Wie ich eine Firma in den Bankrott trieb

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Verrat Arbeit Bremen

Ich beichte hiermit, dass ich meinen Arbeitgeber der "Korruptions-Hotline" meldete. Daraus ergaben sich Ermittlungen, die zur Schließung der Firma beitrugen und somit zum Verlust von 16 Arbeitsplätzen - kurz vor Heiligabend. Ich bin Schuld an der Arbeitslosigkeit von 16 Angestellten, inkl. mir, und fühle mich echt mies, obwohl ich moralisch das richtige getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00040812 vom 23.12.2017 um 18:17:58 Uhr in Bremen (9 Kommentare).

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4-7 Mal Masturbieren am Tag

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Fetisch Masturbation Intim Bremen

Ich beichte, dass ich (m/20) seit meinem neunten Lebensjahr dauergeil bin. Das Ganze fing irgendwie so in der dritten Klasse an, wo der Körper anfängt durchzudrehen und man ständig eine Latte bekommt. Und sich dann natürlich schön einen rubbelt. Und ich habe mir schon als 9-Jähriger teilweise 10 Mal am Tag einen gehobelt. Immer und überall. Und das ist nicht übertrieben. Nach dem Aufwachen, vor dem Einschlafen, vor dem Duschen, in der Dusche, nach dem Duschen, auf dem Klo, natürlich in meinem Zimmer auch regelmäßig.

Es ging einfach immer. Ich schätze mal, da war was mit dem Hormonhaushalt falsch. Dass da zu viel produziert wurde. Ich meine, es kam noch nichts raus in dem Sinne, aber trozdem ging es immer direkt wieder. Am Schlimmsten war das Ganze dann mit so 11, 12, 13 Jahren. So 20 Mal am Tag war keine Seltenheit. Und ich musste auch nie warten zwischendurch. Eigenlich heißt es ja, nach dem Orgasmus braucht man eune Stunde oder so. Bei mir nie. Quasi abgewischt und hätte direkt weitermachen können. Das Ganze ist dann in den letzten Jahren merklich abgeflacht - mittlerweile bin ich bei 4-7 Mal am Tag. Ich denke, das reicht auch. Es schadet ja keinem anderen und mir auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040809 vom 23.12.2017 um 13:01:10 Uhr in Bremen (10 Kommentare).

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Kaninchen zu Weihnachten

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Hass Mord Gewalt Tiere Weihnachten Bremen

Als ich noch ein kleines Kind war, hatten wir zu Hause drei Hasen als Haustiere, Rampi, Rumpi und Rompi. Ich habe diese Tiere abgöttisch geliebt! Drei Jahre zur Weihnachtszeit ist immer einer mehr verschwunden. Als Kind habe ich mir nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, meine Eltern hatten mir erzählt, dass sie entweder weggelaufen sind oder es beim Tierarzt einen Unfall gab. Zur Trauerbewältigung habe ich damals einen GameBoy oder einen SNES oder viele Spiele für die Konsolen bekommen. Jahre später (in der Pubertät) kam mir die Erleuchtung: Ich habe zu Weihnachten meine drei Hasen gegessen (sie waren lecker, aber... MEINE HASEN!). Ich habe dann aus Rache meinen Eltern gegenüber das Auto zerkratzt und mit Lippenstift "Du Schuft!" auf das Auto geschrieben. Als meine Mutter mich fragte, ob ich wüsste, wer das war sagte ich nur: "Weiß ich nicht, vielleicht gab es ja einen Unfall auf der Arbeit bei Papa!" Ich habe dafür die Schläge meines Lebens bekommen von meinen Eltern, beim Arzt hieß es dann nur ich sei in der Schule gestürzt. Taschengeld habe ich keines mehr bekommen und wurde mit 18 Jahren vor die Tür gesetzt.

Heute habe ich selbst eine wunderbare Familie, wir haben Haustiere (Hunde und Katzen) und mein Mann und ich lieben uns und unsere Kinder sehr. Letztes Jahr kamen die "stolzen Großeltern" zu Besuch und wollten unseren Kindern Hasen-Kuscheltiere schenken. Die Geschenke kamen nie an, ich habe meinen Eltern Hausverbot erteilt und selbst Kuscheltiere gekauft. Unseren Kindern haben wir die Wahrheit erzählt, verbieten ihnen aber nicht den Kontakt zu den Großeltern. Also wenn unsere Kinder dorthin möchten, dürfen sie natürlich. Aber ich will meine Eltern nie wiedersehen.

Beichthaus.com Beichte #00040699 vom 28.11.2017 um 11:29:30 Uhr in Bremen (30 Kommentare).

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Wie Hipster-Klamotten meine Familie zerstörten

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Zorn Zwietracht Maßlosigkeit Familie Mutter Bremen

Ich (w/36) und mein Mann (38) haben einen Sohn, der sich mit seinen vierzehn Jahren gerade in der Pubertät befindet. Wir leben seit zwölf Jahren in Deutschland, ursprünglich kommen wir aus Südkorea, wir besuchen dort jedes Jahr unsere Verwandten. Als wir wieder einmal dort waren, sprachen uns meine Großeltern auf den Kleidungsstil meines Sohnes an. Besonders die knallengen Hosen wären negativ aufgefallen. Anfangs war es mir gar nicht bewusst gewesen, doch seit wir wieder in Deutschland waren, bemerkte auch ich, dass sich mein Sohn fürchterlich anzog. Ich schämte mich, dass ich ihn in diesem Aufzug in die Schule geschickt habe, aber wie hätte ich es auch merken sollen? Morgens war ich schon auf der Arbeit.

