Sexuelle Versuchungen

36

Wollust Fetisch Koblenz

Ich (m/28/verheiratet) treffe mich regelmäßig mit einem meiner besten Freunde, um die örtlichen Apartments sowie den Straßenstrich aufzusuchen. Oft sprechen wir mit den Prostituierten über den Service, den sie anbieten. Ich konnte mich bis jetzt immer zurückhalten […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00041738 vom 30.01.2019 um 14:15:18 Uhr in Koblenz (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte

Kommentare der Beichthaus-Bewohner

MichaelGossen aus Potsdam, Deutschland

Quatsch, Du bist nicht sexsüchtig, sondern ein ganz normaler 28-jähriger Mann. Den einzigen Fehler, den Du begangen hast, ist die Heirat. Warum um Himmels Willen, muss man in dem Alter schon verheiratet sein? Das ist doch von vornherein zum Scheitern verurteilt.

03.02.2019, 22:45 Uhr     melden


thinner aus Berlin, Deutschland

Wie schnell heutzutage von „Sexsucht“ gesprochen und damit das Normale zum Extremen hochstilisiert wird... Absolution!

03.02.2019, 23:39 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Das ist schon krass. Ich habe dieses Jahr 2 mal onaniert. Einmal Heute. Ich schäme much auch.

04.02.2019, 02:16 Uhr     melden


Anonühm;) aus , Deutschland

Ich bin erstaunt, dass man mit 28 sexuell so frustriert sein kann. Gibt es einen Grund, wieso euer Sexleben eingeschlafen ist? Trenn dich, falls es zwischen euch nicht mehr passt. Bzw. was heißt eingeschlafen? Wenig Sex oder steht sie einfach nicht auf exotische Sexpraktiken? Ich finds seltsam, dass man mit 28 an Prostituierte und Swingerclub denkt und mehrmals am Tag onaniert. Mehrmals die Woche fände ich verständlich, aber 2-3x am Tag Sex kann doch keine Frau befriedigen.

04.02.2019, 07:13 Uhr     melden


takihara

Was läuft denn alles gut bei euch? Finanzielle Sicherheit mit schönem Wohnen und sehr gutem Essen durch deine harte Arbeit bei gleichzeitiger Schonung der Frau? Funktionierender Haushalt durch deinen aufopfernden Einsatz nach der Arbeit? Einseitiger Geschenkefluss zugunsten der Frau? Ermöglichen von Freiräumen zur Selbstverwirklichung der Frau, bevorzugt in der Nähe von Rummelplätzen?

04.02.2019, 08:15 Uhr     melden


Outcast aus Cassel, Deutschland

Werde nie verstehen warum die Leute in der heutigen Zeit überhaupt noch heiraten.

04.02.2019, 09:09 Uhr     melden


zarkain aus Bremen, Deutschland

Ich muss hier mal die Ehe verteidigen. Man heiratet, weil es passt. Man schätzt den Partner, bewundert seine Talente, erhält das gleiche im Gegenzug. Und zusammen ist man einfach stärker, erreicht viel mehr und man ist nie einsam.
Es ist auch eine gute Basis für einen Nachwuchs. Wem will man denn alles was man erreicht hat hinterlassen? Dem Staat? niemals.
Du solltest mit deiner Frau reden. Sie versteht dein Problem nicht, oder sieht nicht wie schlimm es dir geht? Mach ihr das klar, sie soll und muss sich damit auseinandersetzen. Vielleicht klappt es bei euch doch noch.

04.02.2019, 11:35 Uhr     melden


Outcast aus Cassel, Deutschland

@zarkain: das mag im Jahre 1876 noch so gewesen sein. Die Menschen und die Geselschaft haben sich aber komplett verändert.
Das einzig vernüftige Konzept wäre ein Ehevertag auf Zeit. Alle 5 Jahre erneuern oder einfach auslaufen lassen. Das wäre zeitgemäß und würde vielen romantischen Naivlingen viel Geld und Nerven sparen.

