Die deutsche Jammergesellschaft

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Engherzigkeit Geld Gesellschaft

Wir sind eine junge Familie und werden dieses Jahr mehr als 50.000 Euro Einkommenssteuer (zzgl. Sozialabgaben) zahlen. Da wir Beide voll arbeiten spielt Ehegattensplitting praktisch keine Rolle. Ich finde zwar wir könnten ein wenig weniger zahlen, aber im Großen und Ganzen finde ich die Steuersumme angemessen.

Was mich nervt ist, dass diejenigen die praktisch nichts oder sehr sehr wenig zahlen nur am Heulen sind. Sie kriegen davon zu wenig und wollen da mehr haben und überhaupt die „Reichen“ und die „da oben“ würden den Staat nur ausnützen und betrügen. Außerdem haben Sie das Gefühl nur sie müssen Steuern zahlen und würden Staat damit am laufen halten. Leute, dass tut ihr nicht - ihr zahlt praktisch nix ein. Die unteren 30 Prozent (nach Einkommen) zahlen nicht mal 1 % der Einkommensteuer. Und dann kommt immer: Aber die Mehrwertsteuer. Ich habe das Gefühl es wird immer schlimmer und es nervt mich. Ich verdiene zu wenig, die Abgaben sind so hoch, die Rente zu niedrig, das Benzin zu teuer, der Sommer war zu warm, der Winter ist zu kalt und die Zigarettenschachteln werden immer kleiner. Ich habe keine Lust mehr mir dieses Gejammer anzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00041748 vom 07.02.2019 um 08:13:23 Uhr (64 Kommentare).

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Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

-petaQ- aus München, Deutschland

Ich weiß genau, was Du meinst. Sich über 37 Wochenstunden aufregen, Leute mit Abitur oder Studium verachten, aber sich permanent über den Steuersatz von 21% beschweren. Ich finde solche Leute einfach nur bedauernswert.

17.02.2019, 16:11 Uhr     melden


Rübenrotze

Naja, ganz ehrlich... DEIN Gejammer in der Beichte ist kein Stück besser und nicht weniger nervig als das worüber du dich beschwerst.

17.02.2019, 16:14 Uhr     melden


supernigga9000 aus Deutschland

Den letzten Satz kann man 1:1 auf deine komplette Beichte beziehen.

17.02.2019, 16:19 Uhr     melden


smhemail

Ich verstehe den Beichter gut. Ich kann z.B. im Moment das Wort „Respektrente“ nicht mehr hören. Und wenn ich den Heil reden sehe, schalte ich um. Der tut immer so als ob die „Kauffrau im Einzelhandel“ in Teilzeit Deuschland aufgebaut haben.

17.02.2019, 17:33 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Ich finde es eher schlimm wofür das Geld von den Politikern ausgegeben wird. Waffen, Krieg, Bankenrettung, Terrorismus Förderung, Unterstütztung von Terrorstaaten......kein Wunder das dann Geld für Bildung und Renten fehlt.

17.02.2019, 18:27 Uhr     melden


smhemail

@ Freidenker: Ich schmeiß mich weg. Du wirst doch nicht am Ende eine Person sein, wie vom Beichter beschrieben?

Dürfte man mal nach deiner persönlichen Einzahlbilanz in unseren Sozialstaat fragen?

17.02.2019, 19:40 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

smhemail@ na ja ich würde sagen eindeutig zu viel. Etwa 70% Meines Einkommen geht für steuern. Wie bei den meisten die hierzulande erwerbstätig sind.

17.02.2019, 20:12 Uhr     melden


smhemail

@Freidenker: Wow, 70% ist schon sehr viel. Insbesondere bei einem Spitzensteuersatz von 45% in Deutschland. Aber Du wirst es schon wissen.

17.02.2019, 20:23 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Smhemail jetzt kommt die Mehrwertsteuer als Argument. Das weiß ich jetzt schon.

17.02.2019, 21:01 Uhr     melden


BelasBraut aus Frankfurt, Deutschland

Ich habe noch nie eine Steuererklärung gemacht.

17.02.2019, 21:28 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Reg dich doch nicht so künstlich auf! Man wird es nie allen recht machen können, das hat nie funktioniert und wird nie funktionieren. Eine gewisse Ungerechtigkeit im Steuersystem dürfte aber durchaus vorhanden sein.

17.02.2019, 23:07 Uhr     melden


VcS

Bei einem hohen Einkommen kann man 50% Steuern zahlen, ohne dass die Lebensqualität stark leidet. Bei einem niedrigen können selbst 10% einen ernsthaften Unterschied machen, z.B. keinen Urlaub bedeuten. Dass es bei den 10% um relativ kleine Beträge geht, tut nichts zur Sache, wenn das Geld generell knapp ist.

18.02.2019, 02:39 Uhr     melden


FräuleinSteuerrecht aus NRW, Deutschland

@Freidenker: Ich hoffe, du bist nicht vom Fach. 70% Steuern - Wie grandios manche Menschen doch übertreiben können.

@Beichterin: Wer wenig hat, dem tut nunmal jeder Euro, den er entbehren muss, weh. Im Übrigen ist deine Beichte genau das, was du hier so schön verabscheust.

18.02.2019, 06:51 Uhr     melden


DriverFormeleins aus Bonn, Deutschland

Wie kann man nur so arrogant und hochnäsig sein. Es kann Dir doch vollkommen egal sein was die anderen zu beklagen haben. Du bist ja wohl keiner der ein niedriges Einkommen hat und sich keine Sorgen um seine Altersvorsorge und seinen Ruhestand machen muss. Andere aber schon! Es ist doch logisch das man sich beklagt, weil man Angst hat um seine Zukunft. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln. Traurige Einstellung!

18.02.2019, 08:10 Uhr     melden


Rotzz

Es ist mal sehr angenehm zulesen, dass jemand nicht zuviel Steuern zahlt.

Viele wissen doch garnicht wieviel Steuern sie zahlen - weil immer Alles mit Allem vermischt wird. Das sieht man auch sehr schön an einigen Komentaren.

18.02.2019, 08:27 Uhr     melden


zarkain aus Bremen, Deutschland

@ DriverFormeleins
Die Leute denken, dass die besser verdienenden genau so viel arbeiten wie sie selbst, nur dass sie viel mehr kriegen.
Das ist so ein Blödsinn. Während der Arbeiter oder die Arbeiterin nach seinen 10 Stunden nach Hause kommt und keinen Finger mehr krümmt, haben die Besserverdiener zu Hause weitergemacht. Schulen besucht, sich selbst gebildet, recherchiert und sich informiert und zusätzlich alles gegeben. Und auch während der Ausbildung haben sie nicht den ruhigen geschoben, sondern ihr Gehirn tausendfach mehr arbeiten lassen.

Das hat nichts mit Arroganz zu tun. Wenn man mehr leistet als Andere, hat man das Recht sauer zu sein, wenn einem von dem faulen Pack vorgeworfen wird, man hätte kein Recht darauf.

