Die Affaire meines Chefs mit der Praktikantin

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Rache Fremdgehen Chef Freiburg

Anfang des Jahres habe ich meinen Job gekündigt. Auch wenn ich nach kurzer Zeit eine coolere und besser bezahlte Stelle in der Tasche hatte, gab es noch etwas, oder besser gesagt jemanden, zu erledigen: Meinen Ex-Chef, den Hauptgrund für meine Kündigung. Der nämlich war ein inkompetenter, arroganter Macho der übelsten Sorte. Mitarbeiter wurden unterirdisch bezahlt, ausgebeutet und regelmäßig an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Kunden wurden nach Strich und Faden belogen und betrogen. Ich habe noch nie einen so unehrlichen und gewissenlosen Menschen kennengelernt. Er hielt sich natürlich für den König, obwohl er von seinem Job nicht besonders viel Ahnung hatte und weniger als 50 % der Arbeitszeit in der Firma anwesend oder überhaupt am Arbeiten war. Kein Wunder, dass das Betriebsklima im Eimer war und regelmäßig Mitarbeiter kündigten. Auch privat ist er absolut unterste Schublade. Er betrügt seine Frau bei jeder Gelegenheit und erzählt auch noch jedem von seinen angeblich so zahlreichen Affären. Teilweise baggert er auch Kundinnen ganz offensiv und vor den Augen der Belegschaft an. Also eindeutig ein Mensch, dem man nichts Gutes wünscht.

Eines Tages, kurz bevor ich das Unternehmen verließ, durchkämmte ich aus Langeweile die Personalordner auf unserem Firmenserver. Meine Motivation zu arbeiten war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr besonders groß. Ich klickte mich auch durch die Ordner des Chefs, jedoch waren sie erwartungsgemäß für den Zugriff gesperrt. Also fast alle. Ich stieß auf einen Ordner in dem offensichtlich Bilder von seiner Kamera gespeichert waren. Zunächst fand ich nichts Besonderes. Bilder von einem Businessevent, Fotos vom Familienurlaub und so weiter. Ich wollte schon damit aufhören mich durch die vielen Unterordner zu klicken, als ich plötzlich in ein bekanntes Gesicht blickte: Eine ehemalige Praktikantin, Typ Prollo-Barbie, posiert auf einem Schreibtisch. Dem Schreibtisch des Chefs. Von Bild zu Bild werden die Kleidungsstücke weniger, bis sich die Praktikantin schließlich nackt und in eindeutigen Posen auf dem Tisch räkelt. Zwar war ich zunächst geschockt, jedoch nicht besonders überrascht. Schließlich hatte der Chef schon früher von seiner Affäre mit der Praktikantin erzählt. Ich zückte meinen USB-Stick und nahm die Bilder mit nach Hause. Nein, nicht für meinen privaten Spaß, sondern in Vorbereitung meines Racheakts. Damit wollte ich allerdings nicht zu voreilig sein, um keinen Verdacht auf mich zu lenken. Ich wartete ein halbes Jahr sehnsüchtig auf die Durchführung des Plans. In der Zwischenzeit hatte ich meinen neuen Job angefangen und drei weitere Mitarbeiter hatten gekündigt. Jetzt konnte es losgehen.

Zuvor hatte ich mir bereits die Mailadresse der Frau meines Ex-Chefs besorgt. Das war nicht schwer, denn sie hatte in der Vergangenheit projektweise im Unternehmen gearbeitet, weshalb alle damaligen Mitarbeiter auch ihre Kontaktdaten hatten. Ich ging also, um mich im Web so anonym wie möglich zu bewegen, in ein Internetcafe (ja, die gibt es noch), organisierte mir einen Computer und rief eine Internetseite auf, über die man kostenlos und anonym E-Mails verschicken kann. Ich tippte drauf los und schilderte sämtliche schmutzigen Details, die mir mein Ex-Chef über seine Affären berichtet hatte. Dabei achtete ich aber darauf, nur die Geschichten zu wählen, die er mehreren Mitarbeitern erzählt hatte. Anschließend lud ich die schlüpfrigen Bilder vom USB-Stick auf eine Webseite hoch, auf der man Dateien für begrenzte Zeit speichern kann. Ich kopierte den Link in die E-Mail, denn das Mail-Programm erlaubte kein Verschicken von Anhängen. Zuletzt fügte ich noch den Kontakt der betrogenen Ehefrau in die Adresszeile ein und dann ab dafür!

