Ein Leben im Hamsterrad

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Feigheit Familie Deutschland

Ich habe meine schwangere Ehefrau und meine Tochter (6 Monate alt) vor einigen Wochen verlassen. Ich war feige es meiner Frau persönlich zu sagen und habe nur einen langen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem ich meine Gründe erkläre! Finanziell geht es meiner Frau auch ohne mich relativ gut und ihre Familie wird ihr auch sehr helfen. Aber ich konnte dieses Leben im Hamsterrad nicht mehr leben. Ich funktionierte nur noch und fühlte nichts mehr. Ich schäme mich dafür und mache mir viele Gedanken was meine Kinder mal denken werden. Sicher ist es meine eigene Schuld, aber ich lebe jetzt ganz einfach von Tag zu Tag ohne feste Bleibe oder Job. Ich bin glücklich und wandere viel. Ich muss nur noch auf mich selbst aufpassen und will am liebsten für immer alleine bleiben (ohne Partner). Meine Kinder will und kann ich nicht verleugnen, aber ich bin nicht gut für sie. Ich möchte hiermit beichten, dass ich feige, egoistisch und moralisch falsch gehandelt habe, um selbst wieder ein Leben zu führen, dass mich nicht kaputt macht. Die Frage aller Fragen ist: Kann und darf ich jemals wieder glücklich sein?

Beichthaus.com Beichte #00041814 vom 16.04.2019 um 12:21:08 Uhr in Deutschland (20 Kommentare).

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Mobbing: Startschuss in ein erfolgreiches Leben

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Stolz Ungerechtigkeit Schule Altötting

Ich habe jetzt einige Beichten gelesen, in denen es um Mobbing ging und um das weitere Leben der Mobber und der Mobbingopfer. Es war in allen Beichten so, dass Mobber nach der Schule, in der sie die Coolen waren, ein mieses Leben führten und die Mobbingopfer Karriere machten. Ich las auch jedes Mal die Kommentare unter den Beichten, in denen dann ständig von Karma geschrieben wurde. Nun will ich hier auch mal beichten. Meine Beichte ist, dass ich auch ein ehemaliger Mobber bin und außerdem der beste Beweis dafür, dass es kein Karma gibt.

Ich war einer von den Coolen. Ich habe geraucht und die Mitschüler, die nicht geraucht haben als Weicheier bezeichnet. Ich habe nur soviel gelernt, dass ich einen Notendurchschnitt von circa 3,0 hatte und die, die mehr gelernt haben als Streber bezeichnet. Ich gehörte zu einer elitären Clique in meiner Jahrgangsstufe, in die nur lässige Leute reinkamen, die so waren, wie die coolen Kids halt sind. Also, wie gesagt, wir rauchten, das ein oder andere Bier, ab und zu gekifft und bestenfalls mittelmäßige Noten. Fast jeder, der nicht in dieser Clique war, wurde mal blöd angeredet aber richtig gemobbt wurden nur die Sozialversager, die auch optisch etwas seltsam waren. Um genau zu sein, haben wir nur drei Mitschüler zu unseren Opfern erklärt. Alle drei hatten die Gemeinsamkeiten, dass sie zwar gute Noten hatten, aber zwischenmenschlich einfach minderbemittelt waren. Verstanden Witze nicht, kapierten oftmals Sarkasmus nicht, Zwei haben zwar nie gestunken aber hatten oft Frisuren. Wenn man das, was die auf dem Kopf hatten, Frisuren nennen kann, an denen man sah, dass sie sich nicht mal die Haare gekämmt hatten bevor sie in die Schule gingen. Einer hatte immer wieder Hochwasserhosen an und immer wieder versehentlich sein T-Shirt in seine Unterhose gesteckt. Also alles mögliche, was einfach nur lächerlich und schlampig wirkte. Einer wirkte eigentlich ganz ordentlich aber war halt einfach fett. Es war auch noch mehr, aber ist jetzt auch egal. Auf jejeden Fallhaben wir sie verarscht, geschubst, bespuckt und ein wenig verprügelt, Stifte kaputt gemacht etc..