Soll jeder leben, wie er es für richtig hält, aber wenn schon der Neid eine Rolle spielt, dann sollte objektiv geschaut werden, warum des den Unterschied gibt.
Ein Fliesenleger kann auch einen dicken Wagen fahren, ein großes Privathaus haben und mehr. Er muss nur mehr geben als der 0815-Couch-Typ.

18.02.2019, 09:35 Uhr     melden


Rotzz

@zarkain: Sehr drastisch gesagt, aber im Grunde richtig.

18.02.2019, 09:42 Uhr     melden


DriverFormeleins aus Bonn, Deutschland

@Zarkian ich sage nicht das Du im Unrecht bist. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung jeden als jammerndes etwas dahin zustellen. Jeder trägt sein Päckchen der eine ein größeres der andere ein kleineres.
Es gibt wohl genug Faule da hast du auch recht, es gibt aber auch firmen die einen gnadenlos ausbeuten und der ein oder andere lässt sich lieber ausbeuten bevor er gar keine Arbeit hat. Es hat nicht nur etwas mit Fleiß zu tun. Man sollte auch die anderen Umstände berücksichtigen, Elternhaus ect. Ich kann super Intelligent sein und trotzdem Pech im Leben haben. Es ist mir zu einfach zu sagen das es alles an einem selbst liegt. Viel ja, aber nicht alles. Und wenn wir nur noch Akademiker im Land haben, wer arbeitet denn dann noch auf der Baustelle? Wer fährt noch unsere Lebensmittel von a nach b, wer Pflegt unsere Rentner? Sind das dann etwa alles Couch Typen? Die nach 12 Stunden Schichten geschafft aufs Sofa fallen und gerade etwas mehr als den Mindestlohn bekommen? Und dann willst du mir sagen das du nach 12 Stunden Baustelle oder Autobahn auf dem LKW noch dein Gehirn am Abend förderst?

18.02.2019, 10:17 Uhr     melden


Rotzz

@DriverFormeleins: Wenn jemand den Mindestlohn verdient, zahlt er ca. 700 - 750 Euro Steuern im Jahr. Im Vergleich zu 50.000 Euro (ok. sind ja wohl auch zwei Eheleute) ist das ein deutlicher Unterschied. Jetzt kann man natürlich Fragen, wer von Beiden sozialer ist.

18.02.2019, 10:42 Uhr     melden


DriverFormeleins aus Bonn, Deutschland

Es geht mir hier in dem Fall um die Altersarmut und die Ängste der Leute die ein Niedriges Gehalt haben, ich bin einfach der Meinung das man abwägen sollte. Und für mich klingt es eben arrogant wenn man sich so äußert.
Schön 50.000 € im Jahr tolle Sache aber dann jeden über einen Kamm zu scheren finde ich nicht in Ordnung.
Andere Sorgen sich täglich darum ob sie etwas zu Essen auf dem Tisch haben. Ich gönne es jedem der es sich erarbeitet, bin aber der Meinung das ein Beamter der Freitags um 12 Uhr Feierabend hat nicht mehr verdienen sollte als ein richtiger Arbeiter. Auch ein Manager muss keine 10.000€ im Monat haben.

18.02.2019, 10:54 Uhr     melden


Rotzz

@DriverFormeleins: Ich fasse mal zusammen: Du bekommst zu wenig und die Die-Da-OBEN, du nennst sie Beamte und Manager, kriegen viel zuviel und leisten nichts.

Genau was der/die Beichter*in schreibt.

18.02.2019, 11:21 Uhr     melden


DriverFormeleins aus Bonn, Deutschland

Das ist nicht richtig ich habe eine Meinung daraus lässt sich nicht schließen das ich zu wenig verdiene.
Ich sage auch nicht das Manager oder Beamte zu wenig arbeiten, dies erwähne ich nirgends.
Jeder Arbeitsplatz hat seine Berechtigung, ich stelle lediglich die Fairness infrage.

18.02.2019, 11:31 Uhr     melden


neoi

ich hätte auch gerne 150.000€ die ich jährlich versteuern muss, da bin ich weit entfernt von, trotzdem sage ich allen die mich mit ähnlichem volljammern, dass ihre paar Euro steuern nicht mal reichen, um einen der Lehrer ihrer Kinder einen Monat lang zu bezahlen. Klar, dann kommt die Märchensteuer dazu, und dann reichts für 3 oder 4 Monate - danach sind die meisten schon still, wenn sie merken wie sehr sie von der Gemeinschaft profitieren. Aber auch mit 50.000 Euro Steuern gehört man nicht zu denen die Zitat den Staat am laufen halten, sondern profitiert immer noch erheblich von Zahlungen anderer. Kein Grund abzuheben.

18.02.2019, 12:08 Uhr     melden


KingKurt

Deutschland iz eine Neidgesellschaft. Wenn du als Deutscher erfolgreich bist, wirste öffentlich denunziert. In jedem anderen Land tragen sie stolz deinen Namen vor, hier nicht. Über die Steuern, die Besserverdiener und allem was außerhalb der eigenen Reichweite liegt, wird gejammert und abgewertet. Der eigene Beitrag in Relation wird dabei völlig außen vor gelassen. Es wird sich abreagiert und nach unten getreten wo es nur geht; selbst Rettungskräfte bekommen das zu spüren. Eine schreckliche Entwicklung. Vieles war schon immer so (oder wenigstens ähnlich) aber vieles wird einfach nur immer krasser! Ein großer Teil resultiert aus der immer mehr wachsenden Anspruchshaltung vieler. Wenn ich eine schlechte Ausbildung habe, iz meine Arbeit schlecht bezahlt und folglich bekomme ich wenig Rente. Eigentlich ein einfaches Prinzip. Warum die Ausbildung schlecht war, iz dabei überhaupt net von Interesse! Wer heute gut verdient, war in den seltenstens Fällen faul oder hatte eine überdurchschnittlich erfüllte Jugend mit Clique, Partys und Ausschweifungen. Und damit kommen wir wieder zurück auf die Beichte: Viele Menschen schauen gerade mal bis zu ihrem Tellerrand. Das iz ihr Universum. Alles was sie net sehen, passiert also net. Wenn ich den Chef sehe wie er beim Meeting Kaffee trinkt, während ich das Lager einräumen muss, kommt nur der Gedanke zum "faulen Sch wein". Dass der Chef aber vor mir da iz und auch noch, wenn ich zu Haus bin, sehe ich net und deshalb iz es in meinem "einfachen" Gehirn net vorhanden. Das der Chef im Meeting dafür sorgt, das im übernächsten Halbjahr die Auftragsbücher voll sind und ich mein Gehalt bekomme, wird ausgeblendet, denn ICH schaffe ja mit meinen Händen das sichtbare Ergebnis! Ergo: sich über die Jammerer aufzuregen, bringt überhaupt nix, denn man muss (leider) immer davon ausgehen, das sie es net besser wisser bzw. wissen können...und das schlimmste iz: die meisten davon sind auch noch völlig beratungsresistent!

18.02.2019, 13:17 Uhr     melden


Rotzz

@neoi: Im Grunde stimme ich dir zu. Gibt es für den letzten Teil deiner Aussage Belege oder kommt sie so aus dem Bauch? Ich meine wo ist den die Grenze? Ich finde 50.000 Euro schon sehr viel, dass ist höher als der durchschnittliche Jahresbruttolohn.