04.02.2019, 12:01 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Das ist keine Sexsucht sondern nur unbefriedigte Lüste. Allen Anschein passt deine Frau nicht zu dir. Trenne dich besser früher als später. Ist besser für euch beide. Oder willst Du so weiter leben?

04.02.2019, 12:21 Uhr     melden


DahliaSix

Ich bin auch nicht für eine Heirat, allerdings aus anderen Gründen. Das ist für mich ein vollkommen veraltetes Beziehungsmodell. Outcast hat es recht passend gesagt. Aber, das ist eine andere Geschichte. Übrigens wird hier schon wieder über einen Kamm gescherrt: Da steht nicht, dass der Beichter der Alleinverdiener ist. Also hört auf zu mutmaßen, sie könnte genauso die Hauptverdienerin sein. Er hat ja immerhin alle Zeit der Welt, um sich mehrmals am Tag die Palme zu wedeln oder auf dem Straßenstrich rumzulungern. Und ganz ehrlich, dass das Sexleben eingeschlafen ist mag das eine sein. Das ist doof und kann zig Ursachen haben. Manche kann man lösen, andere leider nicht. Einen Fetisch muss man aber nicht mögen - und demnach auch nicht alles mit sich machen lassen. Immerhin soll der Sex beiden gefallen. Wer weiß also, was der Beichter da so alles verlangt, dass es ihr mittlerweile gehörig vergangen ist. Aber, deshalb sollte man diese Sache mit den sexuellen Vorlieben vor der Hochzeit klären.

04.02.2019, 13:30 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Also mit Sexsucht hat das absolut gar nichts zu tun, das sind tiefer gehende Eheprobleme. Rede mit deiner Frau mal ganz offen darüber ohne irgendwelchen Vorwürfe deinerseits. In einer Beziehung bzw. einer Ehe sollte es möglich sein das Probleme auf den Tisch kommen und nicht totgeschwiegen werden. Wenn sich langfristig eben gar nichts ändert, erst dann werdet ihr über eine Scheidung nachdenken müssen.

04.02.2019, 15:22 Uhr     melden


carassi

Hm. Ich hab so ein bisschen den Verdacht, dass so ein 5-Jahre - Modell sich sehr negativ auf die Geburtenrate auswirken könnte. Aber wer braucht schon ne nächste Generation.

04.02.2019, 16:57 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi, ihr Frauen habt doch die Dauerhaftigkeit der Ehe aufgelöst.
Warum sollte ein Mann sich auf die Ehe einlassen. Nur Nachteile, keine Vorteile.

04.02.2019, 17:57 Uhr     melden


DahliaSix

So schnell sterben wir Menschen schon nicht aus, Carassi. Die Menschheit ist nach wie vor maßlos überbevölkert, auch wenn sich das so mancher schönreden mag. Zudem heiraten viele Paare heute erst, wenn der Braten bereits in der Röhe sitzt. Ich denke also, letzten Endes würde das keinen Unterschied machen.

04.02.2019, 17:57 Uhr     melden



Schüchtern

@ carassi: Doch, wir brauchen eine nächste Generation. Es ist doch ein gesellschaftlich anerkanntes und bewährtes Modell. Sämtlicher Mist, den die eigene Generation verbockt hat, wird auf die nächste und übernächste Generation weiter gegeben, die dann früher oder später darunter leiden wird: Staatsverschuldung, Rentenproblematik, wachsende soziale Kluften, Umweltverschmutzung, Raubbau an natürlichen Ressourcen, Klimaerwärmung, Atomkraftwerke, unzureichende Investition in Bildung, unzureichende Integration und Förderung von jungen Migranten... Die Liste lässt sich sicher noch weiter schreiben!

04.02.2019, 19:03 Uhr     melden


carassi

Die Menschheit an sich nicht dahlia. Deutschland dagegen hat schon ne ganze Weile ein kleines Problem mit dem Nachwuchs. Wir werden laufend weniger.

