Die Idee vom Baukindergeld

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Hass Geld Politik Greifswald

Ich (w) finde, dass derjenige, der die Idee mit dem Baukindergeld hätte, geprügelt gehört. Das Geld sollte man lieber mal zum Sanieren der Schulen verwenden oder für Schulfrühstück für alle. Da hätten auch diejenigen Familien was von, die sich nie Wohneigentum werden leisten können. Ganz ehrlich, bin stink sauer. Da können die fettarschigen Blagen von heute, die satt in die Schule kommen und die Kik-Jeans-träger mobben, später schön was erben, während die armen Kinder, die in der Schule schon die schlechteren Chancen hatten, dann Kredite aufnehmen müssen, um Mama würdig unter die Erde zu bringen.

Beichthaus.com Beichte #00041605 vom 23.10.2018 um 19:32:33 Uhr in Greifswald (48 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Ja mit dem essen in der Schule für alle wäre gut auch sollten solche sachen wie Spind und Bücher kostenlos sein. Das Essen was es zu kaufen in den Schulen gibt ist zudem eine katastophe.

01.11.2018, 19:04 Uhr     melden


Schüchtern

Dass die Armen nicht wirklich eine Lobby haben, liegt vielleicht mit daran, dass die Armen oft erst gar nicht wählen gehen oder eben die Rechtsradikalen wählen. Und natürlich auch daran, dass der bürgerlich-rechte bzw. liberale Flügel sich hauptsächlich aus Spenden aus der Wirtschaft finanziert. Solange wir eine(n) schwarze(n) Kanzler(in) haben, wird sich daran nicht viel ändern: Je nach Juniorpartner in der Koalition allenfalls ein paar soziale Kompromisse mit Schlupflöchern.

01.11.2018, 20:18 Uhr     melden


Sagichnicht123456 aus Rostock, Deutschland

Ja und jetzt geh zum kik Hosen kaufen Loser

01.11.2018, 22:01 Uhr     melden


Troy2017 aus München, Deutschland

Du bist eine echte Beta, oder? Traurig. Ich bemitleide Dich.

01.11.2018, 22:09 Uhr     melden


wait...what?!

Bin deiner Meinung- sehe nichts beichtenswertes an deiner Meinung.

01.11.2018, 22:09 Uhr     melden


Laubfrosch aus der Hölle, Deutschland

Wenn der Staat den armen mehr gibt rauchen und saufen eben viele mehr.
Gibt er es als Baugeld verschulden sich viele und schaffen durch das bauen Arbeitsplätze und bleiben im Arbeitsleben gefangen um ein Leben lang steuern zu zahlen wovon man den Hartzern ihr Geld zahlen kann die ja teilweise arbeitsscheu sind

01.11.2018, 23:09 Uhr     melden


Gauloises19

In den Kommentaren tun sich eine Menge Vorurteile auf. Absolution für deine Wut, nutze die Möglichkeiten der Demokratie und lass dich von den anderen Aspekten nicht zerstreuen.

02.11.2018, 01:29 Uhr     melden


SherlockHumbug aus Wiesbaden, Deutschland

Deine Mutter wäscht sich mit Wurstwasser um hungrige Penner anzulocken.

02.11.2018, 07:31 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@Schüchtern war das nicht Amerika mit dem schwarzen Kanzler.
Ich habe letztens was zu Altersarmut gelesen. Kommt laut deneb kommt das gerade bei Leuten, die zur Miete wohnen.
Die Armen finanziert man eh bei jeder Klassenfahrt.

02.11.2018, 07:47 Uhr     melden


carassi

Vermutlich richtig truth, denn wohlhabende Menschen (und Hausbesitzer sind üblicherweise mittelschicht und höher) können sich ne vernünftige Altersvorsorge leisten und haben sowieso schon höhere rentenansprüche durch höheres Gehalt.
Die armen bekommen 200 Euro für ne Klassenfahrt, die reichen 12.000 Euro beim Hauskauf. Sehr fair. Und ein Nebeneffekt wird sein, dass die hauspreise steigen werden, denn ein Teil des Kaufpreises kommt ja eh vom Staat. Das kann man zusätzlich abgreifen.

02.11.2018, 08:53 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Schüchtern
Da du mit Rechtsradikalen wohl die AfD meinst, die Lüge wird nicht wahrer wenn man sie öfter wiederholt. Es gibt keine besondere Korrelation zwischen Einkommen und AfD Wählern, gab zig Studien dazu die das beweisen sollten und das einzige was sich feststellen lässt ist, dass sie besonders von Männern mittleren Alters gewählt wird und auf dem Land bessere Werte als in großen Städten. Arme Leute wählen tatsächlich sehr wenig, teils nur 35% in sehr Einkommensschwachen Vierteln, denke aber nicht dass sie eine größere Lobby kriegen würden, für eine Lobby braucht es Geld, nicht Masse an Personen.