18.02.2019, 15:00 Uhr     melden



Schüchtern

Andersrum wird auch ein Schuh draus: Deutschland ist ein Land, in dem es schwer ist aufzusteigen. Das Vermögen bleibt bei den Reichen, dank abgeschaffter Vermögenssteuer und geringer Erbschaftssteuer. Eine pauschalisierte Kapitalertragssteuer begünstigt den Reichen, sodass sie immer reicher werden und die Armen ärmer. Bereits jetzt besitzen schon die reichsten 10% in Deutschen 60% des Gesamtvermögens. Der Nachname (Migrationshintergrund) entscheidet erwiesenermaßen mit, ob jemand zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder eine Wohnung vermietet bekommt.
Natürlich gibt es immer welche, die sich mühsam von unten nach oben gearbeitet haben. Aber meistens wurden doch die, die über die Armen lästern mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Ewig kann das nicht so weiter gehen, denn auch die Reichen mögen nicht in einem Brasilien leben, indem die Armen im Chaos und die Reichen in der Angst vor Kriminalität leben. Soziale Gerechtigkeit interessiert hierzulande den Wähler nicht. Nur Flüchtlinge, die Ach so teuer sind und uns alles wegnehmen. Dass Steuerflucht geschätzt das 10-fache kostet, wobei das Geld nichtmal in Deutschland bleibt, ist egal.

18.02.2019, 21:21 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Schüchtern
Interessanter Ansatz. Was ich mir wünsche ist nicht, dass reiche Leute ärmer werden, die dürfen gerne so reich bleiben wie sie sind, sondern lediglich gute Aufstiegsmöglichkeiten für Menschen, denen es eben nicht so gut geht. Aufstiegsmöglichkeiten sind soweit vorhanden, das Schulsystem ist quasi umsonst, Studiengebühren sind weitestgehend abgeschafft, was hält den einzelnen ab, der den Willen hat etwas zu erreichen? Für Arbeitgeber sollte man lieber Anreize schaffen, viele Arbeitsplätze zu schaffen, Erleichterungen für gute Gehaltsdurchschnitte für Mitarbeiter etc, das wäre mal was, anstatt immer nur versuchen ihnen mehr wegzunehmen. Dann werden sich gute Juristen und freie Mitarbeiter genommen, die jede Möglichkeit durchleuchten und ausnutzen um eben die Steuern zu sparen. Wer würde es nicht tun (zumindest die legalen Grauzonen)? Wer zahlt denn mehr Steuern als er muss? Jeder gibt doch bei seiner Einkommenssteuer zum Jahreswechsel alles an was möglich ist, um eben möglichst wenig Steuern zu zahlen. Was ich vom Staat erwarte ist viel mehr, dass es sich gerade im unteren Segment mehr lohnt zu arbeiten. So ist es doch für eine Familie mit 2 oder mehr Kindern schon fast egal ob man arbeiten geht oder nicht, wenn beide Elternteile keine besonderen Fähigkeiten mitbringen und nicht über einfache Tätigkeiten mit 1500 bis 2000 Brutto hinauskommen. Man steht ohne Arbeit quasi genauso dar. Genau das ermutigt und begünstigt das riesige Dunkelfeld von verschleierter Schwarzarbeit. Gutes Geld, aber ohne Absicherung, weder für das eigene Alter, noch für den Staat.
Zu der Sache mit dem Migrationshintergrund, wir reden doch immer von denselben Leuten. Bestimmt hat da niemand Frau Chang, Herr Sengupta, Herr Watson oder Frau Pisz im Kopf, da würde ich doch gerne mal Studien darüber sehen. Was ich als erwiesen ansehe ist, dass Leute seltener eingeladen werden, die sich auf ihrem Bewerbungsfoto bereits als religiös indoktriniert präsentieren, Beispielsweise durch eindeutige Halsketten oder Kopftuch. Das ist für eine Firma völlig legitim. Da gab es doch letztens noch die Beichte über eine Firma, die speziell nur Christen eingestellt hat. Firmen dürfen definitiv eigene Einstellungskriterien haben.
Die ganze "Flüchtlingsproblematik", die keine Flucht darstellt sondern Migration, macht einige Menschen nicht wütend weil ihnen etwas weggenommen wurde, sondern weil dadurch eindeutig wurde, dass schon lange Mittel und Wege da gewesen wären, um den Ärmeren oder Schwächeren der eigenen Gesellschaft Unterstützung zu bieten.

Für Einwanderer der ersten Generation ist es sowieso fast unmöglich weit aufzusteigen, wenn sie nicht bereits Top ausgebildet in das Land kommen. Allein der Prozess vom sich zurechtfinden, Kultur und Lebensalltag kennenlernen und zu meistern (auch Papierkram etc), bis man in der Lage ist das selbst zu bewältigen, dann jahrelang Sprache lernen um auf einem anständigen Niveau anzukommen mit dem man auch in der Lage wäre einem Unterricht zu folgen und spezifischen Stoff zu verstehen und zu verarbeiten... Dann Dinge wie Führerschein etc, die auch noch viel Geld kosten und nicht unbedingt leicht zu bestehen... Selbst für einen einzelnen ist das eine große Aufgabe, die viele Jahre in Anspruch nimmt, nicht mal zu hoch gegriffen wenn man sagen würde: Ein gutes Jahrzehnt für alles zusammen kann schon gut möglich sein. Dasselbe mit Familie mit eventuell noch kleinen Kindern? Fast unmöglich.

19.02.2019, 09:12 Uhr     melden


Rotzz

@Meance: Auftieg durch Bildung funktioniert sehr gut in Deutschland. Ich kenne sehr viele Beispiele. Ein Paketbote oder Altenpfleger hat es, durch reinen Fleiß, schwierig. Auch Aufstieg durch Heirat ist selten geworden. Es wird doch eher untereinander geheiratet - früher war das wohl anders. Das ist übrigens ein Grund, warum die Schere weiterer auseinander geht.

19.02.2019, 13:49 Uhr     melden


DerPerky aus Deutschland

Hinter jedem Vermögen steckt ein Verbrechen.
Ich kann schließlich nur mehr kriegen, wenn andere weniger kriegen.

19.02.2019, 14:38 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Rotzz
Ja da haste wohl Recht. Aber es ist ja auch nicht so, als wüssten die Leute nicht was sie in den entsprechenden Berufen erwartet. Es geht ja niemand in die Pflege weil man reich werden möchte, trotzdem entscheiden sich viele Menschen dafür. Wenn aber der Nachschub ausbleibt, dann muss man an die Ursachen, da gibt's ja quasi nur 2: Entweder mehr Geld bezahlen oder mehr Leute einstellen, damit bestehendes Personal besser entlastet wird. Aufstieg durch Heirat war ja sowieso immer eher etwas weibliches, Männer interessieren sich ja meist nicht besonders für den sozialen Status einer Frau. Da viele Frauen aber heute auch gute Ausbildungen machen und viel verdienen, Männer häufiger nicht mehr danach streben ganz nach oben zu kommen, da hat man dann automatisch mehr Leute auf derselben Stufe überall.