Nachdem ich meinen Hauptschulabschluss geschafft habe, habe ich eine Ausbildung zum Elektriker gemacht. Danach ein paar Jahre gearbeitet, dann eine Weiterbildung zum Elektriker-Meister gemacht, noch ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt und mich dann selbstständig gemacht. Meine Firma läuft gut, ich habe genügend Elektriker eingestellt, sodass ich selbst kaum noch handwerklich arbeiten muss. Hauptsächlich sitze ich im Büro, wo mich eine Bürokauffrau unterstützt. Meine Arbeit besteht nun hauptsächlich aus Telefonaten und Treffen mit Kunden, erstellen von Kostenvoranschlägen, ein bisschen Buchführung, Bestellungen usw. Da ich in einer reichen Region Deutschlands lebe, in der es viele Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Einzelhandel Gastronomie usw. gibt, gibt es auch viele Menschen die hier leben und arbeiten. Immer mehr Leute kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, deshalb wird ständig gebaut und wir haben immer Baustellen. Teilweise haben wir so viele Aufträge, dass Kunden Monate warten müssen, bis wir in ihren Häusern die Elektrik machen können. Ein Hoch auf den Handwerkermangel in Deutschland. Der ist der Grund dafür, dass ich wenig Konkurrenz habe. Nach Abzug aller Kosten bleiben mir circa 60.000 Euro im Jahr. Ich verdiene also mehr als so mancher Akademiker. Das sollte so manchem Studenten, der über Leute mit Hauptschulabschluss die Nase rümpft, mal zu denken geben. Ich habe eine hübsche Freundin, mit der ich schon zusammen war, seit ich noch in der Ausbildung zum Elektriker war. Also nein, sie ist nicht wegen meinem Geld mit mir zusammen und wir haben eine Tochter. Das Rauchen habe ich aufgehört, weil man ja doch mal vernünftig werden muss.

Und was ist aus den Mobbingopfern geworden? Einer hat einen Bachelor in BWL und damit verdient er wahrscheinlich weniger als ich und bei seiner unbeholfenen Art, die er, soweit ich weiß, immer noch hat, ist er wahrscheinlich immer noch Single. Einer hat Germanistik studiert. Bringt das wirklich Geld? Und der Dritte ist immer noch fett und sitzt bei Edeka an der Kasse. Also meine lieben ehemaligen Mobbingopfer, die sich hier im Beichthaus immer an dem Leid ehemaliger Mobber aufgeilen und ständig von Karma schreiben - ich bin jetzt 38 Jahre alt. Wo bleibt mein Karma? Ich finde euch so lächerlich. In der Schule wurdet ihr schikaniert, das habt ihr nie verarbeitet und jetzt? Jetzt hofft ihr, dass das Karma sich für euch an euren Mobbern rächt, nur weil ihr immer zu feige gewesen seid um euch zu wehren. Achja und schreibt ruhig abfällige Kommentare, in denen ihr mich als Proleten bezeichnet, weil ich auf der Hauptschule war. Ich bin mein eigener Chef und mache gutes Geld. Mehr als die ehemaligen Streber meiner Klasse, obwohl die ja jetzt zum elitären Kreis der Akademiker gehören. Also mir egal, viel Spaß noch weiterhin dabei, wenn ihr hofft, dass eure Mobber auf der Schnauze landen.

Beichthaus.com Beichte #00041804 vom 07.04.2019 um 21:37:24 Uhr in Altötting (84 Kommentare).

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Junge Mädchen mit Ghetto-Slang

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Begehrlichkeit Wollust Bahn & Co. Hamburg

Ich bin 36 und seit Kurzem wieder Single. Neulich bin ich über einen alten Artikel von Focus online gestoßen, welcher besagt, dass in Deutschland der Sex mit 16-17-Jährigen legal ist. Vorausgesetzt man nutzt keine Notlage aus oder bezahlt nicht dafür. Ich beichte, dass mich der Gedanke seit dem nicht mehr loslässt. Ich fahre viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einer Großstadt und treffe dort sehr oft auf Girls dieser Altersgruppe auf ihrem Schulweg. Wie die sich so anziehen, gerade im Sommer grenzt schon manchmal fast an Körperverletzung. Die Hotpants sind dann zum Teil schon so kurz, das man schon einen Teil der Pobacken sehen kann.