04.02.2019, 19:16 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Dahlia
Im Rest der Welt ist das wohl so, in der westlichen Zivilisation ist das nicht der Fall. Weniger Ehen, weniger Kinder, steigender Altersschnitt. Da die Leute gleichzeitig immer älter werden, werden sich die Auswirkungen erst noch zeigen. Aber bezeichnend Beispielsweise, dass die größte Wählergruppe eben schon 65+ ist. Und eine Frage, wenn die Ehe deiner Meinung nach ein veraltetes Modell ist, was ist deine moderne Alternative die du bevorzugst?

04.02.2019, 19:17 Uhr     melden


VcS

So schnell geht das mit dem Aussterben einer westlichen Zivilisation nicht. Japan ist stärker betroffen als Deutschland, und bei gleichbleibender Entwicklung gibts noch die nächsten 1750 Jahre Japaner. Das ist eine Menge Zeit, in der alles mögliche passieren kann. Und eine niedrigere Bevölkerungsdichte hat so ihre Vorteile: Mehr Platz pro Person, mehr natürliche Ressourcen pro Person, weniger Umweltschäden usw..

04.02.2019, 19:57 Uhr     melden


DahliaSix

@carassi: Deutschland schafft sich so oder so ab. Ein trauriges Fakt, das wir nicht ändern können. Daran wird auch eine steigende Geburtenrate nichts ändern. @menace: Den Partner fürs Leben gibt es meiner Ansicht nach nicht. Aber, es gibt Lebensabschnittspartner. Outcasts Idee war also gar nicht mal so schlecht. Beziehungen sollten offiziell geschlossen, aber auch leichter wieder beendet werden können - ohne, dass es das finanzielle Aus bedeutet. Wenn man denn Wert darauf legt, dass es offiziell ist. Kinder oder Beziehungen mit Kindern müssten hingegen gesondert gehandelt werden. Das müsste man trennen, sodass es zB keine Rolle spielt, ob die Eltern nun zusammenleben oder ob jemand alleinerziehend ist. Bis dass der Tod euch scheidet, das lebt heute beinahe kein Paar mehr - nicht ohne, dass mindestens ein Part frustriert ist. Das war früher nicht anders, da hat man sich aber damit arangiert. Man hatte ja keine andere Wahl.

05.02.2019, 01:10 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Dahlia
Was stinknormale Beziehungen betrifft ohne Kinder, die auch nicht geplant sind, da gebe ich dir Recht. Da bringt eine Ehe nichts und macht auch keinen gesellschaftlichen Sinn. Sobald Kinder im Spiel sind sieht die Welt komplett anders aus. Es gibt mittlerweile hunderte von seriösen Quellen und Studien die eindeutig darlegen, dass Kinder sich am besten in einem intakten Elternhaus entwickeln. Sobald ein Kind mit nur einem Elternteil aufwächst, steigt die Wahrscheinlichkeit für so ziemlich alles negative: psychische Erkrankungen, Kriminalität, Drogenabhängigkeit, generell schlechtere Bildung und niedrigeres Einkommen... Was aus vielen Kindern ohne (meistens Vater) wird ist doch hinlänglich bekannt. Da sollte man mal ansetzen, Familien stärken und ermutigen anstatt kompromisslosen Egoismus und kinderloses, lebenslanges Abrackern als erstrebenswertes Lebensziel zu propagieren. Angeblich werden wir freier und die Frauen immer emanzipierter, gleichzeitig steigen psychische Erkrankungen und die allgemeine Zufriedenheit von Frauen im Westen sinkt jedes Jahr weiter.

Ich bin mir sicher, dass weiteres Promoten von Lebensabschnittpartner ohne feste Bindung weiter dazu beiträgt.

05.02.2019, 10:40 Uhr     melden


carassi

Tatsächlich sehe ich die Probleme in Rente und Pflege als zwei der größten Bedrohungen für unsere Art zu leben an dahlia. Und beides hängt unter anderem mit der sinkenden Geburtenrate zusammen. Immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr alte Menschen sorgen.
Kinder brauchen Stabilität und Sicherheit. Ständig wechselnde bezugspersonen, weil alle 5 Jahre der Partner durchgetauscht wird, ist weder stabil noch sicher. Eine Beziehung mit Kindern gehört auf noch mindestens 15 Jahre fest geplant. Nicht 5 Jahre und dann mal gucken.