19.02.2019, 18:19 Uhr     melden


Schüchtern

Theoretisch kann zwar fast jeder nach oben kommen, aber eben nicht alle. Es muss immer mehr Verlierer geben, damit es ein paar Gewinner gibt. Die Reichen bleiben reich und die Armen werden es auch, wenn sie sich anstrengen... das ist ein neoliberales Märchen. Das geht schon deshalb nicht, weil wir nur begrenzte Ressourcen haben, von denen nicht jeder mehr bekommen kann. Es geht auch nicht wirklich darum, die Reichen ärmer zu machen, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht noch ungerechter wird. Aber dann heißt es: Mindestlohn einführen/erhöhen? O Gott, das schadet der Wirtschaft, das kostet Arbeitsplätze! Klimaschutz (Kohleausstieg, Diesel-Kfz kostenlos nachrüsten)? Gleiche Antwort. Und wenn, dann bitte soll der Staat das bezahlen.
Wenn Steuerschlupflöcher geschlossen werden würden und es genug Steuerfander gäbe, dann wäre wirklich genug Geld da, um unsere Probleme anzupacken: Altersarmut, Fachkräftemangel, Ganztagsbetreuung für Kinder, Staatsverschuldung, Integration von Migranten, Umweltschutz,... Inzwischen verstehen das ein paar Reiche, die sagen: Lieber zahle ich anständig Steuern, hab dann immer noch mehr als genug, als dass hier alles den Bach runter geht. Aber das ist eine Minderheit, die Mehrheit betreibt lieber Lobbyarbeit in der Politik.
Und die Nationalkapitalisten, die sich als die Freunde des kleinen Mannes aufspielen, die lenken lieber die Debatte darauf, dass es doch legitim ist, wenn ein Tafelladen keine Ausländer mehr aufnimmt. Die Frage ist doch eher, warum es in einem Land, das angeblich so reich ist, dass man keine Vermögenssteuer braucht, überhaupt eine Armenspeißung gibt?!

20.02.2019, 08:00 Uhr     melden


Rotzz

@Schüchtern: Bin mir nicht sicher ob die der Beichter*in als “reich” ansehen werden kann. Klingt eher als nach einem Ehepaar, wo beide 100% arbeiten. Wahrscheinlich als Angestellter oder vielleicht auch als Selbstständiger. Sicher verdienen die ganz gut. Eventuell jeder 70.000 - 80.000 Euro im Jahr. Das ganze gesülze von Reich, Aufstieg, Vermögen ist alles spekulativ und hat nichts mit der Beichte zutun.

Du möchtest doch mit Vermögenssteuer nur wieder, dass ein Anderer es zahlt. Die Obersten 10% zahlen übrigens schon 50% der Einkommessteueraufkommens. Das in den 60% (der obersten 10 %) Vermögen auch Betriebsvermögen stecken, wird dann gerne verschwiegen.

20.02.2019, 12:10 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@Schüchtern, wenn du da alles schließt und noch mehr fahndest ist das ein Problem für viele Unternehmer.
Da bleibt dann nicht mehr viel übrig. Ich Rede nicht von *ld* Oder sowas sondern eher ein Betrieb mir zehn Mann. Die hartzen dann besser.

20.02.2019, 12:27 Uhr     melden


Schüchtern

@ truth: Aber wenn man kriminelle Machenschaften wie Steuerbetrug, Lohndumping, Sozialabgabenbetrug, Scheinselbstständigkeit, Schwarzarbeit usw. nicht verfolgt, dann verschafft man demjenigen, der sich an die Regeln hält, einen Nachteil. Und dann geht beispielsweise der kleine Spediteur, der zwei deutsche Fahrer ordentlich angemeldet hat pleite, während der große Konkurrent, der die Möglichkeiten hat, seine Einkünfte zu verschleiern und schwarz arbeiten lässt, expandiert. Was ist jetzt langfristig besser für die Volkswirtschaft?

20.02.2019, 17:49 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

@FrauleinSteuerrecht Die Rechnung ist ganz einfach. Mehrwertsteuer, Kraftstoff Steuer, Grundsteuer, Rundfunk zwangssteuer, Strom wird auch versteuert, kfz Steuer, Versicherung Steuer. Rechne das zusammen dan kommst Du auf eine nette Summe. Halte dein Einkommen gegenüber. Dann weißt Du wieviel Steuern Du wirklich zahlst. Wer noch Raucht und beruflich weit pendeln muss wird es nochmal teurer.

20.02.2019, 18:51 Uhr     melden


carassi

Und weißt, was der Staat mit dem Geld tut Freidenker? Uns ein sehr sorgenfreies Leben ermöglichen. Dass demokratische Staaten mit hohen Steuern jedes Jahr die oberen Plätze im World happiness report anführen ist kein Zufall. Frei nach Volker pispers: Steuern machen glücklich. Paradox aber wahr. Naja solange man nicht in ner Diktatur lebt, in der man nur den goldenen Palast des Herrschers finanziert.
Es steht dir auch jederzeit frei, in ein Land mit geringeren Steuern zu ziehen. Vielleicht merkst du dann, dass Steuern ne prima Sache sind. So vom Prinzip her. Ja sicher, in manchen Punkten verbesserungswürdig. Aber grundsätzlich? Ich hab nix gegen Steuern. Am Ende nutzt es mir.

21.02.2019, 04:38 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Schüchtern
Ich halte es für falsch, versteuertes Einkommen erneut zu versteuern, da käme es auf die Grenzen an. Ich habe auch kein Vertrauen in den Staat, dass sich irgendwas an meinem Tascheninhalt ändert, wenn Leute mit den dicksten Taschen mehr Steuern zahlen. Die ersten Läden die schließen müssten wenn tatsächlich Mindestlöhne hart nach oben schießen, sind kleine bis mittlere Betriebe. So kleine Imbissbetriebe wie Dönerbuden, Pizzerien zum Beispiel oder China Restaurants laufen sowieso alle schon lange illegal was Löhne etc angeht, weiß jeder mit bisschen Einblick in die Szene. Die lassen sich legal fast unmöglich gewinnbringend führen. Dann die ganzen Betriebe wo Chefs 60 bis 70 Stunden pumpen und gerade ein Durchschnittsgehalt schaffen aber halt den Traum vom eigenen Geschäft/Firma und den Willen es nach oben zu schaffen, auch die gehen kaputt. Deutschland ist ein sehr schweres Pflaster für Existenzgründer. Dann machste die "Großen" eher zu Monopolisten ist meine Befürchtung, mit deiner Idee.

21.02.2019, 08:43 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

@carassi Also Deutschland ist keine Demokratie. Wir haben nicht einmal eine Verfassung. Was der Grundstein für eine Demokratie ist. Also eine durch Volksabstimmung angenommene Verfassung. Der Präsident ist auch nicht vom Volk gewählt worden. Und Merkel wurde auch nicht vom Volk gewählt, Ihre Partei hat nur etwa 20% stimmen. Die Politiker handeln auch nicht im Sinne des Volkes. Auch Kritik wird massiv unterdrückt. Zensur wird immer weiter ausgeweitet. Wie gesagt Deutschland ist keine Demokratie und Die EU genauso wenig. Da passt eher der Begriff Faschismus.

