Kinder vom Amt finanzieren

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Ungerechtigkeit Geld München

Ich beichte, dass ich meine Meinung zu Leuten haben, die vom Amt leben. Ob Deutscher oder Ausländer, jung oder alt, egal. Ich verachte diese Menschen nicht pauschal. Aber wenn ich hier was zu sagen hätte, bekäme kein Kind, das während des Bezugs von Steuergeldern gezeugt wurde - nicht geboren, das ist was anderes - kein Sozialgeld. Das könnten die Eltern vom eigenen Hartz IV durchfüttern. Wer selbst Kosten verursacht, muss nicht wegen des eigenen Kinderwunsches noch teurer werden. Wie viele Menschen, die arbeiten, verzichten nur deshalb auf das dritte oder vierte Kind, weil sie dann dem ersten oder zweiten und sich selbst nichts mehr bieten könnten. Die müssen ihr Gehalt mit den Kindern teilen und haben daher selbst weniger, das Geld vom Amt reduziert sich aber nicht, wenn ein Kind nach dem anderen geboren wird. Man macht höchstens ein Plus, weil das einzelne Kind dann billiger ist (Kleidung auftragen lassen, die Zeit, anders zu kochen, kostenloser Kindergarten). Das finde ich ungerecht.

Beichthaus.com Beichte #00041861 vom 18.06.2019 um 01:31:22 Uhr in München (25 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

VcS

Hrm, ich versteh den Frust wegen der Ungerechtigkeit, aber es hat schon seinen Grund, dass Gesetze ihre Zeit brauchen.

Wenn es für das Kind kein Geld gibt, heißt das nicht, dass in solchen Situationen keine mehr gezeugt bzw. empfangen werden. Ob nun blinde Zuversicht, nicht funktionierendes Verhütungsmittel, eine Vergewaltigung, was auch immer - es werden in der Situation weiter Kinder geboren werden. Und für die Familie wird es dann finanziell ganz schön eng. Darunter leiden Kinder manchmal mehr als die Erwachsenen - ohne dass es ihre Entscheidung gewesen wäre.

Ja, zur Zeit finanziert die Allgemeinheit Kinder in solchen Verhältnissen. Bis ein Elternteil wieder Arbeit bekommt, bis das Kind finanziell auf eigenen Füßen steht oder das ganze Leben des Kindes lang. Aber selbst letzteres ist nicht so dramatisch wie es klingt - was passiert denn mit dem Geld? Viel sparen kann die Person ja garnicht, also geht das Geld zurück in die Wirtschaft, inklusive ein wenig Mehrwertsteuer für den Staat. Das erhält Arbeitsplätze, reduziert die Kriminalität und ist human. Und die Person trägt vielleicht anderweitig zur Gesellschaft bei - z.B. indem sie sich um Freunde und Familie kümmert.

30.07.2019, 23:16 Uhr     melden


Alphaberlin aus Bonn, Deutschland

VcS das ist bisher der sinnvollste und konstruktive Kommentar den ich hier gelesen habe. Danke für deine Antwort, die alles aussagt und vielleicht dem einen oder anderen einen positiven Gedankenimpuls liefert. Probs an dich!!! ❤

30.07.2019, 23:51 Uhr     melden


Gollomosh aus Wien, Österreich

Vom Begriff des Sozialstaates hat der Beichter offenbar noch nichts gehört.

31.07.2019, 07:30 Uhr     melden


Luke89 aus Schweiz

Hat was. In der schweiz ist der grundbedarf( was vom amt bezahlt wird) bei einer vierköpfigen familie 2732. Zusätzlich wird noch die wohnung und die krankenkosten übernommen. Also ca. 2732 grundbedarf + 1500 wohnung(ist schon sehr günstig hier für 4 personen. Höchstens auf dem land möglich) + 4x200 fr krankenkasse = 5032 fr. Ein bekannter von mir ist elektroinstallateur mit einer vierjährigen lehre. Er verdient ca 5000 brutto und 4500 netto( steuern, krankenkasse noch nicht berücksichtigt. Das wird seperat bezahlt). Seine frau zieht die kinder gross und arbeitet somit nicht extern. Also ist der gute den ganzen tag auf den beinen, hat eine grosse verantwortung und sie haben weniger als eine sozialfamilie. Arbeit sollte sich wieder lohnen. Zumindest hier ist der sozialstaat viel zu feudal ausgebaut.