Gerade auf ein spezielles Girl treffe ich jeden Nachmittag auf dem Heimweg. Sie setzt sich jedes Mal auf denselben Vierer-Platz in der Bahn und ist wirklich extrem attraktiv und sexy. Ich habe es mir irgendwie schon zur Angewohnheit gemacht, mich gegenüber von ihr hinzusetzen und mittlerweile Grüßen wir uns sogar schon. Ich kann mich nicht zurückhalten, sie heimlich zu beobachten und ihr zuzuhören wenn sie über ihr Headset mit irgendeiner Freundin telefoniert. Die kleine hat einen ziemlichen Ghetto-Slang (Digger, alter und so weiter in fast jedem Satz). Und die Themen sind nicht gerade jugendfrei, eigentlich geht es nur um alle möglichen Sex-Praktiken.

Ich beichte das ich mir immer Vorstelle sie zu vögeln und das nicht auf die sanfte Tour, sondern richtig hart und versaut. Und ich glaube, sie ahnt schon, was in mir vorgeht denn ab und zu schaut sie mir beim Erzählen direkt in die Augen. Und ich bin leider niemand mit einem allzu guten Pokerface. Der einzige Grund warum ich diese Vorstellung noch nicht umgesetzt habe ist die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz zum Thema Altersunterschiede und dass ich mich auch selbst ein bisschen für diese Fantasien schäme, aber ich weiß nicht wie lange ich mich noch zurückhalten kann, wenn das so weitergeht. Andererseits schaffe ich es aber auch nicht mich mal woanders hinzusetzen oder eine andere Bahn zu nehmen.

Beichthaus.com Beichte #00041763 vom 21.02.2019 um 13:51:53 Uhr in Hamburg (58 Kommentare).

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Warum Deutschlands Schultoiletten in schlechtem Zustand sind

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Vandalismus Schule Südhessen

Ich (m18) beichte hiermit, dass ich im Alter von 13-14 Jahren mit ein paar Freunden regelmäßig die Schulklos demoliert habe. Allgemein sollte bekannt sein, in welchem grandiosem Zustand Deutschlands Schultoiletten sind. Ich selbst war auf einer kooperativen Gesamtschule im Gymnasium in einer ländlichen Gegend.

Es gab dort den Trend vieler mit Papier zu versuchen die Waschbecken zu verstopfen, um diese überlaufen zu lassen, was kaum funktioniert hat. Dies hat dazu geführt, dass man den Schlüssel für das Klo im Sekretariat, mit Eintragen der Namen usw. abholen musste. Ein paar Kollegen und ich haben nun dennoch mit dem ganzen weitergemacht, in dem man einfach nach jemand anderem ins Klo gegangen ist. Regelmäßig haben wir die Sitzklos von innen verschlossen und sind dann wieder herausgeklettert. Außerdem gab es den Trick die Spülung der Urinale ein wenig länger zu drücken, sodass sie übergelaufen sind. Insgesamt stand in diesem Klo regelmäßig das Wasser.

An einem Tag haben wir das Ganze nochmal deutlich weiter getrieben. Zu Anfang der Mittagspause haben wir uns unter falschen Namen (eines Klassenkameraden) den Schlüssel geholt, haben wieder die übliche Prozedur durchgeführt. Außerdem haben wir eine der Klotüren aus den Angeln gehoben (war bei den anderen nicht möglich) und an die Seite gestellt. Zuletzt haben wir den Müllbeutel ins Waschbecken gestellt, da Plastik so etwas besser dichtet als ein bisschen Papier. Wir sind dann wieder raus, aus der Schule hinaus an einen nahegelegene Bach und haben den Schlüssel dort hineingeworfen. Da wir das in der Mittagspause gemacht haben, wo für Mittelstufen typisch viele nach Hause gegangen sind, ist natürlich so schnell keiner ins Bad gekommen, auch da es nur einen weiteren Schlüssel gab.

