Ich fahre mein Leben an die Wand

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Faulheit Trägheit

Ich (w/18) habe mein Leben nicht im Griff. Ich bekomme es nicht auf die Reihe, irgendwelche Sachen, die auch nur ein wenig Disziplin erfordern, zu erledigen. Das betrifft vor allem die Schule, mein Zimmer sieht aus wie ein Schweinestall und am liebsten esse ich den ganzen Tag und sehe Filme. In meinem Leben hatte ich nie Probleme, ich werde trotz meiner Faulheit ein recht gutes Abi hinlegen, ich sehe gut aus und meine Eltern erledigen die meisten Dinge für mich, da ich so faul bin. Man könnte nun meinen, jetzt, da ich es erkannt habe, könnte ich es ändern, aber ich schaffe es nicht und ich weiß nicht einmal warum. Ich habe wirklich einiges an Potenzial, das ich so nicht nutzen kann. Ich bin dabei, mein Leben an die Wand zu fahren und kann nichts dagegen tun, so sehr ich es auch will.

Beichthaus.com Beichte #00038043 vom 12.04.2016 um 19:17:43 Uhr (15 Kommentare).

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Eine Handvoll Leben

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Schamlosigkeit Neugier

Seit meiner Geburt habe ich (w) ein großes Feuermal auf der rechten Wange. Früher als Jugendliche habe ich mich deswegen oft eingeigelt, heute mit 24 Jahren gehe ich selbstbewusst damit um, gehe unbeschwert mit meinen Freunden ins Café und in die Disco und freue mich des Lebens. Wenn ich angestarrt werde, bin ich nicht mehr verletzt - aber wenn jemand nicht aufhören kann, auf mich zu gaffen, habe ich mir eine Methode angeeignet, ihn ein wenig zu blamieren. Ihr kennt diese kleinen Notizzettel. Von diesen beschreibe ich immer ein paar mit "Eine Handvoll Leben" und stecke sie ein. Wer den Blick gar nicht mehr abwenden kann, am besten auch noch herumtuschelt und flüstert, bekommt von mir "Eine Handvoll Leben". Wer seine Zeit mit minutenlanger Starrerei vergeudet, scheint vom eigenen Leben noch nicht genug zu haben. Außer der freundlichen Ansage: "Eine Handvoll Leben für Sie, damit Sie nicht mehr so oft auf andere starren müssen", und dem Zettelchen gibt es nichts, ich hoffe aber, manchem Dauerglotzer das Ganze ein wenig ausgetrieben zu haben - denn nicht jeder, der angestarrt ist, weil er ein Feuermal hat, sehr dick oder sehr dünn ist, ihm ein Bein fehlt etc., kann damit easy umgehen.

Beichthaus.com Beichte #00038042 vom 12.04.2016 um 18:10:14 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Die Frau mit den Sexspielzeugen im Koffer

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Neugier Begehrlichkeit Lügen Falschheit Partnerschaft

Meine Freundin, mit der ich seit drei Jahren zusammen bin, und ich wollen bald heiraten. Sie denkt, dass wir uns kennengelernt haben, weil ich über ein Verkaufsportal etwas von ihr kaufen wollte. In Wahrheit stellt sich die Geschichte jedoch etwas anders da und hatte eine andere Vorgeschichte, weswegen ich beichten möchte. Ein paar Freunde und ich haben eine gute Bekannte für ihr Auslandssemester zum Flughafen gebracht. Dort war gerade eine Kofferversteigerung am Laufen. Aus einer Laune heraus haben wir mitgemacht und ich habe für 20 Euro einen Koffer ersteigert. Als ich diesen zu Hause aufgemacht habe, sah ich, dass es scheinbar der Urlaubskoffer einer Frau sein musste. Unter einer Unmenge Klamotten und Beautyzeugs in dem Koffer fand ich eine Tüte mit ein paar Sexspielzeugen und getragenen Höschen. Irgendwie weckte das mein Interesse und ich stöberte weiter: In einer Art Geheimfach des Koffers fand ich dann ein Flugticket vom Hinflug mit dem Namen der Besitzerin des Koffers und einen USB-Stick. Scheinbar war der Koffer am Rückflug verloren gegangen und die Verantwortlichen am Flughafen haben nicht genau genug geschaut denn mit dem Ticket hätten sie den Koffer eindeutig zuordnen können.


Auf dem USB-Stick waren viele Urlaubsbilder von mehreren jungen Frauen zu sehen und es war auch ein Ordner angelegt, in dem die Kofferbesitzerin sich beim Masturbieren mit den Spielzeugen aus dem Koffer selbst fotografiert bzw. gefilmt hatte. Die Bilder waren allerdings schon mehrere Monate alt und die Besitzerin des Koffers hatte scheinbar nicht mehr nachgefragt, ob ihr Gepäckstück nicht doch aufgetaucht ist, weshalb der Koffer letztendlich versteigert wurde. Egal, ich musste die Frau kennenlernen, nachdem ich die Bilder von ihr gesehen hatte. In einem sozialen Netzwerk wurde ich schnell fündig, denn sie wohnte in derselben Stadt. Ich konnte aber nichts über ihren Beziehungsstatus herausfinden, weshalb ich eine gute Freundin bat, ihr eine Freundschaftsanfrage zu schicken, weil das weniger auffällig wirkt, als wenn sie ein fremder Mann anschreibt. Diese Freundin forschte dann noch ein bisschen über meine "Traumfrau" und so erfuhr ich, dass sie Single ist, was sie arbeitete und noch ein paar Dinge über ihr Leben.