02.11.2018, 09:38 Uhr     melden


mukhambiel

@Truth - Schwarz ist die Farbe der CDU, schau dir z.B. mal ein paar Wahldiagramme an.

02.11.2018, 09:47 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@mukhambiel ich dachte so wie bei zurück in die Zukunft mit dem schwarzen Bürgermeister. Ich dachte, daher hat Schüchtern das.
@Menace denke an die Weberaufstände.
@carassi bei uns wurde da einigen jedes Jahr alles finanziert. Klassenfahrten, Wandertage...
Das ist insgesamt weit mehr. Vergleich ist nicht fair, da das nicht über Steuern sondern über Klassenkasse war. Ist dann nur toll, wenn genau die Leute Geld für Markenklamotten haben und die ersten mit Smartphone sind.
Ich weiß ja nicht, wie es im Land der Haiden ist, hier im Saarland haben auch Leute unterhalb Mittelschicht Häuser.

02.11.2018, 10:48 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Truth
Ich sage nicht, dass eine Masse von Leuten nichts bewegen kann, aber eine Lobby irgendwo zu haben definiere ich doch etwas anders.

Ansonsten ist Sozialismus einfach nur Scheiße für die meisten. Klar gibt es Schicksalsschläge und Leute die durch widere Umstände in schlimme Situationen geraten, aber ernsthaft: Gesetzliche Rente ist Müll, es bringt gut 20% weniger als wenn Rentenbeiträge einfach unter das Kopfkissen gelegt worden wären. Dasselbe wäre es mit Krankenversicherungen, wenn diese eben freiwillig wären und Versicherungen miteinander konkurrieren müssten, wäre es für den einzelnen immer günstiger und auch qualitativ besser. Ein bisschen Sozialstaat und Absicherung, okay, das sollte man machen, um auch den Einzelnen der unverschuldet ganz unten liegt zu unterstützen. Aber die meisten Leute haben ihre Position im Leben schon selbst ihrer Leistung zu verdanken, positiv wie negativ. Gleichmacherei ist was zutiefst schlechtes und unfaires. Arme Kinder können wie du sagst mit zu Klassenfahrten und lernen denselben Stoff im Unterricht wie reiche Kinder, dieselben Bücher gibt's auch. Also selber anpacken und machen, wer nur über die böse und unfaire Gesellschaft jammert wird nie höher kommen. Ich sehe in der Beichte jemand der Neid hat und Leuten mit etwas fast immer selbst erarbeiteten nichts gönnen will.

02.11.2018, 11:05 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Menace warum sind private KVs dann so teuer? In jungen Jahren angelockt, im Alter abgezockt sage ich da nur.

02.11.2018, 11:08 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Truth
Weil private KVs in Deutschland nur auf Großverdiener spezialisiert sind. Bei 6000€ Brutto oder sogar noch mehr spart man durch die private KV massiv viel Geld. Die Beiträge für einen Geringverdiener oder sogar Arbeitslose zu unterbieten, vor allem im Alter, macht da für private überhaupt keinen Sinn mit der gesetzlichen Konkurrenz. Diese treibt dadurch aber die Preise hoch.


Ich mache mal das Beispiel, wenn Essen ein Grundrecht wäre und der Staat dir den Einkauf finanziert, dann schmeißt du alles an Essen in deinen Wagen rein wozu du Lust hast, du musst es ja nicht bezahlen, auch wenn Sachen schlecht werden weil du sie gar nicht isst. Sobald der Besitzer merkt, dass dir Preis/Leistung völlig egal sind, weil ein dritter das finanziert, werden Preise nach oben geschraubt. Je freier eine Branche desto mehr Konkurrenz und desto besser Preis/Leistung für Kunden. Der beste Wähler ist immer die Geldbörse. Je mehr der Staat eingreift, desto mehr nähert man sich dem kleinsten gemeinsamen Nenner, in jedem Bereich.

02.11.2018, 11:36 Uhr     melden


VcS

Nuja, man hätte das Geld auch in den Bau von Sozialwohnungen stecken können. Davon profitieren nicht nur die, die dort einziehen, sondern auch die anderen Mieter - denn die Nachfrage nach regulären Wohnungen sinkt. Und während das "Baukindergeld" als Subvention fast überall hingekippt wird, auch dorthin wo man es nicht braucht (hohes Einkommen, preisgünstige Immobilie etc.), kann man Sozialwohnungen gezielt dort hochziehen wo die Not am größten ist.

Man merkt, dass die Idee auf dem Mist von CDU/CSU gewachsen ist - ein Geschenk an ihre Wähler, und an die Banken, wenn sich die Bauherren ungehemmter verschulden ("wir haben ja Baukindergeld").