31.07.2019, 08:55 Uhr     melden


Apfelkompost aus Mannheim, Deutschland

Luke schon mal überlegt, dass dann die Löhne angepasst werden müssen? Was nutzt es deinem Kumpel, wenn er genauso schuften muss wie davor, aber Menschen mit Sozialhilfe bereits ab Donnerstag trockene Nudeln essen müssen?

Nach unten treten ist halt leichter 🤷

31.07.2019, 09:20 Uhr     melden


lmgf aus xx, Schweiz

die welt ist sowieso massiv überbevölkert. wer von 3-4 kindern fantasiert, hat eh den schuss nicht gehört.

31.07.2019, 12:21 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

ich verstehe die Beichte irgendwie nicht. Leben müssen Kinder und Eltern ja auch von irgendetwas, und das dies sicher gestellt ist, dafür gibt es Sozialleistungen die zurecht auch auf einem Level sind so dass berufstätige grundsätzlich besser gestellt werden.

31.07.2019, 23:20 Uhr     melden


Apfelkompost aus Mannheim, Deutschland

Magnatio, das zweite stimmt leider nur bedingt. Jemand der bei McDonald's vollzeit arbeitet bekommt im blödesten Fall 1000 Euro raus, kostet dann noch die Wohnung 600 Euro, was in meiner Gegend durchaus die Norm für eine zwei Zimmer Wohnung ist, dann ist er am Hartz vier Satz

01.08.2019, 08:55 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

Das Problem ist, die Kinder können nichts dafür. Ihnen aber Unterstützung zu versagen, weil die Eltern Sozialschmarotzer sind kann auch nicht der richtige Weg sein. Was kommt dabei raus ? Kinder, die ewig benachteiligt sind. Mein Weg wäre, den Kindern nicht über Geld für die Eltern zu helfen, denn das funktioniert nicht, in Österreich züchten wir mittlerweile Sozialhilfeempfänger. Und, auch wenn ich dafür jetzt virtuell gesteinigt werde, wir importieren sie. Es sind jetzt schon viele Zuwanderer lange genug bei uns, dass wir wissen, die erste Generation kommt, und 80% davon bleibt ein Leben lang am Sozialtropf. Aber das Schlimme ist, die zweite Generation, hier geboren und aufgewachsen, geht ebenfalls zu fast 70% ins Sozialsystem.
Das kann nicht funktionieren. Und zwar egal, ob es ein einheimischer oder importierter Empfänger ist.
Das Argument, dass das Geld das die bekommen in die Wirtschaft fließt kann nicht funktionieren, denn dafür müssen zu viele andere zuviel ins System einzahlen, wir haben eine Steuerlast von ca 70%. (ja, es sind 70, denn auch für die Lohnnebenkosten, die ja freundlicherweise der Arbeitgeber zu zahlen hat, muss der Arbeitnehmer Leistung erbringen. Kein Arbeitgeber wird das nicht miteinrechen, für ihn sind es einfach die Kosten, die er für einen MA hat, egal wie es gerechnet wird. Aber es ist ein genialer Schachzug der Politik, den Leuten das nicht zu zeigen, somit wissen viele gar nicht für wieviel Abgaben sie in Wahrheit arbeiten).
Mein Lösungsansatz wäre en anderer. Diese Leuten weniger Geld zukommen lassen, dafür, insbesondere den Kindern, mehr Sachleistungen. zB Wohnung wird bezahlt, Kinder bekommen Schulsachen, Sport, etc. gratis, aber nicht einfach nur Kindergeld, Sozialhilfe, etc., von denen die Kinder wenig sehen weil die Eltern in Alkohol, Zigaretten, Spielautomaten, investieren, Geld in die Heimat schicken, usw.
Dazu darauf achten, dass diese Kinder betreut werden, also nach der Schule nicht gleich heim, wo sich keiner darum kümmert, dass gelernt wird, sondern Nachmittagsbetreeuung, wo Hausaufgaben gemacht werden, Sport, Spiele gespielt, usw., dazu ausgewogene Jausen, Mittags- und Abendessen, Obstkorb, gemeinsames Kochen, usw.
Vielleicht noch Schuluniformen, die haben sich in vielen Ländern bewährt, da die Kinder dann alle gleich sind und Unterschiede durch Markenkleidung, usw, nicht mehr zählen.
Hier wäre das Geld viel besser investiert als es den Eltern in den Rachen zu werfen, die sich davon ein schönes Leben machen, und aus den Kindern wird nichts.
Meiner Meinung nach könnte man so den Kreislauf durchbrechen, und auch aus Kindern die einer Sozialschmarotzerschicht stammen wertvolle Mitglieder der Gesellschaft machen.