Jetzt kam der schwierige Teil. Denn wie sollte ich sie kennenlernen, ohne ihr davon zu erzählen, wie und warum ich sie kennenlernen möchte? Aber ich hatte Glück. In einem Verkaufsportal verkaufte sie ein paar Dinge und ich schrieb sie dort an - schon am nächsten Tag stand ich bei ihr auf der Matte für die Abholung. Ich hatte nur Geldscheine dabei und sie konnte nicht rausgeben, weshalb ich auf mein Retourgeld verzichtete. Sie fragte mich dafür, ob ich noch auf einen Kaffee bleiben möchte. Natürlich blieb ich. Wir redeten stundenlang bis in die Nacht hinein über Gott und die Welt und es passte einfach. Sie hatte scheinbar auch Interesse an mir. Nach mehreren Wochen und einigen Treffen wurden wir ein Paar, sind es bis heute geblieben und teilen uns schon eine gemeinsame Wohnung. Ich liebe meine Freundin wirklich über alles und freue mich schon darauf, mit ihr verheiratet zu sein. Die wahre Geschichte, wie ich sie kennengelernt habe, darf sie jedoch nie erfahren. Ich bitte um Absolution für meine zweifelhafte Art, wie ich in das Leben meiner Freundin getreten bin.

Beichthaus.com Beichte #00038041 vom 12.04.2016 um 08:28:38 Uhr (15 Kommentare).

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Unterwäsche im Wohnheim

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Schamlosigkeit Masturbation Ekel Fetisch Studentenleben

Ich habe vor ein paar Jahren, als Student, etwas getan, worauf ich heute nicht sehr stolz bin. Ich habe aus Geilheit in die Unterwäsche einer Mitbewohnerin gewichst. Es war ein riesiges Uniwohnhaus mit einem Trockenraum, wo die Leute ihre Wäsche zum Trocknen aufhingen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00038040 vom 12.04.2016 um 05:11:19 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Das kläffende Biest am Zaun

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Aggression Rache Tiere

Ich (m/31) arbeite in einem Betrieb, welcher in einem teilweise mit Wohnungen und Häusern bebauten Industriegebiet liegt. Es ist dort ruhig, weil es natürlich etwas abgeschieden ist, aber mir gefällt es. Auf dem Weg in die Straße, in der meine Arbeitsstelle liegt, sind jeweils drei Häuser mit Garten. Ein Grundstück, das an der Ecke der Straße liegt, hat einen höheren Zaun, eine alte Hecke und ein großes Tor. Kein Wunder - die Besitzer haben einen total ungezogenen Hund, genauer gesagt einen Airedale Terrier. Ich kenne diese Hunderasse von einem Freund, sehr verspielt, sehr energiegeladen, aber eigentlich liebe Tiere und familienfreundlich. Nicht aber dieses Mistvieh! Sobald man nur in die Nähe kommt, rennt der entweder wie blöde rum oder springt laut bellend gegen den Zaun. Wenn ich im Sommer mit dem Fahrrad fahre und die Kopfhörer mit lauter Musik beschalle, höre ich den immer noch. Wenn man damit nicht rechnet - oder es vergisst - ist das ziemlich gefährlich. Beim ersten Mal habe ich mich langgelegt und mein Fahrrad hatte einige Spuren. Mit dem Besitzer diskutieren bringt gar nichts - man solle halt besser aufpassen.


Ich habe daraufhin überlegt, ob ich irgendwas machen soll. Als ich mal wieder verdrängt hatte, dass da dieses Mistvieh lauert und mein Mittagessen dabei hatte, sprang er wieder gegen den Zaun und ich habe vor Freude mein Essen fallen lassen. Da reichte es. Zunächst habe ich dem Besitzer ein paar Zeitschriften abonniert, rund um die Themen: "Wie erziehe ich meinen Hund" und "Kommunikation für Anfänger". Da er ein paar Tage im Urlaub war, konnte ich das Ergebnis beobachten, es waren lockere fünf Kilo Zeitschriften. Als er wieder zu Hause war, war natürlich auch der Köter draußen. Ich bin wirklich gut zu Tieren und mir fiel das keineswegs leicht, aber beim letzten Gang zum Mittagessen habe ich dem bellenden Vieh Hundeabwehrspray in die Schnauze gesprüht. Wenigstens hatte er dieses Mal einen Grund zu rennen, zu bellen und zu jaulen. Da der Besitzer gerade Gartenarbeit verrichtet hat, wollte er natürlich wissen, was ich gemacht habe und die Polizei rufen. Ich meinte dann nur, er müsse halt besser aufpassen und bin gegangen. Ich beichte also, dass ich ein Tier zumindest verschreckt und einen Frührentner mit Zeitschriften belästigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038039 vom 11.04.2016 um 17:54:22 Uhr (16 Kommentare).

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