02.11.2018, 12:11 Uhr     melden


Schüchtern

VcS hat Recht! Aber auch das klassische Kindergeld ist unsozial und wenig sinnvoll. Leute, die es eigentlich nicht brauchen, bekommen genau so viel wie diejenigen, die es weniger brauchen. Und Leute, die ganz unten sind, also "Hartz IV"-Empfänger, bekommen im Endeffekt gar nichts. Bei denen wird das nämlich als Einkommen angerechnet und vom Alg 2-Satz abgezogen!
Wo ist da der Sinn, außer sich als vermeintlich familienfreundlich bzw sozial zu präsentieren und möglichst einem breiten Spektrum an Wählern ein Geschenk zu machen?!

02.11.2018, 13:14 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@Menace und wie sichern sich dann die armen Leute ab bei dir?
Oder sollen die ohne Versicherung laufen.

02.11.2018, 13:23 Uhr     melden



Schüchtern

@ Truth: Wenn man ein komplett neoliberales Gesundheitssystem oder Rentensystem hätte, dann sieht es für arme Leute noch schlechter aus als in einer Sozialen Marktwirtschaft. Die haben - kurz gesagt - einfach Pech gehabt.
Seien allerdings auch selber Schuld, sollen nach ihrer 12-Stunden-5-Euro-Schicht einfach noch eine Nachtschicht einlegen, damit sie eine private Krankenversicherung abschließen können, falls die sie überhaupt nimmt. Und einen Drittjob für eine aktienfondbasierende Altersversorgung, die in 30 Jahren nichts mehr wert ist, weil es inzwischen drei Bankenkrisen gab!

Klar regelt sich der Markt selbst. Aber er kümmert sich eben nicht um die, die sich marktwirtschaftlich nicht lohnen!

02.11.2018, 14:05 Uhr     melden


carassi

Na menace, das mit der freiwilligen Krankenversicherung hat die USA als langzeitversuch gemacht. Das Ergebnis überzeugt mich nicht. So überhaupt nicht. Nene, das soll mal fein vorgeschriebenen bleiben. Das eigene Leben sollte niemals vom Erfolg irgendeiner crowdfunding-kampagne abhängen.

02.11.2018, 14:28 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi man hat ja die Effekte der Obama care gesehen. Verschuldete junge Leute ohne Perspektive.

02.11.2018, 15:31 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Truth@Carassi
Das ist jetzt natürlich nur ein Gedankenspiel, aber ich sage ja, für völlig mittellose sollte es eine Gewisse Absicherung geben. Geringverdiener würden bei einem freien Markt mit freier Wahl eine bessere Leistung für Rente oder Krankenversicherung bekommen als aktuell durch den gesetzlichen Anteil. Vor allem da der Arbeitgeber nochmal die Hälfte dazusteuern muss. Wenn stattdessen das gesamte Geld beim Arbeitnehmer ankäme und dieser dann selbst in Rente oder KV seiner Wahl auf einem freien Markt investiert, dann hätte er bessere Qualität zu besseren Preisen. Das setzt natürlich voraus, dass die Person das auch will und das zusätzliche Geld nicht in ein dickes Auto oder Alk oder Sex investiert. Also viel Eigenverantwortung vernünftig zu investieren, müsste dann natürlich auch so gefördert werden, dass man von klein auf lernt, wie diese Systeme funktionieren oder wie man investiert. Aber unser (Schul)System lehrt uns eher zu funktionieren und zu tolerieren was vorgeschrieben wird anstatt eigenständig und nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden. Die Ergebnisse wären auch brutal unterschiedlich und nichts würde dem kranken Zeitgeist mehr entgegenstehen als unglaublich unterschiedliche Ergebnisse.

02.11.2018, 16:04 Uhr     melden


carassi

Ich finde eigentlich, ahca hat da vieles besser gemacht. Mehr Menschen, die ihre Rechnungen übernommen bekommen, ist positiv.

02.11.2018, 16:06 Uhr     melden


Offender

Für die Krankenversicherung würde es doch Sinn machen, pro familienversichertem Kind eine pauschale von 10 Euro zu verlangen. Und Kindern auch keine Medikamente mehr ohne Zuzahlung zu geben. Das führt doch nur dazu, dass Eltern sich die eigenen Pillen auf den Namen ihres Kindes verschreiben lassen.

02.11.2018, 17:18 Uhr     melden


carassi

Und ab welchem Einkommen ist man dann wohlhabend genug, die buchstäblich Millionen Euro, die eine längere Krebserkrankung kosten kann, selbst zu zahlen? Die Medikamente kosten oft vierstelliges, jede einzelne dosis für sich. Und das sind nur die medis.
Krank sein ist echt teuer. Wir sind das nicht gewohnt, weil das alles brav die Versicherung zahlt und wir die Zahlen nicht sehen. Aber sie haben viele Nullen. Alles unter multimillionär kann die wirklich teuren Erkrankung nicht bezahlen. Und ganz ehrlich: die haben eh privat, egal ob es vorgeschrieben ist oder nicht.
Sobald man es freistellt, wird es Menschen geben, die denken "oh, guck mal, da spare ich x Euro im Monat". Und dann gibt es Tote weil die 20.000 für ne wichtige OP nicht schnell genug da waren. Oder weil jemand die 500 für nen checkup wegen seiner Bauchschmerzen nicht ausgeben wollte, es aber blöderweise der blinddarm war. Oder Menschen mit Amputationen, weil abnehmen billiger ist als den Schaden reparieren und es finanziell nur fürs abnehmen reicht. Oder dass Menschen aus finanziellen Gründen ihr spendenorgan nicht bekommen. Alltag in den USA..
Ne. Fangen wir gar nicht erst an.