01.08.2019, 10:19 Uhr     melden





Zweitaccount aus Klein-Kapfenhardt, Deutschland

Bin mit dem Beichter einer Meinung. Sozialstaat schön und gut, aber das was wir mittlerweile haben benachteiligt stellenweise schon Familien(ernährer) die arbeiten gehen.

01.08.2019, 12:26 Uhr     melden


Tessie aus Hannover, Deutschland

Ich bin froh um jeden Tag, den ich nicht auf staatliche Hilfe bzw. Hilfe der Solidargemeinschaft angewiesen bin. Wir leben nun mal in einem Sozialstaat. Sei doch einfach dankbar, dass es Dir besser geht.

02.08.2019, 10:45 Uhr     melden


jeeric aus Recke, Deutschland

Mich stört es nicht das von meinen Steuergeldern ein paar Leute leben. Selbst wenn das welche sind die einfach kein Bock haben. Der Grund ist vielleicht philosophischer Natur, die Leute machen ja nix Schlimmes, die haben einen Weg gefunden mit wenig Aufwand überleben zu können. Das ist schon mal etwas das sehr mit den Naturgesetzen konform geht. Was die nicht machen ist etwas sehr Menschliches, bzw. eine Eigenart vieler sozialer Spezies, ihnen ist ihre Stellung in der Gruppe nicht so wichtig. Wenn man jetzt ne Gruppe Affen als bildliches Beispiel nimmt, so haben die sich halt damit abgefunden Beta Männchen zu sein. Die anderen die viel Energie aufbringen, tun und machen usw, streben halt dahin Alpha Männchen, oder wenigsten 0,01 % Alpha Männchen zu werden. Zum überleben geht hier niemand mehr arbeiten, das hat sehr viel mehr mit gesellschaftlicher Stellung (wo steht man innerhalb der Gruppe) zu tun. Wenn sich jetzt jemand damit abgefunden hat irgendwo unten in der Gruppe zu stehen (Gruppe heißt in diesem Fall Volk/Gesellschaft), dann hab ich doch nix dagegen, so wird der Kampf um die 0,01% Alpha Stellung doch nur leichter.

02.08.2019, 16:43 Uhr     melden


Wallie

Na wieder nach unten treten und nach oben buckeln?

02.08.2019, 21:45 Uhr     melden


Schüchtern

Eine so extreme 1-Kind-Politik wie in China im 20. Jahrhundert wäre bei uns nicht möglich durchzusetzen. Auch die späteren, abgeschwächten Formen (2 bzw. 3 Kinder) nicht. Wir sind es hier gewohnt, dass der Staat sich in solchen Dingen raushält bzw. finanziell unterstützt. Nicht, dass empfindliche Strafen verteilt werden, sobald man ein Kind in die Welt setzt, das man selber nicht versorgen kann.
Vielleicht wäre der iranische Weg für uns eher möglich. Obwohl eine konservativ-religiöse Gesellschaft, wurde eingesehen, dass man auf eine demographische Katastrophe zusteuert. Durch massive staatliche Unterstützung (Aufklärungskurse für junge Menschen, Beratungsstellen, kostenlose Verhütung,...) ist es gelungen, die Geburtenrate von 6,8 Kindern pro Frau (1986) auf durchschnittlich 1,8 Kindern pro Frau (2016) zu senken.

03.08.2019, 11:18 Uhr     melden


Schüchtern

@Hannibal: Ich weiß nicht, ob deine 80% und die 70% Statistiken oder Meinung sind? Grundsätzlich finde ich einige deiner Ansätze richtig, diese Vererbung von Armut zu bekämpfen. Sonst haben wir hier bald Brasilien!

