Erklärung blieben bisher aber unbeantwortet und ich habe nun die Duden Ausgaben der letzten neun Jahre bei mir zu Hause stehen, weil ich bei jeder Neuauflage nachschaue, ob meine Wortkreation aufgenommen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00041001 vom 20.02.2018 um 13:23:24 Uhr (14 Kommentare).

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Kein Vertrauen in unsere Regierung

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Aggression Zorn Gesellschaft

Mich regt es tierisch auf, dass laut Nachrichtenagentur derzeit ca. 80 Prozent der ausgewiesenen Flüchtlinge keine Einreisegenehmigung in ihre Heimatländer erhalten und jetzt "dringende Verhandlungen" seitens der BRD mit den betreffenden Staaten aufgenommen werden sollen. Was läuft hier schief?! Ich beichte, dass ich das Vertrauen in unsere Regierung verloren habe.

Beichthaus.com Beichte #00040987 vom 13.02.2018 um 22:56:36 Uhr (28 Kommentare).

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Geld sparen durch Diebstahl

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Diebstahl Habgier Shopping Nürnberg

Ich klaue ab und zu in einer großen Drogeriekette Kosmetik und Hygieneartikel um Geld zu sparen, da ich momentan knapp bei Kasse bin.
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Beichthaus.com Beichte #00040982 vom 12.02.2018 um 20:11:54 Uhr in Nürnberg (13 Kommentare).

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Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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