Was seitdem geschah: Auf den Social-Media-Seiten des Ex-Chefs und seiner Frau wird kein Beziehungsstatus mehr angezeigt. Gemeinsame Urlaubsbilder sind von der Seite der Frau verschwunden. Eine ehemalige Kollegin berichtet, dass der Geschäftsführer in letzter Zeit komplett neben der Spur sei. Eine Woche lang sei er gar nicht auf der Arbeit aufgetaucht, in der nächsten Woche sei er mitten in einem Kundentermin ausgeflippt und aus der Firma gestürmt. Ich glaube ich habe eine Beziehung und das riesige Ego eines unerträglichen Menschen zerstört. Mir tut es nur Leid für die arme Frau, dass sie es auf diese Art und Weise erfahren hat. Letztendlich gehört sie zu den Leidtragenden, obwohl sie nie das Ziel meiner Rache war. Für diesen Kollateralschaden bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041931 vom 10.10.2019 um 03:39:25 Uhr in Freiburg (7 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

deppert

Rache ist süß, super gemacht, mein Respekt
Und du hast seiner Frau meiner Meinung nach ehr geholfen. Jetzt wurden ihr die Augen geöffnet und sie kann einen neuen, vielleicht besseren Lebensabschnitt beginnen

06.05.2020, 09:07 Uhr     melden


Outcast aus Cassel, Deutschland

Ich finde das hast du gut gemacht! Seine Frau kann einem vielleicht leid tun, aber ich denke es ist besser für nicht mehr in einer Lüge leben zu müssen!

06.05.2020, 11:48 Uhr     melden





Rotzz

Das ist wie mit einem 30cm-Schwanz, ich muss es sehen ums zu glauben. Also wo sind die Bilder.

06.05.2020, 15:52 Uhr     melden


Cappuccino999

Keine Absolution! Nämlich nicht nötig... Ich verstehe dich und kann dein Handeln nachvollziehen.

06.05.2020, 17:02 Uhr     melden


Richard-Bauer aus Weilheim, Deutschland

Mal was ganz anderes: Die Beichte ist aus dem Oktober letzten Jahres. Das ist doch Unsinn, wenn hier Sachen mehr als ein halbes Jahr im Precheck rumhängen.
Macht das mal schneller oder schafft es ab, so ist es Unsinn. Außerdem, wo ist der Precheck bitte auf der Seite? Den erreicht man nur über die Google Suche, auf der Seite ist er nirgends zu sehen? Seltsames System.

07.05.2020, 21:22 Uhr     melden


masoeng aus Deutschland

Also, einerseits ist es ja löblich, dass du der Frau die Augen geöffnet hast. Aber da dein Beweggrund Rache war, anstatt der Frau einen "Dienst" zu erweisen, solltest du mal drüber nachdenken was das über Dich aussagt. Wenn du ein halbes Jahr nachdem du aus dem Laden weg warst noch so eine Aktion nötig hast, spricht das nicht grade für eine sehr gefestigte Persönlichkeit. Du glaubst du bist ihm ethisch überlegen? Vielleicht ein kleines bisschen, aber ganz normal ist dein Verhalten auch nicht! Vor Allem da du anscheinend sehr stolz auf deine Aktion bist?!

12.05.2020, 09:02 Uhr     melden


DerKleine

Und du hast einfach so freien zugriff auf die Personalakten?! Sollte das so sein, dann wäre ich damit aber zu einer gewissen Behörde gegangen #Datenschutz

27.05.2020, 14:36 Uhr     melden


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