21.02.2019, 10:26 Uhr     melden


carassi

Eigentlich ist ne Verfassung nur ne Art regelwerk, das den Staat sowie Rechte und Pflichten der Bürger schriftlich festhält. Es gab und gibt Demokratien ohne Verfassung und nicht - demokratische Staaten mit Verfassung. Davon abgesehen, ich hab so meine Zweifel, dass du verstanden hast, was ne Demokratie ist. Wir haben ne Demokratie, nur keine direkte Demokratie. Brexit hat schön demonstriert, wieso direkte Demokratie auch nicht unbedingt immer ne gute Idee ist.
Ich habe auch meine Zweifel, dass du wirklich weißt, was Faschismus ist. Und irgendwie klingt das ganze leicht nach reichsbürgertum

21.02.2019, 10:39 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@Schüchtern ist es kriminell, wenn jemand überleben will? Sollen die Unternehmer alle pleite gehen, damit es legal ist?
@Fteidenker ich unterstütze dich. Viele meiner Kunden sind auch Reichsbürger.
Die haben Recht. Mir sind einige Dinge passiert, die ich hier nicht nennen kann. Der Staat hängt da mit drin.
War natürlich nur ein Spaß, ich bin verrückt, ich bin verrückt.

21.02.2019, 11:16 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

@carassi Also mit den sogenannten "Reichbürgern" kenne ich mich nicht aus. Von daher kann ich nichts dazu sagen. Ach eine Demokratie hält sich an das Völkerrecht. Und an eigene Gesetzte z.b Angriffskrieg Paragraphen im "Grundgesetz". Ich halte mich lieber an Fakten.

21.02.2019, 11:55 Uhr     melden


carassi

Wenn du nen Haufen aborigines nimmst, die irgendwo im australischen Busch leben und noch nie das Wort Staat oder Grenze gehört haben (ganz zu schweigen von Verfassung) und sich regelmäßig treffen und alle wichtigen Entscheidungen per Mehrheit treffen, leben die in einer Demokratie. Usa ist ne Demokratie, verstößt aber gerne mal gegen völkerrecht. Guantanamo zb. Uk ist ne Demokratie, deren Verfassung ist nicht vollständig schriftlich festgehalten. Du vermischst da laufend Dinge, die nicht zusammen gehören. Abgesehen davon, ja, unsere Verfassung gilt. Verfassungen brauchen keine legitimierung durch Volksentscheid.
Reichsbürger sind Menschen, die aus verschiedenen Gründen unsere Regierung als nicht legitim ansehen. Häufig Verschwörungstheoretiker mit latent rechter Grundeinstellung (deswegen reichsbürger, die beziehen sich gern auf das dritte Reich).

21.02.2019, 13:15 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Auf das Kaiserreich, nicht das dritte Reich. Häufig auch antisemitisch, aber da ist die Mischung doch sehr viel bunter als vor allem medial der Anschein wäre, aber wen wunderts, dass rechts da wieder im Fokus ist... Naja...
Ja wir sind eine Demokratie, aber nun mal keine direkte. Jeder kann politisch aktiv werden und sich aufstellen lassen und dann selbst mitentscheiden.

Ich finde den Brexit an sich eine tolle Sache, leider werden die Engländer brutal bestraft werden dafür, damit kein anderer wieder auf die Idee kommt auszusteigen, selbst wenn es auf unsere Kosten geht. Das ist auch typisch deutsch in der heutigen Zeit geworden: Man geht nicht nach dem eigenen Interesse, was den größten Nutzen bringt. Kein Pragmatismus, eigentlich nirgendwo. Nur Ideologie, was das "moralisch richtige" ist, dass wird gemacht. Und "Vorbild sein" für den Rest der Welt.... Würg.

21.02.2019, 13:32 Uhr     melden


carassi

Ach kennst das nicht? Außengrenzen von 1933? Da ist jetzt zwar Polen aber wen interessiert schon Polen.
Ich finde, der EU würde manchmal etwas mehr Direktheit guttun. Aber ne Demokratie ist es. Wir wählen und unsere Wahl bestimmt die Zusammensetzung der diversen Institutionen. Teils direkt, teils ziemlich indirekt (wir zb wählen Parteien, die knöstern nen Regierungschef aus und der wiederum kann dann Dinge in der EU entscheiden..)

Ich halte den brexit für ne schnapsidee. Unabhängig von der Frage nach der Sinnhaftigkeit, die Durchführung ist setzen, sechs. Noch grob ein Monat bis zum Termin und die haben keine Ahnung, was die eigentlich wollen. Gab gestern gut ein dutzend parteiaustritte deswegen, das Parlament hat jetzt ne Fraktion mehr. Kein Plan, kein Konzept, der helle Wahnsinn. Aber sehr spaßig zuzusehen, wenn man nicht direkt betroffen ist. Ich will da drüben aber echt nicht Exporteur sein. Planung für mehr als nen Monat ist gerade nicht möglich. Da sind gerade Schiffe auf dem Ozean, deren Kapitäne nicht wissen, was ihre Ware nach der Ankunft für Auflagen erfüllen muß, weil die nach brexit ankommen.
Es ist im Sinne von Deutschland, die EU zu schützen und zu erhalten. Zwischen USA, China und aufstrebenden asiatischen Ländern wäre Deutschland sonst sehr bald weltpolitisch und -wirtschaftlich ziemlich bedeutungslos. Die EU gibt da mehr Schutz. In der Weltwirtschaft fressen die großen die kleinen. Es ist besser, groß zu sein. Jüngstes Beispiel, dsgvo. Die unterscheidet sich tatsächlich gar nicht so sehr von dem, was wir vorher hatten, unser Datenschutz war ziemlich gut. Der deutsche Datenschutz hat die USA null interessiert. Aber so gar nicht. Die dsgvo bewegt jetzt plötzlich Dinge. Weil dahinter nicht das kleine Deutschland steht sondern die EU.
Bedeutet leider für uk, dass da nicht allzu viel bewegungsspielraum in den Verhandlungen ist. Die muss man nicht strafen, das ergibt sich von allein. Ne folge davon, dass sie zwar raus wollen, aber die Vorteile der Mitgliedschaft behalten wollen. Das geht nicht und die Erkenntnis tut jetzt weh.

21.02.2019, 14:36 Uhr     melden


VcS

Äh Menace, europäische Nationalstaaten hatten zwei Jahrhunderte Zeit (1789, Französische Revolution, bis 1993, Gründung der EG), sich zu beweisen. Herausgekommen sind zahllose bescheuerte Kriege, unter denen nicht nur die kriegsführende Generationen gelitten haben, sondern auch die nächste gleich mit. Der Sozialismus wird gern daran gemessen, wie sich die realen sozialistischen Staaten geschlagen haben - kann man machen, dann sollte man diese Messlatte aber auch an andere Staatsmodelle anlegen.