02.11.2018, 18:10 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Aber die Millionen braucht man doch nicht, die hat man doch in seiner Krankenversicherung mit drin. Die muss man dann halt natürlich abschließen mit dem extra Geld das man dann zur Verfügung hat weil der Arbeitgeber bzw Staat es dann nicht mehr automatisch bezahlen und dann sucht man sich den besten Deal aus. Naja... für Neoliberale oder starke kapitalistische Ideen gibt es in diesem Land halt kaum Abnehmer, schade.

03.11.2018, 00:45 Uhr     melden


carassi

Wenn das abschließen einer Krankenversicherung optional ist, wird es Menschen geben, die sie nicht abschließen. Ich werde nicht krank, ich zahle mehr ein als ich beim Arzt ausgebe. Und diese Überlegung wird bei manchen aufgehen und bei manchen nicht. Und letztere machen dann das, was in den USA ein regelrechter Wirtschaftszweig geworden ist. Die gehen zu gofundme. Und betteln um ihre Gesundheit. Oder ihr Leben. Je nachdem.
Ich kenne jemanden mit einer sehr seltsamen Versicherung, im Endeffekt gibt es ne Prämie, wenn er im Jahr unter x Euro kosten verursacht hat. Was der alles schon verschleppt hat um diese blöde Prämie zu bekommen ist gruselig. Das wird noch viel extremer werden, wenn erstmal wirkliche Kosten entstehen, nicht nur zusätzliches Geld versprochen wird.
Bei wem wir uns versichern ist jetzt schon uns überlassen, Umfang und Preis der gesetzlichen variieren auch etwas, aber wir müssen ne Versicherung haben. Und das ist gut so. Ja, das System ist verbesserungswürdig und es ist eine extreme zweiklassen-gesellschaft. Aber wenigstens ist es sehr, sehr schwer, keine Versorgung zu haben. Und das sollten wir keinesfalls ändern und damit ne dritte Klasse aufmachen.

Kapitalismus in seiner kernidee sorgt dafür, dass die reichen immer reicher werden und die armen ärmer. So funktioniert er einfach. Amerikas mittelschicht ist quasi nicht mehr da, was daran liegt, dass die Amerikaner einen fast ungezügelten Kapitalismus praktizieren. Unsere wird auch schon dünner. Langsamer, weil der europäische Kapitalismus weniger radikal ist, aber sie verschwindet.
Kapitalismus ist die in der Realität am besten funktionierende wirtschaftsform. Was bedeutet, sie ist weniger besch* als der Rest. Aber besch* ist sie auch. In zu stärken bedeutet meistens, dass irgendwer auf der Strecke bleibt. Und es sind nie die mit dem Geld. Die haben dann am Ende meistens mehr. Das ist ja der Trick..

03.11.2018, 09:23 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@Carassi
Ja richtig, also verstehst du es doch genau. Für den einzelnen wird es bessere Preise geben, einige werden keine abschließen, das ist dann selber Schuld. Wer hat denn die Mittelschicht geschaffen? Kapitalismus und fleißige Menschen. Der Staat greift immer mehr ein, wir nennen es weiter Kapitalismus und der muss dann wieder weiter eingeschränkt werden, immer weiter. Während ehemals streng kommunistische Länder langsam immer weiter ihre Märkte öffnen und befreien wie China und Vietnam und riesen Wachstum und Verringerung von Armutsraten haben, wird bei uns alles immer weiter reguliert und eingeschränkt und die Armut steigt. Mir ist es ziemlich egal wie reich ein reicher wird, wenn Amazon jetzt pleite geht dann ändert es nichts, außer dass einer meiner liebsten Anbieter weg ist. Wenn Apple jetzt arm ist oder Millionäre ihr Geld verlieren ändert sich auch nichts an meiner Lebensrealität. Dieser Sozialneid in Deutschland ist echt heftig, kenne sonst kein anderes Land wo man so verächtlich auf wohlhabende Menschen schaut, als ob das immer so böse Gangsterbosse wie in Filmen wären. Mir ist es völlig egal ob reiche noch reicher werden, das ist doch nicht das Problem. Hauptsache Leute die nicht reich sind profitieren ebenfalls davon (was alleine durch den Lebensstandard passiert) und es gibt die Chance selbst dahin zu kommen. Und das kann nur der Kapitalismus. Eine besondere Fähigkeit (Fußball reicht ja schon), eine besonders gute Idee, ein Buch und schon kann man selbst so weit aufsteigen. Danke Kapitalismus, der einzigen Möglichkeit für solche Aufstiege durch eigene Leistung die von anderen genutzt und honoriert wird.