Ich redete mit meinem Mann darüber, der mich allerdings nicht ernst nahm und grinsend erklärte, dass unser Kind nur hip sein möchte, was ganz normal in dem Alter wäre. Ich nickte nur säuerlich, denn das Thema ließ mir keine Ruhe. Am nächsten Tag holte ich meinen Sohn von der Schule ab und bemerkte, dass die anderen Kinder recht ordentlich gekleidet waren. Anders als mein Sohn, der in zerissenen Jeans und klobigen Schuhen ins Auto stieg. Ich konnte es nicht fassen und sprach ihn darauf an, er sah mich nur genervt an und meinte, dass es mich nichts angehen würde und er sich anzog, wie er will. Aber nicht mit mir, dachte ich. Sein respektloser Ton gefiel mir überhaupt nicht, weshalb ich ihm kein Taschengeld auszahlte. Ohne Taschengeld hätte er keine Chance, sich diese schrecklichen Klamotten zu kaufen. Mein Mann war da anderer Meinung und zahlte ihm weiterhin Taschengeld. Nachdem wir uns gestritten hatten, gab ich vor, die Tatsachen akzeptiert zu haben und es kehrte Ruhe ein - vorerst!

Als mein Mann für eine Woche auf Geschäftsreise war, meldete ich mich auf der Arbeit krank, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ich kaufte meinem Sohn anständige Klamotten und während er in der Schule war, steckte ich seine coolen Klamotten in einen großen Müllsack, den ich anschließend in einen Container der Altkleidersammlung warf. Kaum war der Kleine zu Hause, ging es auch schon los, ich musste mir die übelsten Vorwürfe anhören, dabei war es nur zu seinem Besten. Nach einer Woche war auch mein Mann zurück, der mich perplex zur Rede stellte, mein Sohn war natürlich auch wieder dabei. Beide verstanden nicht, dass ich es nicht böse gemeint hatte. Seitdem hängt der Haussegen schief, am Esstisch werden mir verständnislose Blicke zugeworfen und jeden Tag, wenn mein Sohn aus der Schule kommt, schimpft er, dass er Dank mir wie ein Trottel aussehen würde. Vorgestern hat es mir gereicht, ich schrie ihn an, was ihm denn einfallen würde, so mit mir zu reden, ich bin seine Mutter und er hat mich mit Respekt zu behandeln.

In meiner Wut kassierte ich seine Konsolen, sein Handy und den Laptop ein, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Jugendliche wollen testen, wie weit sie gehen können, ich wollte mir einfach nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen. Nun sitze ich allein im Wohnzimmer, mein Mann und mein Sohn sind bei einem Freund der Familie untergekommen und ich bin fassungslos, frustriert und wütend. Mein Mann ist mir eiskalt in den Rücken gefallen! Ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber als mein Ehemann und Vater unseres Kindes hätte er zu mir halten sollen, statt sich von dem Kleinen manipulieren zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00040385 vom 29.09.2017 um 13:51:06 Uhr in Bremen (27 Kommentare).

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Meine Angst vor Geschlechtskrankheiten (Venerophobie)

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Ekel Feigheit Gesundheit Bremen

Nach sieben Jahren als Krankenpfleger habe ich absolut keine Lust mehr auf Sex. Dabei war ich sexuell mal sehr aktiv und hatte definitiv auch Spaß dabei, die Arbeit hat mich aber einfach sehr verändert, es ist nur noch Ekel und Zurückhaltung geblieben. Ich habe fast jeden Tag mit Geschlechtskrankheiten zu tun und meistens sind es junge sogar sehr attraktive Frauen. Als ich vor sieben Jahren angefangen habe, bestanden solche Gummihandschuhpatienten, meist aus typischen Randgruppen. Also Homosexuelle, Prostituierte oder einfach auch nur sehr alte Menschen die sich die Krankheit vor achtzig Jahren eingefangen hatten, aber es waren auch weniger.

Meine Angst mir selber so etwas einzufangen ist auch nicht unerheblich, da wir natürlich im Krankenhaus auch oft die ganz harten Fälle haben. Vor kurzem war ich in einer Bar und eine Frau flirtete mit mir, als Sie mir dann die Hand auf dem Arm legte, habe ich ihr fast eine Ohrfeige gegeben. Ich konnte dann nicht anders und bin auf die Toilette gegangen und habe mich erst einmal gründlich gewaschen. Sie muss mich vermutlich für sehr gestört gehalten haben. Daher meine Bitte, wenn ihr schon mit jedem ins Bett geht, vielleicht auch mal zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Und Kondome schützen übrigens nicht nur davor schwanger zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00040258 vom 31.08.2017 um 20:23:36 Uhr in Bremen (9 Kommentare).

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