05.02.2019, 11:56 Uhr     melden


Hannibal_I aus Wien, Österreich

Nur zu, lass Dir die Möglichkeiten nicht entgehen. Dein Leben kann morgen vorbei sein. In 20 jahren ist vielleicht Deine Frau samt den Kindern weg, und Du bezahlst Unsummen. Oder Du bist impotent.

05.02.2019, 12:21 Uhr     melden


KingKurt

Wie man heiraten kann, obwohl eben so essentielle Dinge wie Sexalität nicht übereinstimmten, iz auch mir völlig unklar. Nun haste den "Salat", Junge...also komm damit klar! Wie man auf die Idee kommt sich mit Nutten auch nur unterhalten zu wollen, iz genau so ein Mysterium!?!?...so weckst Du doch noch mehr Begehrlichkeiten! Absolution kann es für soviel Kurzsichtigkeit keinesfalls geben!

@carassi...die beispielhafte 5-Jahresfrist ist, soweit ich das verstanden habe, kein Zwang nach 5 Jahren seinen Partner unbedingt wechseln zu müssen, sondern eher die Option aus dem Vertrag (Ehe) ohne diese horenden Scheidungskosten (wozu auch der ganze Ärger usw, was ja die Kinder auch belastet) heraus zukommen.

Heutzutage ist es doch soweit gekommen, das eine Ehe sich überhaupt net mehr lohnt. Ursprünglich für Versorgungssicherheit der Frau/des Mannes und später noch mit steuerlichen Anreizen "versüßt", ist aber vom "zusammen geht´s uns besser"-Gedanken nix mehr übrig geblieben. Die soziale Hängematte fängt einen doch geschmeidig auf! Staat und/oder der/die Expartner/-in ermöglichen einem - zwar net üppig aber dennoch - vergleichsweise geschmeidig zu leben. Die durchschnittlichen Probleme einer Ehe, und die gab es früher zweifellos genauso, müssen net mehr ausdiskutiert werden. Trennen iz viel einfacher! Der Anreiz sich für die Ewigkeit zu binden entfällt, denn auch die andere Seite hat natürlich keinen Bock den Expartner (leistungslos) zu versorgen.

05.02.2019, 14:12 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Kurt
Ich denke das kommt daher, dass sich Leute hier so spät binden. Wenn jeder erstmal sein eigenes Ding macht und komplett aufbaut ist es was anderes als zu Zeiten, wo man eben vom Elternhaus ins gemeinsame Haus mit der Frau zieht. Ist schon eine komplett andere Geschichte ob sich 2 Leute die schon alles haben zusammentun, da kann man schnell mal entscheiden wieder in den alten Zustand zurückzugehen. Wenn man sich dagegen jung bindet und gemeinsam das Leben und den Alltag aufbaut, dann ergibt sich allein dadurch schon eine bessere und sehr viel engere Bindung, wo man eben viel mehr gewillt ist auch durch schlechtere Zeiten zu gehen.

05.02.2019, 14:47 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Die Nuttengespräche erinnern mich an einen Freund. Der stiehlt Prostituierten mit sinnlosem Gerede die Zeit. Er besucht sie und diskutiert über Preise und stellt dumme Fragen. Ende letzten Jahres wollte er mit mir freitags in ein Bordell bzw Privstwohnubg gehen, wo er Nutten extra die Zeit stiehlt und dann sagt, er muss darüber nachdenken. Fahren sollte sein schwüler Kumpel, der immer seine Wäsche kauft.