03.11.2018, 10:59 Uhr     melden


VcS

Wenn man sich die Liste der zehn reichsten Länder der Welt anschaut (Vermögen pro Kopf), dann findet man dort sowohl "halbsozialistische" skandinavische Länder wie Norwegen, Dänemark und Island wie auch klassisch marktgläubige Länder wie USA und Schweiz. Norwegen und Dänemark haben so ziemlich die gleichmäßigste Verteilung von Wohlstand auf der ganzen Welt (niedriger GINI-Koeffizient, siehe de.wikipedia.org/wiki/Liste_de r_Länder_nach_Einkommensverte ilung ), zu Island stand da nichts. Von daher sind staatliche Eingriffe und eine hohe Staatsquote nicht automatisch ein Wohlstandskiller.

03.11.2018, 12:26 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

VcS Schweden hat viele NoGo Areas. Außerdem bleibt durch Steuern da kaum was vom Gehalt. Daher fast nur Doppelverdiener. Hausfrau ist da fast nicht machbar.

03.11.2018, 13:57 Uhr     melden


carassi

Und dennoch führen die skandinavischen Länder jede Zufriedenheitheitsumfrage an truth. Schweden war in den top ten des global happiness reports dieses Jahr (und meines Wissens nach sind die da schon lange drin). Deutschland übrigens nicht. Scheint dass hohe Steuern und zwei berufstätige Partner die Zufriedenheit steigern.

Die mittelschicht entstand im Vakuum nach den Kriegen menace. Da war ein Loch, das ein fleißiger Mensch nutzen konnte. Das ist nicht mehr so. Es ist zunehmend so, dass das Geld sich auf die reichen zentriert. Und dass es zunehmend schwer wird, aus den unteren Schichten nach oben zu kommen. Deswegen schrumpft die mittelschicht. "die schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf", so formulieren es die Zeitungen.

Das "selbst schuld" ist sehr amerikanisch. Jeder ist seines Glückes Schmied, vom tellerwäscher zum Millionär, all das. Wie gut das funktioniert zeigt die amerikanische Gesellschaft. Gar nicht. Es gibt viel zu viele Menschen unter der armutsgrenze und die Anzahl der gefängnisinsassen ist, prozentual gemessenen an der Bevölkerung, absurd hoch (grob doppelt so hoch wie unsere).
Deswegen habe wir einen Staat, der verhindert, dass wir uns selbst allzu sehr selbst schaden. Und wenn wir es doch tun, fängt er uns auf und ermöglicht uns einen Neuanfang. Das ist wichtig.

Dass die reichen reicher werden sollte dich schon interessieren. Keiner von denen druckt im Keller Geld. Wenn die mehr haben, hat irgendwer weniger. Und meistens ist dieser irgendwer am anderen Ende der Gesellschaft.
Das macht sie nicht böse. Nur zum Teil eines Systems, das dazu neigt, die Schwachen zugunsten der starken zu benachteiligten. Und daher sollte das System ein Gegengewicht haben. Und das ist der Staat.

03.11.2018, 14:54 Uhr     melden


Erbsensuppe

Das Baukindergeld wird nicht an Spitzenverdiener ausgezahlt.
Bei einer Darlehensvergabe berücksichtigt die Bank das Geld als zusätzliche Einnahme, was dazu führt das Kinder die Hauhaltsbilianz nicht mehr so belasten. Es bekommen also auch ärmere Leute ein Darlehen bzw. Eltern werden weniger stark benachteiligt. Das Geld kommt bei den richtigen Leuten an, wo ist das Problem ?

03.11.2018, 15:04 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi das mag stimmen. Willst du sagen, dass Straftaten in diesen Gebietem gut tun? Du weißt, dass es da Sexualstraftaten gibt?
Ich hoffe du denkst nicht, die machen Leute glücklich...
Viele Politexperten sprechen es klar aus: "Angela war ein Superstar, bis sie Millionen Menschen erlaubt hat, nach Deutschland zu kommen"

03.11.2018, 15:24 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Carassi wir unterscheiden uns anscheinend grundlegend in unseren Überzeugungen, auch wenn wir die Gedankengänge des anderen nachvollziehen können, aber produktiv ist es trotzdem. Ich bin ein großer Fan der amerikanischen Kultur und Philosophie, eine der wenigen im Westen die noch selbstbewusst auf sich selbst schauen, die Meinungsfreiheit tatsächlich ernst nehmen, die ein liberales Waffenrecht haben und wo Eigenverantwortung noch groß geschrieben wird. Mir sind die Schattenseiten davon durchaus bewusst, nur im Vergleich überwiegen die positiven dabei deutlich in meinen Augen.