Irgendwann war wohl doch jemand drinnen und hat gesehen, dass dort ein bisschen das Wasser stand. Die Putzfrauen hatten da noch ein bisschen zusätzlich Arbeit, da anscheinen jemand noch das ganze Papier aus dem Papierspender auf den Boden geworfen hatte. Ich schwöre bis heute, dass keiner meiner Kollegen oder ich das gemacht haben. Das ändert jedoch nichts an der Schuld. Insgesamt wurden wir aber nicht ermittelt und sind entsprechend auch nie für einen Schaden aufgekommen. Inzwischen bereue ich mein Verhalten, da mir die Reinigungskräfte schon sehr leidgetan haben. Ich bitte hiermit für einen typischen Dumme-Jungen-Streich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041753 vom 13.02.2019 um 00:25:19 Uhr in Südhessen (9 Kommentare).

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Wie man einen kostenlosen Kaffee bekommt

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Falschheit Habgier Leer

Ich (w/22) habe vor ein paar Jahren einen fremden Mann ausgenutzt. Als es passiert ist, war ich 17 Jahre alt und ich war mit einer Freundin unterwegs, als uns ein deutlich älterer Mann mit sehr brüchigem deutsch fragte, ob er uns auf einen Kaffee einladen darf. Meine Freundin wollte es anfangs nicht, aber ich nahm sie dann zur Seite und sagte ihr, dass es unsere Chance ist, kostenlos Kaffee trinken zu gehen. Dann habe ich sie auch überzeugen können, und wir gingen mit dem Mann einen Kaffee trinken.

Wir unterhielten uns dann irgendwann auf Englisch, weil sein Deutsch sehr unterirdisch war. Er meinte, dass er hier in Deutschland studieren will und dass er eine Freundin in seiner Heimat hat. Dann habe ich ihn gefragt, wieso er uns dann angesprochen hat, wenn er eine Freundin hat. Er meinte, dass sie es ja eh niemals herausfinden wird. Als wir dann fertig waren, hat er alles bezahlt und ist mit uns herumgelaufen. Nach ungefähr 10 Minuten fragte er, ob wir zu ihm nach Hause gehen wollen und wurde in dieser Sache ziemlich aufdringlich.

Wir sind dann, so dumm wie wir waren, mit ihm mitgegangen. Ich hatte natürlich schon den Masterplan im Kopf. Ich schrieb einen Kumpel eine SMS, dass er mich schnell anrufen soll, es sei wirklich wichtig. Und er hat zum Glück auch sofort angerufen. Ich ging dann ans Telefon und fing an ins Telefon zu schreien: "Oh mein Gott, warum bist Du denn im Krankenhaus? Oh mein Gott, Du bist besoffen in ein Loch gefallen und hast dir beide Beine gebrochen? Wir kommen sofort zu Dir. Mach Dir keine Sorgen, wir sind für Dich da".

Mein Kumpel am Telefon war natürlich voll verwirrt. Ich habe aufgelegt und habe dem Mann erklärt, dass wir schnell ins Krankenhaus müssen, es sei ein Notfall. Wir sind dann schnell gegangen und haben unseren Kumpel danach aufgeklärt und hatten alle 3 am Telefon den größten Lachflash der Welt. Der Mann hatte eine Freundin und wollte uns höchstwahrscheinlich in seiner Bude vögeln, also hatte er es schon irgendwo verdient so verarscht zu werden. Aber ich würde sowas nie wieder tun und ich finde es eher asozial, dass wir jemanden wegen einem kostenlosen Getränk, um sein Geld gebracht haben. Ich bin auch froh, dass uns nichts Schlimmeres passiert ist, wir hätten ja auch vergewaltigt werden können. Mit 17 Jahren sollte man schon mehr Hirn besitzen. Aber gut es ist passiert und heute würde ich so einen Mist nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00041741 vom 02.02.2019 um 03:19:54 Uhr in Leer (14 Kommentare).

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