Zum Thema: Ich habe mal gelesen, dass mit einem höheren Grad an Integration und Einkommen auch die Anzahl der Kinder abnimmt. So haben Türkischstämmige der oberen Mittelschicht inzwischen ähnlich wenig Kinder wie Deutschstämmige mit gleichem Einkommen. Deshalb müssen wir die Schere zwischen Arm und Reich endlich in den Griff bekommen.

03.08.2019, 12:25 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Na ja kritischer sehe ich da Kinder von Moslems. Den die nutzen der Gesellschaft nur in Ausnahme fällen. Zudem ist deren Geburtenrate deutlich höher als der Europäern. Dadurch entstehen ja parallel Gesellschaften. Wir sehen ja was der Islam Europa gebracht hat.......

03.08.2019, 15:50 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Freidenker das siehst du falsch. In allen islamischen Städten gibt es nur drei Viertel. Das für Ärzte, das für Anwälte und das für Ingenieure.
Alle schwelgen im Luxus. Viele meiner muslimischen Kunden beschweren sich auch über den mangelnden Luxus hier im Lande.
Ich akzeptiere die neuen Herrenmenschen allerdings und will ihnen einen annähernden Luxus wie zuhause bieten. Das schaffe ich nur selten, da die deutsche Technik da oft nicht mithalten kann.

03.08.2019, 18:02 Uhr     melden


SonGoten

Beichter ich bin ganz deiner Meinung. Wir sollten generell aufhören Kinder zu zeugen, auch wegen Klimaschutz und CO2 und sowas. Haste ja Greta Thunberg gehört, Kinder verpesten die ganze Welt mit ihren Abgasen.
Und wenn die C02 Steuer kommt, werden Kinder richtig teuer. Von daher löst sich das Problem von ganz allein.

04.08.2019, 00:19 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

SonGoten@ Du glaubst doch nicht wirklich den Co2 mist? Informiere dich mal. Nur nicht beim Staatsfunk.

04.08.2019, 09:54 Uhr     melden


Schüchtern

Freidenker hat recht! Hört nicht auf die Medien. Es gibt doch ganz andere, viel seriösere Quellen. Hört lieber auf Youtube-Videos und dubiose Foren, in denen sich Verschwörungstheoretiker, Verfassungsfeinde, Rassisten, Reichsbürger, religiöse Eifferer, Dummschwätzer und psychisch Labile ein Stelldichein geben und um Aufmerksamkeit buhlen! Glaubt lieber denen!!

(Ironie aus)

04.08.2019, 10:47 Uhr     melden


Nachteule aus Atlantis, Deutschland

Schüchtern, von welchem Land redest du, wenn du von einer Geburtenrate von 6,8 Kindern pro Frau im Jahre 1986 schreibst? Die Gebiete Schwarzafrikas?? Deutschland wohl kaum- oder du liegst um locker 100 Jahre daneben.

Ich frage mich, wie oft und wie lange hier noch subjektive Meinungen als Beichten über zu wenig Geld und zu viele Kinder verkauft werden. Keine Absolution!

04.08.2019, 22:28 Uhr     melden


SonGoten

Leute, meine Beiträge sind immer entweder Sarkasmus oder Ironie...ich weis das diese ganze Klimahysterie totaler Blödsinn ist.

04.08.2019, 22:34 Uhr     melden


Schüchtern

@ Nachteule: Ich habe doch geschrieben, dass sich die Zahlen auf den Iran beziehen.

05.08.2019, 05:37 Uhr     melden


Nachteule aus Atlantis, Deutschland

Stimmt, Schüchtern, habe es nochmals gelesen. Alles andere hätte mich auch sehr erstaunt!
Trotzdem nerven mich die als Beichten getarnten Meinungsbeiträge hier. Damit sollen nur wieder Stimmung gemacht und Diskussionen angefacht werden. Am Ende entscheidet es jedes Individuum für sich allein und das ist der normale Weg, den jeder für sich geht. Vcs hat es gut beschrieben.

05.08.2019, 10:26 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

@schüchtern Nein, das ist keine Meinung, das sind in Österreich von offiziellen Stellen erhobene Zahlen. AMS, Sozialämter, usw. Leider tröpfelt davon nur manchmal etwas an die Medien, sonst verlieren die grossen Parteien zu viele Wähler...
Aber was durchdringt ist schlimm genug.

06.08.2019, 22:01 Uhr     melden


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