Die Amerikaner die im Knast landen sind dort wegen ihrer Straftaten. Komplett anderer Ansatz: Deutschland macht Kuscheljustiz und Resozialisation, die USA wegsperren und aus der Gesellschaft nehmen. Was ich davon besser finde ist komplett situativ bedingt. Es gibt sicherlich Leute wie zum Beispiel Drogendelikten wo eine Resozialisierung doch sehr gut funktionieren kann. Bei anderen Straftätern (die man sich so denken kann) ist selbst lebenslang wegsperren noch zu schön. Da bin ich doch zwiegespalten, man kann ja schlecht je nach Situation wieder das andere Konzept übernehmen.

03.11.2018, 15:27 Uhr     melden


Schüchtern

@ Menace: Warum Neoliberalismus und harter Kapitalismus in Deutschland nicht mehr so beliebt sind? Liegt vielleicht daran, dass noch nicht alle die Bankenkrise 2009 schon vergessen haben und gerade sehen, wie die nächste Immobilienblase platzt.
Das mit "Egal wie die reich die Superreichen sind, das ändert nichts an meiner Situation" ist einfach nicht richtig.
Denn diese Leute/Firmen lassen die Bürger eben NICHT an ihrem Reichtum teilhaben, im Gegenteil: Apple z.B. hat sich von Irland extra ein Gesetz schneidern lassen, um praktisch keine Steuern zahlen zu müssen. Aber irgendwo muss das Geld für die Staatshaushalte ja herkommen, das zahlen wir alle mit unseren Steuern, da wir keine Möglichkeiten haben, solche krummen Touren zu fahren. Arbeit wird bestraft, reich sein belohnt.

Und nochmal zu den Sozialversicherungen: Wenn das freiwillig wäre, dann würden die Leute, die wenig Geld haben, dort als Erstes sparen, weil sie es sich teilweise gar nicht leisten KÖNNTEN, bei einem rein marktwirtschaftlich entstandenen Einkommen. Und bei diesen Leuten hieße es dann: "Pech gehabt, selber Schuld, für dich gibt es nur Notversorgung!"

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.“
Berthold Brecht

03.11.2018, 15:38 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

@Schüchtern, ich weiß, ich sitze im Glashaus, aber der Mann hieß Bertolt Brecht.

03.11.2018, 15:55 Uhr     melden


carassi

Tja truth, Schweden hat, prozentual gemessen an der Bevölkerung, ungefähr doppelt so viele Flüchtlinge aufgenommen wie wir. Scheint, dass auch das sich positiv auf die Zufriedenheit auswirkt 😜
Sexualstraftaten gibt es überall. Ne großartige Explosion der Zahlen gab es nicht.

Jupp menace, sind wir. Ich halte Amerika für ein zu sehr von Geld regiertes, viel zu religiöses und viel zu unsoziales (im Sinne von sozialgesetzgebung) Land, das sein Militär auf Kosten der sozialausgaben pusht (mehr als die Hälfte der Ausgaben ist fürs Militär). Und wo jeder depp ne Waffe hat und im Ausgleich dazu die Polizei eine schlechtere Ausbildung hat und deswegen leider erschreckend häufig eher eskalierend als deeskalierend auftritt, was keine gute Mischung ist.

Die hohe Rate von Menschen im Gefängnis hat viele Gründe. Einer ist: die Menschen kommen sehr viel leichter in Situationen, in denen sie verzweifelt sind und nichts zu verlieren haben. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Armut und Kriminalitätsrate. Ein anderer übrigens wieder mangelnde sozialausgaben: zu wenig hilfsangebote für überforderte Eltern. Kinder, deren Eltern sich nicht richtig um sie kümmern, werden statistisch sehr viel öfter straffällig.

Ich bin sehr, sehr froh, in Deutschland zu leben und nicht in Amerika. Zuviele Möglichkeiten, dumme Dinge zu tun, tun der Gesellschaft nicht gut und schaden im Endeffekt allen.

03.11.2018, 20:30 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi damit implizierst du es aber. Bei uns wurde der ganze Ort tyranisiert. Wieso machst du dich über das Leid von Frauen und Kindern lustig? Die sind doch bei Feminazis so wichtig.
Ja gut aber gibt es halt überall. Ist js nix schlimmes. Bisschen vergewaltigt halt...
Ich konnte über Wochen nicht raus.

03.11.2018, 22:22 Uhr     melden


carassi

😉 Du vergisst schon wieder mit wem du redest oder? Ich kann dir nichtmal sagen wie oft. Es ist ein einziger schmerzhafter brei.
Aber es ist kein importiertes Problem. Es ist in der Hauptsache ein deutsches. Da ein falsches Feindbild aufzubauen ist extrem gefährlich. Der durchschnittliche Vergewaltiger ist deutsch und gehört zum sozialen Umfeld des Opfers. Kein dunkelhäutiger Mann im Schatten auf der Straße.