05.02.2019, 16:01 Uhr     melden


carassi

Und gerade das sollte nicht "mal eben so" machbar sein, wenn Kinder im Spiel sind Kurt. Nur wenige Beziehungen sind mit zwei schreienden Kleinkindern noch eitel Sonnenschein. Kleine Kinder sind häufig anstrengend und zeitraubend. Verantwortung für den Nachwuchs hat man trotzdem und da sollte man sich nicht vor drücken können.
Und du glaubst doch wohl nicht etwa, dass es Kinder nicht belastet, wenn Mama nach ein paar Jahren spontan beschließt, Hausfrau und Mutter ist doof, ich bin dann mal weg, machts gut, ich unterschreibe die Verlängerung nicht. Und das war der ursprüngliche Gedanke von outcast: das Ding muss verlängert werden, damit es nicht ausläuft. As in, aktiv irgendwas unterschreiben. Es muss also nicht aktiv eine Ehe beendet werden sondern es muss verhindert werden, dass sie sich nicht von alleine beendet. Ich wüsste da auch ein paar Paare, die schon lange quasi aus Versehen geschieden wären, weil die schlicht die Frist verpennt hätten.

Teuer steht auf einem anderen Blatt. Wenn im gleichen Zuge der Unterhalt für Kinder gestrichen wird, wäre es dumm, noch Kinder zu bekommen. Denn dann kann es passieren, dass man von einen Tag auf den anderen plötzlich alleinerziehend ist, ohne finanzielle Unterstützung des Staates. Ein Gerichtsverfahren und Anwaltskosten gibt es vermutlich häufig dennoch. Sorgerechtsstreit undso.

05.02.2019, 16:44 Uhr     melden


DahliaSix

@menace: Das ist doch genau das, was ich auch sagte: Beziehungen mit Kindern müssten anders gehandhabt haben. Eine Beziehung zwischen zwei Menschen ist das eine, eine Familie mit Kind das andere. Und eine Ehe macht noch lange kein intaktes Elternhaus aus. Ich kenne Fälle, wo Eltern getrennt leben - aber trotzdem zusammenarbeiten. Oder absolut intakte Familien, in denen Mama und Papa nicht verheiratet sind. Ob das nun das Nonplusultra ist mag offenbleiben, aber eine Beziehung, die nur noch die Kinder oder die Angst vor der Scheidung zusammenhalten ist nicht intakt. Und das Kinder das spüren, wenn es zwischen den Eltern nicht mehr rund läuft, wurde ebenfalls mehrfach belegt und bewiesen. @carassi: Rente und Pflege sind ein Problem, die schlechte Bildung, die wachsende Unterschicht und die immer größer werdene Lücke zwischen Arm und Reich weitere. Um nur einige zu nennen. Wie gesagt, du magst das anders sehen: Ich denke aber nicht, dass mehr Geburten das wieder geraderücken werden, was hier gerade schief läuft. Das sind einfach zu viele Baustellen, an denen man arbeiten müsste. Das Thema ist aber zu komplex für Beichthaus - zumal es hier nicht einmal um eine Beziehung mit Kindern geht. Es geht um eine unglückliche Partnerschaft, in der sich zwei Menschen aneinander gebunden haben, die scheinbar nicht zusammenpassen.