Die EG (und später die EU) ist sicher nicht perfekt, aber sie hat zum weitgehenden Frieden in Europa beigetragen. Ich persönlich glaube, dass Deutschland auch wirtschaftlich von einem offenen Markt und der Währungsunion profitiert hat. Und tatsächlich steht das Land ziemlich gut da, besonders wenn man überlegt, wie sehr wir uns wirtschaftlich einseitig auf Export und Autos (sowie andere Maschinen) stützen. 2018 hat es die Politik sogar mal geschafft, die Schulden gegenüber dem Vorjahr leicht zu SENKEN.

21.02.2019, 14:45 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Was meinst du mit dem Start? Ich wollte lediglich sagen, dass sich Reichsbürger auf die Kaiserzeit und auch die entsprechende Fahne zum Großteil beziehen, nicht auf das Nazireich. Und ja, im Großdeutschen Kaiserreich waren Teile Polens Deutschland, davor war sie Preußen, dazwischen auch mal Sowjetunion.. Geschichte halt, Staaten entstehen und zerfallen wieder, so wie so ziemlich alles andere auch. Ich halte Deutschland Weltpolitisch nicht für wichtig, nur wirtschaftlich. Waffen kriegt jeder von uns der die Kohle auf den Tisch legt, militärisch beteiligt man sich so selten und so wenig wie möglich selbst aktiv. Dank Trump hat man sich aber endlich ein wenig aus der "Vasallenstaat der USA"-Haltung lösen können und macht endlich bisschen mehr eigenes. Klar will man durch die EU den Einfluss in der Welt stärken, das ist offensichtlich.

@VcS
Der Brexit wird vor allem zeigen, wie es ohne die Mitgliedschaft in der EU funktionieren kann. Wenn sich EU bzw vor allem Deutschland zu zickig anstellen, dann werden sicher nach kurzer Downphase vor allem die USA der lachende Dritte sein. Es wird der EU nicht guttun, seinen größten Handelspartner auf dem Kontinent zu verprellen, weil sich seine Bürger für den Austritt aus der EU entschieden haben. Nur meine 2 Cents, Kontrollgruppen zum Vergleich gibt es ja nicht. Die deutsche Politik finde ich so lange auch noch gar nicht Scheiße 😀 Ging erst so bei Bankenrettung und NSA Skandal los.

21.02.2019, 15:25 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

@Carassi Wenn ein Staat behauptet es sei eine Demokratie heißt das noch lange nicht das es stimmt. USA behauptet auch Menschenrechte zu schützen, in Wirklichkeit. Betreiben die Völkermord. Das traurige ist das die BRD mitmacht. Aktueller Fall Venezuela, dort hat sich einer selbst zu Präsidenten ernannt und das wird von der Westlichen Welt als Demokratisch bezeichnet. Und der gewählte wird als Diktator bezeichnet. Saudi Arabien ist auf Platz eins unter den Tyrannen. Was passiert? Nichts, die Kriegen noch Unterstützung für ein Angriffskrieg in Jemen. In dieser Welt ist nichts so wie es scheint.

21.02.2019, 16:26 Uhr     melden


carassi

Oh gibt auch massig reichsbürger, die nazideutschland toll fanden. Da kommt btw auch der antisemitismus her, das deutsche Kaiserreich war judenfreundlich. Die haben die Juden den "normalen Bürgern" gleichgestellt, vor dem Reich waren das Menschen zweiter Klasse. Das Reich war in der Hinsicht erstaunlich progressiv. Antisemitische reichsbürger haben entweder das andere Reich im Kopf oder keine Ahnung von dem Staat, den sie da toll finden.
Politisch wichtig ist Deutschland aktuell durchaus, weil wir ne starke Stimme in der EU haben, was nun mal die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist.

Das nennt man wohl whataboutism Freidenker. Demokratie isses trotzdem. Wir wählen unsere Parteien schließlich.

21.02.2019, 16:29 Uhr     melden


Rotzz

Lieber @Freidenker, kann es sein, dass du überhaupt keine Einkommensteuer zahlst? Kann es sein, dass du deinen Aluhut aus Transferleistung finanzierst?

21.02.2019, 17:25 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Ja die gibt's auch, ich sage nur, die Anzahl und die Unterschiede der Reichsbürger sind sehr viel größer als es medial gerne vermittelt wird. Da wird es sehr vereinfacht dargestellt, was sie eint ist die Ablehnung der BRD, wegen unterschiedliche Verschwörungen, teils auch Antisemitische, ja. Habe Antisemitismus nie wirklich verstanden, finde es so einfach wie es zum Beispiel Ben Shapiro erklärt, der hat mal eine einfach Statistik erstellt, wer in den USA geht wie lange in die Schule. Dabei kam raus, dass jüdische Schüler im Schnitt fast 2 Jahre mehr als alle anderen in Bildung investieren. Da brauch man sich dann auch nicht über überdurchschnittlichen Wohlstand und überdurchschnittlich gute Jobs wundern... naja.
Politisch wichtig ist Deutschland in der EU definitiv, man könnte fast sagen der Anführer. Aber International, also außerhalb Europas, da sehe ich Deutschland nicht als Big Player an. Man fordert nichts, man greift nirgendwo ein. Man wird als nützlich wahrgenommen, ein Land zu dem es sich lohnt gute Beziehungen zu haben wegen Wirtschaft und Handel, aber kein Land vor dem man Angst haben müsste und eins das man auch ziemlich dominant angehen kann (siehe z.B. Türkei), weil sie sich nicht wehren werden.

22.02.2019, 06:13 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Viele hier haben wenig Ahnung. Viele meiner Kunden sind Reichsbürger.
Das sind keine Nazis.
Ich stoße leider auf taube Ohren, da viele sich ihre Meinung geBILDet haben.
Antisemitismus kommt übrigens hauptsächlich von Muslimen. Kenne da auch viele. Selbst die, die es nicht praktizieren sehen Juden als Feinde.

22.02.2019, 20:52 Uhr     melden


Schüchtern

@truth Ich kann schon verstehen, warum Moslems in Deutschland Juden als Feinde betrachten. Dieses unmenschliche, völkerrechtswidrige Apartheidssytem in Israel wird von deutscher Seite unterstützt. Außerdem ist man als Jude in Deutschland Minderheit 1. Klasse und als Moslem eben nur 2. Klasse. Gegen Moslems hetzen ist salonfähig, gegen Juden ist böse antisemitisch. Ich finde, dass die deutschen Juden sich endlich mal zu Menschenrechten für jedermann bekennen und von der israelischen Unterdrückungspolitik klar abgrenzen sollten. Das würde das Verhältnis hier deutlich entspannen und wäre nicht so scheinheilig.

24.02.2019, 06:49 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Schüchtern das mag sein. Islamophobie gibt es ja hier auch durch Deutsche. Was mich aber stört ist, dass immer von judenfeindlichen Deutschen berichtet wird.