03.11.2018, 23:41 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Carassi naja. Bei deutschen Männern zählt anschauen als Belästigung oder Vergewaltigung. Von mir haben Frauen sich auch durch bloßen Blick belästigt gefühlt. Klar dass es da so ein Problem ist. Bei anderen Gruppen wird Penetration als unbeholfener Flirtversuch gewertet.
Das wie Frauen Männer anmachen zählt ja such als Vergewaltigung.
Ich meinte wegen der Flüchtlinge. Nach der Vergewaltigung war ich am nächsten Tag voll da. Waren aber nur 5-6 Wochen bei mir.
Das mit den Prämien wenn man die Versicherung nicht in Anspruch nimmt, ist nicht ungewöhnlich.

04.11.2018, 00:01 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Naja, wir werden den Unterschied wohl noch erleben bei den Umfragen in der Politik zurzeit Carassi. Eine weitere Islamisierung ist anscheind gewünscht und wird deshalb auch stattfinden. Viele Freiburgs, Münchens und Kölns haben ja auch nicht gereicht um genug Leute zur Vernunft zu bringen. mehr als eine halbe Millionen die man auch nicht schaffen wird abzuschieben etc. In diesem Sinne schaffen wir uns tatsächlich amerikanische Verhältnisse: Ethnische Blöcke inklusive eigener Regeln und Rechtsverständnis, Parallelgesellschaften aus denen sich auch die Polizei gerne raushält und Gefahr für nicht zugehörige. Wir haben bereits und kriegen noch mehr USA als dir lieb ist. Oder vielleicht ist es dir sogar ganz lieb, ich weiß es nicht.

04.11.2018, 00:58 Uhr     melden


carassi

Uuund wir verlassen den sachlichen Bereich und kommen zu sinnlosem ansammeln von Vorurteilen. Ich lass das mal so stehen truth. Das ist mir zu dumm.

Ich hab mit dem Islam weit weniger Probleme als mit den Zeugen Jehovas. Die sind wenigstens still für sich religiös und stehen nicht plötzlich an meiner Haustür..
Wir haben schon lange ne parallelgesellschaft. Schon sehr lange. Sind aber Asiaten und keine Araber, da ist das anscheinend nicht so schlimm. Oder so. Das wird mehr als Touristenattraktion gesehen.
Ob es diese parallelgesellschaften durch Flüchtlinge geben wird oder nicht hängt sehr von uns ab. Wie wir mit ihnen umgehen, welchen Grad an Integration wir fordern und welche Hilfen wir anbieten. Wenn wir nur mit Ablehnung und Ausgrenzung reagieren, werden sie sich garantiert entwickeln.

04.11.2018, 08:05 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Also Carassi bei vorherigen Themen hier hast du sehr schlüssig argumentiert , auch wenn ich die Ansicht nicht Teile war es absolut vernünftig und nachvollziehbar. Jetzt bis du aber komplett im Kulturrelativismus. Asiatische Parallelgesellschaften mit muslimischen zu vergleichen sind doch offensichtlich himmelweite Unterschiede. Egal was Bildung oder Kriminalität betrifft. Oder zum Beispiel wäre es für einen deutsxhen Mann von außerhalb kein Problem eine von dort zu heiraten, im Gegenteil sogar gern gesehen, dasselbe für einen Deutschen im Muslimviertel... das muss ich wohl nicht näher ausführen. Und aus der Unterschicht kommen Einwanderer aus allen Ländern
Nehmen aber haben sehr unterschiedlich Ergebnisse selbst und in folgenden Generationen. Zeugen Jehovas sind, so könnte man sagen, christliche Extremisten, was ist das schlimmste was du so von ihnen erwarten kannst? Nervige Gespräche vor der Haustür? Das auf eine Ebene mit muslimischen Extremisten und was man von denen so erwarten kann, haben wir schon oft genug gesehen. Integration ist sehr viel mehr von der ankommenden abhängig als andersrum. Ohne eigenen Wunsch und Willen passiert da mal gar nichts. Und viele haben diesen eben überhaupt nicht, brauchen die halt auch nicht mehr wenn sie keine Lust haben, es ist schon alles da und genug eigene Leute unter denen man bleiben kann.

Ich gehe sogar noch weiter und stelle die These auf: Wenn die sogenannte Flüchtlingskrise in anderen Bereichen der Welt gewesen wäre und wir stattdessen Hunderttausende Thais, Chinesen und Koreaner hätten die Einwandern und auch vom Geschlecht her zumindest in der Nähe von 50-50, dann würde das von der Bevölkerung nicht mal als groß negativ aufgefasst werden, eventuell sogar wirklich als eine Bereicherung. Das Problem sind nicht rassistische Deutsche, sondern Einwanderer die weder Interesse noch irgendwas gut an der Kultur und der Lebensweise des Landes finden in das sie kommen und es auch offen so zeigen und ausleben nach ihren Vorstellungen.