05.02.2019, 18:00 Uhr     melden


KingKurt

@Menace...da hast Du natürlich auch Recht. Ich bin in meinen Gedanken jedoch eher von den jungen (naiv sponten Ehe-) Leuten ausgegangen, denn für die heutige Zeit ist mit Mitte 20 verheiratet zu sein, meiner Meinung nach, doch noch recht jung. Durch die viel längeren Ausbildungen, die höheren Kosten, aber vor allem der erheblich erweiterten Auswahl an potentiellen Partnern sind die Menschen ganz anders entwickelt als früher. Heute zählt eben net mehr wie man die Vorräte plant, um durch den Winter zu kommen, sondern es wird schon zur mittleren Katastrophe wenn mal das Internet/TV ausfällt. Die Herausforderungen, welche eine Beziehung eben zu etwas starkem wachsen lassen (wie Du beschrieben hast) sind heute weniger gegeben bzw. die Leute wollen sich denen als Paar net mehr so stellen. Wir sehen es doch hier wie in so vielen Bsp: Die Leute sind mit ihren Partnern zusammen obwohl sie wesentliche Aspekte vermissen bzw. sie stören . Es wird aber net drüber gesprochen. Es wird intrigiert, fremdgegangen, vertuscht und sich letztlich lieber alles schön geredet. Kommt jetzt noch etwas als Stör- bzw Stressfaktor dazu, läuft das Fass ganz schnell über und eine Seite kündigt einfach auf. Die Kompromissbereitschaft ist schon lange gesunken, jeder beschwert sich über alles und fordert das Beste für sich ein. Zusätzlich richtet sich eine Scheidung in ihrem Ausgang nicht nach dem Schuldprinzip. Alles Punkte, die mehr und mehr Menschen in ihrem eigenen Leben oder bei Bekannten erfahren haben und von daher die Ehe von vorn herein schon ablehnen....da kann dann Liebe nur schwerlich was dran ändern.

05.02.2019, 18:18 Uhr     melden


VcS

Dass die Kompromissbereitschaft gesunken ist, ist ein zweischneidiges Schwert: Ja, es kann passieren, dass eine Beziehung wegen einer (vergleichsweisen) Nichtigkeit in die Brüche geht und die beiden danach jahrelang unglücklich sind. Aber es kann auch dazu führen, dass man bei einer ungesunden Beziehung rechtzeitig die Notbremse zieht, anstatt weiter an die Beziehung "zu glauben" und sich (oder beide) damit immer weiter ins Unglück zu stürzen.

05.02.2019, 20:06 Uhr     melden


carassi

Ich denke, vcs, dass unsere Gesellschaft viel zu wenig Wert auf kompatibilität legt. Die generelle Botschaft ist eher "finde jemand, den du liebst, und alles andere wird schon irgendwie". Was leider Unsinn ist. Es klappt auf Dauer nur, wenn man auch zusammen passt. Aber das wird kaum thematisiert. Woran erkennt man kompatibilität. Wie unterscheide ich lösbare Probleme von unlösbaren. Ein fetischist und ein nicht - fetischtoleranter Mensch zum Beispiel ist sehr wahrscheinlich unlösbar. Wie unterscheide ich möglichst frühzeitig Differenzen, mit denen ich leben kann, von solchen, mit denen ich nicht leben kann. Das hier wird sehr wahrscheinlich über kurz oder lang zu letzterem werden. Woran erkenne frühzeitig, dass eine Beziehung mich auf lange Sicht frustriert und unglücklich machen wird. Anzeichen wird es auch hier gegeben haben.
Das war, zumindest für mich, alles nicht leicht zu lernen. Und im Nachhinein, darüber zu reden wäre für mich sinnvoller gewesen als zum vierten Mal sexualkunde. Kp, vielleicht bin ich aber auch nur besonders ungeschickt in sowas und die meisten Menschen können das einfach. Und es wird deswegen kaum darüber gesprochen.
Richtig dahlia, mehr Kinder lösen das nicht. Vielleicht wird es ein bisschen besser, das war es dann aber auch. Weniger Kinder macht es aber ziemlich sicher schlimmer. Und ich denke, das sollten wir vermeiden.

06.02.2019, 08:31 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Wow, was ist passiert? ich hatte ja schon eine ganze Weile nicht mehr kommentiert, aber dass wir beide so ziemlich komplett einer Meinung bei etwas sind, den Tag hätte ich nicht erwartet zu erleben. Stimme voll und ganz zu, Kompatibilität ist sehr wichtig.

Arrangierte Ehen sind auch äußerst erfolgreich, da könnten aber noch andere Faktoren mit reinspielen. Scheidungsrate ist jedenfalls sehr niedrig. Direkt zur Klarstellung: Mit arrangierten Ehen meine ich keinen Zwang, sondern Eltern die gezielt bei der Suche nach einem Partner helfen und vermitteln bzw gegebenenfalls strikt einen Partner ablehnen.