24.02.2019, 08:45 Uhr     melden


carassi

Das weiß ich menace. Ich gucke gern und oft dokus, da sind auch mehrere über reichsbürger dabei gewesen. Also Doku im Sinne von "wir gehen jetzt mal da hin und gucken, was die zu sagen haben", so mit Hintergrund, nicht das, was man neuerdings gern als informative Sendung verkauft. Die eint mehr, meiner Meinung nach. Ne gewisse grundparanoia, Misstrauen und Ablehnung gegenüber dem Staat (hab noch von keinem reichsbürger gehört, der die BRD toll findet und es bedauert, dass sie leider illegitim ist) und ne Anfälligkeit für Verschwörungstheorien.
Die EU hat eine gemeinsame Außenpolitik. Es ist ja gerade die Idee, dass die EU mehr macht in der Stimme hat als wir allein. Der Witz ist, wir gehören zu denen, die die Aussagen der EU stark beeinflussen können. Manchmal etwas zu stark, glaube ich. Aber man muss nicht unbedingt zentral auftreten um politisch wichtig zu sein.
Antisemitismus ist einfach. Der ist genau wie jedes "anti". Man braucht nen schuldigen für irgendwas und die Juden sind praktischerweise da. Dazu ne gewisse Angst und Ablehnung gegenüber von anders-sein (die ist im Menschen relativ tief verwurzelt, war mal vor langer Zeit ein Vorteil beim überleben) und speziell bei den Juden die lange Geschichte des Antisemitismus in Europa, das geht schließlich hier seit Jahrhunderten so. Fertig. Fremdenfeindlichkeit ist nicht sonderlich kompliziert und irgendwie immer gleich.

Keine Sorge truth. Deine reichsbürger sind bestimmt alle total liebe Verschwörungstheoretiker ohne Respekt vor dem Staat, in dem sie leben und von dem sie profitieren, die bereitwillig jeden möglichen Mist glauben, den man erzählt, solange es gegen den Staat geht. Abgesehen davon, wieso diskriminierst du jetzt fremdenfeindlichkeit? Nur weil Juden helle Haut haben? Wieso ist deine fremdenfeindlichkeit jetzt besser als deren?

24.02.2019, 13:21 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Nein carassi, es wird aber eine Judenfeindlichkeit angeprangert, die es nicht gibt. Angeblich seien alle Deutschen judenfeindlich, also laut deinen Medien. Das ist einfach gelogen. Der Antisemitismus kommt durch Moslems.
Zu den Reichsbürgern, sind eben Leute, sie "Stopp" sagen. Lass du dir ruhig alles gefallen. Kannst dich ja melden, wenn man dich und deine Familie bedroht.
Vielleicht schützt dich ja auch der zugedröhnte Söldnertrupp, der da draußen rumläuft(der ist natürlich keine reale Behörde, ich dachte nur, das klingt gut, ich weiß nicht, was ich hier rede).
Deutschland ist ein krasser Unrechtsstaat. Profitiere sind Leute wie du, ich nicht.
Ich lebe in ständiger Angst und werde terrorisiert.
Ansonsten halte ich zwangsweise diesen Mist mit am Laufen.
Und ja ich verachte den Staat. NOCH gibt es ja keine Gedankenverbrechen.
Das Argument weggehen ist Quatsch. Warum sollte ich, ich habe ja nichts getan.

24.02.2019, 14:32 Uhr     melden


carassi

Der Antisemitismus war ein Problem, lange bevor die Flüchtlingswellen kamen. Und er wird eins bleiben, wenn die wieder zu Hause sind. Einfach weil bestimmte Ideen sehr hartnäckig sind.
Lass mich raten. Du bist reichsbürger? Bin ja eigentlich der Meinung, dass man die deppen nach den Strafgesetzbüchern ihrer jeweiligen idealisierten reiche verurteilen sollte. Dann löst sich das Problem von alleine, die haben nämlich beide querulanten recht fix aufgehängt. Aber naja, Menschenrechte undso. Die haben leider auch idioten.
Profiteure wie ich? Du bist doch der von uns, der ohne Meinungsfreiheit schon lange in irgendeinem tiefen Loch säße. Und doch, solltest du. Mal über den tellerrand gucken und lernen, wie schlimm das Leben ist, wenn der Staat sich nicht um seine Bürger kümmert. Bisschen Perspektive würde dir ganz gut tun. Mal feststellen, wie gut wir es hier eigentlich haben.

24.02.2019, 18:58 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi ich nehme bewusst nichts mehr vom Staat(soweit machbar). Ich zahle den Arzt selbst, nehme nicht die Polizei in Anspruch. Als Frau wirst du eh vom Staat finanziert, wirst geschützt. Ich lebe in Angst und Schrecken vor gewissen Leuten.
Natürlich bin ich Reichsbürger.
Das mit dem Strafrecht tun wir gerne. Wirst du dann von Sicherheitskräften der BRD niedergemäht mit deiner Familie? Findest du ja gut anscheinend.
Schau dir mal an, was hier passiert. Ach ne Augen zu und den Politikern nachplappern.
Außerdem muss ich oft lügen, um meine Familie zu schützen.
Kennst dich nur begrenzt aus und ich darf hier nicht schreiben, was ich denke, also nicht zur Gänze.

24.02.2019, 21:27 Uhr     melden


Khamul

Ich finde es extrem lustig wie hier teilweise Scheindebatten und Strohmänner diskutiert werden...
Es wird lieber eine Debatte darüber angezettelt das die "unten" ja nur neidisch seien auf die da "oben" weil sie faul sind während die anderen durch puren fleiß und können oben sind....
Es ist ein Fakt das die meisten Reichen nicht durch Arbeit reich wurden. Der durchschnittliche Reiche in Deutschland erbt, und zwar nicht zu knapp.
Es wurde argumentiert das ein großteil der Vermögen betriebskapital sei, das ist richtig und das ist ein Problem.
Es wird dort nämlich fast steuerfrei durch die Gegend bewegt. Und bitte kommt nicht mit der Behauptung das die Besteuerung von Firmenkapital Investitionen behindert/Jobs gefährdet. Das wurde ausreichend untersucht und als haltlose Behauptung/lüge offenbart (in Deutschlands Geschichte ist nie eine Firma auch nur ansatzweise durch Besteuerung bedroht gewesen)
Eine immer weiter fortschreitene Verlagerung des Kapitals von unten nach oben kann und darf nuch das Ziel/tolleriert werden, denn DAS destabilisiert den Staat auf dauer.

25.02.2019, 14:25 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Khamul
Und wie würdest du es finden? Du reißt dir den Arsch auf, häufst ein gutes Vermögen an, hast Immobilien und gut laufende Geschäfte, zahlst deine Steuern für den ganzen Kram und hast Kinder und noch andere Verwandte, denen du das alles vererbst. Warum sollte der Staat nochmal Geld dafür bekommen? Es wurde bereits alles besteuert als es erwirtschaftet wurde. Gerade die wohlhabenden Leute sind es doch, die selbst kaum Kinder bekommen und alles der Karriere unterordnen.

Ich fände es gut wenn man was gegen Lobbyismus macht, wenn man Steuerschlupflöcher stopft, auch bei Kapitalerträgen deutlich stärker besteuert (zum Beispiel Anteile an irgendwas halten und damit verdienen), das ist absolut machbar. Gerne auch gekoppelt an Vorteile, wenn extra Jobs geschaffen werden, oder besonders hohes Mindestgehalt in der Firma für jeden Mitarbeiter usw... So kann man was regeln. Aber der Staat soll einfach so nochmal kassieren weil jemand gestorben ist? Nein Danke.

Habe so das Gefühl das sind so die Grundausrichtungen in unserem Land politisch gesehen, die einen sind der Meinung der Staat ist super und soll das mal alles schön regeln und umverteilen bis die Welt ein glücklicher Ort ist, weil Menschen zu böse und dumm sind das selbst zu regeln.
Die anderen sagen der Staat soll sich so weit es geht aus allem raushalten, vor allem aus dem Regulieren von Dingen, weil das alles nur schlimmer macht und ein starker Staat noch nie gut war für die Bevölkerung.

25.02.2019, 14:35 Uhr     melden


Khamul

@Menace Da ist wieder ein Logikfehler.
Es wird nicht doppelt besteuert. Es wird ja nicht der Verstorbene besteuert sondern die Kinder/Verwandten. Die bekommen leistungslos! zum Teil riesige Firmen geschenkt und das wird mit praktisch nichts besteuert.
Nein, sie sind nicht reich weil sie extrem viel geopfert haben, praktisch alle sind reich weil sie im Geburtenlotto die 6 Richtigen mit Zusatzzahl gezogen haben.
Es werden aktuell Volumen/Jahr vererbt die unwesentlich niedriger sind als das Jahresbudget von der ganzen BRD. Was nehmen wir ein? Lächerliche 3 Mrd....
Sie haben nicht deswegen wenige Kinder weil sie alles der Kariere unterordnen, sie haben wenig weil sie sehr gebildet sind. Eine hohe Bildung koreliert mit geringer Reproduktion.

25.02.2019, 17:37 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Khamul
Wo ist der Logikfehler? Das Vermögen wird zum zweiten Mal besteuert. Du tauschst es lediglich aus und sagst, die Erben werden zum ersten Mal für das Vermögen besteuert, ändert aber nichts daran, dass es dieselbe Sache ist. So als kaufst du etwas gebrauchtes und zahlst nochmal Mehrwertsteuer dafür. Ich lese da viel Neid raus, Geburtenlotto... Eltern bekommen Kinder, die wollen ihren Kindern was hinterlassen. Klar ist das Glück, aber doch nicht verwerflich.
Ja Bildung und geringe Reproduktion hängt zusammen, aber nicht weil Bücher die Fortpflanzungsfähigkeit schrumpfen lassen. Gebildete Menschen planen besser, machen sich im Schnitt mehr Gedanken darüber, ob und wie sie ihren Kindern gerecht werden können, was bieten und sich kümmern können etc, planen die Anzahl der Kinder ohne ständige Ausrutscher mit Verhütungsfehlern etc. Und arbeiten halt auch viel.

Das alles natürlich im Schnitt. Klar gibt es auch den bösen Vorzeigereichen der sich seinen Kram mehr oder weniger ergaunert hat und von Ausbeutung profitiert hat etc... Aber es nervt, dass viele es für die Norm halten.

26.02.2019, 06:15 Uhr     melden


Khamul

Ich finde es extrem lustig wie hier teilweise Scheindebatten und Strohmänner diskutiert werden...
Es wird lieber eine Debatte darüber angezettelt das die "unten" ja nur neidisch seien auf die da "oben" weil sie faul sind während die anderen durch puren fleiß und können oben sind....
Es ist ein Fakt das die meisten Reichen nicht durch Arbeit reich wurden. Der durchschnittliche Reiche in Deutschland erbt, und zwar nicht zu knapp.
Es wurde argumentiert das ein großteil der Vermögen betriebskapital sei, das ist richtig und das ist ein Problem.
Es wird dort nämlich fast steuerfrei durch die Gegend bewegt. Und bitte kommt nicht mit der Behauptung das die Besteuerung von Firmenkapital Investitionen behindert/Jobs gefährdet. Das wurde ausreichend untersucht und als haltlose Behauptung/lüge offenbart (in Deutschlands Geschichte ist nie eine Firma auch nur ansatzweise durch Besteuerung bedroht gewesen)
Eine immer weiter fortschreitene Verlagerung des Kapitals von unten nach oben kann und darf nuch das Ziel/tolleriert werden, denn DAS destabilisiert den Staat auf dauer.

26.02.2019, 07:54 Uhr     melden


Khamul

Ich finde es extrem lustig wie hier teilweise Scheindebatten und Strohmänner diskutiert werden...
Es wird lieber eine Debatte darüber angezettelt das die "unten" ja nur neidisch seien auf die da "oben" weil sie faul sind während die anderen durch puren fleiß und können oben sind....
Es ist ein Fakt das die meisten Reichen nicht durch Arbeit reich wurden. Der durchschnittliche Reiche in Deutschland erbt, und zwar nicht zu knapp.
Es wurde argumentiert das ein großteil der Vermögen betriebskapital sei, das ist richtig und das ist ein Problem.
Es wird dort nämlich fast steuerfrei durch die Gegend bewegt. Und bitte kommt nicht mit der Behauptung das die Besteuerung von Firmenkapital Investitionen behindert/Jobs gefährdet. Das wurde ausreichend untersucht und als haltlose Behauptung/lüge offenbart (in Deutschlands Geschichte ist nie eine Firma auch nur ansatzweise durch Besteuerung bedroht gewesen)
Eine immer weiter fortschreitene Verlagerung des Kapitals von unten nach oben kann und darf nuch das Ziel/tolleriert werden, denn DAS destabilisiert den Staat auf dauer.

26.02.2019, 08:08 Uhr     melden


mdngt aus malhiermalda, Deutschland

Ich gehöre zu den Leuten wie dem Beichter und gebe ihm 100%ige Zustimmung. Es macht mich einfach wütend wie die Leute hier alle getriggert sind. Es ist MEIN Geld. MEIN Geld. Ihr könnt froh sein, dass ihr überhaubt irgendwas abbekommt. Aber dann auch noch frech werden ist einfach nur die Spitze finde ich. In Deutschland ist man ein richtiger Zahlaffe, finanziert hier eine halbe UdSSR, nur damit sich irgendwelche Sesselpupser von irgendwelchen Behörden fürs Sesselpupsen die Taschen auf kosten anderer füllen können. Mit was für einer Selbstverständlichkeit viele reingehen ist für mich einfach nur dreist. Ich hoffe, dass alle "pösen Reichen da oben" auswandern. Dann könnt ihr zusehen wie eurer utopischer sozialromantischer Staat den Bach runter geht. Immer nur fordern fordern fordern, aber zahlen solls jemand anders. Mich kotzt diese Einstellung in diesem Land einfach nur an und deswegen werde ich auch auswandern. Das kann ich auch dem Beichter nur empfehlen. Nichtmal einen Pfennig würde ich solchen Leuten wie in den Kommentaren freiwillig geben und das solltest du am besten auch nicht. Die Moral in diesem Land ist einfach nur kaputt.

07.03.2019, 17:28 Uhr     melden


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