04.11.2018, 08:48 Uhr     melden


carassi

Findest du? Ich finde, wer hier leben will, soll auch an unserer Gesellschaft teilnehmen. Auf eine deutschsprachige Schule gehen zum Beispiel. Wenn sie lieber zu Hause sein wollen, sollen sie nach Hause gehen, und nicht hier nen Staat im Staat aufmachen. Und da ist mir völlig egal, ob und wie viele Probleme sie machen. Wir haben hier ein tolles Land, und wer hier dauerhaft leben will, sollte sich auch dazu bekennen.
Zeugen Jehovas sind keine Extremisten. Es ist ne Sekte, und Sekten sind selten gewalttätig. Also, physisch, die bevorzugen psychische Gewalt. Die Extremisten findest du in Irland und Nordirland. Und je nachdem, wie das mit dem brexit weitergeht, werden wir sie bald wieder in Aktion erleben. Ich denke nicht, dass ihre Bomben weniger weh tun.

Der integrationswille ist zumindest in meiner Stadt da. Das funktioniert. Ich wohne quasi in wurfweite von so einer containersiedlung. Probleme gibt es da nicht. Allerdings auch nicht mit rechten, die rechte Szene ist hier sehr unterrepräsentiert. Ich denke, es gibt nen Zusammenhang..

04.11.2018, 09:23 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

In meiner Stadt ist es auch in Ordnung, aber ich komme aus einer wo es das überhaupt nicht war. Und da in der Gegend bin ich noch hier und da mal durch die Familie und was ich dort so sehe und höre ist schlimm. Merklich schlimmer ist es dort geworden. Das ist nicht nur noch in der Stadt, sondern auch schon bis in die Dörfer vorgedrungen. Eine rechte Szene gab es dort nie, ist tiefster Westen. Witzigerweise höre ich in meiner aktuellen Stadt aber von Einheimischen das Gegenteil, wie schlimm es doch geworden ist, dabei finde ich es hier wirklich noch idyllisch. Ich denke es gibt einen Extremismuszusammenhang in gewisser Weise. Freiburg ist wenn überhaupt mit einer starken linken Extremismusszene verknüpft und hat mittlerweile das zu Tode tolerierte Köln schon überholt mit grausamen und fast unvorstellbaren Straftaten. Ich finde auch wer hier leben will sollte an der Gesellschaft teilnehmen, nur weiß ich was Utopie und Wunschdenken ist, das wird nie in seiner Gesamtheit geschehen, das geschieht nicht mal unter Deutschen, da bilden sich auch Klassen und Gruppen. Ich bin da realistisch und entscheide mich in der Wahl natürlich eher für das unproblematische. Bei den irischen Terroristen, wie viel Rückhalt haben die denn so? Glaubst du man würde bei Umfragen auf Unterstützungswerte über 5% kommen so in Europa? Oder Weltweit? Bei Pew Research kannst du das mal vergleichen mit Umfragen wie so die Zustimmung bei Muslimen weltweit, auch in Europa, für Extremismus ist, also Terroranschläge, Vereinigungen wie Hisbollah, Hamas, Boko Haram, IS und so weiter. Klar kann man irgendwo parallelen ziehen, aber man kann doch nicht einfach die Dimensionen, Ausmaße und Aktualität miteinander vermischen und sagen ist quasi alles gleich. So würde man sich in so ziemlich jedem anderen Bereich eher lächerlich machen als Zustimmung bekommen.

04.11.2018, 10:07 Uhr     melden


zarkain aus Bremen, Deutschland

So ein geblubbert kotzt mich an, ganz ehrlich. Meine Kinder tragen keine KiK-Sachen und sind immer satt und kriegen Spielzeug nur vom Besten. Aber das liegt daran, dass ich mir mein bisheriges halbes Leben den Arsch aufgerissen habe, von 6 bis 21 auf den Beinen war und zu Hause nur zum essen, duschen, schlafen vorbeigekommen bin sowie am Samstag und Sonntag mein Haus gebaut habe. Meine Kinder haben alles, weil ich alles gegeben habe. Anstatt 6 Stunden am Tag RTL 2 zu gucken, bewegt euch mal, bildet euch, verdient gutes Geld und sorgt für eure Kinder und jammert nicht, dass es alles so unfair ist. Man entscheidet selber wo man steht. Wenn man faul ist, dann sollte man auch mit der Nebenwirkung "Neid" umgehen können.

05.11.2018, 13:31 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

@zarkain
Freut mich zu lesen dass es Leute gibt die das auch so sehen.

06.11.2018, 06:37 Uhr     melden


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