06.02.2019, 09:57 Uhr     melden


VcS

@carassi: Es gibt eine aktuelle Studie, laut der heute bei der Partnerwahl mehr Wert auf Kompatibilität gelegt wird als früher. Finde sie allerdings auf die Schnelle nicht. Wäre ja wünschenswert...

Kompatilität erkennen? Hm, denke mal dafür gibts Indizien: Man versteht das Gegenüber die meiste Zeit. Man teilt Interessen, verspürt also garnicht die Versuchung, Interesse zu heucheln. Man hat ein ähnliches Tempo, mit dem man körperlich intim wird.

Unabhängig davon finde ich noch relevant: Wie gehen die Partner mit Unstimmigkeiten um? Wenn sie offen und konstruktiv sind, kann die Beziehung viel mehr Unterschiede ertragen als bei Menschen, die sich bei Konflikten zurückziehen oder aggressiv werden.

06.02.2019, 12:20 Uhr     melden


DahliaSix

Deinem letzten Kommentar stimme ich voll und ganz zu, Carassi. Wobei ich wie auch VcS bereits mehrmals gehört habe und auch selbst das Empfinden habe, dass vor allem ältere Menschen eher auf Kompatibilität achten als nur auf Gefühle. Oder eher: Auf den Kopf als nur auf das Herz hören. Das ist aber auch das Problem an Langzeitbeziehungen. Denn jeder Mensch verändert sich im Laufe der Zeit. Ich bin zB nicht mehr der Mensch, der ich mit 20 war - und mein erster wirklich fester Partner, mit dem ich sehr lange zusammen war, hat sich ebenfalls ungemein verändert. Heute sind wir halbwegs gute Freunde, beziehungstechnisch hat es aber irgendwann einfach nicht mehr gepasst. Und nein, wir haben nicht einfach hingworfen. Wir haben sehr lange gekämpft, manchmal muss man sich aber auch eingestehen, dass es keinen Sinn mehr hat. Denn nur, weil man mal blendend zusammen gepasst hat, muss es nicht bedeuten, dass man es immer tun wird. Und genau das ist das Problem, wenn man sich das System "bis dass der Tod euch scheidet" ansieht. Natürlich wird es immer Fälle oder Ausnahmen geben, die die Regel bestätigen - aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Paar, das mit 20 den Bund der Ehe geschlossen hat, noch mit 60 punktgenau zusammenpasst, ist schlichtweg Glückssache. Das ist mit Freundschaften ja nicht anders, nur die wenigsten halten ein Leben lang.

09.02.2019, 11:27 Uhr     melden


candyman13280 aus Stuttgart, Deutschland

Du bist nicht sexsüchtig, sondern nur geil. Wahrscheinlich passen Du und Deine Partnerin nicht zusammen, in sexueller Hinsicht. Ein klärendes Gespräch wäre wohl sinnvoll.

14.02.2019, 10:11 Uhr     melden


Mrslaciny

Naja.
Bevor du irgendeine schei*se bauen solltest, mach vorher Schluss um größeren Ärger und Tränen fließen zu sehen, als sie ohnehin fließen werden. Oder suche dir Hilfe um dein Sucht unter Kontrolle zu haben. Sofern du deine Freundin lieben solltest.

24.02.2019, 18:56 Uhr     melden


windrad

Mein Tipp: W*chs ihr regelmäßig in ihre Schuhe bis sie irgendwann denkt es wäre normal!

28.02.2019, 13:05 Uhr     melden


Jetzt anmelden, um auch einen Kommentar zu schreiben.

Facebook Kommentare

Ähnliche Beichten

Praktiken mit mehreren Männern

Ich möchte beichten, dass ich - trotz meines unglaublich befriedigenden Sexlebens - gerne Sex mit anderen Männern hätte. Mein Partner ist ziemlich …

Das Höschen der Nachbarin

Als etwa 16-jähriger Steppke habe ich einer damals ca. 40-jährigen Nachbarin öfters (drei- oder viermal) in einen ihrer frischen Slips ejakuliert und …


Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht